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Leitseite WM 2018 Qualifikation  - Konföderationscup 2017

 

 

 

Löw verzichtet auf Leno, Tah, Petersen und Sanè

Eppan/Duisburg, 04. Juni 2018 - Löws WM-Kader

08.06.2018 in Leverkusen LS 942: Deutschland - Saudi-Arabien

Pos Trikot Spieler Geboren Verein LS Tore
T 1 Manuel Neuer 27.03.1986 Bayern München 75  
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 19 0
T 1 Kevin Trapp 08.07.1990 Paris Saint-Germain 3 0
V 17 Jérôme Boateng 03.09.1988 Bayern München 70 1
V 4 Matthias Ginter 19.01.1994 Mönchengladbach 17 0
V 3 Jonas Hector 27.05.1990 1. FC Köln 37 3
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 63 5
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 27 3
V 2 Marvin Plattenhardt 26.01.1992 Hertha BSC 6 0
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 24 1
V 26 Niklas Süle 03.09.1995 Bayern München 10 0
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Bayer 04 Leverkusen 15 1
Mf/S 7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 43 6
Mf/S 23 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 74 31
Mf/S 24 Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 14 6
Mf/S 21 İlkay Gündoğan 24.10.1990 Manchester City 25 4
Mf/S 6 Sami Khedira 04.04.1987 Juventus Turin 74 7
Mf/S 8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 82 12
Mf/S 13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 90 38
Mf/S 10 Mesut Özil 15.10.1988 FC Arsenal 90 23
Mf/S 15 Sebastian Rudy 28.02.1990 Bayern München 25 1
Mf/S 9 Marco Reus 31.05.1989 Borussia Dortmund 30 9
Mf/S 11 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 13 7

KFC Uerdingen erhielt die Lizenz für die 3. Liga
Spiele werden wohl in der Duisburger Arena ausgetragen

 

Duisburg, 04. Juni 2018 - Der KFC Uerdingen hat die Fristsetzungen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga nicht verletzt und damit die von der DFB-Zentralverwaltung gestellten Bedingungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens erfüllt. Zu dieser Feststellung ist der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz des 1. DFB-Vizepräsidenten Amateure, Recht und Satzungsfragen, Dr. Rainer Koch, auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main gelangt.

Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hatten die Uerdinger im Zulassungsverfahren unter anderem eine Liquiditätsreserve in Höhe von 1,2 Millionen Euro erbringen müssen. Dieser Betrag musste bis spätestens 29. Mai, 15.30 Uhr (Ausschlussfrist), als auf einem DFB-Konto valutiertes Guthaben erbracht werden. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen fristgemäß eingegangen war.

Nach Auswertung aller Unterlagen und Befragung der Beteiligten, darunter die Vereinsvertreter des KFC Uerdingen und ein zuständiger Mitarbeiter der Commerzbank, konnte der Sachverhalt im Detail nachvollzogen werden. Demnach ging die Summe am 29. Mai bereits um 7:50 Uhr auf dem Konto der Hausbank des DFB ein, wurde dort jedoch erst nach Fristablauf auf dem Konto des DFB valutiert. Die Auswertung aller Informationen ergab, dass die Verzögerung der Valutierung ausschließlich auf die geltenden Geschäftsbedingungen zwischen dem DFB und der Commerzbank zurückzuführen ist. Anhand dieses Sachverhalts ist der Zulassungsbeschwerdeausschuss zu der Feststellung gelangt, dass keine Fristverletzung seitens des KFC Uerdingen vorliegt. Die gestellte Bedingung ist somit erfüllt.

Der DFB wird nach Beschlussfassung durch den DFB-Spielausschuss in den nächsten Tagen das Zulassungsverfahren für die Saison 2018/2019 in der 3. Liga abschließen. Anschließend wird das Teilnehmerfeld der 3. Liga, das in der kommenden Spielzeit weiterhin 20 Mannschaften umfassen wird, offiziell bekannt gegeben.

 

Antrag des KFC Uerdingen auf Zulassung zur 3. Liga wird überprüft
Duisburgt betroffen

Frankfurt/Duisburg, 30. Mai 2018 - Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am kommenden Montag, den 4. Juni 2018, in Frankfurt am Main zusammenkommen, um sich mit dem Antrag des KFC Uerdingen auf Zulassung zur 3. Liga zu befassen.

Der Meister der Regionalliga West hatte sich in den Aufstiegsspielen gegen den SV Waldhof Mannheim durchgesetzt und damit sportlich für die 3. Liga qualifiziert. Der Verein musste zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga bis spätestens 29. Mai, 15.30 Uhr (Ausschlussfrist), unter anderem eine Liquiditätsreserve als Guthaben beim DFB erbringen. Die Ausschlussfrist galt gleichermaßen für alle Klubs, die nach Einreichung der Zulassungsunterlagen zum 15. März und deren Prüfung durch den DFB Bedingungen gestellt bekommen hatten.

Die mit der Bedingung geforderte Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen ging nach derzeitigem Stand am Dienstag möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist ein. Die Nichteinhaltung der Frist hätte nach den Statuten zur Folge, dass die Bedingung nicht erfüllt ist und daher keine Zulassung erteilt werden könnte. Ein Ermessensspielraum würde für den Zulassungsbeschwerdeausschuss in diesem Fall aufgrund der gegebenen Drittbetroffenheit der anderen Bewerber, für die dieselben Fristen und Regeln galten, nicht bestehen.

Am Montag wird der Zulassungsbeschwerdeausschuss anhand der vorliegenden Unterlagen überprüfen, ob die Liquiditätsreserve fristgerecht gestellt und die Bedingung somit erfüllt worden ist.

Im Fall der Nichterteilung einer Zulassung für einen Gewinner der Aufstiegsspiele zur 3. Liga würde laut DFB-Spielordnung (Paragraf 55b Punkt 4) der in den Aufstiegsspielen unterlegene Verein als Sieger gelten und den Platz in der 3. Liga einnehmen, sofern er die wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Anforderungen erfüllt.

 

Betroffen sind bei diesem Verfahren auch die Stadt Duisburg bzw. die Schauinsland-Reisen-Arena, die wohl die Spielstätte der Uerdinger werden sollte, da das 1927 errichte Stadion des KFC an der Grotenburg aus Sicherheitsgründen keine Zulassung für die 3. Liga erhalten wird.

Betroffen sind auch im Nachrücker- bzw. Ligenverbleib bei den Fußball-Amateure von Hamborn 07 (Landesliga Relegationsplatz 15) und für das Aufstiegrennen um Platz für den FSV Duisburg.

 

Özil und Gündogan treffen sich mit DFB-Führung

Berlin/Duisburg, 19. Mai 2018 - Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben ihren Urlaub unterbrochen, um sich am Samstag im Vorfeld des Pokalfinals auf ihren Wunsch hin in Berlin mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, Generalsekretär Friedrich Curtius, Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff zu einem persönlichen Gespräch zu treffen. Im Anschluss daran kamen die Nationalspieler noch im Schloss Bellevue mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen.

Auslöser waren die entstandenen Irritationen und Diskussionen im Zusammenhang mit den Fotos, die am Sonntagabend im Rahmen eines privaten Termins der beiden Nationalspieler in London mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan entstanden waren.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte nach dem Treffen: „Es verdient Respekt und Anerkennung, dass Mesut Özil und Ilkay Gündogan persönlich die Irritationen ausräumen wollten. Genauso sage ich aber auch, dass dieser offene und ehrliche Austausch mit den Spielern für uns als DFB wichtig war. Beide haben uns gegenüber versichert, dass sie mit dieser Aktion kein politisches Signal senden wollten. Gleichzeitig haben die Spieler vermittelt, dass sie auf und neben dem Spielfeld für unsere Werte stehen und sich damit identifizieren.
Der DFB steht für Werte, und wir haben nochmal deutlich unterstrichen, dass unsere Spieler gerade in ihrer Vorbildfunktion für die Jugend eine besondere Verantwortung tragen. Ich wünsche mir, dass sich die Mannschaft jetzt auf die sportliche Vorbereitung der WM konzentrieren kann und die Spieler wieder aufgrund ihrer sportlichen Leistung von sich reden machen.“

Manager Oliver Bierhoff sagt: „Ich kenne beide Spieler schon seit Jahren und weiß, wie sehr sie sich mit der Nationalmannschaft und unseren Werten in Deutschland identifizieren. Mesut und Ilkay sind nicht nur aufgrund ihrer Entscheidung, für Deutschland spielen zu wollen, weiterhin gute Botschafter für Integration. Sie unterstützen auch mit viel Leidenschaft zahlreiche Projekte außerhalb des Fußballs, gerade auch mit Bezug auf Integration. Daher bin ich froh, dass sie diese Initiative ergriffen haben, um ihre Sicht der Dinge darzulegen. Integration ist und bleibt in unserer Gesellschaft weiter eine riesige Aufgabe und tägliche Herausforderung, was Toleranz und Aufeinander-Zugehen bedeutet. Unsere Aufgabe ist es, mit der Mannschaft und dem Fußball diese Arbeit zu unterstützen.“

Copyright: Getty Images/DFB

 

 

Kommentar 

Ex-Kapitän Philip Lahm kommentierte den groben Fauxpas von Özil und Gündogan mit "grober Fehltritt", was die Sache sicher nicht allumfassend umschreibt, aber auch nicht verniedlicht. Niemand wird den beiden Stars aus der Premier League verminderte Intelligenz bescheinigen, als ob sie nicht gewusst haben, mit wem sie sich das ablichten lassen. Deshalb ist ein Gespräch unter DFB-Vertretern auch nicht zwingend als die Entschuldigung schlechthin anzusehen, maximal als DFB-Versuch, die Wogen zu glätten.

Das reicht nicht. Jedes Tun hat Konsequenzen und die "Bierhoff-Hilfskrücke" beide würde auch mit viel Leidenschaft zahlreiche Projekte außerhalb des Fußballs unterstützen ausreichen ist eine Nebelkerze. Beide haben die Not und das Elend von Richtern, Journalisten oder Oppositionelle, die ohne Begründung in Gefängnissen landeten und noch heute auf ihren Prozess bzw. gar auf die Begründung ihrer Festnahmen warten als Bagatelle dastehen lassen. Sie haben sich als Repräsentanten Deutschlands als unwürdig erwiesen. Harald Jeschke

 

 

Löws voläufiger WM-Kader ohne Götze und Wagner aber mit Manuel Neuer und Debütant Nils Petersen.
Die Nominierung von Erdogan-Unterstützer ist ein Skandal!

Kommentar zur Nominierung von Özils und Gündogan

Sie nehmen sich selbstverständlich die (Vertrags)Freiheit, die Fußball-Millionäre und Nationalspieler Özil und Gündogan - was Journalisten und Richter in der Türkei nicht mehr können. Die Nationalspieler Deutschlands mit türkischen Wurzeln werben unverblümt und dreist neben dem Staatspräsidenten der Türkei, bei dem die Bundesregierung ein Jahr auf Granit biss, um deutsche Journlisten, menschenrechtler oder soziale Helfer aus den Gefängnissen zu befreien. Ein Staatsführer, der in wesentlichen Belangen der Justiz und Pressefreiheit sich einen Dreck um europäische und demokratische Werte kümmert, der exakt so mit seiner Macht vorging, wir wir es aus dunkler Zeit besten kennen.
Beide nominierte sind in Gelsenkirchen aufgewachsen und haben alles was Freiheit und Meinungsfreiheit angeht genutzt, stellen sich nun neben diesen demokratische Werte verachtenden Staatsmann, als ob es um eine xbeliebige PR-Veranstaltung ging.
Während der ehemalige Politiker und DFB-Präsident Grindel hier die furchtbare Lunte roch und versuchte per Statement schnell das Gröbste zu verhindern, ist es dennoch beschämend, dass der DFB den Bundestrainer diese Spieler nun überhaupt nominieren ließ.
Wer sind wir denn, dass wir uns mit solchen Spielern uns auf eine Stufe mit denjenigen stellen, die die Freiheit und die Rechte der Menschen missachten. Ein starkes Zeichen des DFB wäre angebracht und keine Rumeierei. Hier geht es nicht um einen dummen Jungenausraster mit Wildpinklen im alkoholisierten Zustand. Nationalspieler müssen in jeder Hinsicht Vorbilder sein. Sollte Löw an den beiden festhalten sollte er seinen Hut nehmen. Harald Jeschke

 

Joachim Löw zum Thema Özil/Gündogan
Den Spielern ist vonseiten des Verbandes zu verstehen gegeben worden, dass es keine glückliche Aktion war. Ein wenig Verständnis zeige ich, weil ich weiß, dass bei Menschen mit Migrationshintergrund zwei Herzen schlagen. Das ist nicht einfach, das unter einen Hut zu bringen. Ich finde persönlich, dass beide Spieler einen sehr, sehr guten Charakter besitzen. Beide haben für die Integration in Deutschland sehr, sehr viel getan. Es wird ihnen eine Lehre sein. Und wir werden uns im Trainingslager noch einmal mit ihnen unterhalten.  Und das ist alles?

Dortmund/Duisburg, 15. mai 2018 - Der vorläufige WM-Kader wurde heute im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund präsentiert. Am 23. Mai startet die Mannschaft ins Trainingslager in Eppan/Südtirol. Die zwei letzten Testspiele vor der WM finden am 2. Juni (ab 18 Uhr, live im ZDF) in Klagenfurt gegen Österreich und zum Abschluss des Trainingslagers am 8. Juni (ab 19.30 Uhr, live in der ARD) in Leverkusen gegen Saudi-Arabien statt.

Die Frist der FIFA zur Meldung des finalen WM-Aufgebots, bestehend aus 20 Feldspielern und drei Torhütern, endet am 4. Juni. Am 12. Juni ist der Abflug nach Russland geplant. In der WM-Gruppenphase trifft die Deutschland auf Mexiko (17. Juni in Moskau), Schweden (23. Juni in Sotschi) und Südkorea (27. Juni in Kasan).

Vorläufiger (27er) Kader:

Pos Trikot Spieler Geboren Verein LS Tore
T 1 Manuel Neuer 27.03.1986 Bayern München 74
T 12 Bernd Leno 04.03.1992 Bayer 04 Leverkusen 6 0
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 19 0
T 1 Kevin Trapp 08.07.1990 Paris Saint-Germain 3 0
V 17 Jérôme Boateng 03.09.1988 Bayern München 70 1
V 4 Matthias Ginter 19.01.1994 Mönchengladbach 17 0
V 3 Jonas Hector 27.05.1990 1. FC Köln 36 3
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 63 5
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 27 3
V 2 Marvin Plattenhardt 26.01.1992 Hertha BSC 6 0
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 23 1
V 26 Niklas Süle 03.09.1995 Bayern München 9 0
V 16 Tah, Jonathan 11.02.1996 Bayer 04 Leverkusen 3
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Bayer 04 Leverkusen 14 1
Mf/S 7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 42 6
Mf/S 23 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 73 31
Mf/S 24 Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 13 6
Mf/S 21 İlkay Gündoğan 24.10.1990 Manchester City 24 4
Mf/S 6 Sami Khedira 04.04.1987 Juventus Turin 73 7
Mf/S 8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 82 12
Mf/S 13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 90 38
Mf/S 10 Mesut Özil 15.10.1988 FC Arsenal 89 22
Mf/S 15 Sebastian Rudy 28.02.1990 Bayern München 24 1
Mf/S 19 Leroy Sané 11.01.1996 Manchester City 11 0
Mf/S 11 Nils Petersen 06.12.1988 SC Freiburg    
Mf/S 9 Marco Reus 31.05.1989 Borussia Dortmund 29 9
Mf/S 11 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 12 7

 

DFB verlängert Zusammenarbeit mit Löw, Bierhoff und Co bis 2022

15. Mai 2018 - Am Tag der Bekanntgabe des vorläufigen Aufgebots für die WM 2018 in Russland hat auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) richtungsweisende Personalentscheidungen mit den wichtigsten sportlichen Köpfen getroffen. Demnach werden der DFB und Bundestrainer Joachim Löw ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bis zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar fortsetzen.

 Ursprünglich war mit der gesamten Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine Vertragslaufzeit bis zur Europameisterschaft 2020 vereinbart. Ebenfalls bis 2022 ausgeweitet wurden die Kontrakte mit Assistenztrainer Thomas Schneider und Torwarttrainer Andreas Köpke.

Bis 2024 verlängert wurde zudem mit Oliver Bierhoff, der seit Jahresbeginn als geschäftsführender DFB-Direktor die neu gegründete Direktion Nationalmannschaften und Fußballentwicklung leitet und in der Funktion des Managers Nationalmannschaft bleibt.
Bis 2024 läuft auch der neue Vertrag mit Marcus Sorg, der über die Funktion des Assistenztrainers der Nationalmannschaft hinaus als Ansprechpartner und Bindeglied für den gesamten U- und Nachwuchsbereich im Verband fungiert und in dieser Rolle noch stärker strategische und langfristig angelegte Aufgabenfelder innerhalb des Akademieprozesses begleiten soll.

Das Präsidium des DFB stimmte den Verlängerungen jeweils einstimmig zu.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Es zeugt von großem gegenseitigen Vertrauen und Respekt, dass wir die Zusammenarbeit mit allen Entscheidern im sportlichen Bereich so unkompliziert fortsetzen werden. Ich habe immer gesagt, dass für mich Jogi Löw der beste Trainer für die Nationalmannschaft ist. Ich spüre bei ihm den ungebrochenen Willen, mit der Nationalmannschaft auch in den nächsten Jahren in der Weltspitze zu bleiben, mit ihr will er unbedingt weitere Titel gewinnen. Auch außerhalb des Platzes steht er für Werte wie Fairplay und Toleranz und ist auch deshalb weltweit ein hervorragender Repräsentant für Deutschland und den DFB.”

Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Seit Jahresbeginn greift im DFB unsere neue Organisationsstruktur, mit der wir auch ein klares Bekenntnis für die sportlichen Belange als unsere Kernaufgabe ablegen. Dazu passt, dass wir langfristig Klarheit haben mit den wichtigsten sportlichen Köpfen. Dass die Verträge von Oliver Bierhoff und Marcus Sorg bis 2024 laufen, hängt natürlich mit unserem großen Ziel und Wunsch zusammen, in diesem Jahr die Europameisterschaft austragen zu dürfen. Ein Teil der Spieler, die uns dann zum Titel schießen sollen, spielt heute noch in den Nachwuchsmannschaften. Diese zu entdecken und zu entwickeln – auch das ist Aufgabe des von Oliver Bierhoff geleiteten Bereichs, zu dem auch die Akademie gehört.”

Bundestrainer Joachim Löw erklärt: “Gemeinsam mit Andy Köpke, Thomas Schneider, Marcus Sorg, Oliver Bierhoff und unserem gesamten Team hinter dem Team mit den besten Spielern Deutschlands zu arbeiten, sie zu entwickeln und noch besser zu machen, eine Mannschaft zu formen, die höchsten Ziele anzustreben, die es im Fußball gibt – das treibt mich an und macht mir nach wie vor riesige Freude. Gerade in diesen Tagen verspüre ich große Lust auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Russland und die intensiven Wochen mit der Mannschaft. Diesem Turnier gilt jetzt meine volle Konzentration. Ich bedanke mich bei Präsident Reinhard Grindel, Generalsekretär Friedrich Curtius und dem gesamten DFB für die Unterstützung und das Vertrauen in uns und unsere Arbeit.”

Manager Oliver Bierhoff sagt: “Ich freue mich riesig, im gesamten Team der Nationalmannschaft weiterzuarbeiten und gemeinsam alles zu tun, um an der Weltspitze zu bleiben. Für mich ist es wichtig, den begonnenen Prozess mit der Akademie und den Nationalmannschaften konsequent und langfristig weiterzuführen. Das ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle.”

 

Martina Voss-Tecklenburg wird Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft

Frankfurt/Duisburg, 26. April 2018 - Martina Voss-Tecklenburg wird neue Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Die 50-Jährige erhält einen Vertrag bis einschließlich zur EM 2021. Voss-Tecklenburg ist derzeit noch Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, ihre neue Funktion wird sie nach Ende der Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich antreten. Bis dahin bleibt Horst Hrubesch Interimstrainer der DFB-Frauen. Hrubesch führte die deutsche Mannschaft bei seiner Premiere im April zu zwei Siegen in der WM-Qualifikation.


Die neue Bundestrainerin als Europameisterin 2009 mit dem FCR Duisburg

BZ-Foto 2009
 

Als Spielerin absolvierte Martina Voss-Tecklenburg 125 Länderspiele für die DFB-Auswahl und gewann dabei viermal die Europameisterschaft. Ihre Karriere als Trainerin begann sie 2008 beim FCR 01 Duisburg, mit dem sie zweimal DFB-Pokalsieger wurde und den UEFA-Cup gewann. Nach einer Zwischenstation beim FF USV Jena übernahm sie 2012 die Frauen-Nationalmannschaft der Schweiz. Sie führte das Team drei Jahre später erstmals zu einer WM.

Assistentin von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg wird die 31-malige Nationalspielerin und Europameisterin Britta Carlson, die seit 2012 erfolgreich im Trainerstab des Champions-League-Siegers, Deutschen Meisters und DFB-Pokalsiegers VfL Wolfsburg arbeitet. Carlson wird bereits zum Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Kanada am 10. Juni das Team um Horst Hrubesch ergänzen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Martina Voss-Tecklenburg ist eine erfahrene und hoch angesehene Trainerin. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie mit ihrer Expertise und Persönlichkeit die Richtige ist, um unsere Frauen-Nationalmannschaft gemeinsam mit Britta Carlson weiterzuentwickeln und erfolgreich zu führen. Es war mir wichtig, den Schweizerischen Fußballverband offen in unsere Überlegungen einzubeziehen, dazu habe ich auch persönlich mit SFV-Präsident Peter Gilliéron gesprochen und von ihm eine sehr positive Reaktion auf diesen transparenten und fairen Umgang miteinander bekommen. Mein Dank geht auch an dieser Stelle noch mal an Horst Hrubesch, der sich sofort bereit erklärt hat, unser Team bis zum Ende der WM-Qualifikation zu betreuen.”

Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und die spannende Aufgabe. Gerade die Umstrukturierung des DFB und die Verzahnung mit dem Männerfußball bieten riesige Chancen, um Synergien zu nutzen und innovative Wege zu gehen. Es ist eine große Ehre, aber auch Verantwortung und gleichzeitig Verpflichtung, das Amt der Cheftrainerin beim zweimaligen Welt- und achtmaligen Europameister zu übernehmen.
Ich freue mich zudem, dass ich mit Britta Carlson eine erfahrene Kollegin in meinem Team habe, unsere Gedanken und Ideen werden sich gut ergänzen. Nach sechs Jahren als Trainerin für den Schweizerischen Fußballverband, mit dem ich viele sehr schöne Momente erleben durfte, hat mir der DFB den Weg geebnet für den nächsten Schritt. Meine Konzentration gilt aktuell noch der Schweizer Nationalmannschaft und unseren Zielen. Danach werde ich mit Elan und Leidenschaft meine neue Aufgabe angehen.” Bis dahin steht Voss-Tecklenburg für Anfragen zu diesem Thema nicht zur Verfügung.

Oliver Bierhoff, DFB-Direktor Nationalmannschaften und Fußballentwicklung, erklärt: “Martina Voss-Tecklenburg entspricht exakt unserem Anforderungsprofil für diese Position. Sie hat in den vergangenen Jahren als Schweizer Nationaltrainerin Strukturen professionalisiert, konzeptionell innovativ gearbeitet und ihre Mannschaft auf allen Ebenen weiterentwickelt. Wir sind überzeugt davon, dass sie mit ihrer Erfahrung und frischen Ideen auch die von uns angestrebten neuen Wege gehen wird, um den Frauenfußball strategisch weiterzuentwickeln.”

Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, sagt: “Wir haben uns bei der Auswahl bewusst Zeit gelassen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Dabei stand für uns immer im Vordergrund, dass die Besetzung des Trainerteams zu unserer Philosophie passt. Mit Martina Voss-Tecklenburg und Britta Carlson bekommen wir ein Team, das über eine immense internationale Erfahrung im Frauenfußball verfügt und viele Erfolge errungen hat.”

DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg ergänzt: “Mit Martina Voss-Tecklenburg und Britta Carlson haben wir ein Duo, dass alle Facetten des Frauenfußballs kennt. Beide haben in den vergangenen Jahren unabhängig voneinander überaus erfolgreich gearbeitet. Dieses Trainerteam ist eine sehr gute Wahl, um im immer enger zusammenrückenden internationalen Frauenfußball auch künftig eine führende Rolle zu spielen.”

 

 

Nationalmannschaft: Am 9. September in Sinsheim gegen Peru

Frakfurt/Duisburg, 20. April 2018 - Die letzte Lücke im Terminkalender der deutschen Nationalmannschaft für das Jahr 2018 ist geschlossen. Bevor die UEFA am 24. September den Ausrichter der EURO 2024 verkündet, trifft das Team von Bundestrainer Joachim Löw am 9. September in Sinsheim, der Spielstätte von Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim, in einem Testspiel auf Peru.
Diese Entscheidung hat das DFB-Präsidium in seiner Sitzung am heutigen Freitag in Frankfurt am Main getroffen. Das erste Länderspiel nach der WM bestreitet die Mannschaft zum Auftakt der Nations League drei Tage zuvor, am 6. September, in München gegen Frankreich.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Natürlich wollen wir in diesen beiden Heimspielen vor der Vergabe der EURO 2014 noch einmal eine gute Visitenkarte abgeben und der UEFA zeigen, wie fußballbegeistert, gastfreundlich und weltoffen wir sind.”

Oliver Bierhoff, DFB-Direktor Nationalmannschaften und Fußballentwicklung, ergänzt: “Auch für die Spieler ist es etwas Besonderes, ein Turnier zu Hause spielen zu dürfen, das wäre eine großartige Perspektive. Für die Nationalmannschaft ginge ein Traum in Erfüllung, wenn der DFB nach der WM 2006 die Europameisterschaft 2024 ausrichten würde.”

 

Die Länderspiele der zweiten Jahreshälfte 2018 im Überblick:

6. September 2018: Deutschland – Frankreich (NL) in München
9. September 2018: Deutschland – Peru (Test) in Sinsheim
13. Oktober 2018: Niederlande – Deutschland (NL) – tbc
16. Oktober 2018: Frankreich – Deutschland (NL) – tbc
15. November 2018: Deutschland – Russland (Test) in Leipzig
19. November 2018: Deutschland – Niederlande (NL) in Gelsenkirchen

 

Start ins WM-Jahr mit großem Kader mit acht Weltmeistern und 17 Confed-Cup-Sieger

Frankfurt/Duisburg, 16. März 2018 - Mit einem erweiterten Kader startet die Nationalmannschaft ins WM-Jahr. Für die Klassiker gegen Spanien am 23. März (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Düsseldorf und gegen Brasilien am 27. März (ab 20.45 Uhr, live im ZDF) in Berlin hat Bundestrainer Joachim Löw insgesamt 26 Spieler nominiert.
Zum Aufgebot zählen acht Weltmeister und 17 Confed-Cup-Sieger. Bundestrainer Joachim Löw sagt: “Wir wollen zu Beginn des WM-Jahres bewusst einen größeren Spielerkreis dabei haben. Wichtig ist uns, in dieser Phase konzentriert mit den Spielern zu arbeiten und auch in Ruhe Gespräche mit ihnen zu führen. Natürlich wissen wir, dass nun die entscheidenden Wochen mit den Klubs anstehen.
Das hat aktuell Priorität für sie. Umso wichtiger ist, dass sie wissen, worauf es uns ankommt, bevor wir das endgültige WM-Aufgebot benennen. Für uns stehen Erfolg und Leistung über allem, wir wollen sehen und spüren, dass die Spieler diesen Zielen alles unterordnen und dafür alles geben. Wenn wir in Russland wieder erfolgreich sein wollen, müssen wir zuallererst wieder diesen bedingungslosen Hunger auf Erfolg haben.”

Nicht nominiert wurde Marco Reus von Borussia Dortmund. Dazu sagt Löw: “Bei Marco ist uns wichtig, dass er behutsam und ohne weiteren Druck ans oberste Level herangeführt wird und an Stabilität gewinnt. Dazu gehört in erster Linie, dass er beschwerdefrei und fit ist und über einen längeren Zeitraum regelmäßig spielt und trainiert, seinen Rhythmus findet und dadurch Sicherheit und Vertrauen bekommt.”

Grundsätzlich erläutert Löw zum Kader: “Auf einigen Positionen haben wir eine extrem große Auswahl, auf anderen allerdings nicht. Wir brauchen daher auch Spieler, die flexibel und variabel einsetzbar sind. Insgesamt ist die Tür zur Nationalmannschaft noch nicht geschlossen, es gibt noch einige Spieler, die weiter unter Beobachtung stehen und eine Chance haben, wenn sie uns in den nächsten Wochen überzeugen.”

Mit 50.653 abgesetzten Karten ist die Düsseldorfer Esprit-Arena bereits ausverkauft, für das Aufeinandertreffen mit Rekordweltmeister Brasilien vier Tage später im Berliner Olympiastadion mit einem Fassungsvermögen von 74.475 Sitzplätzen gibt es nur noch wenige Restkarten. Die DFB-Bilanz gegen Spanien ist positiv. Von 22 Länderspielen konnte Deutschland neun für sich entscheiden, spielte sechsmal Remis und verlor sieben Partien. Zuletzt trafen der Weltmeister 2014 und der Weltmeister 2010 am 18. November 2014 im spanischen Vigo aufeinander.
Die Mannschaft siegte 1:0 durch ein Tor von Toni Kroos (Real Madrid), der auch diesmal zum Kader gehört. Mit Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) steht ein weiterer Spanien-Legionär im Aufgebot. Gegen Brasilien hat die deutsche Nationalmannschaft eine negative Bilanz. Bei 22 Aufeinandertreffen gewann die DFB-Auswahl fünfmal, spielte in fünf weiteren Partien Unentschieden und unterlag zwölfmal.
Die letzte Begegnung der beiden Teams fand am 8. Juli 2014 bei der Weltmeisterschaft in Brasilien statt: Im WM-Halbfinale siegte Deutschland in Belo Horizonte mit 7:1.
Zu den beiden Gegnern sagt Löw: “Spanien und Brasilien sind für uns willkommene Härtetests auf Augenhöhe und genau die richtigen Gradmesser. In diesen Spielen geht es mir dennoch gar nicht um die Ergebnisse, die außer Prestige nichts wert sind. Ich möchte sehen, mit welcher Leidenschaft wir zu Werke gehen, wie unsere Vorgaben umgesetzt werden. Ich werde sicher auch das ein oder andere ausprobieren. Ich habe großen Respekt vor beiden Mannschaften, die ich im Vergleich zu 2014 wesentlich stärker einschätze. Sowohl Spanien als auch Brasilien können im Sommer in Russland den Titel holen.”

Der vorläufige WM-Kader wird am 15. Mai im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund präsentiert. Am 23. Mai startet die Mannschaft ins Trainingslager in Eppan/Südtirol. Die zwei letzten Testspiele vor der WM finden am 2. Juni (ab 18 Uhr, live im ZDF) in Klagenfurt gegen Österreich und zum Abschluss des Trainingslagers am 8. Juni (ab 19.30 Uhr, live in der ARD) in Leverkusen gegen Saudi-Arabien statt.
Die Frist der FIFA zur Meldung des finalen WM-Aufgebots, bestehend aus 20 Feldspielern und drei Torhütern, endet am 4. Juni. Am 12. Juni ist der Abflug nach Russland geplant. In der WM-Gruppenphase trifft die Deutschland auf Mexiko (17. Juni in Moskau), Schweden (23. Juni in Sotschi) und Südkorea (27. Juni in Kasan).

Pos Trikot Spieler Geboren Verein LS Tore
T 12 Bernd Leno 04.03.1992 Bayer 04 Leverkusen 6 0
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 18 0
T 1 Kevin Trapp 08.07.1990 Paris Saint-Germain 2 0
V 17 Jérôme Boateng 03.09.1988 Bayern München 68 1
V 4 Matthias Ginter 19.01.1994 Mönchengladbach 17 0
V 3 Jonas Hector 27.05.1990 1. FC Köln 35 3
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 62 5
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 25 3
V 2 Marvin Plattenhardt 26.01.1992 Hertha BSC 5 0
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 22 1
V 26 Niklas Süle 03.09.1995 Bayern München 8 0
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Bayer 04 Leverkusen 13 1
Mf/S 14 Emre Can 12.01.1994 FC Liverpool 20 1
Mf/S 7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 40 6
Mf/S 23 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 71 31
Mf/S 24 Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 12 6
Mf/S 21 İlkay Gündoğan 24.10.1990 Manchester City 22 4
Mf/S 6 Sami Khedira 04.04.1987 Juventus Turin 72 7
Mf/S 8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 80 12
Mf/S 13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 89 37
Mf/S 10 Mesut Özil 15.10.1988 FC Arsenal 88 22
Mf/S 15 Sebastian Rudy 28.02.1990 Bayern München 24 1
Mf/S 19 Leroy Sané 11.01.1996 Manchester City 9 0
Mf/S 25 Lars Stindl 26.08.1988 Mönchengladbach 10 4
Mf/S 9 Sandro Wagner 29.11.1987 Bayern München 7 5
Mf/S 11 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 10 7

 

DFB entbindet Bundestrainerin Steffi Jones von Aufgaben

Frankfurt/Duisburg, 13. März 2018 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Bundestrainerin Steffi Jones mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden. Zu dieser Entscheidung kam das Präsidium im Rahmen seiner heutigen Telefonkonferenz und folgte damit der Empfehlung des Direktors Nationalmannschaften Oliver Bierhoff sowie des Sportlichen Leiters Joti Chatzialexiou.

Für die beiden bevorstehenden Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch die Mannschaft interimsweise übernehmen, Ulrike Ballweg und sein langjähriger Begleiter Thomas Nörenberg werden ihm assistieren. Hrubesch hatte die deutsche Männerauswahl 2014 zu Olympia-Silber in Rio de Janeiro geführt.

Die nächsten beiden WM-Qualifikationsspiele stehen am 7. April in Halle an der Saale gegen Tschechien und am 10. April in Slowenien an.

Der Entscheidung über eine Trennung war eine intensive Analyse der vergangenen Monate durch die sportlich verantwortlichen Köpfe im DFB vorausgegangen. Dabei wurden die Auftritte der Mannschaft ausgewertet. Bei der EM war der Titelverteidiger im Sommer vergangenen Jahres bereits im Viertelfinale ausgeschieden. In der WM-Qualifikation verlor das Team sein Heimspiel gegen Island und braucht im Rückspiel voraussichtlich einen Sieg, um sich sicher für das Turnier zu qualifizieren. Zuletzt stand beim SheBelieves-Cup in den USA der letzte Platz. Mit Steffi Jones wurde am Montag im Rahmen eines persönlichen Treffens über die Situation gesprochen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Steffi Jones ist die Aufgabe als Trainerin mit großem Engagement und Einsatz angegangen, dafür möchte ich ihr im Namen des gesamten Präsidiums sehr herzlich danken. Sie ist und bleibt ein prägendes Gesicht des deutschen Frauenfußballs, und ich würde mich freuen, wenn sie in anderer Funktion dem DFB und dem Frauenfußball erhalten bleibt.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Fußballentwicklung, erklärt: “Der Entscheidung ist eine intensive Analyse der vergangenen Monate vorausgegangen. Zuletzt hatte Joti Chatzialexiou die Mannschaft auf der USA-Reise begleitet. Wir wollten nach der für uns alle enttäuschenden EM mit Steffi weiterarbeiten und haben ihr bewusst diese Chance gegeben. Mit Blick auf die sportliche Entwicklung, die wichtige Qualifikation für die WM und die unterschiedlichen Rückmeldungen vom SheBelieves-Cup sind wir aber jetzt zu der Überzeugung gekommen, dass die Mannschaft eine neue Führung braucht. Wir wollen den Wechsel nutzen, um die Strukturen im Frauenfußball weiter zu professionalisieren, die Verzahnung mit dem Männerbereich zu verstärken und neue konzeptionelle Wege zu gehen.”

Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, ergänzt: “Wir werden uns deshalb jetzt die nötige Zeit nehmen, im engen Austausch mit der Liga einen passenden Kopf für diese Aufgabe zu finden. Dass wir mit Horst Hrubesch eine hervorragende Übergangslösung haben, zeigt, wie gut und kompetent wir in unserem Trainerbereich aufgestellt sind.”

Horst Hrubesch sagt: “Ich habe den Frauenfußball in den vergangenen Jahren verfolgt und war auch bei der Europameisterschaft im Sommer vor Ort. Ich helfe in dieser Phase gerne und freue mich sehr, dass mich Uli Ballweg und Thomas Nörenberg in den kommenden Spielen dabei unterstützen werden.”

Hannelore Ratzeburg, DFB-Vizepräsidentin Frauenfußball: “Ich hoffe, dass die Mannschaft durch einen Wechsel einen neuen Impuls bekommt und schnell zu alter Stärke und früherem Selbstvertrauen zurückfindet. Ich bin sehr dankbar, dass Horst Hrubesch in dieser Situation hilft. Wir alle wissen, dass die Qualifikation für die WM von enormer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Frauenfußballs ist.”

 

 

DFB-Präsidium legt Länderspielorte fest

Frankfurt/Duisburg, 09. März 2018 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im Rahmen seiner Sitzung in Frankfurt am Main die Austragungsorte und Gegner für drei Heimspiele der Nationalmannschaft in der zweiten Jahreshälfte beschlossen. Auftakt bildet das erste Spiel der Nations League gegen Frankreich am 6. September 2018 in München. Das zweite September-Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Die beiden letzten Länderspiele des Jahres vor heimischem Publikum finden am 15. November in Leipzig gegen WM-Ausrichter Russland und am 19. November in Gelsenkirchen gegen die Niederlande statt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Direkt im Anschluss an die WM ist unser großes Ziel, Ende September den Zuschlag für die Ausrichtung der EURO 2024 zu bekommen. Das Heimspiel in München ist für uns Gelegenheit noch einmal zu unterstreichen, wie gerne Deutschland als fußballbegeistertes und weltoffenes Land wieder Gastgeber eines internationalen Fußball-Festes wäre.“

Manager Oliver Bierhoff ergänzt: “Mit den beiden Heimspielen zum Jahresabschluss haben wir gleich doppelt die Gelegenheit, uns bei unseren Fans für die Unterstützung zu bedanken. Mit Gelsenkirchen und Leipzig können wir dies gleich in zwei unterschiedlichen Regionen tun, das ist ein schöner Gedanke und unterstreicht, dass unsere Mannschaft im ganzen Land zuhause ist.“

Die Länderspiele der zweiten Jahreshälfte im Überblick:

6. September 2018: Deutschland – Frankreich (Nations League) in München

13. Oktober 2018: Niederlande – Deutschland (Nations League) tbc

16. Oktober 2018: Frankreich – Deutschland (Nations League) tbc

15. November 2018: Deutschland – Russland (Test) in Leipzig

19. November 2018: Deutschland – Niederlande (Nations League) in Gelsenkirchen

Bundestrainer Löw benennt WM-Kader in Dortmund

Dortmund/Duisburg, 02. März 2018 - Das Deutsche Fußballmuseum wird Schauplatz der Kadernominierung der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Russland. Bundestrainer Joachim Löw benennt am 15. Mai 2018 in Dortmund das vorläufige Aufgebot der Mannschaft. Schon am 23. Mai fährt die Mannschaft ins Trainingslager nach Südtirol.

Das Fußballmuseum wird die WM mit Private-Viewing-Events, WM-Erlebnistouren und einer multimedialen Inszenierung rund um die Nationalmannschaft begleiten. Schon am 21, März öffnet im Museum eine neue Sonderausstellung.
Mit der Schau "Schichtwechsel - FußballLebenRuhrgebiet" beteiligt sich das Haus an der Initiative "Glückauf Zukunft!" der RAG-Stiftung zum Abschied des Steinkohlenbergbaus in Deutschland. Zwölf Stationen erzählen die Geschichte des Ruhrgebiets-Fußballs ab 1954 und zeigen die traditionsreiche Symbiose von Fußball und Bergbau auf. Zum Abschluss gibt es einen Blick in die Zukunft. Begleitet wird die Ausstellung vom Kulturprogramm "Anstoß", das u.a. das erste Filmfestival des Revierfußballs (10. bis 14. Oktober) präsentiert.
Außerdem gibt es ein Comedy-Programm unter dem Titel "Dem Fußball seine Dönekes". Hier lädt Comedian Ben Redelings Mitstreiter wie Bruno Knust (8. Mai), Frank Goosen (4.September) und Fritz Eckenga (13. November) ein. Darüber hinaus entsteht auf dem Museumsvorplatz ein modernes Kleinspielfeld, das öffentlich genutzt werden kann und über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bolzplatzkultur informiert.  (idr).

Löws WM-Generalprobe gegen Saudi-Arabien

Frankfurt/Duisburg, 26. Januar 2018 - Die Generalprobe vor der Weltmeisterschaft 2018 in Russland absolviert die Mannschaft am 8. Juni in Leverkusen gegen Saudi-Arabien. Das hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main entschieden.

Die Bilanz gegen Saudi-Arabien

Datum

 Art

Vergl.

Ort

Gegner 

T

GT

01.06.2002

WM78

715

Sapporo

Saudi-Arabaien

8

0

22.02.1998

LS

657

Riad

Saudi-Arabien

3

0


Im Rahmen des WM-Trainingslagers steht bereits am 2. Juni in Klagenfurt das Testländerspiel gegen Österreich auf dem Programm. Es war der Wunsch der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft, zum Abschluss der WM-Vorbereitung noch ein Heimspiel auszutragen.

Mit dem Spiel richtet sich der DFB besonders an Familien und die jungen Fans. Dazu sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Kinder und Jugendliche können an diesem Tag ein Spiel der Mannschaft für fünf Euro sehen. Wir wissen, dass es für die Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen eine besondere Motivation ist, ihren Idolen nachzueifern. Und dazu gehört eben, dass sie diese Idole auch einmal live im Stadion erleben können. Wir wünschen uns natürlich, dass viele junge Fans in Leverkusen unsere Spieler anfeuern und ihnen den nötigen Rückenwind für die WM mit nach Russland geben.”

Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft: “Es ist inzwischen ja fast schon gute Tradition, dass sich unsere Mannschaft vor einem großen Turnier mit einem Spiel vor heimischer Kulisse von den eigenen Fans verabschiedet. Dabei hoffen wir natürlich auf eine tolle Stimmung, damit wir uns Schwung holen für die extrem anstrengenden Wochen, die in Russland vor uns liegen werden.”

Bundestrainer Joachim Löw ergänzte: “Mit Österreich spielen wir gegen eine europäische Mannschaft, das Spiel passt von den sportlichen und auch von den organisatorischen Abläufen her gut in unsere WM-Vorbereitung. Gegen Saudi-Arabien erwartet uns eine andere Spielweise und Mentalität, die wir nicht so gut kennen, worauf wir uns bei einer Weltmeisterschaft aber einstellen müssen. Ich gehe davon aus, dass Saudi-Arabien das Spiel gegen uns sehr ernst nehmen und uns nichts schenken wird, zumal die Mannschaft wenige Tage später das Eröffnungsspiel der WM gegen Russland bestreiten wird.”

Zur sportpolitischen Komponente des Gegners Saudi-Arabien sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Wir wissen um die schwierige Menschenrechtslage in diesem Land und kennen die regionalen Konflikte. Gleichwohl hat uns das Auswärtige Amt bestärkt, dieses Spiel durchzuführen. In Saudi-Arabien läuft gerade ein bemerkenswerter Prozess der Öffnung, der von vielen europäischen Staaten unterstützt wird. Der Fußball kann natürlich politische Konflikte nicht lösen, aber er kann Brücken bauen und Widerstände überwinden. Und er kann eine Botschaft senden. Und die Botschaft heißt in diesem Fall: Vielfalt ist Stärke.”

Der DFB-Präsident weiter: “Fußball ist in Saudi-Arabien Sportart Nummer eins und war bislang nur Männersport. Das verändert sich gerade. Frauenfußball ist Unterrichtsfach an den Universitäten, und es gibt eine gewisse Öffnung der Stadien für weibliche Fans. Zudem gibt es eine ganze Reihe Frauenfußballklubs, die sich gründen. Deshalb werden wir mit dem saudi-arabischen Verband eine Zusammenarbeit diskutieren, um den Frauenfußball dort weiter zu stärken.”

UEFA: Auslosung der National-League

Lausanne, 24. Januar 2018 - Heute werden in der Schweiz die UEFA-Gruppen für die neue "Beschäftigung" der europäischen Nationalmannschaften ausgelost. UEFA und ihre 55 Nationalverbände wollen Qualität Nationalmannschaftsfußballs verbessern und den nicht mehr zeitgemäßen Stellenwert der Freundschaftsspiele durch diesen neuen Wettbewerb der Nationalteamsv steigern. Kritiker sprechen von Verwässerung und unnötiger Belastung. So wurde am 17. März 2014 in Astana beschlosen, die UEFA Nations League einzuführen.

Die Spiele der UEFA Nations League und die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaften werden in den existierenden internationalen Spielkalender integriert. Die UEFA legt großen Wert auf eine ausgewogene Balance zwischen dem Klub- und dem Nationalmannschaftsfußball. Dieser neue Wettbewerb könnte sogar die Belastungen der Spieler und Klubs reduzieren, da weniger lange Reisen anstehen und die Nationalmannschaften öfter gegen Teams ihres Niveaus spielen.


DFB und BZgA setzen Kooperation fort

Frankfurt/Duisburg, 23. Januar 2018 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verlängern ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre. Seit mehr als 25 Jahren bereits bündeln der DFB und die Bundesoberbehörde die Kräfte, um Gesundheit zur fördern und Suchtverhalten vorzubeugen. In der DFB-Zentrale in Frankfurt unterzeichneten am Montag DFB-Präsident Reinhard Grindel und Dr. Heidrun Thaiss, die Leiterin der BZgA, den erweiterten Vertrag.

Reinhard Grindel sagt: “Der DFB leistet einen enormen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Deutschland. Denn Fußball ist Bewegung, und Bewegung ist gesund. Um für unsere sieben Millionen Mitglieder auch diejenigen Gesundheitsrisiken einzuschränken, die nicht mit unserem Sport zusammenhängen, etwa Alkoholsucht oder Nikotinabhängigkeit, setzen wir jetzt die Partnerschaft mit der BZgA fort. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass wir die jungen Fußballerinnen und Fußballer für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren. Auch immer mehr ältere Menschen wollen im Wettbewerb Fußball spielen. Gemeinsam mit der BZgA wollen wir den rund zwei Millionen Ü-Fußballern in Deutschland beratend zur Seite stehen.”

Dr. Heidrun Thaiss: “Die Zusammenarbeit mit dem DFB, seinen Landesverbänden und seinen Vereinen ist ein wertvoller Bestandteil unserer Präventionskonzepte geworden. Dabei ist es uns besonders wichtig, die meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen als Partner für unsere Präventionsanstrengungen zu gewinnen. Die Praxisnähe unserer Angebote und deren ständige Weiterentwicklung liegt mir daher besonders am Herzen.”

Die Schwerpunkte der Kooperation liegen auf der Weiterentwicklung der Qualifizierungsmaßnahmen zur Suchtprävention und der Bereitstellung neuer Angebote für Fußballvereine im Themenfeld “Fußball für Ältere”. Darüber hinaus soll der Dialog mit den Regional- und Landesverbänden des DFB intensiviert werden.

Feste Bestandteile der seit einem Vierteljahrhundert bestehenden Kooperation bleiben die Initiative zur frühen Suchtvorbeugung “Kinder stark machen” und die Beteiligung des DFB am bundesweiten Aktionsbündnis “Alkoholfrei Sport genießen”. Bis zum Ende des ersten Schulhalbjahrs 2017/2018 wurden mittels der Präventionskampagnen 11.500 Unterstützerpakete Fußballvereinen und Schulen zur Verfügung gestellt. Die BZgA beteiligt sich weiterhin am “DFB-Doppelpass 2020”, einem Projekt, das die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen fördert. Neu hinzukommen nun gemeinsame Maßnahmen im Bereich der Tabakprävention und zum Themenfeld Gesundheit für Frauen und Männer im Fußball.