Rote Teufel Archiv
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2008

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Regionalliga: Rote Teufel mit Kantersieg gegen überfordertes Team aus Schwerte
Jugend: A-Jugend mit Licht und Schatten, C-Jugend dominierte

RESG Walsum II - ERSC Schwerte 24:0 (13:0)
Duisburg, 29. Januar 2008 - Den fünften Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel holte jetzt die Reserve der RESG Walsum. Seit Wochen in bestechender Form, ließ sich das Team der Spielertrainer Mette/Lusina von Schlusslicht Schwerte natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen. Im Gegenteil: nahezu alle zwei Minuten schlug es im Gehäuse des ERSC ein und so stand am Ende der zweistellige Kantersieg fest.
Dabei war es aus Sicht der Gäste noch glücklich, dass die RESG nicht in Bestbesetzung angetreten war, um auch die Spieler zu testen, die im Pokal gegen die eigene 1. Mannschaft antreten müssen. Bekanntlich dürfen im Pokal die Ergänzungsspieler aus dem Bundesligakader – anders als in der Meisterschaft - nicht eingesetzt werden.
Am Torfestival beteiligten sich:
Mark Heddenhausen (7); Christopher Nusch (5); Christian Mette (5); Stefan Jostmeier (1); Marcel Kögler (2); Philipp Rümens (2); Alexander Nottebohm (2).

Jugend: A-Jugend mit Licht und Schatten, C-Jugend dominierte

A-Jugend
RESG Walsum - VfL Marl-Hüls 15:3
RESG Walsum - ERG Iserlohn 0:7
Sieg und Niederlage gab es für die A-Jugend der RESG. Während man die Hülser deutlich besiegen konnte, war man gegen die Sauerländer chancenlos.
Tore: Alexander Bruxmeier (3); Joshua Kröber (3); Dustin Rehorst (5); Alexander Berg (4);

C-Jugend
RESG Walsum - ERG Iserlohn 8:0
RESG Walsum - TVF Wuppertal 2:0
Einen deutlichen Sieg gab es gegen den zunächst noch unbekannten Gegner aus Iserlohn. Konzentriert gingen die kleinen Teufel in Abwehr und Angriff zur Sache und gewannen so auch in dieser Höhe verdient. Besonders stolz war Felix Röhl, der sein erstes Tor erzielte.

Mehr Mühe hatte man mit dem TV Friesen Wuppertal, der eine solide Abwehrleistung zeigte. Gegen das Bollwerk konnte die RESG aber doch zweimal treffen und die Punkte einfahren.
Insgesamt haben die Nachwuchsteufel wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Schade nur, dass das engagierte, langjährige und äußerst erfolgreiche Trainergespann Beate Haas/Silke Bruns, nach scheinbar unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten im Umfeld, die Konsequenzen gezogen hat und nicht weiter zur Verfügung stehen wird. Ein herber und sehr bedauerlicher Verlust für die Rollhockeyabteilung.
Tore: Franz Langhoff (6); Lisa-Marie Haas (2); Felix Röhl (1); Henry Ellinghorst (1).

5:2-Sieg! Rote Teufel nahmen Auswärtshürde VfB Remscheid
Fans trieben RESG Walsum zum Sieg

VfB Remscheid - RESG Walsum  2:5 (2:1)

Duisburg, 26. Januar 2008 -Es war so ein Bundesligaspiel der Kategorie "Zwei-Stunden-Kampf" - aber lohnend für die Roten Teufel aus Walsum. Nach 1:2-Pausenrückstand wurde das Spiel noch zum 5:2-Auswärtssieg umgebogen.
Einen wesentlichen Anteil neben dem Team auf dem Parkett hatte der "Sechste Mann", die Walsumer Fans. "Das war wie beim Heimspiel. Die Fans haben das Team so richtig nach vorn gebrüllt. Das war echt prima und hat sehr geholfen", lobte RESG-Pressesprecher Hubert Ensink die knappe Hundertschaft an mitgereisten Anhängern.
Die Unterstützung bei den Bergischen war auch nötig. Wieder einmal wurde aus den besten Möglichkeiten zu wenig gemacht. Dabei hatte es gut begonnen. Daniel Kutscha traf schon in der vierten Minute zur Walsumer Führung. Die hielt bis zur neunten Minuten, als es aus RESG-Sicht einen "lächerlichen" Sechser gab, den Julian Peinke zum 1:1-Ausgleich verwandelte. Als Daniel Kutscha Markus Wilk einen Augenblick unbeachtet ließ, traf der Remscheider zur 2:1-Führung des VfB.
Walsum war nach dem Wechsel wie ausgewechselt. Mit guten Angriffen wurde das Heil in der Offensive gesucht. Es blieb zunächst beim Lattenkracher von Björn Burmann (32.) in dieser Walsumer Drangperiode. Aber das Team machte nun mit Hilfe der Fans mächtig Druck - und auch Tore. Lukas Lemkamp erlöste die Fans mit dem zu diesem Zeitpunkt völlig verdienten 2:2-Ausgleichstreffer.
Philipp Kluge legte mit der 3:2-Führung (32.) nach und als in der 41. Minute Björn Burmann nach guter Vorarbeit von Andre Kulossek zum 4:2 für die RESG traf, war die Partie gelaufen.
Es gab noch den Treffer zum 5:2-Endstand (44.) durch Daniel Kutsche (10. Saisontor) bei erneuter Vorlage von Andre Kulossek, der aber löste Irritationen aus. Die Hausherren wollten vor dem Torschuss einen Pfiff eines der Unparteiischen gehört haben. Der Treffer aber galt und Walsum fuhr in dem wichtigen Spiel um den Anschluss als 5:2-Sieger nach Hause. Dies mit den zwei Punkten, aber auch vier blauen und einer roten Karte (Wiegershaus) nach Tätlichkeit (Stockstich).
Freddy Grijseels strahlte:“ Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der ich nur Philipp noch etwas herausheben möchte. Wenn er seine Chancen noch genutzt hätte, wäre das überragend gewesen. Endlich hat die Mannschaft auch mal Konter unterbunden und den letzten Mann nicht schießen lassen.“
Durch den Sieg haben die „Roten Teufel“ nach Pluspunkten zum VfB aufgeschlossen. Der Kampf um Platz vier ist damit endgültig entbrannt. Schade, dass es in der Liga erst am 16.2. zum nächsten Duell kommt. Dann kommt mit Herringen eine der Top-Mannschaften in die Halle Beckersloh. Wenn der Funke zwischen Mannschaft und Fans aber weiterhin so überspringt, sollte auch da mal etwas gehen...
Zunächst einmal geht es jetzt aber ganz entspannt am 9.2.08 im Pokal mit dem Achtelfinale weiter. Eine RESG-Mannschaft ist dabei schon sicher im Viertelfinale, denn das Los brachte RESG II und RESG I zusammen.

Tore: 0:1 (4.) Kutscha, 1:1 (9.) Peinke (6er), 2:1 (20.) Markus Wilk, 2:2 (31.) Lemkamp, 2:3 ((34.) Kluge, 2:4 (34.) Burmann, 2:5 (44) Kutscha 
Team-Statistik 

Remscheid hohe Hürde für die RESG Walsum

Duisburg, 23. Januar 2008 - Einen dicken Brocken gilt es für den Duisburger Bundesligisten am Wochenende aus dem Weg zu räumen. Beim VfB 06/08 Remscheid muss die Mannschaft von Freddy Grijseels erneut ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel bestreiten.
Die Vorzeichen sind wie vor einer Woche gegen Darmstadt nahezu identisch: Der Gegner rangiert in der Tabelle einen Platz vor Walsum und kann den Verfolger bei einem Sieg erst einmal abschütteln. Sollte die RESG allerdings einen Auswärtssieg landen, könnte man aus eigener Kraft noch das Heimrecht für die Play-off-Runde sichern. Da beide Teams ein ähnlich schweres Restprogramm haben, geht es am Samstag somit fast schon um alles. Diese Voraussetzungen lassen damit kaum ein Spiel für Rollhockeyästheten erwarten – vielmehr werden vermutlich Spannung, Kampf und Körpereinsatz die Szenerie bestimmen. Bereits im Hinspiel bekamen die Zuschauer ein Match mit Haken und Ösen zu sehen und die Schiedsrichter hatten Schwerstarbeit zu verrichten. In der farbenfrohen Begegnung zückten die Unparteiischen nicht weniger als neun gelbe und fünf blaue Karten, die – wenn auch nicht alle Karten berechtigt waren – für den bisherigen Negativrekord der Liga sorgten. Aufgrund der Vielzahl der Unterbrechungen dauerte die Partie –bei einer effektiven Spielzeit von 50 Minuten nicht weniger als zwei Stunden, was ebenfalls rekordverdächtig war. Bleibt zu hoffen, dass sich die Akteure auf beiden Seiten – bei aller Rivalität – wieder ihrer spielerischen Qualitäten erinnern und die Auseinandersetzung fair bleibt.
Im bisherigen Saisonverlauf ließen beide Teams ihre Beständigkeit noch vermissen und warteten mit ganz unterschiedlichen Leistungen auf. Eine Ursache dürfte bei beiden darin zu suchen sein, dass an der Bande seit Saisonbeginn jeweils neue Trainer stehen, deren Rollhockeyphilosophie die Spieler erst einmal auf Dauer verstehen und umsetzen müssen. Sowohl beim VfB als auch in Walsum war dabei in den letzten Begegnungen ein gewisser Aufwärtstrend erkennbar.
Eine eindeutige Favoritenrolle kann somit auch keiner der beiden Mannschaften zugeordnet werden, wobei das Heimrecht und die bessere Platzierung sicher einen psychologischen Vorteil für Remscheid bringen.
Der Walsumer Fanclub möchte das kompensieren indem man die eigene Mannschaft zahlreich begleiten und eigens für das Spiel einen Bus chartern wird.
Gleichwohl erwartet Freddy Grijseels alles andere als einen Spaziergang:“ Ich fürchte, dass das am Samstag wieder eine ziemliche Klopperei wird. Meine Jungs haben in der letzten Zeit sowohl im Training als auch bei den Spielen einen Schritt nach vorne gemacht. Ich hoffe, dass wir diese Form mal halten können.“

Regionalliga West: HSV Krefeld II - RESG Walsum II 3:10 (0:4)
Sieg und Niederlage für RESG-Junioren

Regionalliga West: HSV Krefeld II - RESG Walsum II 3:10 (0:4)
Duisburg, 22. Januar 2008 - Erneut ließ die Reserve der „Roten Teufel“ nichts anbrennen und kletterte mit einem weiteren Sieg auf Platz 2 der Tabelle.
Da Ligenprimus Remscheid gegen Cronenberg den ersten Punkt abgab, ist die RESG dem VfB unmittelbar auf den Fersen.
Ein winziges Pünktchen trennt die beiden Vereine noch und man darf auf den weiteren Saisonverlauf gespannt sein – da ist alles möglich.
Das Team der Spielertrainer Christian Mette und Markus Lusina hatte den HSV von Anfang an im Griff, versäumte aber eine schnelle Führung. Erst in der 14. Minute konnte der Torreigen eröffnet und bis zur Pause auf 4:0 ausgebaut werden. Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff verschlief man dann und ließ den Gegner auf 4:2 heran kommen. Danach lief es aber wieder rund und es wurde noch ein klarer Sieg erspielt. Zwei Dinge freuten Trainer Lusina besonders:“ Unsere Torhüter Lorz und Rehorst haben wieder einen guten Job gemacht und Alexander Nottebohm kam zu seinem ersten Regionalliga-Einsatz.“
Sein erstes Tor verpasste der Spieler leider bei einer Sechsmeter-Chance.
Am kommenden Wochenende erwartet die RESG in eigener Halle das Tabellenschlusslicht aus Schwerte. Dabei sollte man sich zumindest in der Spitzengruppe der Liga festsetzen können.

Für die RESG spielten und trafen: Rainer Lorz (TW); Dennis Rehorst (TW); Marcel Kögler (1); Philipp Rümens (1); Lukas Lemkamp (3); Christopher Nusch (2); Benjamin Nusch (3); Markus Lusina; Alexander Nottebohm.


Sieg und Niederlage für RESG-Junioren
RESG Walsum - SK Germania Herringen 0:4 (0:2)
RESG Walsum - VfB 06/08 Remscheid 6:1 (3:0)

Beim ihrem ersten Auftritt in der NRW-Runde hinterließ das Team von Trainer Mark Heddenhausen bereits einen glänzenden Eindruck. Personell durch krankheitsbedingte Ausfälle geschwächt, konnte der Coach gerade einmal auf einen Torwart und fünf Feldspieler zurückgreifen. Umso mehr beeindruckte die Mannschaft mit ihrer Leistung gegen den Tabellenführer und haushohen Favoriten aus Herringen.
In beiden Halbzeiten ließ man jeweils nur zwei Tore zu und zeigte dabei besonders in der Abwehr eine hochkonzentrierte Leistung.
Endgültig setzte die Rumpftruppe ihren Trainer dann im Spiel gegen Remscheid in Verzückung, als man sogar einen hohen Sieg erringen konnte. Heddenhausen:“ Wir haben den Ball super laufen lassen und kaum Fehler gemacht. Das war eine absolut disziplinierte Vorstellung, die einfach nur Spaß gemacht hat.“

Für die RESG spielten: Rainer Lorz (TW); Benjamin Nusch (3); Christopher Nusch (2); Philipp Rümens (1); Alexander Nottebohm; Florian Hüsken.

Beste Chancen vergeben, aber gewonnen: RESG Walsum schlug RSC Darmstadt 4:1

RESG Walsum - RSC Darmstadt 4:1 (0:1)

Duisburg, 19. Januar 2008 - Es war das alte Lied bei der RESG Walsum mit den Chancen und deren Verwertung und so. Da die besten Gelegenheiten in der ersten Hälfte ungenutzt blieben, war es keine große Überraschung, dass der Gast zur Pause mit 1:0 nach einem Treffer von Henning Naumann in der 20. Spielminute führte.
Freddy Grijseels reagierte auf die zunehmenden Nachlässigkeiten seines Teams und wechselte Andrè Kulossek, Lukas Lemkamp und Timo Ensink ein. Nach dem Wechsel gönnte Grijseels seinem Kapitän noch ein paar Minuten Pause mehr und Robbie motivierte sich offenbar selbst. Gerade wieder eingewechselt, ging er – wie auch Christopher Nusch - in Bereiche, wo es weh tut.
Erst der 1:1-Ausgleich durch Robbie van Dooren weckte die RESG Walsum. Fortan lief es besser und es fielen weitere Tore. Robbie van Dooren brachte die Roten Teufel auch mit 2:1 (38.) erstmals in Führung.
Lukas Lemkamp erhöhte in der 47. Minute auf 3:1 und stellte mit seinem zweiten Treffer in der Schlussminute auch den 4:1-Endstand her, wobei RESG-Torhüter Rainer Lorz mit einer guten Leistung viel beigetragen hatte.
Erleichterung nach der Schlusssirene bei Fans und Trainer. Freddy Grijseels:“ Wir haben verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan und Darmstadt zu viel spielen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir taktisch umgestellt, mehr Druck entwickelt und dann auch schöne Tore gemacht. Da hat die Mannschaft auch einiges von dem umgesetzt, was wir trainiert hatten.“

Mit dem Erfolg ist die RESG jetzt zunächst einmal an den Südhessen vorbeigezogen. Am nächsten Samstag geht es zum VfB Remscheid, der mit zwei Punkten Vorsprung Platz vier der Tabelle hält. Die „Roten Teufel“ haben es jetzt wieder selbst in der Hand, hier noch etwas zu bewegen.
Der Fanclub setzt zu diesem Auswärtsspiel einen Bus ein. Interessenten können sich unter Tel.: 0177/4499676 einen Platz reservieren lassen. Der Unkostenbeitrag beträgt 6 Euro. Abfahrt an der Halle Beckersloh ist am Samstag um 13.30 Uhr.

Für die RESG spielten: Rainer Lorz (TW); Jan Kutscha (TW); Robbie van Dooren (2); Daniel Kutscha; Andrè Kulossek; Björn Burmann; Timo Ensink; Christopher Nusch; Philipp Kluge; Lukas Lemkamp(2).

Heimduell mit Tabellen-Nachbarn Darmstadt

RESG Walsum - RSC Darmstadt
Duisburg, 16. Januar 2008 - Am Samstag kommt es um 15.30 Uhr in der Halle Beckersloh zum Aufeinandertreffen der Verfolger. Der Tabellenfünfte aus Darmstadt rangiert mit einem Punkt Vorsprung vor der RESG und könnte die „Roten Teufel“ mit einem Sieg zunächst einmal abschütteln. Walsum könnte bei eigenem Erfolg indes am RSC vorbeiziehen und wieder Anschluss an den VfB Remscheid finden, den man dann eine Woche später „vor der Brust“ hat.
Für ausreichende Spannung ist damit schon einmal gesorgt.
Allerdings sind die Krokodile alles andere als leichte Kost für die Duisburger, die in den beiden letzten Begegnungen mehr als alt aussahen und nicht einen Punkt ergattern konnten. So ging das Rückrundenspiel der vergangenen Saison vor ziemlich genau einem Jahr in eigener Halle mit 2:4 verloren und in der Hinrunde dieser Spielzeit wurden die „Roten Teufel“ in Darmstadt mit 1:6 förmlich überrannt.
Kein Konzept fand man gegen die konzentrierte Abwehr der Hessen und wurde mit pfeilschnellen Spielzügen gnadenlos ausgekontert. Von diesem ernüchternden Rückschlag hat sich das Team von Freddy Grijseels nur schlecht erholt und trauert insbesondere auch den Punkten nach. Das blutjunge Team von Coach Heiner Bender (Durchschnittsalter 21,7) sorgte hingegen – wie schon in der Vorsaison – für die eine oder andere Überraschung.
Vor allem der 5:3-Auswärtserfolg in Cronenberg sorgte für Furore und Verwunderung in der Liga. Einzig die Konstanz geht den Darmstädtern noch ab. Wenn man sie aber spielen und kontern lässt, können die Mannen um Kapitän und Nationalspieler Felix Bender gegen jeden Bundesligisten mittlerweile bestehen.
Die RESG ist also gut beraten, wenn sie am Samstag über 50 Minuten eine ähnlich konzentrierte Leistung abruft, wie es zuletzt in der ersten Halbzeit gegen Cronenberg der Fall war.
Die Kreise des extrem schnellen Spielmachers Bender gilt es zu stören, der es versteht, seine Mitspieler immer wieder in Szene zu setzen. Auch im Abschluss ist Felix mit 16 Treffern einer der sichersten Schützen der Liga, wobei auch seine Mitspieler Max Hack (14), Philip Wagner und Henning Naumann mit jeweils acht Toren schon eine gewisse Knipsermentalität haben.
Diese geht den Walsumer Spielern bekanntermaßen völlig ab und hier kommt es am Samstag darauf an, endlich kompromisslos die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Die Perspektive auf eine bessere Platzierung sollte Anreiz genug sein, am Wochenende hoch motiviert zu Werke zu gehen und die Schlappen der Vergangenheit gegen diesen Gegner vergessen zu machen.

Famose erste Hälfte mit guten Chancen, aber dann kassierten Rote Teufel noch vier Tore

RESG Walsum - RSC Cronenberg 0:4 (0:2)

Duisburg, 12. Januar 2008 - Es hätte alles ganz anders kommen können. Es wäre schlichtweg die erste Halbzett für die RESG Walsum geworden - wenn man auch getroffen hätte. Aber die besten Gelegenheiten konnten weder Robbie van Dooren, Lukas Lemkamp noch Daniel Kutscha nutzen. Teufelskerl Marc Berenbeck im Kasten des Meisters ließ nichts anbrenne und so kam was meisten kommt -Treffer des Gegners.
 Die fielen nach dem Wechsel im Minutentakt und per Doppelschlag.  RSC Torjäger Marcello
Borciani tanzte Walsums Abwehr aus und nur zwei Minuten nach der Pause stand es 2:0 für die Löwen aus Cronenberg. Jan Velte und erneut Borciani legten dann noch nach und es hieß 0:4 aus Sicht der Walsumer.
Freddy Grijseels: „ Die Cronenberger Führungstreffer waren unnötig. Danach hat sich gezeigt, dass unsere Mannschaft noch zu jung ist, um gegen diesen Gegner einen Rückstand wegstecken zu können. Wir müssen jetzt das Positive aus der ersten Halbzeit mit in die nächsten Begegnungen nehmen.“

RESG trifft auf den Deutschen Meister

Duisburg, 10. Januar 2008 - Der Start in das Sportjahr 2008 beginnt für die RESG Walsum gleich mit einem Knallerspiel. Der amtierende Meister aus Cronenberg gibt in der Halle Beckersloh seine Visitenkarte ab und kommt dabei als haushoher Favorit auf das Parkett. Souverän führen die Wuppertaler die Tabelle an und die Zahlen weisen den deutlichen Leistungsunterschied der beiden Teams aus. Der RSC rollte in zwölf Begegnungen zehnmal als Sieger von der Bahn und patzte nur gegen die starken Herringer (2:2) und überraschend auch gegen die jungen Wilden aus Darmstadt (3:5). Bisher erzielten die Bergischen nicht weniger als 97 Tore und nicht von ungefähr führen Wochnik (25) und Bernadowitz (20) auch die Torjägerliste an. Die beiden Stürmer haben damit alleine bereits sieben Tore mehr erzielt als das gesamte Walsumer Team (38). Bezeichnend für die Walsumer Sturmflaute ist auch, dass hier Abwehrrecke und Kapitän van Dooren mit 11 Treffern die interne Torjägerliste anführt.
In der offiziellen Statistik des DRIV rangieren mit Haupt (14), Borciani (14) und Velte (12) somit noch drei weitere Cronenberger vor dem besten RESG-Schützen.
Gleichwohl hat sich die junge Walsumer Mannschaft in den letzten Spielen immer teuer gegen den übermächtigen Gegner verkauft und auch beim 2:4 im Hinspiel lange Zeit Paroli geboten.
Freddy Grijseels:“ Wäre schön, wenn wir gegen so einen starken Gegner auch mal punkten würden. Insbesondere direkt nach der Winterpause dürfte das aber sehr schwer werden.“

Nach dem bitteren Punktabzug durch die Verbandsentscheidung täten der RESG jetzt tatsächlich mal überraschende, nicht eingeplante Punkte gut, um die Chance auf eine bessere Play-off-Platzierung doch noch zu wahren.
Hinsichtlich der Motivation dürfte der Trainer gegen den RSC damit eigentlich vor der leichtesten Aufgabe des Jahres stehen. Die sportliche Lösung dürfte da schon mehr Kopfzerbrechen bereiten obwohl dem Coach endlich mal wieder der gesamte Kader zur Verfügung steht. Die Trainingsmöglichkeiten waren wegen der Schulferien allerdings sehr eingeschränkt und sowohl beim Neujahrsturnier des RC Valkenswaard (NL) als auch den Einheiten unter der Woche musste der Trainer krankheitsbedingt passen – konnte die Form seiner Spieler so nicht persönlich überprüfen. Aus Holland kehrten die „Roten Teufel“ mit einem Sieg über den HSV Krefeld (5:1) und einer 2:3-Niederlage gegen den Gastgeber zurück.
Bleibt also abzuwarten, in welcher Konstellation der Coach am Wochenende das „Unternehmen Cronenberg“ angehen wird.
Wie auch immer - fest steht jedenfalls, dass es am Samstag am Beckersloh hoch her gehen wird. Bekanntermaßen reist der Meister immer mit reichlich Anhang an und der neue Walsumer Fan-Club wird wieder für ohrenbetäubenden Lärm in der Halle sorgen. Angesagt haben sich zudem die drei Walsumer Karnevalsvereine mit ihren Prinzenpaaren, was für weitere Stimmung sorgen wird.
Bleibt zu hoffen, dass die Laune nach dem Spiel auch noch gut und nicht in Katerstimmung umgeschlagen ist.