'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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7. Kalenderwoche

Samstag, 18. , Sonntag, 19. Februar 2023


Frauen-Nationalteam in Duisburg gegen Schweden
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wollte Spiel in ihrer Heimatstadt

Bundeskanzler Olaf Scholz besucht die Duisburger Feuerwehr
Bundeskanzler Olaf Scholz ist am 21. Februar in Duisburg und besucht ab 15.40 Uhr den Löschzug 530 der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg in der Feuer- und Rettungswache 5 in Homberg. Gemeinsam mit einer Löscheinheit der Berufsfeuerwehr ist dort auch die Feuerwehrschule untergebracht.


Die Stadt Duisburg hat im Jahr 2022 insgesamt 274,9 Millionen Euro Fördermittel der KfW-Bank erhalten.
„Das ist eine großartige Bilanz“, findet der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 116 Duisburg II Mahmut Özdemir. Besonders zufrieden zeigt sich Özdemir damit, dass von den gut 275 Millionen Euro allein 173,9 Millionen Euro Fördermittel an Privatkunden ausgezahlt wurden. „Damit machen wir deutlich: Wir lassen die Menschen nicht allein – insbesondere im Angesicht der Inflation und der notwendigen Transformation hin zu einer klimafreundlichen Lebensweise.“

Allen voran im Bereich Wohnen und Bauen zeigt sich eine hohe Inanspruchnahme der Fördermittel. Insgesamt wurden in Duisburg 3.874 Wohneinheiten gefördert. Der Großteil davon – 2.369 Wohneinheiten – erhielt die so genannten BEG-Mittel, also Zuschüsse für effiziente Wohngebäude. Mahmut Özdemir dazu: „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung energieeffizientes Wohnen. Wir schaffen finanzielle Anreize, damit die Menschen energieeffizient bauen oder sanieren.“

Die KfW unterstützt viele verschiedene Projekte finanziell, darunter Existenzgründungen, den Mittelstand, die kommunale Infrastruktur, Weiterbildungen und Energieeffizienzfragen im Bauund Wohnsektor. Mit dem jährlichen „Förderbrief“ informiert die KfW über die Bilanz der KfW-Förderung für die entsprechenden Landkreise bzw. kreisfreien Kommunen.


Rezessionsrisiko erneut zurückgegangen


Düsseldorf/Duisburg, 16. Februar 2023 - Die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland haben sich in den vergangenen Wochen weiter aufgehellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist dementsprechend erneut gesunken, und zwar den vierten Monat in Folge. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

Denkmalschutz Siedlung Bergmannsplatz in Neumühl: Bürgergespräch mit Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link lädt Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Bewohnerinnen und Bewohner der denkmalgeschützten Siedlung Bergmannsplatz zu einem Informationsgespräch ein. Das Bürgergespräch findet am Montag, 27. Februar, um 19 Uhr in der evangelischen Kirche Neumühl auf der Obermarxloher Straße 40 statt. Interessierten Eigentümern und Bewohnern werden insbesondere denkmalschutzrelevante Themen erläutert.

Auch werden Wege aufgezeigt, wie die Anforderungen des Denkmalschutzes in der Siedlung umgesetzt werden können. Michael Rüscher, Beigeordneter für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung, sowie Martin Breil von der Unteren Denkmalbehörde stehen den Gästen für Fragen zur Verfügung.

Digitale Barrierefreiheit: Website der Stadt noch flexibler nutzbar
Durch den Einsatz einer neuen Assistenzsoftware geht die Stadt Duisburg einen weiteren großen Schritt, um ihre Website duisburg.de digital barrierefrei zu gestalten. Ab sofort ist dafür die Software „Eye-Able“ im Einsatz. Damit stehen Menschen mit Einschränkungen noch umfangreichere Möglichkeiten für eine individuelle Visualisierung und einfachere Handhabung der Site zur Verfügung als zuvor.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Inklusion ist für mich nicht nur gesetzlich verpflichtend, sondern auch gesellschaftlicher Auftrag und Herzenssache. Zusätzlich zu den bestehenden barrierefreien Nutzungsmöglichkeiten von duisburg.de wollen wir ein weiteres Zeichen setzen. Der neue Service richtet sich nicht nur an Menschen mit Einschränkungen, für die der Zugang zu duisburg.de weiter optimiert wird. Er bietet auch allen anderen Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, die Website der Stadt Duisburg auf ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.“

Die Assistenzsoftware Eye-Able wurde in die städtische Website integriert, um die Zugänglichkeit weiter zu verbessern. Mit mehr als 25 Funktionen wie zum Beispiel verschiedenen Kontrastmodi, einem Screenreader, einer adaptiven Vergrößerung oder diversen Farbenblindheitsfiltern können Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte visuell anpassen. So wird auch das Nutzungserlebnis für Menschen ohne Einschränkungen verbessert.

Die Assistenzsoftware ist auf allen Seiten von duisburg.de integriert und kann über ein persönliches Icon, das in der Regel oben links (orangefarben hinterlegt und weiß umrandet) im jeweiligen Webbrowser zu finden ist, intuitiv und einfach gesteuert werden.



Zum ersten Mal auf dem Lohnzettel: Entschädigung für die Wege zu den Baustellen Bauarbeiter aus Duisburg fahren 591 Mal um die Erde  
Der Lohnzettel für Bauarbeiter in Duisburg sieht diesmal in einem entscheidenden Punkt anders aus: Zum ersten Mal bekommen Bauarbeiter im Februar eine Lohnabrechnung, auf der die Kilometer eine Rolle spielen, die sie im Januar auf ihrem Weg zu den Baustellen zurückgelegt haben. „Das ist eine Premiere für den Bau: Endlich gibt es eine Entschädigung für die Fahrstrecken und damit vor allem für die vielen Stunden, die Maurer, Betonbauer, Kranführer & Co. Monat für Monat auf der Straße unterwegs sind.

Denn bislang hat ein Großteil der Bauarbeiter Zeit und Nerven investiert, um zu den Baustellen zu kommen. Und das alles zum Null-Tarif. Denn die meisten Bauarbeiter haben ihre Zeit für die Fahrten zur Baustelle dem Chef einfach geschenkt“, sagt Karina Pfau. Für die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein ist die Entschädigung der Wegezeit „ein wichtiger Schritt nach vorn, um die Arbeit auf dem Bau vom Lohn her attraktiver und gleichzeitig auch gerechter zu machen“.

Immerhin sind die Strecken, die Bauarbeiter auf ihrem Weg zu den Baustellen zurücklegen, enorm, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. Die Bau-Gewerkschaft weiß, wovon sie spricht: Sie hat die Fahrstrecken beim Pestel-Institut (Hannover) untersuchen lassen. Demnach sind rund 4.110 Bauarbeiter – und damit neun von zehn Beschäftigten der Baubranche – in Duisburg an 200 Arbeitstagen unterwegs, um zu den Gebäuden, Straßen und Brücken zu kommen, die sie bauen und sanieren sollen. Für die einfache Fahrt legen sie dabei im Schnitt 14 Kilometer zurück. Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut kommen dabei auf rund 23,7 Millionen „Baustellen-Kilometer“ im Jahr.

„Rein rechnerisch fahren die Bauarbeiter aus Duisburg damit rund 591 Mal um die Erde. Klar, mal liegt die Baustelle um die Ecke, oft ist sie aber auch jwd – also ganz weit draußen“, so Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Bei der Untersuchung sind, so das Pestel-Institut, für die Mobilität von Baubeschäftigten relevante Faktoren wie die Siedlungsdichte berücksichtigt.
„Das Ergebnis macht deutlich, dass die, die auf dem Bau arbeiten, viel Extra-Zeit am Steuer vom Pkw oder im Baubulli verlieren. Dabei ist die Wegezeit nichts anderes als für den Bau-Job investierte Lebenszeit“, sagt Carsten Burckhardt. Er ist im IG BAU-Bundesvorstand für die Bauwirtschaft zuständig und spricht von „enorm Kilometer-aktiven Bau-Jobs“.

Die Fahrten zu den Baustellen seien „echte Zeitfresser“. Trotzdem sei es ein „hartes Stück Arbeit“ gewesen, die Entschädigung der Wegezeit am Tariftisch durchzusetzen. „Die Arbeitgeber haben sich jahrelang dagegen gesträubt“, so Burckhardt. Die Zeiten, in denen Fahrstrecken von Bauarbeitern einfach unter den Teppich gekehrt wurden, seien jetzt allerdings endgültig vorbei: Für die Strecken zwischen dem Betrieb und der Baustelle bekommen Bauarbeiter, die Tag für Tag von zu Hause aus anfahren, jetzt – je nach Kilometern – zwischen 6 und 8 Euro pro Tag.

Wer nicht mit dem Baubulli fährt, sondern das eigene Auto nimmt, bekommt weiterhin zusätzlich Kilometergeld. Auch für Fahrten mit Bussen und Bahnen gibt es eine Erstattung“, erläutert Carsten Burckhardt. Wer auf Montage sei und nicht jeden Tag nach Hause fahren könne, bekomme – abhängig von der Strecke – zwischen 18 und 78 Euro pro Woche.


29 Millionen Euro Förderung für ÖPNV-Verbesserungen im VRR
Für einen besseren öffentlichen Nahverkehr haben das NRW-Verkehrsministerium und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen heute Förderbescheide in Höhe von insgesamt knapp 29 Millionen Euro an Verkehrsbetriebe und Städte im Verbundraum übergeben. Unter anderem erhalten die Duisburger Verkehrsgemeinschaft rund 6,8 Millionen Euro und die DSW21 in Dortmund rund neun Millionen Euro. Unterstützt werden damit Maßnahmen zur Grunderneuerung, zum Ausbau und zur Modernisierung der Gleisinfrastruktur und der Leit- und Sicherungstechnik. idr - Infos: https://www.vrr.de

Studie der Ruhr-IHKs: Ruhrgebiet bei ausländischen Unternehmen immer beliebter

Die Metropole Ruhr ist ein beliebter Standort für internationale Unternehmen: Mehr als 31.000 ausländische Firmen, Gewerbetreibende und Investoren aus 154 Ländern haben sich im Ruhrgebiet niedergelassen - 23 Prozent mehr als noch 2016. Das geht aus der Studie "Ruhrwirtschaft International – Ausländische Unternehmen im Ruhrgebiet 2022/23" hervor, die unter der Regie der IHK zu Dortmund in Zusammenarbeit mit den anderen Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets entstand.

Die Zahl der im Handelsregister (HR) eingetragenen ausländischen Unternehmen ist im Vergleich zu 2016 um 20 Prozent auf insgesamt 3.630 gestiegen. Die mit Abstand meisten ausländischen HR-Unternehmen kommen aus den Niederlanden (532). Auf dem zweiten Platz landet Großbritannien mit 313 HR-Betrieben - das sind 78 Unternehmen oder 14 Prozent mehr als 2016. Auf Platz fünf und damit neu in den Top Ten ist China (255). Neben den HR-Unternehmen gibt es im Ruhrgebiet eine wachsende Anzahl von ausländischen Kleingewerben (KGT).

Diese ist im Vergleich zu 2016 um 23 Prozent auf 27.846 gewachsen. Klassische Branchen für ausländische Kleingewerbe sind Einzelhandel und Gastronomie. Das stärkste Wachstum gibt es bei syrischen KGT, ihre Zahl im Ruhrgebiet hat sich nahezu verzwanzigfacht (2.438). Die Türkei (7.523) und Polen (3.400) liegen auf den Plätzen eins und zwei der Herkunftsländer. idr - Infos:
https://www.ihks-im-ruhrgebiet.de/ruhrwirtschaft-international


VHS-Wochenendworkshop „Ukulele“ mit Dietmar Spatz

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wochenendworkshops am Samstag, 18. Februar, von 9.30 bis 13.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster in der Stadtmitte lernen bei dem renommierten Künstler, Musiker, Musikschulleiter und Ukulele-Spezialisten Didi Spatz in einer sehr gut verständlichen Art und Weise das Spielen auf der Ukulele in all seinen Formen kennen.

Die Ukulele ist ein preiswertes Instrument und leicht zu erlernen. Eigentlich das ideale Instrument für alle, die einen unproblematischen Einstieg in die Welt der Musik und des eigenen Musizierens suchen. Ohne Notenkenntnisse und mit viel Spaß in allen Musikstilrichtungen wie beispielsweise Blues, Pop, Country, Klassik bis hin zum Volkslied oder Kirchenlied lässt sich auf diesem kleinen, überschaubaren Instrument spielen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Ein Aufbauseminar folgt am Samstag, 20. Mai. Mehr Informationen über Didi Spatz unter: www.didispatz.de. Das Teilnahmeentgelt beträgt 48 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich:
www.vhs-duisburg.de.


VHS: Mundharmonika-Wochenendworkshop

Die Volkshochschule bietet am Samstag, 18. Februar, von 13.45 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen Mundharmonika-Wochenendworkshop an. Die Mundharmonika ermöglicht einen unproblematischen Einstieg in die Welt der Musik und des eigenen Musizierens. Der renommierte Musiker und Musikschulleiter Dietmar Spatz vermittelt den Teilnehmenden das nötige Grundlagenwissen, damit man am Ende des Kurses einfache Volkslieder, Traditionals, Blues Licks und die Tonleiter sowie die Blueskadenz spielen kann.

Gearbeitet wird mit dem Lehrbuch "Blues Harp für Einsteiger"; die Anschaffung wird empfohlen (20 Euro inklusive CD), um autodidaktischer weiterarbeiten zu können. Es kann beim Kursleiter im Internet unter www.didispatz.de erworben werden. Die Teilnahme kostet 48 Euro. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhsduisburg.de ist erforderlich.


„Null-Toleranz“-Aktion in Hochfeld und Ruhrort/Laar: 49 Müllkippen
Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) vom 6. bis 11. Februar eine „NullToleranz“-Aktion in den Stadtteilen Hochfeld und Ruhrort/Laar durchgeführt. In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt

• 49 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitig (Acht Fahrten konnten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden)
• Acht Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• und 16 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet

„Wir bleiben dran und haben auch mit dieser Null-Toleranz-Aktion direkt vor Ort in Hochfeld und Ruhrort/Laar gezeigt, dass wir uns dauerhaft für ein sauberes Duisburg stark machen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Bei gleichzeitigen Kontrollen des städtischen Außendienstes (SAD) wurden außerdem einige Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Verwarnungsgelder erhoben sowie weitere Maßnahmen (zum Beispiel mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen. Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung im Einsatz.

So wurden insgesamt 1.436 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verbotswidrigen Haltens, Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen erteilt. Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in wechselnder Zusammenarbeit mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.


Deutschlandticket auch für Menschen ohne Smartphone
BAGSO fordert neben digitalem Angebot Ticketverkauf am Schalter Auch Menschen ohne Internetzugang und ohne Smartphone müssen das Deutschlandticket nutzen können. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in einem Brief an die Verkehrsministerinnen und -minister in Bund und Ländern.

Zusätzlich zu der geplanten digitalen Variante müsse das 49-Euro-Ticket daher dauerhaft als Papierticket oder Chipkarte bei den üblichen Verkaufsstellen erworben werden können, also z.B. in Bahnhöfen und an den Vorverkaufsstellen für den ÖPNV. Mit dem Alter nimmt der Anteil der Menschen zu, die kein Smartphone besitzen oder es nur eingeschränkt nutzen können. Laut der SIM-Studie, die die Mediennutzung älterer Menschen untersucht, besitzen nur 41 Prozent der über 80-Jährigen ein Smartphone.

„Es darf nicht sein, dass Menschen, nur weil sie kein Smartphone besitzen oder dieses nur eingeschränkt nutzen können, ausgegrenzt und von Mobilitätsangeboten ausgeschlossen werden“, schreibt die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner. Die BAGSO setzt sich zudem dafür ein, dass das Ticket auch als Monatsticket angeboten wird und nicht, wie bisher geplant, nur in Form eines Abonnements mit einmonatiger Kündigungsfrist.

Eine solche Regelung bedeute für ältere Menschen eine zusätzliche Hürde. Zudem sollte es – unabhängig vom Alter – eine ermäßigte Variante für Menschen mit niedrigen Einkünften geben, da monatliche Gebühren von 49 Euro für sie deutlich zu hoch sind. Zur Einführung des Deutschlandtickets wird das Regionalisierungsgesetz geändert. Der Deutsche Bundestag debattierte den Entwurf in erster Lesung am 9. Februar 2023 und überwies ihn zur weiteren Beratung an den Verkehrsausschuss. Die öffentliche Anhörung im Verkehrsausschuss findet am 1. März 2023 statt.  


Neuer Kinderchor im Duisburger Süden
In der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis gab es von 1992 bis zum Beginn der Pandemie einen Kinderchor, der nach der Corona-Pause jetzt wieder aufgebaut werden soll. Mechthild Dühr, Kirchenmusikerin in Duisburg Buchholz und Duisburg Wedau, lädt Grundschul-Kinder, die Lust aufs Singen haben, herzlich zur ersten Probe am Dienstag, 7. März um 16 Uhr ins Gemeindezentrum Wedau, Am See 8, ein.
Mechthild Dühr (Foto: www.trinitatis-duisburg.de) wird mit den Kindern Spielszenen und Mini-Musicals zu biblischen Geschichten einstudieren und diese in den Familiengottesdiensten der Gemeinde aufführen.



Die Proben des neuen Kinderchores finden dienstagnachmittags von 16.10 Uhr (im Anschluss an die Betreuung in der Grundschule) bis 17 Uhr im Gemeindezentrum Wedau statt. Kirchenmusikerin Mechthild Dühr erbittet vorab eine kurze Information per Mail über Name und Alter des Kindes (mechthild.duehr@ekir.de). Über die Adresse wird sie gerne auch Rückfragen beantworten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de


Musik, schöne Texte und Märchen zur vierten Jahreszeit

Gemeinde Obermeiderich lädt Groß und Klein zum Winterkonzert ein In Duisburg vermissen viele in diesem Jahr den Schnee und all das, was zu einer typischen vierten Jahreszeit gehört. Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich möchte diese Sehnsucht stillen und hat sich mit Kirchenmusikerin Gundula Heller viel Originelles zu einem Winterkonzert einfallen lassen. So erklingen am Sonntag, 26. Februar 2023 ab 17 Uhr in der Kirche an der Emilstraße Musikstücken unterschiedlichster Stilrichtungen. Dazu gibt es winterliche Impressionen auf der Leinwand, passende Texte und Ausschnitte aus einem Wintermärchen (welches wird hier nicht verraten).

Der Kinder- und Jugendchor sowie der Projektchor der Gemeinde, ein Flötenensemble, Susanne Friedrich-Bode am Klavier, Evelyn Klaunzer mit der Querflöte und Leiterin Gundula Heller, die auch Klavier spielt, haben sich Schönes vorgenommen: Es erklingt natürlich  „Der Winter“ von Vivaldi, aber es gibt auch Songs aus dem Musical „Frozen“, bekannte Lieder wie „Let it Snow“ und „Winter Wonderland und „Walking in the Air“ von Howard Blake zu der Bilderbuchgeschichte von Raynold Briggs, „Die Petersburger Schlittenfahrt“ für Klavier zu vier Händen von Richard Eilenburg.

Der Eintritt ist frei, Groß und Klein sind herzlich eingeladen und müssen nur gute Laune mitbringen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de

Kleine Künstlerinnen und Künstler in der Kreativwerkstatt im Gemeindezentrum Obermeiderich, die mit Kleber, Schere und anderem Werkzeug Schneeflocken, Eiskristalle und noch viel mehr Deko extra für das Winterkonzert zaubern. Foto: www.obermeiderich.de

Frauen-Nationalteam in Duisburg gegen Schweden: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Für Gäste des Fußballspiels der Frauen-Nationalmannschaft gegen Schweden am Dienstag, 21. Februar, um 18.15 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 16.15 bis 17.50 Uhr alle fünf Minuten.

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Die Busse der Sportlinie 945 können kostenfrei genutzt werden. In den Bussen findet kein Fahrkartenverkauf statt. Gäste des Fußballspieles, die jedoch weitere Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs für die An- und Abreise nutzen, müssen im Vorfeld eine zusätzliche Fahrkarte erwerben. Die Eintrittskarte für das Fußballspiel berechtigt nicht zur kostenlosen Fahrt im Bereich des VRR.

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Duisburg-Beeck: Vollsperrung der Hoffsche Straße
Aufgrund von Hubsteigerarbeiten wird ab Samstag, 18. Februar, in der Zeit von 8 bis 15 Uhr die Hoffsche Straße voll gesperrt. In der ersten Bauphase wird die Hoffsche Straße ab Stepelsche Straße in Fahrtrichtung Beeckerwerth voll gesperrt. Ein Einbiegen von der Stepelsche Straße in diese Fahrtrichtung wird nicht möglich sein.

In der zweiten Bauphase wird die Hoffsche Straße in Fahrtrichtung Beeck vor dem Kreuzungsbereich Stepelsche Straße voll gesperrt. Umleitungen werden ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 19. Februar andauern.


A40 - Rheinbrücke Neuenkamp: 25. Februar - Eintägige Fahrstreifensperrung und Vollsperrung Abfahrt Duisburg-Häfen in Fahrtrichtung Dortmund bis August

Am Samstag, 25. Februar, von 6 bis 20 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 200 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit in Fahrtrichtung Dortmund sind Arbeiten an den Spundwänden im Bereich des Mittelstreifens.

Des Weiteren wird von Samstag, 25. Februar, bis Donnerstag, 31. August, die A 40-Abfahrt Duisburg-Häfen (Am Schlütershof), Fahrtrichtung Dortmund, voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke (Rote-Punkt-Umleitung) wird frühzeitig eingerichtet. Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit.

Die DEGES plant und realisiert den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp. Bereits 2023 sollen den Verkehrsteilnehmern auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Pendler und die ansässige Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Brückenbauwerks ist für 2026 geplant.


Geänderte Servicezeit bei der DVG am Rosenmontag 

Am Rosenmontag, 20. Februar, ist der Kundenservice der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nur eingeschränkt erreichbar. 

Das Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof, Harry-Epstein-Platz 10, ist am Rosenmontag von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Der telefonische Kundenservice der DVG unter der Rufnummer 0203 60 44 555 ist von 7 bis 18 Uhr zu erreichen.
Telefonische Fahrplanauskünfte erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rund um die Uhr unter der Rufnummer 01803 50 40 30 (0,09 Euro/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 Euro/Min). 
 


Rosenmontag: DVG passt Verkehrsangebot an    

Aufgrund des Rosenmontagsumzugs kann es auf einigen Linien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zu Beeinträchtigungen kommen.   Rosenmontag, 20. Februar – Innenstadt: Der Rosenmontag-Karnevalsumzug in der Duisburger Innenstadt hat von circa 12 bis 16 Uhr Auswirkungen auf den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 920, 921, 926, 928, 929, 930, 931, 933, 934, 939, SB10, SB30, SB40.  

An den nachfolgenden Haltestellen können die Busse für die Dauer des Umzuges nicht halten:
- „Alte Schanze“: Linie 920, 928
-„Koloniestraße“: Linie 920, 928, 934
- „Neue Fruchtstraße“: Linie 926, 934
- „Schweizer Straße“, „Lutherplatz“, „Oststraße“: Linie 926
- „Neudorfer Markt“: Linie 926, 934
- „Bismarckstraße“: Linie 926, 933
- „Blumenstraße“: Linie 933, 939
- „Stadttheater“, „Am Schäferturm: Linie 933
- „Duisburg Hbf Osteingang“: Linien 920, 921, 926, 928, 929, 933, 934, 939, SB10, SB30, SB40 - Verknüpfungshalle „Duisburg Hbf“: Linien 920, 921, 926, 928, 929, 930, 931, 933, 934, SB10, SB30, SB40
- „Kuhtor“: Linie 928
- „Innenhafen“, „Holzhafen“, „Hansegracht“, „Stapeltor“, „Schillerplatz“, „Falkstraße“: Linien 934 (nur Fahrtrichtung Wedau/Großenbaum)
- „Winkelstraße“, „Königsberger Allee“: Linien 930, 931  

Die Haltestellen „Duisburg Hbf Ost“ und „Duisburg Hbf“ entfallen in der Zeit von 12 bis 16 Uhr. Die DVG bittet die Fahrgäste ersatzweise die Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof Westeingang“ zu nutzen.  
Die Bahnlinien 901, 903 und U79 fahren wie folgt:
- die Linie U79 fährt zwischen 9 und 19 Uhr im 10-Minuten-Takt
- die Linie 901 fährt ab 10.30 zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Scholtenhofstraße“ alle 7,5 Minuten
- ebenfalls alle 7,5 Minuten fährt die Linie 903 ab 6 Uhr zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „Rheintörchenstraße“
 
Karnevalsumzug in Duisburg-Serm: Busse der DVG fahren Umleitungen  
Der „Karnevalszug“ in Duisburg Serm steht vor der Tür und wird Duisburgs Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Sonntag, 19. Februar, von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr, die Buslinien 940 und 942 sowie die Straßenbahnlinie U79 bis voraussichtlich 18.40 Uhr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verstärkt.

Aufgrund des Zugweges müssen einige Haltestellen in der Zeit der Veranstaltung entfallen. Entsprechend des Zugverlaufes werden die Buslinien bedarfsgerecht zwischen der Ersatzhaltestelle „Am Heidberg“ und der Haltestelle „Ehinger Berg“ von 12 Uhr bis 17.30 Uhr über die B288 umgeleitet, dann entfallen die Haltestellen „Am Ungelsheimer Graben“, „Am Klapptor“, „Serm Kirche“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“.

Die Haltestelle „Am Heidberg“ wird in die Straße Am neuen Angerbach verlegt und die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße (B288) in den Einmündungsbereich der Straßen Breitenkamp bzw. Am Heidberg verlegt.  

- Linien 940 und 942: Die Busse der Linien 940 und 942 werden in der Zeit von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr verstärkt.  
- Linie U79: Die Linie U79 wird bedarfsgerecht verstärkt. Zudem werden bis ca. 2.30 Uhr in der Nacht zusätzliche Fahrten zum Regelfahrplan angeboten.  


Karnevalsumzug in Krefeld-Uerdingen: Busse der DVG fahren Umleitungen  

Der „Karnevalszug“ in Krefeld-Uerdingen steht vor der Tür und wird die Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Sonntag, 19. Februar, von 9 bis voraussichtlich 15.30 Uhr, die Busse der Buslinie 941 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in beide Fahrtrichtungen zwischen „Krefeld-Uerdingen Rheinbrücke“ und „KR-Uerdingen Bahnhof“ umgeleitet.

Während der Zeit der Veranstaltung müssen die Haltestellen „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ entfallen. Die Busse der Linie 941 werden in dieser Zeit ersatzweise die Haltestelle „Am Plänsken“ anfahren und zurück Richtung Duisburg fahren.  
Betroffene Linie: 941   Entfallende Haltestellen: „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“, „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“.

 

Karnevalsumzug von Duisburg-Homberg nach Moers: Busse der DVG fahren Umleitung
Der „Nelkensamstagszug“ steht vor der Tür und wird Duisburgs Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Samstag, 18. Februar, von 12 bis voraussichtlich 14.30 Uhr, die Busse der Buslinien 916, 917 und 926 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Homberg zwischen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ ausweichen und Umleitungen fahren. Die Linie 921 fährt in Moers ebenfalls eine Umleitung.  

- Linien 916 und 917: Für die Zeit der Umleitung können die Haltestellen „Duisburger Straße“, „Südstraße“, „Ottostraße“ und „Hochheide Markt“ nicht angefahren werden.  


- Linie 926: Für die Zeit der Umleitung entfallen die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“. Die Haltestelle „Hubertusplatz“ in Fahrtrichtung Uni-Nord wird in die Friedhofsallee zur Haltestelle der Linie 912 (Fahrtrichtung Rheinhausen Markt) verlegt.    


- Linie 921: Für die Zeit der Umleitung müssen die Haltestellen „Moerser Hof“, „Kampmann“, „Ernst-Holla-Straße“, „Moers Bf.“, „Augustastraße“ und „Königlicher Hof“ entfallen oder werden verlegt.


Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl: Busse der DVG fahren Umleitungen  

Auch in Duisburg-Neumühl wird kräftig Karneval gefeiert. Während des dortigen Festumzuges am Montag, 20. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr müssen Busse der Linien 908, 909 und 910 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Linie 995 der STOAG Umleitungen fahren.  

-  Linien 908 und 995 (STOAG): Während des Karnevalsumzuges müssen einige Haltestellen verlegt werden. Die Haltestellen „Kampstraße“ werden in die Schlachthofstraße verlegt. Die Haltestellen „Norbertuskirche“, „Gerlingstraße“, „Barbarastraße“, „Hohenzollernplatz“, „Ruprechtstraße“, „Albert-Einstein-Straße“, „Salzmannstraße“ und „Fiskusfriedhof“ müssen für die Zeit des Karnevalsumzuges entfallen.  


- Linien 909 und 910: Fahrgäste, die die Haltestellen „Iltispark“ und „Hohenzollernplatz“ nutzen möchten, werden gebeten, in dieser Zeit die Haltestellen „Konrad-Adenauer-Ring“ und „Halfmannstraße“ zu nutzen. Die Haltestellen „Albert-Einstein-Straße“ und „Max-Planck-Straße“ werden für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Albert-Einstein-Straße verlegt. Die Haltestelle „Ruprechtstraße“ wird für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Hausnummer 1 verlegt.


STATISTIK

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2022: -0,4 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2022 kalender- und saisonbereinigt 0,4 % niedriger als im November 2022.
Über das Jahr 2022 hinweg stieg der Auftragsbestand leicht an und erreichte im Dezember 2022 einen um 1,2 % höheren Stand als im Dezember 2021. Damit normalisierte sich die Entwicklung im abgelaufenen Jahr etwas, nachdem der Auftragsbestand im Jahr 2021 geprägt von Corona-Nachholeffekten stark angestiegen war.


NRW-Einzelhandel: Umsatz im Dezember um 5,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Einzelhandel war im Dezember 2022 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 5,1 Prozent niedriger als im Dezember 2021. Gegenüber dem Vorkrisenniveau (Dezember 2019) stiegen die realen Umsätze um 2,0 Prozent. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war der Umsatz im Dezember 2022 nominal um 5,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen wurde im Dezember 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat eine Umsatzsteigerung von +14,2 Prozent erzielt; verglichen mit Dezember 2019 sank der Umsatz hier um 3,3 Prozent. Im Versand- und Internet-Einzelhandel musste gegenüber Dezember 2021 ein Umsatzrückgang (−12,8 Prozent) hingenommen werden; im Vergleich zu Dezember 2019 stieg der Umsatz aber um 21,1 Prozent.

Auch im mit Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren sank der Umsatz (−10,7 Prozent); verglichen mit Dezember 2019 sank der Umsatz um 2,6 Prozent. Darüber hinaus sank auch im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten der Umsatz (−9,4 Prozent); verglichen mit Dezember 2019 sank der Umsatz um 28,1 Prozent. Für das Jahr 2022 ermittelte das Statistische Landesamt für den NRW-Einzelhandel einen realen Umsatzanstieg von 1,2 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel war im Dezember 2022 um 1,5 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat.






Freitag, 17. Februar 2023

Flüchtlingsgipfel im Bundesinnenministerium am 16. Februar:
UNICEF: Kommunen entlasten, damit geflüchtete Kinder Schutz erhalten


Stadtarchiv: Hoffnungen, Erfolge und Fehlschläge bei der „Flächensanierung“ in Duisburg (1962-1976)
Historiker Dr. Michael Kanther hält am Donnerstag, 23. Februar, um 18.15 Uhr im Stadtarchiv am Karmelplatz 5 in der Duisburger Innenstadt einen Vortrag unter dem Titel „Duisburg – Hamborn – Neumühl 1962 bis 1976: Hoffnungen, Erfolge und Fehlschläge bei der größten ‚Flächensanierung‘ der alten Bundesrepublik“. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Mercator-Gesellschaft organisiert. Am 7. Dezember 1962 wurde die Zeche Neumühl, von der ein ganzer Stadtteil wirtschaftlich abhängig war, stillgelegt.

Um eine Verelendung des Stadtteils zu verhindern und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu ermöglichen, erwarb die Stadt Duisburg 1963 den gesamten Immobilienbesitz der Zeche und beschloss, eine „Flächensanierung“ durchzuführen. Nicht nur die Zechenanlagen auf dem heutigen Gewerbegebiet, auch die Arbeitersiedlungen sollten restlos abgerissen werden. Das Projekt, einen ganzen Stadtteil neu zu bauen, gehörte in den Kontext der „Planungseuphorie“, der die Politiker im Bund, in den Ländern und den Kommunen in den 1960er- und frühen 1970er-Jahren verfallen waren.

Das Verschwinden der alten Bausubstanz und der großmaßstäbliche Wohnungsbau durch mehrere Wohnungsunternehmen zog bundesweit das Interesse der Medien auf sich. Während tatsächlich neue Arbeitsplätze in großer Zahl entstanden, zog sich der Wohnungsbau aufgrund von Planungsfehlern in die Länge. Der Einzelhandel im Stadtteil begann auszubluten. Aber auch die Einwohner zwangen die Stadt zum Umdenken: Ihr Widerstand gegen die Abbrüche führte zur Erhaltung der heute denkmalgeschützten Siedlung „Bergmannsplatz“.

In dem Vortrag werden auch die sozialen Verwerfungen in Neumühl zur Sprache kommen, die dem Stadtteil – vorübergehend – einen schlechten Ruf eintrugen. Die Veranstaltung gehört zur Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“ des Stadtarchivs. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, der Eintritt ist kostenfrei.

Modell der Wohnsiedlung Neumühl mit der Lehrerstraße (Quelle: Stadtarchiv Duisburg)

Deichmann Stiftung unterstützt Frühe Hilfen
Die Deichmann Stiftung, welche in vielfältiger Weise soziale Projekte unterstützt, hat in diesem Jahr auch die Frühen Hilfen mit Spenden bedacht. Ende Januar konnten die Frühen Hilfen so zahlreiche Sachspenden entgegennehmen, die von Mitarbeitenden der Firma Deichmann überreicht wurden. Dazu gehören unter anderem Maxi-Cosis, Decken, Bekleidung, Babynahrung, Windeln und vieles mehr. Die Spendenbereitschaft war immens und hat zu großer Freude bei den Mitarbeitenden der Frühen Hilfen geführt.

„Mit einer solchen Menge haben wir schlicht nicht gerechnet und waren alle sehr bewegt. Besonders für Familien, die regelmäßig um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen, sind die Spenden ein echter Segen“, so Christina Müller, Mitarbeiterin der Frühen Hilfen. Die Spenden werden nun an bedürftige Familien verteilt. Darüber hinaus finanziert die Deichmann Stiftung auch eine halbe Stelle für das 2022 gestartete Projekt „Frühe Hilfen International“.

Die Frühen Hilfen International bieten Unterstützung, Beratung und Informationen für Schwangere und Familien mit Kindern im Alter von bis zu drei Jahren mit Flucht- oder Migrationshintergrund an. Diese benötigen aufgrund ihrer oft sehr problematischen Lebenssituation und den meist fehlenden Deutschkenntnissen besondere Unterstützung.

V. r. n. l.: Katharina Katthagen, Christina Müller, Anna Pugell (Frühe Hilfen) und Tegist Schauenburg (Frühe Hilfen International) sowie Mitarbeitende der Firma Deichmann


Jubiläum: 40 Jahre Tanztee im Bürgerhaus Hagenshof
Seit 40 Jahren ist das städtische Bürgerhaus Hagenshof auf der Wiesbadener Straße 104 in Duisburg-Obermeiderich zentrale Anlaufstelle und Bezugspunkt vieler Menschen. Beim nächsten Tanztee für Seniorinnen und Senioren am Sonntag, 5. März, von 15 Uhr bis 19 Uhr, wird das Jubiläum gefeiert.

Einlass ist ab 14 Uhr. Als barrierefreie Einrichtung, die in den Bereichen Freizeit, Integration und Bildung, Begegnung und Kommunikation sowie Information und Beratung allen Alters- und Interessengruppen offensteht, leistet das Bürgerhaus Hagenshof einen wertvollen sozialen Beitrag über die Grenzen des Stadtbezirks Meiderich hinaus.


Auch in der Arbeit für Seniorinnen und Senioren kann das Bürgerhaus auf eine lange Tradition zurückblicken. In den Monaten Oktober bis Mai findet regelmäßig an jedem ersten Sonntag im Monat im großen Veranstaltungssaal eine Tanztee-Veranstaltung statt. Besucherinnen und Besucher kommen bereits seit vielen Jahren zu dieser Veranstaltung, die über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus bekannt ist.

Seit 40 Jahren präsentiert DJ Ralf Steinblock professionell Tanz- und Unterhaltungsmusik. Auch wer keinen Tanzpartner hat, ist herzlich willkommen. Organisiert wird das Senioren-Event von einem engagierten BürgerhausTeam unter der pädagogischen Leitung von Anita Köster.


Für einen Kostenbeitrag von acht Euro je Gedeckkarte erhalten die Gäste ein Stück Torte und Kaffee, weitere Getränke gibt es zu moderaten Preisen. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 425280.



VHS-Workshop: „Lightpainting“ im Landschaftspark Nord
Die Volkshochschule bietet am Freitag, 17. Februar, von 17 bis 21 Uhr, am Landschaftspark Nord auf der Emscherstraße 71 in Duisburg-Meiderich ein Fotoseminar zum Thema „Lightpainting“ an. Kursleiterin Andrea Fauré möchte mit den Teilnehmenden Lichtmalerei mit LEDs und Wunderkerzen vor der Kulisse des beleuchteten Landschaftsparks Nord erkunden.

Dazu gehört auch eine kurze Einführung in Technik (Kurzbelichtung, Dauerbelichtung, Mehrfachbelichtung) sowie in den Bildaufbau. Treffpunkt ist am Eingang des Landschaftsparks Nord gegenüber dem Parkplatz (am Schrankenhäuschen). Die Teilnahme kostet 29 Euro. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich.


RepairCafé bei DUISentrieb e.V.
Das RepairCafé bei DUISentrieb e.V. im City-Wohnpark öffnet am Freitag, den 17. Februar 2023, von 16 bis 19 Uhr wieder seine Türen. In den Räumen des Vereins in der Heerstr. 31, in Duisburg-Hochfeld gibt es die Möglichkeit, liebgewonne Geräte und Gegenstände mit fachmännischer Hilfe zu reparieren. Bei Kaffee und Kuchen kann man zusätzlich mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Auch handwerklich versierte Helferinnen und Helfer, die selbst Spaß am Reparieren und der Nachbarschaftshilfe haben, sind immer willkommen. 

Repaircafés funktionieren nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Besitzer von defekten elektronischen und mechanischen Kleingeräten, Computern und Spielzeug können dort unter Anleitung von technisch erfahrenen Experten Reparaturen vornehmen. Eine Grundausstattung an Werkzeugen und Ersatzteilen ist vorhanden. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Die aktuell geltenden Coronaschutzbestimmungen werden beachtet. Das Tragen einer Maske wird weiterhin empfohlen.



VHS: „Niki de Saint Phalle“ - Fahrt zur Sonderausstellung in die Kunsthalle Schirn, Frankfurt

In einer großen Ausstellung beleuchtet die Kunsthalle Schirn in Frankfurt das vielseitige Schaffen der außergewöhnlichen Künstlerin Niki de Saint Phalle. Die VHS Duisburg bietet am Samstag, 4. März, eine Kunstexkursion an, die von der Kunsthistorikerin Judith Graefe begleitet wird. Niki de Saint Phalle zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen ihrer Generation.

Die visionäre Außenseiterin entwickelte eine unverwechselbare Formensprache und schuf ein ebenso eigenwilliges wie facettenreiches Werk. Die „Nanas“, ihre bunten, großformatigen Frauenfiguren ¬- wie u.a. auf der Duisburger Königsstraße zu bewundern - begründeten ihren internationalen Erfolg und gelten heute als ihr Markenzeichen. Dabei ist das künstlerische Spektrum der Autodidaktin sehr viel breiter, ihr Werk subversiver und gesellschaftskritischer als weithin angenommen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 77 Euro. Es sind noch wenige Plätze verfügbar. Weitere Informationen: www.vhs-duisburg.de.

Zwei neue solarbetriebene DHL-Packstationen im Dellviertel und in Neumühl eröffnet ·  Bedienung einfach per App mit dem Smartphone
·  Klimafreundlicher Paketempfang und -versand rund um die Uhr
Deutsche Post hat zwei neue DHL-Packstationen an der Menzelstr. 13 in Duisburg-Dellviertel sowie in der Straße Im Pfannenstiel 2 in Duisburg-Neumühl in Betrieb genommen. Die Kapazität der neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 50 bzw. 63 Fächer. Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken – und damit aktiv zum umweltfreundlichen Paketversand beitragen.


Mach mit am Donnerstag“ in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt Jugendliche ab Donnerstag, 23. Februar, in loser Reihenfolge jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr zu Veranstaltungen rund um aktuelle Spiele und beliebte Themen ein. Beim ersten Termin geht es um die Welt der Trade Card Games. Gemeinsam werden Packs aus der aktuellen Pokémon Edition und aus dem Yu-Gi-Oh Sammelkartenspiel geöffnet und die Spielregeln gelernt. Wer möchte, kann auch Karten tauschen, muss dafür aber natürlich seine eigenen Karten mitbringen.

Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. In den Monaten März bis Juni folgen weitere Termine mit Themen wie Garage Band und verschiedenen Spielen an der Spielekonsole. Die Teilnahme ist kostenlost. Genauere Informationen zu den einzelnen Terminen sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden oder in der Bibliothek erhältlich. Die Anmeldung zu den einzelnen Terminen ist persönlich in der Kinder- und Jugendbibliothek, telefonisch unter 0203 283 4221 oder per E-Mail an kinderjugendbibliothek@stadt-duisburg.de möglich. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.


Irene Scharenberg liest in der Hamborner Bibliothek
Ein Mordanschlag und nur ganz wenig Zeit für die Ermittlungen der Kripo: Die Bezirksbibliothek Hamborn, Rathaus-Center Schreckerstraße, lädt in Kooperation mit der Buchhandlung Lesezeichen am Mittwoch, 22. März um 17 Uhr, zu einer Lesung mit Irene Scharenberg -© I. Scharenberg - ein. Die in Duisburg aufgewachsene Autorin stellt ihren neuen Roman „Aus dem Nichts“ vor. Es ist der mittlerweile zehnte Band rund um das Ermittlungsteam Pielkötter und Barnowski.

Die beiden Ermittler müssen sich in dem neuen Werk ungeheuren Herausforderungen stellen: Nach einem Mordanschlag auf eine Duisburger Kripobeamtin soll der Fall an die Kollegen aus Düsseldorf übergeben werden. Das wollen die beiden nicht hinnehmen und handeln eine Galgenfrist von nur 48 Stunden aus, um den Fall selbst zu lösen. Als Nervennahrung gibt es bei der Lesung Kaffee und Kuchen. Eintrittskarten sind zum Preis von 7 Euro ab sofort in der Buchhandlung Lesezeichen (Emscherstraße 213) und in der Bezirksbibliothek Hamborn erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Bibliothek sind: mittwochs und donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Bei Fragen ist das Team der Bibliothek zu den vorgenannten Zeiten telefonisch unter 0203 2835373 zu erreichen.



Meiderich lädt zum Klimafasten ein - Sieben-Wochenaktion der Kirchengemeinde startet nachhaltig mit einer Kleidertauschparty
Schon im vergangenen Jahr hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich der Initiative „Klimafasten“ angeschlossen, da in der Gemeinde Einigkeit herrscht, dass Klimaschutz alle angeht und Christinnen und Christen zum Erhalt der Schöpfung einen Beitrag leisten sollten. Für die diesjährige Klima-Fastenaktion in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern haben sich Engagierte in der Gemeinde für jede der sieben Wochen eine originelle Aktion einfallen lassen.

Los geht es schon am 25. Februar um 10 Uhr mit der nachhaltigen Kleidertauschparte um 10 Uhr im Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. In Deutschland kauft jede Person jährlich circa 60 Kleidungsstücke, doch laut Greenpeace tragen wir sie nur noch halb so lange wie vor 15 Jahren. Das führt unter anderem zur Verschwendung von Ressourcen. Ausrangierte Kleidung landet oft im Müll oder im Altkleidercontainer und wird nur selten wiederverwendet. Kleidertauschpartys gehen gegen dieses Problem vor.

Sie haben das Ziel, die Lebensdauer von Kleidungsstücken zu verlängern. Außerdem geben sie die Möglichkeit, nachhaltig und kostenlos neue Kleidung für die eigene Garderobe zu finden. Zur Meidericher Aktion sind Interessierte eingeladen. Sie sollen aber nicht alleine kommen, sondern gerne bis zu fünf Kleidungsstücken mitbringen, die er oder sie nicht mehr trägt und die sauber und noch in gutem Zustand sind. Im Gegenzug darf man aus der gesammelten Kleidung bis zu fünf neue Teile wählen.

Eine tolle Gelegenheit, die Lebensdauer von Kleidungsstücken zu verlängern. Und natürlich ist die Kleidertauschparty auch eine gute Gelegenheit bei Kaffee und Brötchen ins Gespräch kommen. In den Wochen darauf geht es um Abfallvermeidung (auch mit einem Kinofilm in der Gemeinde), um gutes Klima durch Kräutergarten (mit einem Kräutermarkt), alternative Mobilität (mit Fahrradtour und Picknick), Müllvermeidungswoche mit Clean-Up-Day, Biodiversität mit Nistkasten-Bau-Aktion und in der Osterwoche ums Glück und einer Aktion, wie man es finden kann.

Wer das gut findet, ist herzlich zu allen Aktionen eingeladen. Details zu den Aktionen gibt es im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203/4519622; Infos zur Gemeinde und dem Gemeindeleben gibt es auch im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Gutgelaunte Mitglieder des "Teams Klima-Infostand 2022" der Gemeinde. (Foto: www.kirche-meiderich.de)


Ansprechpartnerin für drei Kirchengemeinden Neudorf-Ost, Neudorf-West und Hochfeld über eine Gemeindesekretärin erreichbar

Duisburg, 15. Februar 2023 - Was im Bereich der Kirchenmusik und der Zusammenarbeit bei den Gottesdiensten schon sehr gut klappt, setzen die drei evangelischen Kirchengemeinden Neudorf-Ost, Neudorf-West und Hochfeld jetzt bei der Kooperation im Gemeindesekretariat fort.

Seit Anfang Januar ist Michaela Gräfe - Foto: Reinhard Schmid - der gute Geist der drei Gemeinden, der im Sekretariat alle Fäden und Informationen bündelt und in erster Linie Ansprechpartnerin der Menschen im Stadtteil und der Mitglieder der drei Gemeinden ist. Als Kontaktstelle ist sie vor Ort und auch telefonisch und per Mail erreichbar zur Vermittlung der zuständigen Pfarrer bzw. Pfarrerin oder Mitarbeitenden. Gerne gibt sie Auskunft und Hilfe in allen Fragen des gemeindlichen Lebens.

Wenn Menschen Infos zu den Themen Taufe, Konfirmation, Trauung oder Sterbefall brauchen, weiß sie, wer weiterhilft, aber auch welche Unterlagen und Bescheinigungen gebraucht und aus-gestellt und welche Schritte unternommen werden müssen.  Sie weiß auch, wie das Gemeindeleben vor Ort aussieht und z.B. wann und wo Chöre, Mutter-Kind-Gruppen oder Bibelkreise und Andachtsgruppen zusammenkommen. 

Die Presbyteriumsvorsitzenden der drei Gemeinden, Ruth Eickmann-Knitter, Pfarrerin Stephanie Krüger und Pfarrer Martin Hoffmann freuen sich mit ihren Gremien, dass sich die Erreichbarkeit ihrer Gemeinden durch die gemeinsame Stelle verdreifacht hat. Michaela Gräfe wiederum ist froh über mehr Arbeitsstunden.

„Eine win-win-Situation für alle Beteiligten“ meint Pfarrer Tillmann Poll. Erreichbar ist sie unter der Mobilnummer 01795050750 und per Mail unter michaela.graefe@ekir.de.
Vor Ort erreichbar ist sie im Gemeindebüro Neudorf Ost (Wildstr. 31) montags und donnerstags 10 bis 13 Uhr, im Gemeindebüro Neudorf-West (Hebbelstr. 2) donnerstags 15 bis 18 Uhr und freitags 10 bis 13 Uhr sowie im Gemeindebüro Hochfeld (Paulusstr. 28) dienstags von 8 bis 14.30 Uhr.
Infos zu den drei Gemein-den gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de, www.neudorf-west.ekir.de und www.neudorf-ost.de


Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

Duisburg-Beeck: Vollsperrung der Hoffsche Straße
Aufgrund von Hubsteigerarbeiten wird ab Samstag, 18. Februar, in der Zeit von 8 bis 15 Uhr die Hoffsche Straße voll gesperrt. In der ersten Bauphase wird die Hoffsche Straße ab Stepelsche Straße in Fahrtrichtung Beeckerwerth voll gesperrt. Ein Einbiegen von der Stepelsche Straße in diese Fahrtrichtung wird nicht möglich sein.

In der zweiten Bauphase wird die Hoffsche Straße in Fahrtrichtung Beeck vor dem Kreuzungsbereich Stepelsche Straße voll gesperrt. Umleitungen werden ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 19. Februar andauern.


A40 - Rheinbrücke Neuenkamp: 25. Februar - Eintägige Fahrstreifensperrung und Vollsperrung Abfahrt Duisburg-Häfen in Fahrtrichtung Dortmund bis August

Am Samstag, 25. Februar, von 6 bis 20 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 200 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit in Fahrtrichtung Dortmund sind Arbeiten an den Spundwänden im Bereich des Mittelstreifens.

Des Weiteren wird von Samstag, 25. Februar, bis Donnerstag, 31. August, die A 40-Abfahrt Duisburg-Häfen (Am Schlütershof), Fahrtrichtung Dortmund, voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke (Rote-Punkt-Umleitung) wird frühzeitig eingerichtet. Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit.

Die DEGES plant und realisiert den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp. Bereits 2023 sollen den Verkehrsteilnehmern auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Pendler und die ansässige Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Brückenbauwerks ist für 2026 geplant.


Geänderte Servicezeit bei der DVG am Rosenmontag 

Am Rosenmontag, 20. Februar, ist der Kundenservice der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nur eingeschränkt erreichbar. 

Das Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof, Harry-Epstein-Platz 10, ist am Rosenmontag von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Der telefonische Kundenservice der DVG unter der Rufnummer 0203 60 44 555 ist von 7 bis 18 Uhr zu erreichen.
Telefonische Fahrplanauskünfte erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rund um die Uhr unter der Rufnummer 01803 50 40 30 (0,09 Euro/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 Euro/Min). 
 


STATISTIK


1,1 Millionen Zuzüge von Menschen aus der Ukraine im Jahr 2022

• 139 000 Fortzüge aus Deutschland in die Ukraine registriert
• Nettozuwanderung aus der Ukraine in 2022 (+962 000) war größer als die aus Syrien, Afghanistan und dem Irak von 2014 bis 2016 zusammen (+834 000)
• Ukrainische Staatsangehörige waren im Oktober 2022 die zweitgrößte ausländische Bevölkerungsgruppe nach türkischen Staatsangehörigen
• Anteil der Ukrainerinnen und Ukrainer an der Gesamtbevölkerung zuletzt in Berlin und Hamburg am höchsten, in Schleswig-Holstein am niedrigsten

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben Millionen Menschen das Land verlassen. In Deutschland wurden im Jahr 2022 rund 1,1 Millionen Zuzüge von Menschen aus der Ukraine erfasst, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse und einer Sonderauswertung aus der Wanderungsstatistik mitteilt. Gut zwei Drittel (68 %) der Zugewanderten kamen von März bis Mai 2022, also in den ersten drei Monaten nach dem Angriff.







Donnerstag, 16. Februar 2023

Fast ein Drittel aller Geburten im Jahr 2021 durch Kaiserschnitt
• Kaiserschnittrate in Deutschland lag im Jahr 2021 bei 30,9 % – doppelt so hoch wie 1991 (15,3 %)
• Saarland mit dem höchsten Anteil an Kaiserschnittentbindungen, Sachsen mit dem niedrigsten
• Nur ein Drittel aller Krankenhäuser bietet Geburtshilfe an, 1991 war es noch fast die Hälfte

Rund 237 000 Frauen haben im Jahr 2021 per Kaiserschnitt entbunden – damit ist fast jede dritte Geburt in einem Krankenhaus in Deutschland durch einen Kaiserschnitt erfolgt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Kaiserschnittrate bundesweit bei 30,9 %. Gegenüber dem Jahr 2020 (29,7 %) ist sie damit leicht gestiegen.
Über die letzten 30 Jahre betrachtet hat sich der Anteil dieser operativen Eingriffe verdoppelt: Im Jahr 1991 brachten 15,3 % der Frauen ihr Kind mit einer Sectio caesarea, so wird der Kaiserschnitt im medizinischen Fachjargon genannt, auf die Welt. Neben dem Kaiserschnitt gibt es noch weitere, wenn auch seltener angewandte Methoden der Geburtshilfe: Eine Saugglocke wurde bei 6,3 % der Entbindungen im Jahr 2021 eingesetzt, eine Geburtszange bei 0,2 % der Entbindungen. Insgesamt haben im Jahr 2021 62,5 % der Frauen im Krankenhaus auf natürlichem Weg entbunden.


Osterferien im Zoo Duisburg: Tierische Ferienwoche für Schulkinder - Anmeldung online
In den Osterferien bietet der Zoo Duisburg die beliebte Ferienwoche an.
Jeweils an vier Tagen gehen tier- und zoobegeisterte Kinder von 9.00 - 15.00 Uhr auf Expedition.



Neue flexible Verkehrssteuerung rund um die Rheinbrücke Neuenkamp
Digitale Hinweistafeln lenken den Verkehr im Großraum Duisburg/Düsseldorf

Im Bereich Duisburg wird die Rheinbrücke Neuenkamp im Zuge der A 40 bis 2026 neu gebaut. Zehn digitale Hinweistafeln steuern seit heute den Verkehr weiträumig um die Rheinbrücke Neuenkamp herum, sofern es dort im Zuge der Bauaktivitäten zu verkehrlichen Einschränkungen kommt. Die zuständige Verkehrszentrale Leverkusen kann damit unmittelbar auf einen Umleitungsbedarf reagieren – hin zu den Alternativrouten der A42 Rheinbrücke Beeckerwerth und der A44 Flughafenbrücke Düsseldorf. mehr


Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
 
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 20. Januar 2023 von Anja Humbert - Foto: Sabine Merkelt-Rahm - , Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 


Baustellen • DVG-Fahrpläne und mehr... • DVG-Umleitungen • Bahn - VRR

Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl: Busse der DVG fahren Umleitungen
Auch in Duisburg-Neumühl wird kräftig Karneval gefeiert. Während des dortigen Festumzuges am Montag, 20. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr müssen Busse der Linien 908, 909 und 910 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Linie 995 der STOAG Umleitungen fahren.

Linien 908 und 995 (STOAG)
Während des Karnevalsumzuges müssen einige Haltestellen verlegt werden. Die Haltestellen „Kampstraße“ werden in die Schlachthofstraße verlegt. Die Haltestellen „Norbertuskirche“, „Gerlingstraße“, „Barbarastraße“, „Hohenzollernplatz“, „Ruprechtstraße“, „Albert-Einstein-Straße“, „Salzmannstraße“ und „Fiskusfriedhof“ müssen für die Zeit des Karnevalsumzuges entfallen.

Linien 909 und 910
Fahrgäste, die die Haltestellen „Iltispark“ und „Hohenzollernplatz“ nutzen möchten, werden gebeten, in dieser Zeit die Haltestellen „Konrad-Adenauer-Ring“ und „Halfmannstraße“ zu nutzen. Die Haltestellen „Albert-Einstein-Straße“ und „Max-Planck-Straße“ werden für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Albert-Einstein-Straße verlegt. Die Haltestelle „Ruprechtstraße“ wird für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Hausnummer 1 verlegt.


Karnevalsumzug in Duisburg-Serm: Busse der DVG fahren Umleitungen  
Der „Karnevalszug“ in Duisburg Serm steht vor der Tür und wird Duisburgs Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Sonntag, 19. Februar, von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr, die Buslinien 940 und 942 sowie die Straßenbahnlinie U79 bis voraussichtlich 18.40 Uhr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verstärkt.

Aufgrund des Zugweges müssen einige Haltestellen in der Zeit der Veranstaltung entfallen. Entsprechend des Zugverlaufes werden die Buslinien bedarfsgerecht zwischen der Ersatzhaltestelle „Am Heidberg“ und der Haltestelle „Ehinger Berg“ von 12 Uhr bis 17.30 Uhr über die B288 umgeleitet, dann entfallen die Haltestellen „Am Ungelsheimer Graben“, „Am Klapptor“, „Serm Kirche“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“.

Die Haltestelle „Am Heidberg“ wird in die Straße Am neuen Angerbach verlegt und die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße (B288) in den Einmündungsbereich der Straßen Breitenkamp bzw. Am Heidberg verlegt.  

- Linien 940 und 942: Die Busse der Linien 940 und 942 werden in der Zeit von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr verstärkt.  
- Linie U79: Die Linie U79 wird bedarfsgerecht verstärkt. Zudem werden bis ca. 2.30 Uhr in der Nacht zusätzliche Fahrten zum Regelfahrplan angeboten.  


Karnevalsumzug in Krefeld-Uerdingen: Busse der DVG fahren Umleitungen  
Der „Karnevalszug“ in Krefeld-Uerdingen steht vor der Tür und wird die Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Sonntag, 19. Februar, von 9 bis voraussichtlich 15.30 Uhr, die Busse der Buslinie 941 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in beide Fahrtrichtungen zwischen „Krefeld-Uerdingen Rheinbrücke“ und „KR-Uerdingen Bahnhof“ umgeleitet.

Während der Zeit der Veranstaltung müssen die Haltestellen „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ entfallen. Die Busse der Linie 941 werden in dieser Zeit ersatzweise die Haltestelle „Am Plänsken“ anfahren und zurück Richtung Duisburg fahren.  
Betroffene Linie: 941   Entfallende Haltestellen: „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“, „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“.


Karnevalsumzug von Duisburg-Homberg nach Moers: Busse der DVG fahren Umleitung
  Der „Nelkensamstagszug“ steht vor der Tür und wird Duisburgs Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Samstag, 18. Februar, von 12 bis voraussichtlich 14.30 Uhr, die Busse der Buslinien 916, 917 und 926 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Homberg zwischen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ ausweichen und Umleitungen fahren. Die Linie 921 fährt in Moers ebenfalls eine Umleitung.  

- Linien 916 und 917: Für die Zeit der Umleitung können die Haltestellen „Duisburger Straße“, „Südstraße“, „Ottostraße“ und „Hochheide Markt“ nicht angefahren werden.  

- Linie 926: Für die Zeit der Umleitung entfallen die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“. Die Haltestelle „Hubertusplatz“ in Fahrtrichtung Uni-Nord wird in die Friedhofsallee zur Haltestelle der Linie 912 (Fahrtrichtung Rheinhausen Markt) verlegt.    

- Linie 921: Für die Zeit der Umleitung müssen die Haltestellen „Moerser Hof“, „Kampmann“, „Ernst-Holla-Straße“, „Moers Bf.“, „Augustastraße“ und „Königlicher Hof“ entfallen oder werden verlegt.

Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl: Busse der DVG fahren Umleitungen  
Auch in Duisburg-Neumühl wird kräftig Karneval gefeiert. Während des dortigen Festumzuges am Montag, 20. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr müssen Busse der Linien 908, 909 und 910 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Linie 995 der STOAG Umleitungen fahren.  
-  Linien 908 und 995 (STOAG): Während des Karnevalsumzuges müssen einige Haltestellen verlegt werden. Die Haltestellen „Kampstraße“ werden in die Schlachthofstraße verlegt. Die Haltestellen „Norbertuskirche“, „Gerlingstraße“, „Barbarastraße“, „Hohenzollernplatz“, „Ruprechtstraße“, „Albert-Einstein-Straße“, „Salzmannstraße“ und „Fiskusfriedhof“ müssen für die Zeit des Karnevalsumzuges entfallen.  

- Linien 909 und 910: Fahrgäste, die die Haltestellen „Iltispark“ und „Hohenzollernplatz“ nutzen möchten, werden gebeten, in dieser Zeit die Haltestellen „Konrad-Adenauer-Ring“ und „Halfmannstraße“ zu nutzen. Die Haltestellen „Albert-Einstein-Straße“ und „Max-Planck-Straße“ werden für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Albert-Einstein-Straße verlegt. Die Haltestelle „Ruprechtstraße“ wird für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Hausnummer 1 verlegt.


Duisburg-Beeck: Vollsperrung der Hoffsche Straße
Aufgrund von Hubsteigerarbeiten wird ab Samstag, 18. Februar, in der Zeit von 8 bis 15 Uhr die Hoffsche Straße voll gesperrt. In der ersten Bauphase wird die Hoffsche Straße ab Stepelsche Straße in Fahrtrichtung Beeckerwerth voll gesperrt.
Ein Einbiegen von der Stepelsche Straße in diese Fahrtrichtung wird nicht möglich sein. In der zweiten Bauphase wird die Hoffsche Straße in Fahrtrichtung Beeck vor dem Kreuzungsbereich Stepelsche Straße voll gesperrt. Umleitungen werden ausgewiesen.
Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren.
Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 19. Februar andauern

Statistik









Mittwoch, 15. Februar 2023


Ferienbetreuung Ostern
Anmeldung ab 15.2. bis 10.3.2023




Bildungs- und Betreuungsangebote in den Osterferien
Die Landesregierung verlängert das Programm „Ankommen und Aufholen nach Corona“ und sichert damit die weitere Umsetzung des Programms „Extra-Zeit zum Lernen“. So können in den anstehenden Osterferien wieder kostenlose Angebote für Duisburger Grundschulkinder erfolgen. Zielsetzung ist es, mit außerschulischen Maßnahmen die individuelle fachliche Förderung und Potenzialentwicklung von Schülerinnen und Schülern vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen zu unterstützen.

„Gerade im Hinblick auf die immer weiter steigende Nachfrage nach Betreuungsangeboten in den Ferien – die ersten Elternanfragen für das Jahr 2023 lagen bereits nach Beendigung der Herbstferien 2022 vor - ist die Verlängerung des Programms durch das Land NRW sehr erfreulich und auch notwendig, um das durch die Coronapandemie verursachte Leid der Kinder mildern zu können. Ich wünsche allen viel Spaß bei den tollen gemeinsamen Aktionen und unvergessliche Ferienerlebnisse“, so Bildungsdezernentin Astrid Neese.

Die landesgeförderten Bildungs- und Betreuungsangebote finden an 15 Grundschulstandorten in Duisburg in Kooperation mit den Ganztagsträgern in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt. In dieser Zeit werden den Schülerinnen und Schülern Spiele, Sport, Lernprogramme, kreative und künstlerische Aktionen sowie Ausflüge in die nähere Umgebung kostenlos angeboten. Lediglich für das warme Mittagessen wird ein Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag erhoben, der aber bei bestehendem Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen von den Sozialleistungsträgern übernommen wird.

Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. An zwölf Standorten werden jeweils 45 Plätze vorgehalten und an drei Standorten sogar 60, so dass 720 Duisburger Grundschulkinder pro Woche von dem Angebot profitieren. Weitere Informationen zu den Standorten und dem neuen digitalen Anmeldeverfahren finden sich auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de/ferienbetreuung. Das Anmeldeverfahren beginnt am 15. Februar und endet am 10. März.


Osterferien im Zoo Duisburg: Tierische Ferienwoche für Schulkinder - Anmeldung online
In den Osterferien bietet der Zoo Duisburg die beliebte Ferienwoche an.
Jeweils an vier Tagen gehen tier- und zoobegeisterte Kinder von 9.00 - 15.00 Uhr auf Expedition.


Weihnachtsspende des Lionsclubs Duisburg Rhenania geht im Frühling an den Bunten Kreis
Vergangene Woche besuchte der amtierende Präsident des Lionsclubs Duisburg Rhenania Marcus Brinkmeier den Bunten Kreis in Duisburg. Im Gepäck hatte er die Weihnachtsspenden der rund 35 Mitglieder. Die Differenz zur runden Summe kam aus dem Lions-Vereinskonto noch oben drauf. Dr. Gabriele Weber, die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises freute sich sichtlich über den Geldsegen, der in frisch geplante Projekte fließen wird. mehr


Neue flexible Verkehrssteuerung rund um die Rheinbrücke Neuenkamp
Digitale Hinweistafeln lenken den Verkehr im Großraum Duisburg/Düsseldorf

Im Bereich Duisburg wird die Rheinbrücke Neuenkamp im Zuge der A 40 bis 2026 neu gebaut. Zehn digitale Hinweistafeln steuern seit heute den Verkehr weiträumig um die Rheinbrücke Neuenkamp herum, sofern es dort im Zuge der Bauaktivitäten zu verkehrlichen Einschränkungen kommt. Die zuständige Verkehrszentrale Leverkusen kann damit unmittelbar auf einen Umleitungsbedarf reagieren – hin zu den Alternativrouten der A42 Rheinbrücke Beeckerwerth und der A44 Flughafenbrücke Düsseldorf. mehr


Duisburgs Untere Naturschutzbehörde informiert über die Änderung des artenschutzrechtlichen Schutzstatus von Tieren im Handel
Exotische Tiere, wie beispielsweise Reptilien und Papageien, sind bereits seit vielen Jahren beliebte Haustiere. Viele Tierarten unterliegen jedoch artenschutzrechtlichen Regelungen.
Die Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (Kurzbezeichnung „CITES“) hat Ende November die Änderung des Schutzstatus bzw. die Aufnahme bestimmter Tierarten in die entsprechenden Schutzkategorien beschlossen. mehr


VHS: Info-Veranstaltung zu neuen Ausbildereignungslehrgängen
Die Volkshochschule lädt am Mittwoch, 15. Februar, um 18.15 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte zu einer Informationsveranstaltung über Vorbereitungslehrgänge auf die IHKAusbildereinungsprüfungen ein. Die Teilnehmenden lernen Ausbildungsinhalte zu strukturieren und unterschiedliche Methoden zur Vermittlung zielgerichtet einzusetzen. Der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung durch diese Prüfung ist Voraussetzung, um als verantwortliche Ausbilder im Sinne des Berufsbildungsgesetzes tätig zu werden.

Die Kurse starten Ende Februar und richten sich nicht nur an zukünftige Ausbilderinnen und Ausbilder in Betrieben, sondern auch an Dozentinnen und Dozenten in Schulungseinrichtungen oder in der Erwachsenenbildung sowie an alle, die eine pädagogische Befähigung benötigen. Eine vorherige Anmeldung im Internet unter www.vhs-duisburg.de ist erforderlich. Bei Rückfragen wenden Sie sich telefonisch an die VHS unter 0203 283-3761 oder 0203 283-4606.



CD-Premierenkonzert „Wenn Blech die Seele streichelt“ in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 und Harald Jüngst laden am Freitag, 10. März, um 17 Uhr zu einem Konzert mit dem Celtic Dreamtime Quartet ein. Anlass ist die Veröffentlichung der CD „Wenn Blech die Seele streichelt“, die Harald Jüngst gemeinsam mit einem befreundeten Musiker eigens in Irland aufgenommen hat.
Ein Bild, das Baum, draußen, Person enthält.
Harald Jüngst (Foto Jüngst) ist vor allem bekannt als Mitglied der Folkband Sheevon. Auf der nun erschienen CD, die auch als Download erhältlich ist, widmet er sich ganz der Handpan, einem mit den Händen gespielten Blechklanginstrument, das Klänge von intensiver Erdigkeit, Wärme und Entspannung erzeugt. Bodhràn, Ukulele, Gesang, Tin Whistle und andere Instrumente runden den Klangteppich ab und erzeugen eine ganz besondere Stimmung.

Karten zum Vorverkaufspreis von zwölf Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren gibt es ab sofort online über www.stadtbibliothek-duisburg.de, bei Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bibliothek gerne telefonisch unter (02065) 905 8467 (dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr).


Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 17. Februar 2023 heißt Pfarrer Stephan Blank (Foto Blank) Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter 
www.salvatorkirche.de. 

Pfarrerin Humbert am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
 
Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 20. Januar 2023 von Anja Humbert - Foto: Sabine Merkelt-Rahm - , Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. 

Baustellen • DVG-Fahrpläne und mehr... • DVG-Umleitungen • Bahn - VRR

Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl: Busse der DVG fahren Umleitungen
Auch in Duisburg-Neumühl wird kräftig Karneval gefeiert. Während des dortigen Festumzuges am Montag, 20. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr müssen Busse der Linien 908, 909 und 910 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Linie 995 der STOAG Umleitungen fahren.

Linien 908 und 995 (STOAG)
Während des Karnevalsumzuges müssen einige Haltestellen verlegt werden. Die Haltestellen „Kampstraße“ werden in die Schlachthofstraße verlegt. Die Haltestellen „Norbertuskirche“, „Gerlingstraße“, „Barbarastraße“, „Hohenzollernplatz“, „Ruprechtstraße“, „Albert-Einstein-Straße“, „Salzmannstraße“ und „Fiskusfriedhof“ müssen für die Zeit des Karnevalsumzuges entfallen.

Linien 909 und 910
Fahrgäste, die die Haltestellen „Iltispark“ und „Hohenzollernplatz“ nutzen möchten, werden gebeten, in dieser Zeit die Haltestellen „Konrad-Adenauer-Ring“ und „Halfmannstraße“ zu nutzen. Die Haltestellen „Albert-Einstein-Straße“ und „Max-Planck-Straße“ werden für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Albert-Einstein-Straße verlegt. Die Haltestelle „Ruprechtstraße“ wird für beide Linien in die Wiener Straße in Höhe der Hausnummer 1 verlegt.


Duisburg-Obermeiderich: Vollsperrung der Sympherstraße
Die Deutsche Bahn führt am Donnerstag, 16. Februar, Arbeiten auf der Sympherstraße im Bereich der Eisenbahnbrücke durch. Aus diesem Grund wird die Sympherstraße voll gesperrt. Eine Umleitung über die Emmericher Straße und die Bahnhofstraße wird ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Laufe des Tages abgeschlossen.



A 40 - Rheinbrücke Neuenkamp: 25. Februar - Eintägige Fahrstreifensperrung und Vollsperrung Abfahrt Duisburg-Häfen in Fahrtrichtung Dortmund bis August
Am Samstag, 25. Februar, von 6 bis 20 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 200 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit in Fahrtrichtung Dortmund sind Arbeiten an den Spundwänden im Bereich des Mittelstreifens.

Des Weiteren wird von Samstag, 25. Februar, bis Donnerstag, 31. August, die A 40-Abfahrt Duisburg-Häfen (Am Schlütershof), Fahrtrichtung Dortmund, voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke (Rote-Punkt-Umleitung) wird frühzeitig eingerichtet. Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit.

Die DEGES plant und realisiert den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp. Bereits 2023 sollen den Verkehrsteilnehmern auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Pendler und die ansässige Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Brückenbauwerks ist für 2026 geplant.


Geänderte Servicezeit bei der DVG am Rosenmontag 
Am Rosenmontag, 20. Februar, ist der Kundenservice der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nur eingeschränkt erreichbar. 
Das Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof, Harry-Epstein-Platz 10, ist am Rosenmontag von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Der telefonische Kundenservice der DVG unter der Rufnummer 0203 60 44 555 ist von 7 bis 18 Uhr zu erreichen.
Telefonische Fahrplanauskünfte erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rund um die Uhr unter der Rufnummer 01803 50 40 30 (0,09 Euro/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 Euro/Min).  
 


STATISTIK





Dienstag, 14. Februar 2023

Abschluss Sachspenden-Aktion Stadt Duisburg
In der letzten Woche führte die Stadt Duisburg eine Spendenaktion für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien durch. Gesammelt wurden die Sachspenden auf der Feuerwache 5 in Duisburg-Homberg. Insgesamt werden mehr als 33 Tonnen Hilfsgüter (237 Paletten) auf dem Luftweg in das vom Erdbeben betroffene Gebiet gebracht. Die ersten rund 10 Tonnen Hilfsgüter werden heute im Katastrophengebiet eintreffen und vor den Vereinten Nationen übergeben, die die Verteilung übernehmen.

„Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger. Mein ganz herzlicher Dank geht in gleichem Maße auch an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz diese Spendenaktion erst möglich gemacht haben“, so Oberbürgermeister Sören Link. Gesammelt wurden vor allem dringend benötigte Wolldecken, Schlafsäcke, Iso-Matten, Zelte, Babywindeln und Hygieneartikel.

Die Feuerwehr Duisburg sorgte mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften für die nötige Logistik bei der Sortierung, Verpackung und Palettierung zur Vorbereitung des Versandes der Hilfsgüter in das Katastrophengebiet. Außerdem wurde der schnellstmögliche Transport zum Flughafen Düsseldorf sichergestellt. Im Einsatz waren aus dem ehrenamtlichen Bereich die Löschzüge Homberg, Baerl und Rumeln-Kaldenhausen sowie die Sondereinheit Logistik des Löschzuges Walsum mit Unterstützung des Löschzuges Meiderich.

Aus dem hauptamtlichen Bereich unterstützten Kräfte aus dem Sachgebiet Technische Dienste und Logistik, der diensthabenden Wachabteilungen der Feuerwache Homberg, Auszubildende des Grundausbildungslehrganges der Feuerwehrschule und Auszubildende der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen. Über vier Tage waren täglich durchschnittlich 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg im Einsatz. So entstanden rd. 2.800 Einsatzstunden im Zusammenhang mit der Sachspenden-Aktion.

Dazu Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack: „Hier zeigt sich einmal mehr, wie sehr wir im Bereich Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind. Ohne den unermüdlichen Eifer der Kameradinnen und Kameraden aus der Freiwilligen Feuerwehr aber auch die Bereitschaft der hauptamtlichen Kräfte, immer wieder ans Limit zu gehen und Überstunden zu leisten, wäre das alles nicht denkbar. Dafür auch von mir ein ganz großes Dankeschön!“ Geldspenden werden weiterhin gesammelt.

Um den Menschen vor Ort so schnell und so unkompliziert wie möglich zu helfen, hat die Stadt Duisburg in der letzten Woche gemeinsam mit den Duisburger Wohlfahrtverbänden das Spendenkonto "Duisburg hilft" für die Erdbebenopfer zur Verfügung gestellt: „Duisburg hilft“ Stichwort Hilfe Erdbebenhilfe IBAN DE 72 35050000 0200920098


Schüler*innen der Gesamtschule Duisburg Mitte stellen sich der Plastikflut
Das Projekt Trashbusters war mit seiner Wanderausstellung in Duisburg

Vom 06. bis 17. Februar war die interaktive Wanderausstellung des Projekts „Trashbusters – fight the plastic wave“ an den beiden Standorten der Gesamtschule Mitte öffentlich zu sehen. Das Projekt der Naturschutzjugend NAJU NRW hat das Ziel, die Schüler*innen über die gravierenden Umweltschäden durch Plastikmüll aufzuklären und sie zum Handeln zu motivieren.  

„Obwohl das Umweltbewusstsein in unserer Gesellschaft steigt, findet man in der Natur weiterhin große Mengen von sorglos weggeworfenem Müll – zwei Entwicklungen, die nicht zusammenpassen.“ sagt NAJU-Landesjugendsprecher Lukas Stemper. Der Abfall stellt dabei eine große Gefahr für Tiere und Pflanzen dar. „So ist mittlerweile nachgewiesen, dass viele Tiere Müll mit Nahrung verwechseln und daran elendig verenden. Umso erschreckender, dass man dennoch von Autoreifen über Batterien bis Zigarettenstummel, wirklich alles Vorstellbare in der Natur findet.“ so Stemper weiter.  

Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW ist die Ausstellung zu den Themen Müll, Recycling und Müllvermeidung eine Woche lang zentral im Foyer für die gesamte Schule begehbar. Zusätzlich nahmen 25 interessierte Schüler*innen an zwei vertiefenden Workshops zu den Themen Mülltrennung und Biokunststoff teil. Abgeschlossen wurde die Workshopreihe mit einer Visionsplanung, um einen nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen langfristig an der Schule zu etablieren.

Trashbusters ist ein Projekt der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) mit dem Ziel, junge Menschen für Abfallvermeidung und die Gefahr von Plastikmüll auf innovative Art zu sensibilisieren. Bereits seit 2013 sind bundesweit Mülljägerinnen und -jäger der NAJU unterwegs und führen u. a. Cleanups durch. In NRW ergänzt die NAJU NRW die Kampagne mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW unter anderem mit einer Schulwanderausstellung.

Neue Perspektive mit Schulabschluss
Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben über den Zweiten Bildungsweg an der Volkshochschule Duisburg den Mittleren Schulabschluss nachgeholt. Aus den Händen von Duisburgs Bildungsdezernentin Astrid Neese bekamen sie jetzt ihre Zeugnisse überreicht. Astrid Neese würdigte die besondere Leistung der Absolventinnen und Absolventen und betonte die Bedeutsamkeit des erreichten Abschlusses: „Dies ist Ihre Eintrittskarte ins Berufsleben“. Sie stellte die aktuelle Arbeitsmarktlage und den immer weiterwachsenden Fachkräftemangel dar. „Unternehmen warten genau auf Sie“, so Neese.

Daher ist nicht nur aus wirtschaftlichen Aspekten jede erfolgreiche Teilnahme an Schulabschlusslehrgängen bei der VHS für die Stadt Duisburg von enormer Wichtigkeit. Neese dankte den Mitarbeitenden und insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern für die wertvolle Arbeit. Volker Heckner, Amtsleiter der VHS, hob die besonderen Erfolge einzelner Teilnehmenden hervor, die bereits während der schwierigen Coronazeit die Hauptschulabschlüsse nach Klasse 9 und 10 absolvierten. „Dieses immense Durchhaltevermögen in einer solch herausfordernden Zeit ist lobenswert und ich zolle meinen vollsten Respekt dafür“, so Heckner.

Um in der Zukunft die Teilnehmenden vermehrt auch bei persönlichen Angelegenheiten zu unterstützen, freut sich Heckner über die Einstellung einer Sozialbetreuerin. Diese zusätzliche Fördermöglichkeit entstand letztes Jahr aus der Novellierung des Weiterbildungsgesetzes. Die Zeugnisübergabe nutzte Volker Heckner auch, um sich bei dem gesamten Team des Zweiten Bildungsweges zu bedanken, das insbesondere während der Pandemie herausragende Arbeit geleistet hat.

Die Absolventen des Zweiten Bildungsweges mit der Beigeordneten Astrid Neese, VHS-Direktor Volker Heckner, Lehrerinnen und Lehrern

Agentur für Arbeit Duisburg am Rosenmontag (20.02.2023) geschlossen  
Die Agentur für Arbeit Duisburg an der Wintgensstraße 29-33 ist am 20. Februar 2023 (Rosenmontag) ganztägig geschlossen. Am Donnerstag, 16.02.2023 („Altweiber“) ist sie wie gewohnt in der Zeit von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.


Film über Demenz bewegte das Publikum von Kino & Kirche
Mit dem wahrlich anrührenden Film „The Father“ von Florian Zeller, setzte das Filmforum im Februar die ökumenische Reihe „Kino & Kirche“ fort, die im Januar mit dem Streifen „Contra“ von Sönke Wortmann ihren Auftakt genommen hat. Im Gegensatz zu dieser leichtfüßig erzählten Komödie mit sozialkritischen Anklängen, stand mit dem zweifach Oscar prämierten Father diesmal ein leises, dichtes Kammerspiel auf dem Programm. Es erzählt die Geschichte eines ehemaligen Ingenieurs, dem demenzbedingt allmählich seine vertraute Welt abhandenkommt.

Das Stilmittel des unzuverlässigen Erzählens zog dabei die Zuschauer aus dem gut gefüllten Kinosaal ins direkte Erleben des dementiell veränderten Anthony hinein. Der kann seinen eigenen Eindrücken nicht mehr trauen und verliert damit auch das Vertrauen zu seiner Tochter Anne die ihn pflegt. Dabei haben Anthony Hopkins und Olivia Coleman als Hauptdarsteller viel Zeit, in der ruhigen Inszenierung ihre ganze Schauspielkunst zu entfalten. Und die Zuschauer identifizierten sich schon während des Films hörbar mit den Protagonisten. „So ging es mir auch“, flüsterten pflegende Angehörige ihren Sitznachbarn zu, wenn die Tochter im Film vom aufgebrachten Vater gedemütigt wurde und „Genau so hat mein Vater auch ausgesehen, als es ihm immer schlechter ging“.

Michael Beckmann, der Leiter des Filmforums, zeigte sich beim anschließenden Ausklang des Abends in der gemütlich fußbodenbeheizten Lounge der benachbarte Pfarrkirche St. Joseph froh über die Wahl des Films. „Der kam zwischen den beiden Lockdowns heraus und hat deshalb nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm eigentlich zusteht“, sagte Beckmann. Die große Leinwand und der abgedunkelte Saal in einem Kino seien Wirkungsverstärker für Filmerlebnisse, die bei so emotional besetzten Stoffen wie der Demenz-Thematik bei den Zuschauern große Betroffenheit auslösen könnten, so Beckmann.

Nach einem solchen Film gibt es Gesprächsbedarf und man bleibt gerne in Austausch mit anderen. „Sehr sehenswert und gleichzeitig auch sehr bedrückend“, fand Zuschauerin Barbara Herbrand den Film. Die Unterhaltungen des aufgerüttelten Kinopublikums nach dem Film bewegten sich um die Frage, ob man wirklich die Pflege der eigenen Eltern übernehmen möchte, beziehungsweise die eigenen Kinder einspannen, oder welche anderen Möglichkeiten man sonst hätte. Bis zur Erwägung der Gesetzeslage bei einer assistierten Selbsttötung reichten die theoretischen Überlegungen in den lebhaften Diskussionen.

Shanice Leßmann und Cordula Klümper vom Organisationsteam des Filmabends freuten sich darüber, dass die Kinobesucher das Gesprächsangebot nach dem Film offenbar zu schätzen wussten. Sie selber haben noch keine Pflegeerfahrung im Angehörigenkreis gemacht. Sie näherten sich eher von der cineastischen Seite der Aussage des Films. „Ich war beeindruckt davon, dass man die Verwirrung des Hauptdarstellers auch in den Ausstattungen der Räume wahrnehmen konnte. Die Wohnungen von Vater und Tochter gingen irgendwie ineinander über und man wusste selber nicht mehr, welcher Raum hinter der nächsten Türe sein würde“, sagte Cordula Klümper.

Der nächste Film der Reihe „Die Frau in Gold“ wird spannende Unterhaltung und Diskussionsstoff bieten, denn er beschäftigt sich an einem berühmten Beispiel mit der Restitution von Raubkunst. Die Auswahl der Filme haben das Filmforum und die Partner aus evangelischer und katholischer Kirche zusammen vorgenommen. Kooperationspartner für Kino & Kirche sind die Katholische und die Evangelische Kirche in Duisburg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Jugendkirche Tabgha, Ehrenamtliche der Pfarrei Liebfrauen, der BDKJ Stadtverband Duisburg und die KEFB Duisburg. Sabine Merkelt-Rahm

Teil des Publikums bei der anschließenden Begegnung in der benachbarten Pfarrkirche St. Joseph; in der Mitte ist die Sabine Merkelt.-Rahm zu sehen, die die Kinofans befragte und ihnen O-Töne entlockte. (Foto: Eva Wieczorek-Traut)


Gereimte Predigt im Gottesdienst zum Karnevalssonntag
Predigen in Reimen ist in Gottesdiensten zum Karneval nichts Ungewöhnliches mehr, dafür aber sehr beliebt. Die sechs Nordgemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg laden genau dazu ein, und zwar, am 19. Februar um 11 Uhr in der Gnadenkirche Duisburg Neumühl am Hohenzollernplatz einen Gottesdienst dieser Art mitzufeiern.

Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und Pfarrer Jens Dallmann stehen vor der Herausforderung, angesichts von Krieg und Katastrophen einerseits und dem bevorstehenden fröhlichen Rosenmontag von Gott und der Welt jetzt auch mit einem lachenden Auge zu reden. Pfarrer Dallmann möchte das in seiner Predigt umsetzen: „Es wird aber auf jeden Fall ´jeck´, versprochen!“ Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, nach dem Gottesdienst beim Berliner-Essen noch ein wenig zusammenzubleiben. 


Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

Duisburg-Obermeiderich: Vollsperrung der Sympherstraße

Die Deutsche Bahn führt am Donnerstag, 16. Februar, Arbeiten auf der Sympherstraße im Bereich der Eisenbahnbrücke durch. Aus diesem Grund wird die Sympherstraße voll gesperrt. Eine Umleitung über die Emmericher Straße und die Bahnhofstraße wird ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Laufe des Tages abgeschlossen.


A 40 - Rheinbrücke Neuenkamp: 25. Februar - Eintägige Fahrstreifensperrung und Vollsperrung Abfahrt Duisburg-Häfen in Fahrtrichtung Dortmund bis August
Am Samstag, 25. Februar, von 6 bis 20 Uhr, wird die A 40 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Am Brink auf einer Länge von rund 200 Metern auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für die Einstreifigkeit in Fahrtrichtung Dortmund sind Arbeiten an den Spundwänden im Bereich des Mittelstreifens.

Des Weiteren wird von Samstag, 25. Februar, bis Donnerstag, 31. August, die A 40-Abfahrt Duisburg-Häfen (Am Schlütershof), Fahrtrichtung Dortmund, voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke (Rote-Punkt-Umleitung) wird frühzeitig eingerichtet. Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit.

Die DEGES plant und realisiert den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp. Bereits 2023 sollen den Verkehrsteilnehmern auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Pendler und die ansässige Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Brückenbauwerks ist für 2026 geplant.


Geänderte Servicezeit bei der DVG am Rosenmontag 

Am Rosenmontag, 20. Februar, ist der Kundenservice der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nur eingeschränkt erreichbar. 

Das Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof, Harry-Epstein-Platz 10, ist am Rosenmontag von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Der telefonische Kundenservice der DVG unter der Rufnummer 0203 60 44 555 ist von 7 bis 18 Uhr zu erreichen.
Telefonische Fahrplanauskünfte erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rund um die Uhr unter der Rufnummer 01803 50 40 30 (0,09 Euro/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 Euro/Min). 
 


Karnevalsumzug in Duisburg-Serm: Busse der DVG fahren Umleitungen  
Der „Karnevalszug“ in Duisburg Serm steht vor der Tür und wird Duisburgs Jecken auf die Straßen locken. Daher werden am Sonntag, 19. Februar, von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr, die Buslinien 940 und 942 sowie die Straßenbahnlinie U79 bis voraussichtlich 18.40 Uhr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verstärkt.

Aufgrund des Zugweges müssen einige Haltestellen in der Zeit der Veranstaltung entfallen. Entsprechend des Zugverlaufes werden die Buslinien bedarfsgerecht zwischen der Ersatzhaltestelle „Am Heidberg“ und der Haltestelle „Ehinger Berg“ von 12 Uhr bis 17.30 Uhr über die B288 umgeleitet, dann entfallen die Haltestellen „Am Ungelsheimer Graben“, „Am Klapptor“, „Serm Kirche“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“.

Die Haltestelle „Am Heidberg“ wird in die Straße Am neuen Angerbach verlegt und die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße (B288) in den Einmündungsbereich der Straßen Breitenkamp bzw. Am Heidberg verlegt.  

- Linien 940 und 942: Die Busse der Linien 940 und 942 werden in der Zeit von 10.30 bis voraussichtlich 14 Uhr verstärkt.  
- Linie U79: Die Linie U79 wird bedarfsgerecht verstärkt. Zudem werden bis ca. 2.30 Uhr in der Nacht zusätzliche Fahrten zum Regelfahrplan angeboten.  

STATISTIK

Ein Drittel mehr Winterunfälle mit Personenschaden auf NRW-Straßen
Im Winter 2021/2022 ereigneten sich auf den nordrhein-westfälischen Straßen 12 090 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das zwar 33,4 Prozent mehr Unfälle als im Winter zuvor (2020/2021: 9 060), aber 7,9 Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden als im Winter 2019/2020 (13 126).

Von Dezember 2021 bis Februar 2022 sind bei Unfällen im Straßenverkehr 97 Personen getötet und 2 348 Personen schwer verletzt worden. Das waren 27,6 Prozent mehr Getötete und 15,7 Prozent mehr Schwerverletzte als im Winter 2020/2021. In den Wintermonaten 2021/2022 ereigneten sich insgesamt 347 Unfälle mit Personenschaden aufgrund von Schnee oder Eis; das waren 24,2 Prozent weniger als in den Wintermonaten 2020/21.

Hierbei wurden vier Personen getötet und 84 schwer verletzt. Regen wurde bei 135 Unfällen mit Personenschaden in diesem Zeitraum als Grund (−28,6 Prozent) angegeben; eine Person wurde dabei getötet und 18 schwer verletzt. Sichtbehinderungen durch blendende Sonne führten in den Wintermonaten 2021/2022 in 83 Fällen zu einem Unfall mit Personenschaden (+1,2 Prozent). Dabei wurden 23 Personen schwer verletzt. 26 Unfälle ereigneten sich infolge von Unwettern oder sonstigen Witterungseinflüssen (+550 Prozent); dabei wurde eine Person schwer verletzt.

Bei schlechter Sicht aufgrund von Nebel ereigneten sich von Dezember 2021 bis Februar 2022 mit zehn Unfällen doppelt so viele Unfälle mit Personenschaden wie im Winter zuvor; acht Menschen wurden dabei schwer verletzt. In den Sommermonaten des Jahres 2021 (Juni bis August) ereigneten sich mit 16 738 mehr Unfälle mit Personenschaden als im Winter zuvor.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählten im Jahresverlauf 2021 (Januar bis Dezember) ungenügender Sicherheitsabstand (5 584, 14 Todesfälle); Nichtbeachten von Verkehrszeichen, die die Vorfahrt regeln (5 264, 38 Todesfälle) und nicht angepasste Geschwindigkeit (4 801, 83 Todesfälle). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, handelt es sich bei den Unfallursachen um Mehrfachzählungen. Bei einem Unfall werden bis zu acht Ursachen angegeben. (IT.NRW)

Tourismus in Deutschland im Jahr 2022: 45,3 % mehr Übernachtungen als im Vorjahr, aber 9,1 % weniger als vor Corona
Die Tourismusbranche in Deutschland hat sich im Jahr 2022 teilweise von der Corona-Krise erholt, aber noch nicht die Übernachtungszahlen vor der Pandemie erreicht. Wie das Statistische Bundesamt  nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland demnach im vergangenen Jahr 450,8 Millionen Gästeübernachtungen.

Das waren 45,3 % mehr als im Jahr 2021, aber noch 9,1 % weniger als 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Im Dezember 2022 verbuchten die Beherbergungsbetriebe 57,0 % mehr Gästeübernachtungen als im Dezember 2021, der noch stark von coronabedingten Teilschließungen und Einschränkungen geprägt war.





Montag, 13. Februar 2023


Vor dem Rathaus: Runder Tisch der Religionen ruft zum Gedenken für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien auf
Der Runde Tisch der Religionen ruft in Gedenken an die Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien zu einer Kundgebung auf. Am Mittwoch, 15. Februar um 17 Uhr, wird auf dem Burgplatz vor dem Duisburger Rathaus den Betroffenen gedacht. Alle Duisburgerinnen und Duisburger haben so die Möglichkeit, ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme mit den Opfern des verheerenden Erdbebens in Teilen der Türkei und Syriens auszudrücken.

„Es ist ganz wichtig, dass wir ein Zeichen der Solidarität für diejenigen setzen, die durch diese fürchterliche Katastrophe ihr Leben lassen mussten. Aber auch für jene, die einen geliebten Menschen verloren oder deren Existenzgrundlage innerhalb von Sekunden vernichtet wurde. Auch unseren Partnern in Gaziantep zeigen wir, dass wir eng an ihrer Seite stehen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Stadt Duisburg hatte in den vergangenen Tagen eine eindrucksvolle Hilfsaktion für die Menschen im Krisengebiet gestartet. Mittlerweile sind 237 Paletten mit Hilfsgütern auf den Weg in die Krisenregion gebracht worden. Weiterhin bittet die Stadt Duisburg gemeinsam mit den Duisburger Wohlfahrtsverbänden um finanzielle Unterstützung, die direkt vor Ort eingesetzt wird: Dafür steht weiterhin das Spendenkonto „Duisburg hilft“ unter dem Stichwort „Erdbebenhilfe“ und der
IBAN DE 72 35050000 0200920098 bereit. Bislang sind dort bereits fast 50 000 Euro für die vom Erdbeben betroffenen Menschen eingegangen.

Ukraine Stories – Geflüchtete berichten über ihre Erlebnisse
Bei der Veranstaltung „Ukraine Stories“ blickt das Kommunale Integrationszentrum am Freitag, 24. Februar, auf ein Jahr Krieg in der Ukraine zurück und lässt Betroffene zu Wort kommen, die Ihre Erlebnisse schildern und über Flucht und das neue Leben in Duisburg berichten. Neben einigen musikalischen Beiträgen in ukrainischer Sprache, werden zwei geflüchtete Ukrainerinnen über ihre Erfahrungen berichten. Auch die beiden Gründerinnen der Ukrainischen Frauenunion in Deutschland werden über ihren Verein und die Aufgaben informieren sowie ihre eigenen Erlebnisse schildern.

Neue Tablets für Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen
Die Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen der Feuerwehr Duisburg erhielt heute insgesamt 144 Tablets samt Zubehör im Wert von rund 80.000 Euro. Ermöglicht wurde dies durch das Förderprogramm REACT EU. Feuerwehr- und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack sowie der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Christian Umbach überreichten die neuen iPads an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Akademie an der Baumstraße in Duisburg-Homberg.

„Dank des Förderprogramms konnte eine neue Tablet-Ausstattung angeschafft werden, die weiterhin eine moderne Lernstoffvermittlung ermöglicht und gleichzeitig eine zukunftsfähige Ausbildung im Rettungsdienst garantiert“, so Feuerwehrdezernent Martin Murrack. „Mit der anstehenden Einführung einer neuen Schulverwaltungssoftware lassen sich die Tablets zudem künftig noch effizienter einsetzen und können aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit so optimal genutzt werden“, ergänzt Christian Umbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Akademie für die rettungsdienstlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung können mit dem Einsatz der iPads die Lehr- und Lernmethoden weiter verbessern und ausbauen. Mit einer flächendeckenden gleichen Ausstattung wird zudem der mögliche Distanzunterricht gestärkt, was unter anderem auch ein Ziel des EUFörderprogramms ist.

Bildmitte stehend v. l.: Martin Murrack, Feuerwehr- und Digitalisierungsdezernent, Christian Umbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Duisburg und Tatjana Köwing, Lehrerin an der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen.


VHS: Praxiswissen für Vereinsvorstände

Die VHS lädt am Montag, 13. Februar, um 20, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte, zu einem Vortrag über die aktuellen Urteile und gesetzlichen Neuregelungen im Vereinsrecht und Gemeinnützigkeitsrecht für 2023 ein. Rechtsanwalt Jörg Hallmann informiert über die wichtigsten Neuerungen, damit Verantwortliche die Haftungsrisiken erkennen und wirtschaftliche Chancen nutzen können. Der Vortrag richtet sich insbesondere an erfahrene Vereinspraktiker aber auch an Vertreter von Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen.

Vorstände von Vereinen stehen im Mittelpunkt des Vereinslebens und haben ein allseits geschätztes Amt inne. Doch Gerichte, Vereinsmitglieder, Förderer und das Finanzamt erwarten von Vorständen (auch von ehrenamtlichen), dass sie immer alles richtig machen und alle rechtlichen und steuerlichen Vorschriften kennen. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es telefonisch bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-3725 oder online unter www.vhsduisburg.de

Computerkurs und Nähreparaturen für kleines Geld
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort können Interessierte ab jetzt immer wieder dienstags zwischen 10 und 12 Uhr im Gemeindehaus am Vogelsangplatz gegen eine kleine Spende ihre Kleidung ändern lassen können und je nachdem, was zu nähen ist, sogar bei einem Kaffee darauf warten. Die Arbeiten übernehmen versierte Ehrenamtliche, die nun aufgrund eines Spendenaufrufs über gleich mehrere Nähmaschinen verfügen. Eine Bitte haben die Damen des Näh-Teams: es sollte nur saubere Kleidung zur Reparatur vorbeigebracht werden. 

Außerdem startet am 21. Februar ein neuer Computerkurs im BBZ Begegnungs- und Beratungszentrum Wanheimerort am Paul-Gerhardt-Platz. An zehn Abenden wird Herr Pfefferle mit großer Geduld und viel Einfühlungsvermögen Grundlagen von Internet, Google, Email und Sicherheit beim Surfen vermitteln. Anmeldungen zu diesem Kurs sind bei Maria Hönes, der Ehrenamtskoordinatorin der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort,  möglich. Sie hat auch Infos zu weiteren Angeboten der Gemeinde (Tel.: 0203 / 770134). Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de. 

Ehrenamtliche in der Nähstube am Vogelsangplatz (Foto www.wanheimerort.ekir.de) 

Wanheim lädt zur Borkumreise ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Wanheim organisiert eine Reise nach Borkum und lädt weitere Interessierte zum Mitfahren und Mitmachen ein. In der Zeit vom 17. bis zum 25. März 2023 können sich die Teilnehmenden auf der Nordseeinsel zu individuellen Halb-Tagestouren wie Radfahren, Wattenmeerführungen oder Bollerwagenausfahrten verabreden, zum gemeinsamen Tagesausklang am Abend kommen alle wieder für Gesellschaftsspiele, Vorlesen und Feiern im CVJM Gästehaus Victoria zusammen, wo alle auch übernachten werden.

Alle Details zur gemeinsamen Busfahrt gibt es beim Vortreffen am Sonntag, 19. Februar 2023 um 11.30 Uhr im Gemeindehaus, Beim Knevelshof 46. Rückfragen vorab beantwortet der Presybteriumsvorsitzende Frank-Michael Rich (0203-709227). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde.wanheim.de.

Borkumer Gästehaus Victoria (Foto: www.gaestehaus-victoria.de)

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Duisburg-Wanheimerort: Vollsperrung der Kulturstraße
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Mittwoch, 15. Februar, Straßenbauarbeiten auf der Kulturstraße in Wanheimerort durch. Aus diesem Grund wird die Kulturstraße dafür im ersten Bauabschnitt im Bereich der Einmündung Eschenstraße voll gesperrt. Ein Einbiegen von der Kulturstraße in die Eschenstraße und umgekehrt wird für die Dauer der Arbeiten nicht möglich sein.

Von der Wanheimer Straße und der Fliederstraße aus kommend wird die Kulturstraße in Fahrtrichtung Eschenstraße als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt werden voraussichtlich fünf Wochen andauern. Die gesamten Arbeiten auf der Kulturstraße werden bis zum ersten Quartal 2024 andauern.


Duisburg-Alt-Homberg: Vollsperrung der Roonstraße
Die Fernwärme Duisburg GmbH führt ab Montag, 13. Februar, Arbeiten auf der Roonstraße in Alt-Hamborn durch. Aus diesem Grund wird die Roonstraße zwischen der Wilhelmstraße und der Marienstraße voll gesperrt. Von der Marienstraße aus kommend wird die Roonstraße zudem als Sackgasse ausgewiesen.
Eine Einfahrt von der Wilhelmstraße ist während den Arbeiten nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 18. Februar abgeschlossen.


Duisburg-Obermeiderich: Vollsperrung der Sympherstraße

Die Deutsche Bahn führt am Donnerstag, 16. Februar, Arbeiten auf der Sympherstraße im Bereich der Eisenbahnbrücke durch. Aus diesem Grund wird die Sympherstraße voll gesperrt. Eine Umleitung über die Emmericher Straße und die Bahnhofstraße wird ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Laufe des Tages abgeschlossen.


STATISTIK

Auch im Jahr 2022 starteten von den Hauptverkehrsflughäfen in NRW weniger Passagiere als vor der Corona-Pandemie
Im Jahr 2022 sind rund 14,9 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW abgeflogen; das waren 7,3 Millionen Passagiere bzw. 97,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2021: 7,5 Millionen). Das waren aber rund 6,8 Millionen (−31,5 Prozent) weniger als vor der Corona-Pandemie (2019: rund 21,7 Millionen).

Im Jahr 2022 starteten 18,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. Rund 13,7 Millionen der im Jahr 2022 von den Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland; das waren 98,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 1,1 Millionen Passagieren (+88,4 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, starteten im Dezember 2022 von den NRW-Hauptverkehrsflughäfen 958 700 Fluggäste. Das waren zwar 39,0 Prozent mehr als im Dezember 2021 (689 800) aber 33,0 Prozent (−472 600) weniger als im Dezember 2019. (IT.NRW)

Exporte nach Russland im Jahr 2022 um 45,2 % niedriger als im Vorjahr
• Wert der aus Russland importierten Waren um 6,5 % gestiegen, Menge um 41,5 % gesunken
• Importüberschuss im Handel mit Russland im Jahr 2022 infolge von Sanktionen bei gleichzeitig hohen Energiepreisen auf neuem Höchstwert
• Deutschland exportiert Maschinen und Kraftfahrzeuge für 1,3 Milliarden Euro in die Ukraine
• Außenhandel mit GUS-Staaten steigt infolge des Kriegs in der Ukraine stark: Erdöl und Erdgas machen über 80 % der Importe von dort aus
• Kraftfahrzeugexporte in die GUS-Staaten gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht

Der russische Angriff auf die Ukraine und die gegen Russland getroffenen Sanktionen haben sich im Jahr 2022 deutlich auf den deutschen Außenhandel ausgewirkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die deutschen Warenexporte nach Russland gegenüber 2021 um 45,2 % auf 14,6 Milliarden Euro. In der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerstaaten deutscher Exporte fiel Russland im Vorjahresvergleich von Rang 15 auf Rang 23.

Bis in die zweite Jahreshälfte war Russland noch ein wichtiger Energielieferant für Deutschland. Aufgrund der infolge des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Preise für die Einfuhr von Energie stiegen die deutschen Importe aus Russland im Jahr 2022 wertmäßig noch um 6,5 % auf 35,3 Milliarden Euro. Die aus Russland importierte Warenmenge ging allerdings um 41,5 % zurück. In der Rangfolge der wichtigsten Warenlieferanten fiel Russland dadurch von Rang 12 auf Rang 14. Ausgebliebene Energieimporte aus Russland wurden zum Teil durch Lieferungen aus anderen osteuropäischen Staaten ausgeglichen, insbesondere aus Kasachstan.