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DU 94 00 49  Coronazahlen - Inzidenzstufen - Sonderimpfungen

Fahrerlaubnisbehörde: Terminkontingente für Führerscheinumtausch
 

Stadt Duisburg hisst Regenbogenflagge

Deutschland - Japan
Duisburg, 23. November 2022 - Die Stadt Duisburg wird auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link während der Fußball-Weltmeisterschaft zu jedem Spiel der Deutschen Nationalmannschaft die Regenbogenflagge hissen. Die Stadt möchte damit ein sichtbares Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen.

„In Duisburg kann jeder Mensch nach seinen eigenen Überzeugungen leben und lieben. Und genau so sollte es überall in der Welt selbstverständlich sein. Für diese Überzeugung treten wir ein – vor, während und nach der FußballWeltmeisterschaft“, so Sören Link. Die Regenbogenflagge hat sich seit vielen Jahren als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen etabliert. In vielen Kulturen steht sie auch für Frieden, Aufbruch und Veränderung.

 

Schließung des städtischen Impfzentrums am 11. Dezewmber 2022

Duisburg, 17. November 2022 - Das städtische Impfzentrum im Averdunk Center an der Königstraße schließt ab dem 11. Dezember 2022. Hintergrund ist die angepasste Erlasslage des Landes Nordrhein-Westfalen, welche das Auslaufen der mobilen sowie stationären Impfangebote zum Jahresende vorgibt. COVID-19-Impfungen in NRW sollen ab dem kommenden Jahr nur noch als Regelleistung von Arztpraxen und Apotheken erbracht werden.

Bis zum letzten Impftag am 10. Dezember 2022 steht das Team im Impfzentrum zu den bekannten Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und samstags von 10.30 bis 17.30 Uhr bereit. Darüber hinaus sind die Kolleginnen und Kollegen der Impfdokumentation auch nach der Schließung per E-Mail unter impfdokumentation@stadtduisburg.de erreichbar.

 

Personalversammlung der Stadtverwaltung Duisburg

Duisburg, 15. November 2022 - Zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere Verwaltung“ am Mittwoch, 23. November, ab 9 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg, werden zahlreiche Beschäftigte der Stadtverwaltung erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Ausnahme der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet werden. Auch Call Duisburg wird ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein.

D as Straßenverkehrsamt bleibt ganztägig geschlossen. Auch das Bürgerund Ordnungsamt einschließlich sämtlicher Außenstellen ist am 23. November nicht geöffnet. Bereits vereinbarte Termine werden jedoch wahrgenommen. Die Bürgerservicestationen, das Bezirksmanagement sowie die Ausgabestelle für Parkausweise, die Bauberatung und das Genehmigungsportal öffnen um 14 Uhr. An allen Standorten der Stadtbibliothek gelten die sonst üblichen Öffnungszeiten. Der Service vor Ort kann eingeschränkt sein.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Ablaufende Fristen von Medien, die im Bücherbus entliehen wurden, werden automatisch verlängert. Die Kurse der Volkshochschule und Musik- und Kunstschule finden wie geplant statt. Die VHS-Geschäftsstellen öffnen um 14 Uhr. Das Kultur- und Stadthistorische Museum sowie das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sind ebenso zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17 Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt (10 bis 18.30 Uhr).


Die städtischen Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag der Personalversammlung durchgehend geschlossen sein. Informationen zu den Bädern gibt es auf der Homepage www.duisburgsport.de und unter der InfoHotline 0203 283-4444

 

Kältemaßnahmen – Schutz vor Wind und Wetter

Duisburg, 15. November 2022 - Aufgrund der fallenden Nachttemperaturen weist die zuständige Sozialdezernentin der Stadt Duisburg, Astrid Neese, darauf hin, dass wohnungslose Personen nicht ungeschützt den Einflüssen des winterlichen Wetters ausgesetzt sein müssen. Im Rahmen des präventiven Ansatzes ist generell die wohnraummäßige Versorgung aller von Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Personen erklärtes Ziel aller Aktivitäten. „In Duisburg erhält jeder Hilfebedürftige einen Schlafplatz.

Das Hilfesystem gewährleistet diese Unterstützung unabhängig von der Witterungslage und der Jahreszeit“, so Astrid Neese. Anlaufstelle für alle Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle (ZABV) der Diakoniewerk Duisburg GmbH auf der Beekstraße 45 in der Duisburger Innenstadt. Darüber hinaus können sich Hilfesuchende auch in den entsprechenden Notübernachtungsstellen melden.

Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus auf der Ruhrorter Straße 124-126 in Kaßlerfeld; für Frauen in der Paul-Rücker-Str. 52 in Neuenkamp. Haustiere sind in den Notschlafstellen aus hygienischen Gründen nicht erlaubt. Solange sich die Halter in einer Notschlafeinrichtung befinden, müssen die Tiere im Tierheim auf eigene Kosten untergebracht und versorgt werden.

Für Personen, die diese Hilfeangebote aus ganz individuellen Gründen ablehnen, steht eine witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit, insbesondere für die Nachtstunden, mit der geöffneten U-Bahn-Station am Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) zur Verfügung. Hier besteht während des Aufenthalts Maskenpflicht, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Hinweise auf obdachlose Personen in unserer Stadt nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern (0203) 283-8870, (0203) 283-8885 oder über Call-Duisburg (0203) 94000 entgegen.

Weitergehende Informationen können auch in der ZABV (0203-9313100), der Notübernachtungsstelle für Männer (0203-992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen (0203-609680) eingeholt werden. Udo Horwat, Geschäftsführer der Diakoniewerk Duisburg GmbH, bittet die Duisburger und Duisburgerinnen: „Wer eine kaum geschützte, obdachlose Person in der Kälte schlafen sieht, sollte sie ansprechen und fragen, ob sie Hilfe benötigt. Bei unklarem Gesundheitszustand sollte man in jedem Fall einen Krankenwagen rufen.“

Das Diakoniewerk bietet Hilfen mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Die Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den Klientinnen und Klienten, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu finden. Auch der Verein Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V. wird in der Winterperiode die aufsuchende Hilfe mit dem Betreuungsmobil fortsetzen.

Bernhard Fastabend, 2. Vorsitzender des Vereins, ergänzt: “Wir sind ganzjährig an den bekannten Anlaufstellen unterwegs. In den Wintermonaten fahren wird Sondereinsätze. Mit an Bord unseres Mobils sind neben warmen Getränken und Essen auch Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel. Als Teil und Unterstützer des Duisburger Hilfesystems nutzen wir die persönlichen Gespräche, um die Personen an professionelle Dienste weiterzuleiten.“

 

Die Martinzüge in Duisburg 2022

 

https://duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_iii/40/st.martinszuege.php

 

https://duisburg.de/herbstinduisburg/herbstliches-duisburg.php

 

https://www.duisburgkontor.de/events/st-martinszug/

 


Mehr Zuweisungen für Duisburg

Zukunftsinvestitionen in den Ausbau des ÖPNV, Kitas, Grünpflege, Baumpflanzungen, Radwege- und Fahrbahnsanierungen, Frauenhäuser sowie Steuerentlastungen


Duisburg, 10. November 2022 - Die Schlüsselzuweisungen der Stadt Duisburg werden – wie bereits kommuniziert - im kommenden Jahr deutlich ansteigen. Die Stadt Duisburg bleibt ihrer Linie treu und verwendet einen Großteil der Mehreinnahmen, um Vorsorge für absehbare Risiken ab 2023 zu treffen. Von den 82 Mio. Euro prognostizierten Mehreinnahmen werden 63 Mio. Euro für absehbar steigende Kosten im Bereich der Energie, des Personals, der Zinsen, der Beteiligungen und der Umlagen vorgehalten.

19 Millionen Euro sollen für zukunftsweisende Themenfelder in Duisburg investiert werden. Die Stadt Duisburg hat in den vergangenen Jahren die Konsolidierung ihres Haushaltes konsequent vorangetrieben und durch strukturelle Verbesserungen in Höhe von 289 Mio. Euro die negativen Jahresergebnisse in Jahresüberschüsse gedreht. In der Folge konnten Kassenkredite im Volumen von rund 800 Mio. Euro abgebaut werden.

Die dadurch frei gewordenen Mittel wurden von Verwaltung und Politik verantwortlich zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt (zum Beispiel die Absenkung der Kita- und Ogata-Gebühren, Investitionen in Grün und Sicherheit und die Verstärkung des städtischen Personals in den bürgernahen Bereichen, Sanierung von Straßen). Diesen Weg wird die Stadtverwaltung auch in Zukunft für den Aufbau eines positiven Eigenkapitals im Blick behalten und deshalb mit den jetzt zusätzlich zur Verfügung stehenden Mitteln, aufbauend auf dem beschlossenen Doppelhaushalt 2022/2023, ausschließlich maß- und verantwortungsvolle Entlastungen sowie Ausgabensteigerungen in Zukunftsbereichen auf den Weg bringen.

Zu den besonders hervorzuhebenden Zukunftsinvestitionen, die von der Verwaltung angestrebt werden, gehört der deutliche Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere durch eine bessere Anbindung des Duisburger Nordens an die Innenstadt. Zudem soll die sukzessive Umsetzung der bislang noch nicht realisierten Maßnahmen aus dem Nahverkehrsplan zur Optimierung des ÖPNV-Angebotes angegangen werden.

Um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtquartieren zu verbessern, sollen darüber hinaus die Mittel für Grünpflegemaßnahmen sowie Baumpflanzungen erhöht werden, ebenso die Mittel für Radwege - und Fahrbahnsanierung. Oberbürgermeister Sören Link: „Mit der Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs, aber auch durch die zusätzlichen Mittel im Grünbereich, leisten wir einen weiteren Beitrag, um Duisburg für die kommenden Klimaherausforderungen fit zu machen. Und dies nicht nur auf dem Papier, sondern unmittelbar erleb- und erfahrbar!“

In Ergänzung zur Steigerung der Zukunftsinvestitionen sind auch konkrete Entlastungen angedacht. So wird die Verwaltung erstmals ein Konzept erarbeiten, wie der Einstieg in ein Steuersenkungskonzept in 2023 zur finanziellen Entlastung der Bürger (Absenkung der Grundsteuer) sowie der Duisburger Gewerbetreibenden (Absenkung der Gewerbesteuer) aussehen könnte.

Hierzu Oberbürgermeister Sören Link: „Bei den geplanten Steuersenkungen geht es mir im ersten Schritt weniger um die vermutlich überschaubare Entlastung an sich, als vielmehr um das Symbol: Die Trendwende ist da. Weitere Entlastungen können und werden folgen.“

Um der Problematik des Neubaustopps für Kitas aufgrund gestiegener Baukosten und Zinskonditionen zu entgehen, sollen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, um Träger zu unterstützen, die keine neuen Kita Plätze zu den aktuellen KIBIZ Konditionen anmieten können. Nicht zuletzt im Sozialbereich ist die Stadt seit Jahren kontinuierlich engagiert und unterstützt eine Vielzahl sozialer Einrichtungen.

Am Beispiel der Finanzierung der Frauenhäuser zeigt sich, dass Duisburg auch als Kommune Verantwortung übernimmt und notwendige Angebote mitfinanziert. Diese Mittel sollen ebenfalls gesichert und fortgeschrieben werden.

Dass die Stadt ihrer Linie treu bleibt und verantwortungsvoll mit den zu erwartenden Mehreinnahmen umgeht, betont Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack: „Es ist schön, dass wir mittlerweile den Spielraum haben, um die Stadt für Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen attraktiver zu machen. Daneben ist es mir aber ein Anliegen, dass wir für absehbar steigende Kosten, wie im Bereich der Energie, des Personals – und hier sehe ich zusätzliche Einstellungen und die Tarifsteigerungen im nächsten Jahr – der Zinsen und der Umlagen für den LVR und den RVR Vorsorge treffen. Mit dem heute vorgelegten Paket setzen wir unseren Weg einer verantwortungsvollen Konsolidierung, die den Spielraum, für wichtige Investitionen lässt, konsequent fort."

 

 

Warnung vor falschen Mitarbeitern des Jugendamtes

Duisburg, 25. Oktober 2022 - Die Stadt Duisburg warnt erneut vor kriminellen Personen. Diese geben vor, Mitarbeiter des Jugendamtes zu sein. In den vergangenen Tagen verlangten so zwei unbekannte Männer im Stadtteil Rheinhausen bei Familien Einlass und gaben an, die Wohnverhältnisse überprüfen zu müssen. Das Jugendamt und die Polizei wurden entsprechend verständigt und Anzeige erstattet.

Bereits im August gab es ähnliche Vorfälle in Neumühl und Hamborn, wo zwei unbekannte Frauen aus denselben Gründen versucht haben, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Aufgrund dieser Vorkommnisse weist die Stadt Duisburg noch einmal eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes führen einen Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich. Dieser sollte immer vorlegt werden. Sofern Zweifel über die Identität und die Autorisierung der Personen besteht, sollte zudem umgehend telefonisch Kontakt mit der Stadt Duisburg (Call Duisburg: 0203/94000) oder der Polizei aufgenommen werden.

 

Duisburg beteiligt sich an Informationskampagne #besserbereit zur Krisenprävention bei Gasmangellage und Energieengpässen

Duisburg, 26. September 2022 - Die Selbsthilfefähigkeit der Menschen stärken, Energienotlagen verhindern, das Krisenmanagement stärken: Das ist das Ziel einer neuen regionalen Informationskampagne, an der sich auch die Stadt Duisburg beteiligt. Die gemeinsame Kampagne mit dem Slogan „#besserbereit“ startet Ende September von Duisburg bis Dortmund, von Xanten bis Breckerfeld. Aktuell trifft Duisburg wie alle Kommunen im Ruhrgebiet Vorkehrungen für einen möglichen Gasmangel und Energieengpässe im Herbst und Winter.


Vor diesem Hintergrund hat der Kommunalrat, die Runde der Oberbürgermeister und Landräte im Regionalverband Ruhr (RVR), eine regionale Kampagne initiiert, die in allen 53 Kommunen sichtbar wird. „Nach heutigem Stand spricht wenig dafür, dass wir es in diesem Winter mit Extremsituationen wie zum Beispiel einem längeren Stromausfall zu tun bekommen werden“, sagt Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Martin Murrack. „Dennoch möchten wir mit dieser Kampagne die Hilfe zur Selbsthilfe unserer Bürgerinnen und Bürger unterstützen und Ideen aufzeigen, wie wir uns alle auf außergewöhnliche Situationen besser vorbereiten können.“


Hier setzt die Kampagne an. Sie informiert auf der einen Seite über Maßnahmen der Kommunen und liefert auf der anderen Seite praxisnahe Tipps und Checklisten, um möglichen Krisen- oder Notfallsituationen besser begegnen zu können. Zentrale Anlaufstelle der Kampagne ist die Website www.besserbereit.ruhr: Sie informiert die Menschen in Breite und Tiefe zu den Themen Selbsthilfe, staatliche Vorsorge sowie zur Gasversorgungslage. Die Inhalte der Website wird es, der kulturellen Diversität der Region entsprechend, in den Fremdsprachen Türkisch, Arabisch, Englisch und Russisch sowie Leichter Sprache geben.

In den kommenden Tagen und Wochen wird #besserbereit mit Headlines wie „Damit wir nicht kalt erwischt werden“ im Ruhrgebiet sichtbar werden. Durch Außenwerbung in den Kommunen, durch Online- und Social Media-Anzeigen und auf den Internetseiten der Kommunen. Die Kampagne wurde vom Kommunalrat initiiert und vom RVR mit der Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH konzeptioniert und umgesetzt. Alle weiteren Infos im Netz auf www.besserbereit.ruhr

Abgabe der Grundsteuererklärung

Duisburg, 21. September 2022 - Im Zuge der bundesweiten Grundsteuerreform ist es erforderlich auch die Duisburger Immobilien neu zu bewerten. Hierzu müssen alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundbesitz bis zum 31.10.2022 Grundsteuererklärungen bei den Duisburger Finanzämtern einreichen. Der Anteil der abgegebenen Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) ist bisher noch relativ gering und liegt nach Angaben der Finanzverwaltung deutlich unter den Erwartungen.


Die Stadt Duisburg bittet deshalb die Grundstückseigentümerinnen und – eigentümer die Abgabefrist nicht zu verpassen. Die Grundsteuer zählt zu den bedeutsamsten Einnahmequellen der Stadt. Hiermit werden wichtige öffentliche Leistungen finanziert wie etwa die Infrastruktur, Kinderbetreuung, Spielplätze sowie sportliche und kulturelle Einrichtungen. Nutzen Sie für die Erklärungsabgabe die durch die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen angebotenen Hilfestellungen auf der digitalen Informations-Plattform www.grundsteuer.nrw.de.

Für individuelle Rückfragen stehen zudem die Hotlines der örtlich zuständigen Finanzämter zur Verfügung: Finanzamt Duisburg-Hamborn: 0203/5445-1959 Finanzamt Duisburg-Süd: 0203/3001-1959 Finanzamt Duisburg-West: 02065/307-1959

- Duisburg beginnt mit dem Leerzug der Flüchtlingsunterkunft Hamborner Straße
- Duisburg tritt Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ bei

Duisburg beginnt mit dem Leerzug der Flüchtlingsunterkunft Hamborner Straße
Duisburg, 12. September 2022 -  Mit Blick auf den bevorstehenden Winter und die Energiekrise verstärkt die Stadt Duisburg ihre Bemühungen, den Betrieb der Gemeinschaftsunterkunft an der Hamborner Straße sukzessive herunterzufahren. Dabei wird die bewährte Strategie intensiviert, so viele Menschen wie möglich in Wohnraum zu vermitteln. Im ersten Schritt wird die Auslastung der vorhandenen Gemeinschaftsunterkünfte erhöht.


Ab heute beginnen die Umzüge der Geflüchteten. Alle Personen wurden vorab persönlich informiert, der Transport inklusiv Gepäck erfolgt über Busse der DVG und wird begleitet durch Sprachmittler. Ende September laufen erste Verträge im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterkunft aus und die Stadt Duisburg wird nunmehr die Möglichkeit nutzen, einen Teil der Flüchtlingsunterkunft „Hamborner Straße“ zurückzubauen. Ein weiterer Teil der Zelte soll betriebsbereit gehalten werden, um schnell auf sich verändernde Flüchtlingsströme reagieren zu können.

Duisburg tritt Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ bei
Die Stadt Duisburg ist der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten. Die Initiative setzt sich gegenüber dem Bund dafür ein, dass Kommunen rechtlich mehr Handlungsmöglichkeiten erhalten, was die Anordnung von Höchstgeschwindigkeiten betrifft – zielgerichtet, flexibel und ortsbezogen.

„Mit dem Beitritt zur Initiative setzt Duisburg gemeinsam mit einer Vielzahl von Städten und Gemeinden ein deutliches Zeichen für mehr Handlungsmöglichkeiten und kommunaler Eigenverantwortung beim Thema Geschwindigkeitsreduzierung an sinnvollen Verkehrspunkten“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Nach den gesetzlichen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung ist die innerörtliche Regelgeschwindigkeit auf Tempo 50 festgelegt und das Abweichen hiervon ist nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen möglich. Die zentrale Forderung der Städteinitiative beinhaltet eine Anpassung der gültigen Rechtsgrundlagen hinsichtlich einer flexibleren Anordnung von Tempo 30 auch auf Hauptverkehrsstraßen.


Die Initiative wurde bereits von über 270 Städten und Gemeinden deutschlandweit unterzeichnet. Ein geändertes Geschwindigkeitsniveau auf Hauptverkehrsstraßen bringt unter anderem Herausforderungen in den Bereichen des ÖPNV oder bei den Anpassungen von Lichtsignalanlagen mit sich. Dem gegenüber steht aber ein Zugewinn an Sicherheit, insbesondere für Fußgänger, Fahrradfahrer sowie mobilitätseingeschränkte Personen, die Aufwertung des öffentlichen Raumes und damit eine Steigerung der Lebensqualität.

Die Städteinitiative wurde im Juli 2021 von den Städten Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm ins Leben gerufen. Seitdem haben kontinuierlich weitere Städte und Gemeinden ihren Beitritt erklärt. Weitere Informationen zur Städteinitiative sind unter www.lebenswertestaedte.de einsehbar.


Bezirksverwaltungsstelle Walsum: Kulturstelle am 19. September ganztägig geschlossen
Die Kulturstelle (Theaterkartenverkauf und Abo-Verwaltung) des Bezirksmanagements Walsum im Bezirksrathaus auf der Friedrich-EbertStraße 152 ist am Montag, 19. September, ganztägig aufgrund eines internen Umzuges nicht besetzt. Ab Dienstag, 20. September, ist die Kulturstelle wieder wie gewohnt erreichbar.


Stadt Duisburg trauert um Queen Elizabeth II.

Duisburg, 09. September 2022 - Die am 8.September im Alter von 96 Jahren verstorbene britische Monarchin war vor 57 Jahren bei ihrem ersten Staatsbesuch in Deutschland auch in Duisburg zu Gast gewesen. Im Mai 1965 hatte sich das royale Oberhaupt von Großbritannien in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.


Oberbürgermeister Sören Link: „Eine Ära ist zu Ende gegangen. Fast 70 Jahre lang hat Queen Elizabeth II. regiert und die britische Monarchie nachhaltig geprägt. In guter Erinnerung bleibt ihr Besuch in Duisburg, bei dem die Queen keine Scheu gezeigt hat, auch auf die Menschen der Stadt zuzugehen. Wir bekunden der königlichen Familie unser Beileid und trauern mit Großbritannien um den Verlust einer großen, maßgebenden Persönlichkeit.“

Im Mai 1965 war Queen Elizabeth II. in Duisburg zu Gast. An Bord des Schiffes „MS Stadt Duisburg“ trugen sich die Queen und ihr Ehemann ins Goldene Buch der Stadt ein. Der damals amtierende Oberbürgermeister August Seeling reichte der Monarchin einen Kugelschreiber. Foto Stadt Duisburg


Warntag NRW – Probealarm des Sirenensystems

Probealarm Warnkonzept – Erste Ergebnisse
Die Stadt Duisburg hat am 8. September erneut ihr Warnkonzept mit einem Sirenenprobealarm getestet. Dieses geschah im Rahmen eines landesweiten Probealarms. Die geplante Auslösung der Sirenensignale „Entwarnung“ (1 Minute Dauerton), nach einer Pause die „Warnung“ (1 Minute auf- und abschwellender Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die „Entwarnung“ (1 Minute Dauerton) funktionierte grundsätzlich wie erwartet.

Die Auslösung der Sirenen wurde durch das vorhandene Monitoring-System überwacht. Demnach haben 81 von 82 Sirenen einen Warnton abgegeben. 79 Sirenen (ca. 96 Prozent) liefen reibungslos, bei zwei Sirenen erfolgten nicht alle drei Auslösungen (Standort Albert-Einstein-Straße in Neumühl). Seitens der Stadt wurde umgehend damit begonnen, die Gründe hierfür zu ermitteln.

Die Stadt Duisburg hatte nach dem Probealarm die Bevölkerung um Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Sirenen gebeten. Über die städtische Internetseite (www.duisburg.de) und auch telefonisch bei Call Duisburg bestand die Möglichkeit, entsprechende Angaben zum Erreichungsgrad der Sirenen abzugeben. Für die Bewertung der Flächenabdeckung des Systems sind diese Informationen besonders von Bedeutung.

 

Duisburg, 02. September 2022 - Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 8. September, um 11 Uhr. Der Probealarm findet diesmal wieder innerhalb eines landesweiten Warntags statt, der vom Ministerium des Innern NRW koordiniert wird. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet.


Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. Duisburg verfügt seit einigen Jahren über ein modernes Warnkonzept, an dem sich inzwischen auch andere Kommunen orientieren. Hierzu gehört auch das engmaschige Netz von Hochleistungssirenen, welches sich in verschiedenen Gefahrenlagen schon gut bewährt hat und weiter ausgebaut werden soll.

Ton bei Gefahr



Ton bei Entwarnung


Stadt Duisburg

Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal. Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“.

Bei der Auswertung des aktuellen Probealarms bittet die Stadt auch diesmal wieder um Mithilfe der Bevölkerung. Auf der städtischen Internetseite wird es erneut eine Online-Umfrage geben. Auch Call Duisburg nimmt Rückmeldungen unter der Rufnummer 0203/283-2000 entgegen. Dies ist am Tag der Sirenenprobe im Anschluss an die Alarmierung bis 16 Uhr möglich. Weitere Informationen zum Warntag NRW sind unter www.warnung.nrw bereitgestellt.

Neuer Corona-Impfstoff im städtischen Impfzentrum im Averdunk Centrum

Duisburg, 01. September 2022 - Die Europäische Arzneimittel Agentur hat heute den neuen auf Omikron abgestimmten Corona-Impfstoff zugelassen. Auf das anstehende Impfgeschehen ist die Stadt Duisburg mit ihrem städtischen Immunisierungsangebot im Averdunk Centrum gut vorbereitet. Dort kann der Impfstoff ab dem 12. September zum Einsatz kommen – eine fristgerechte Lieferung der Dosen und eine entsprechende Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission vorausgesetzt.  

Das stationäre Impfangebot der Stadt, das als ergänzende Maßnahme zum Angebot von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten fungiert, ist kostenlos und ohne vorherige Terminvereinbarung im Averdunk Centrum, Königstraße 63 bis 65, an drei Tagen in der Woche möglich:  
-           jeweils dienstags, donnerstags und samstags von 10.30 bis 17.30 Uhr  

Aktuell liegt die Auslastung des kommunalen Impfzentrums in einem sehr niedrigen Bereich, sodass auch bei steigender Nachfrage ein ausreichendes Immunisierungsangebot durch die Stadt gewährleistet ist. Zudem können die Impfmöglichkeiten wenn nötig durch eine Erweiterung der Öffnungszeiten und den Einsatz mobiler Impfangebote an etwaige neue Bedürfnisse rasch angepasst werden.  

Gesundheitsamt informiert zur Masern-Impfpflicht

 Duisburg, 26. August 2022 - Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 deutschlandweit in Kraft getreten, um Mitarbeiter und Kinder wirksam vor Mastern zu schützen. Das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg übernimmt dabei die Kontrolle der Durchsetzung der Masern-Impfpflicht im Stadtgebiet.

Mitarbeiter und Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten, Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen, aber auch Mitarbeiter in Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Entbindungseinrichtungen, Arztund Zahnarztpraxen mussten bis zum 31. Juli 2022 nachweisen, dass sie gegenüber der Masernerkrankung geschützt sind.


Sofern es einen triftigen Grund gibt, aus dem es nicht möglich ist, eine Impfung durchzuführen, musste auch hierfür einen Beleg erbracht werden. Für die oben genannten Einrichtungen besteht eine gesetzliche Verpflichtung, alle Personen namentlich zu melden, die keinen oder einen nicht ausreichenden Impf-Nachweis erbracht haben. Aktuell prüft das Gesundheitsamt durch Abfrage, wo es Versäumnisse der Einrichtungen gibt und gewährt gegebenenfalls eine letzte Abgabefrist von zwei Wochen.


Vorsorglich weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass bei Nichtvorliegen der Nachweise als letzte Maßnahmen Bußgelder, Tätigkeits- oder Betretungsverbot drohen. Im Einzelnen bedeutet dies: Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, begehen künftig eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einer Geldbuße in Höhe bis zu 2.500 Euro rechnen. Gegenüber den betreuten Kindern kann zudem ein Betretungsverbot ausgesprochen werden.


Auch Leitungen von Einrichtungen droht ein Bußgeld, wenn sie Betreuende aufnehmen oder Personal einstellen, die den Impf-Nachweis nicht erbringen. Zudem werden auch Einrichtungen, die Nachweise nicht oder unvollständig melden, mit einem Bußgeld belegt. Nachweispflichtige Personen, die keinen Impfbeleg erbringen, müssen ebenso mit einem Bußgeld, Tätigkeits- oder Betretungsverbot rechnen.

Zudem werden Bußgelder gegen nachweispflichtige Personen verhängt, die gegen Verbote des Gesundheitsamtes verstoßen. Weitere Informationen sind auf der gemeinsamen Internetseite www.masernschutz.de des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert-Koch-Instituts zu finden.

 

- Krisenstab mit neuer Aufgabe
- Rettung von Kulturgut: Archivarinnen und Archivare proben für den Notfall

Stadt beendet Krisenstab zur Ukraine-Lage und wird sich zukünftig um den Energiemangel kümmern
Duisburg, 26. August 2022 - Der Krisenstab zur Ukraine Lage tagte gestern zum letzten Mal. Da zurzeit keine größeren Flüchtlingsbewegungen aus der Ukraine stattfinden und damit die Lage in Duisburg stabil ist, wurde heute beschlossen, den Krisenstab zu beenden und die weitere Aufgabenwahrnehmung zuständigkeitshalber dem Dezernat für Arbeit, Bildung und Soziales unter der Leitung von Astrid Neese zu übertragen.

Oberbürgermeister Sören Link hatte nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine und dem damit absehbaren und erwartbaren Zustrom von Flüchtenden Anfang März den Krisenstab „Ukraine“ eingerichtet. Unter der Leitung von Stadtdirektor Martin Murrack hat die Stadt Duisburg mit Hilfe dieser Organisationsstruktur die Herausforderungen der letzten Monate schnell, effizient und manchmal auch unbürokratisch gemeistert. Nachdem anfangs verschiedene Standorte von der Feuerwehr zu ersten Notunterkünften ertüchtigt wurden, konzentriert sich jetzt alles auf die gut funktionierende Zeltstadt an der Hamborner Straße.

Da das Amt für Soziales und Wohnen mittlerweile fast 1700 Personen in über 500 Wohnungen unterbringen konnte, verbleiben in der Zeltstadt derzeit noch rund 800 Menschen. Auch hier ist es das Ziel, diese in den nächsten Monaten in Wohnungen unterzubringen. Während der vergangenen sechs Monate sind bei der Ausländerbehörde des Bürger- und Ordnungsamtes in Duisburg rund 5500 geflüchtete Ukrainer und Ukrainerinnen registriert worden. Beim Jobcenter wurden für diesen Kreis mehr als 2000 Arbeitslosengeld II-Anträge bewilligt und gleichzeitig gibt es fast 3000 Bewerberangebote für den Arbeitsmarkt.

Viele Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine wurden vom Jugendamt und vom Amt für Schulische Bildung in die Duisburger Kita-, Schul- und Erstförderangebote integriert. Auch hier laufen die Bemühungen weiter, jedem Kind einen altersgerechten Platz zu verschaffen. Oberbürgermeister Link und Stadtdirektor Murrack dankten den Mitgliedern des Krisenstabes und allen beteiligten Ämtern, Behörden und Dienststellen für die gute, konstruktive und enge Zusammenarbeit zur erfolgreichen Bewältigung dieser außergewöhnlichen Situation.

In diesem Zusammenhang hob Oberbürgermeister Sören Link die große und breite Hilfsbereitschaft und Solidarität aller Duisburgerinnen und Duisburger hervor: „Dies ist für mich weiterhin ein starkes und hoffnungsvolles Zeichen für den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl in unserer Stadt.“

Krisenstabsleiter Martin Murrack ergänzt: „Unser besonderer Dank geht aber auch an die freiwilligen Helfer und Helferinnen und den vielen Mitgliedern von Hilfsorganisationen, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der caritativen, kirchlichen und der paritätischen Verbände und Organisationen, ohne welche eine so kurzfristige Einrichtung der Unterkünfte nicht möglich gewesen wäre. Nach wie vor werden die geflohenen Menschen hier von den verschiedensten Institutionen gut versorgt.“ Auf den Krisenstab wartet indes die nächste Herausforderung. Derzeit laufen die ersten Vorbereitungen für kurzfristige Zusammenkünfte zum Thema Energiemangel.


Rettung von Kulturgut: Archivarinnen und Archivare proben für den Notfall
Übung von Archiven und Feuerwehr zur Erstversorgung wassergeschädigten Archivguts mit einer neuen mobilen Werkstatt Vertreterinnen und Vertreter großer archivischer Notfallverbünde in Nordrhein-Westfalen haben vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum am Duisburger Innenhafen gemeinsam mit der Feuerwehr Duisburg und der Stadt Köln eine Übung zur Rettung von Kulturgut im Not- und Katastrophenfall durchgeführt.

Die Flutkatastrophe des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass die Archive noch stärker als bisher darauf vorbereitet sein müssen, in Not- und Katastrophenfällen rasch Maßnahmen zur Rettung des schriftlichen Kulturerbes ergreifen zu können. Die dafür notwendigen fachlichen und logistischen Kapazitäten können nur durch eine enge Abstimmung und Kooperation bereitgestellt werden.

Schon seit vielen Jahren schließen sich bundesweit Archive regional und lokal in sogenannten Notfallverbünden zusammen, um im Bedarfsfall rasch und konzentriert Personal und Material bereitstellen zu können. Auch in Duisburg existiert seit 2016 ein solcher Notfallverbund, in dem sich neun städtische Kultureinrichtungen zusammengeschlossen haben. Nach den Erfahrungen mit der Flutkatastrophe soll die Infrastruktur der archivischen Notfallprävention weiter ausgebaut werden.


Hierzu der Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Dr. Frank M. Bischoff: „Das Land NRW und der Bund stehen in Gesprächen zur Beschaffung mobiler Werkstätten in Containerform, die dezentral an verschiedenen Standorten bei den Feuerwehren eingelagert werden sollen. Bei Bedarf können diese einheitlich aufgebauten Werkstatt-Container rasch am Schadensort in einer leistungsfähigen Infrastruktur zur Erstversorgung von geschädigtem Archivgut zusammengeführt werden.“


Umwelt- und Kulturdezernent Matthias Börger begrüßt die Initiativen des Landes und des Bundes: „Auch im Kulturbereich können die Folgen des Klimawandels nur im Zusammenwirken von Bund, Land und Kommune effektiv bewältigt werden. Neben präventiven Maßnahmen müssen wir kurzund mittelfristig darauf vorbereitet sein, im Falle von Naturkatastrophen schnell und kompetent handeln zu können. Der Ausbau der archivischen Notfallvorsorge mit neuen technischen Instrumenten ist dazu ein wichtiger Beitrag.“ Die neuartige mobile Werkstatt, in der nasses und verschmutztes Archivgut gereinigt und für die spätere Gefriertrocknung vorbereitet werden kann, ermöglicht eine qualitativ hochwertige und besonders effiziente Form der archivischen Erstversorgung.


„Der Mehrwert des neuen Notfallcontainers“, so die Vorsitzende des Notfallverbunds Kölner Archive und Bibliotheken, Dr. Christiane Hoffrath, „liegt darin, dass es sich um einen Abrollcontainer handelt, der mit einem Wechselfahrzeug der Feuerwehr schnell an verschiedene Orte gebracht werden kann. Der Container ist wartungsarm, da er keinen eigenen Motor hat. An Bord wird ständig alles vorgehalten, was im Notfall gebraucht wird; außerdem können noch weitere, mit Material gefüllte Rollcontainer darin transportiert werden. Schließlich bietet der Container witterungsunabhängige Arbeitsplätze, ist also Lagerraum und Arbeitsraum in einem.“

Mit der jetzt in Duisburg durchgeführten Übung konnte der Umgang mit der neuartigen mobilen Container-Werkstatt eingeübt und dabei auch mögliche Optimierungspotentiale für die Technik und den Workflow ermittelt werden. Alle an der Übung beteiligten Archivarinnen und Archivare verfügten bereits über konkrete praktische Erfahrung in der archivischen Notfallvorsorge; die meisten waren an dem Notfalleinsatz in den Flutgebieten (unter anderen in Leichlingen und in Stolberg) beteiligt. Diese Erfahrungen sollen auch künftig in regelmäßigen Übungen weiter ausgebaut werden. Bei der Übung am Duisburger Innenhafen wurden die Archivarinnen und Archivare durch die Feuerwehren aus Duisburg und Köln unterstützt.

Die Feuerwehren haben den An- und Abtransport des Containers und dessen technische Einrichtung vor Ort übernommen. Die Zusammenarbeit zwischen Archiven und Feuerwehr basiert auf einer langjährigen und inzwischen eingespielten Tradition der Kooperation. Die Feuerwehren besitzen ein breites Wissen und Erfahrungen im Katastrophenschutz. Sie halten darüber hinaus in Form von Fahrzeugen und Personal eine leistungsfähige Infrastruktur bereit, mit der Material zur Erstversorgung geschädigten Archivguts schnell und sicher an den jeweiligen Einsatzort transportiert werden kann.


Die neue Werkstatt-Container bilden eine sinnvolle und auf die Standards der Feuerwehr abgestimmte Ergänzung dieser Infrastruktur. Der Leiter der Feuerwehr Duisburg Oliver Tittmann erklärt: „Zu dem Aufgabenspektrum der Feuerwehr zählt auch der Schutz von Kulturgütern. In der Praxis unterstützt die Feuerwehr die Notfallverbünde vor allem durch eine beratende Rolle in der Vorbereitung auf mögliche Schadensszenarien sowie bei der Übernahme von logistischen Aufgaben wie Vorhaltung und Transport von Materialien. Die gemeinsamen Vorbereitungen und Übungen haben sich bereits in der Vergangenheit bei der Bewältigung der Flutkatastrophe bewährt.“

v.l.n.r. Dr. Kathrin Pilger (Landesarchiv NRW), Dr. Frank Bischoff (Präsident, Landesarchiv NRW), Dr. Susanne Sommer (Direktorin Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg), Matthias Börger (Dezernent für Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, Stadt Duisburg) , Dr. Andreas Pilger (Notfallverbund Duisburg), Nadine Thiel (Notfallverbund Köln), Nils Radtke (Feuerwehr Duisburg), Frank Peters (Feuerwehr Köln)

- Warnung vor falschen Mitarbeitern des Jugendamtes
- Beratungsstellen im Stadthaus geschlossen

Warnung vor falschen Mitarbeitern des Jugendamtes
Duisburg, 24. August 2022 - Die Stadt Duisburg warnt vor kriminellen Personen. Diese geben vor, Mitarbeiter des Jugendamtes zu sein. In den vergangenen Tagen verlangten so zwei unbekannte Frauen in den Stadtteilen Neumühl und Hamborn bei Familien Einlass und gaben an, die Wohnverhältnisse überprüfen zu müssen. In den Fällen wurde jedoch richtigerweise der Zutritt verweigert.

Das Jugendamt und die Polizei wurden entsprechend verständigt. Aufgrund dieser Vorfälle weist die Stadt Duisburg noch einmal eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes führen einen Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich. Dieser sollte immer vorlegt werden. Sofern Zweifel über die Identität und die Autorisierung der Personen besteht, sollte zudem umgehend telefonisch Kontakt mit der Stadt Duisburg (Call Duisburg: 0203 94000) oder der Polizei aufgenommen werden.

Eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit der städtischen Fachbereiche Elterngeld und Schwerbehindertenrecht
In den Fachbereichen Elterngeld (Jugendamt) und Schwerbehindertenrecht (Amt für Soziales und Wohnen) auf der Ludgeristraße 12 in Neudorf kommt es vom 29. August bis 2. September zu Beeinträchtigungen der telefonischen Erreichbarkeit. Es werden dringend notwendige Wartungsarbeiten an der Telefonanlage durchgeführt.

Der Fachbereich Elterngeld ist weiterhin durchgehend per E-Mail an elterngeld@stadt-duisburg.de erreichbar. Der Fachbereich Schwerbehindertenrecht ist während der Servicezeiten (montags und donnerstags, jeweils von 8 bis 15 Uhr) weiterhin persönlich und durchgehend per E-Mail an schwerbehindertenrecht@stadt-duisburg.de erreichbar.

Beratungsstellen im Stadthaus geschlossen
Die Ausgabestelle für Parkausweise und die Bauberatung im Stadthaus am Friedrich-Albert-Lange-Platz bleiben aufgrund einer internen Dienstveranstaltung am Montagvormittag, 5. September, geschlossen. Ab 14 Uhr stehen die Dienststellen wieder wie gewohnt zur Verfügung. Die Stadt Duisburg bittet um Verständnis.

Zentralbibliothek: Ehrenamtliche für einen LEA Leseklub gesucht

Duisburg, 22. August 2022 - Die Stadtbibliothek plant zukünftig samstags in der Zentralbibliothek im Café an der Steinschen Gase 26 in Duisburg-Mitte einen LEA Leseklub anzubieten und sucht hierfür ehrenamtliche Lesebegleiterinnen und -begleiter. LEA ist die Abkürzung für „Lesen Einmal Anders“.

Beim LEA Leseklub treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung in gemütlicher Runde und lesen gemeinsam Bücher, Geschichten und Gedichte in einfacher Sprache. Dabei kommt es nicht darauf an, wie gut oder ob jemand überhaupt lesen kann, wichtig ist nur die Freude an Büchern, Texten und Bildern und daran, sich mit anderen darüber auszutauschen. Der Leseklub soll künftig aus vier bis sechs Mitgliedern und zwei ehrenamtlich engagierten Mitleserinnen oder Mitlesern bestehen, die die Treffen begleiten, mitlesen und erklären.

Gesucht werden freiwillige Lesebegleiterinnen und Lesebegleiter, die den LEA Leseklub jeweils an zwei Samstagen im Monat zu zweit betreuen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht benötigt.

Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen und am Lesen, Zuverlässigkeit und Offenheit. Die ehrenamtlichen Mitleser werden auf ihren Einsatz vorbereitet und erhalten Literatur und Informationsmaterial.
LEA-Leseklub Mitlesende und Mitglied lesend - Foto Kubus e. V


Der genaue Termin und die Dauer der Treffen des Leseklubs werden gemeinsam mit den Ehrenamtlichen festgelegt. Das Konzept des LEA Leseklubs wurde vom Verein KUBUS entwickelt. Ziel ist unter anderem kulturelle Teilhabe durch Literaturerfahrungen zu ermöglichen und soziale Beziehungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu eröffnen.

Weitere Informationen gibt es bei der Bibliothek telefonisch bei Ezgi Köse unter 0203 283-4256 oder per E-Mail unter e.koese@stadt-duisburg.de oder bei der WerkStadt Duisburg telefonisch bei Christoph Wolter unter 016090524625 oder per E-Mai unter cwolter@werkstadt-duisburg.de.

Rheinhausen: Badeverbot im Kruppsee auf Grund von Blaualgen

Duisburg, 18. August 2022 - Der Badebetrieb im Kruppsee in Duisburg-Friemersheim muss erneut eingestellt werden. Bei einer heutigen Kontrolle stellten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Bereich der Badestelle eine ausgeprägte grüne Trübung durch Blaualgen (Cyanobakterien) fest. Das Wasser wird nun werktäglich kontrolliert. Die Schwimmbecken des Freibads sind von dem Badeverbot nicht betroffen. Blaualgen sind keine Pflanzen, sondern Bakterien.

Sie können Gifte (Cyanotoxine) bilden, die bei empfindlichen Personen zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen können. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Beim Verschlucken dieser Algen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

Blaualgen treten zu jeder Jahreszeit in unseren Gewässern auf, vermehren sich aber besonders stark in den Sommermonaten. Das Gesundheitsamt überwacht regelmäßig die Gewässerqualität in den Duisburger Badeseen (Großenbaumer See, Kruppsee und Wolfssee).

Stadt weist Bodenschutzgebiet aus

Duisburg, 17. August 2022 - Um den Umgang mit Bodenbelastungen in bestimmten Bereichen Duisburgs verbindlich zu regeln, beabsichtigt die Stadt ein Bodenschutzgebiet auszuweisen. Über die entsprechende Rechtsverordnung entscheidet der Duisburger Rat in seiner Sitzung nach der Sommerpause. Das Bodenschutzgebiet wird zunächst für Bereiche südlich der Ruhr und östlich des Rheins festgesetzt und soll in einem nächsten Schritt auf betroffene Bereiche westlich des Rheins erweitert werden.

Neben dem Stadtteil Wanheim-Angerhausen und Teile Hüttenheims wird sich das Bodenschutzgebiet auch über Teile der Bezirke Mitte und Süd erstrecken. Nach der Erweiterung sollen dann auch Bereiche von Rheinhausen dazugehören. Für den Duisburger Norden ist hingegen die Ausweisung eines Bodenschutzgebietes nicht erforderlich. Bereits im Jahr 2002 hat die Stadt Duisburg Empfehlungen zum Anbau von Nutzpflanzen und Hinweise für das Verhalten spielender Kinder herausgegeben.

Infolge der Industriegeschichte der Stadt und industrieller Prozesse haben sich in der Vergangenheit diverse Schadstoffe im Boden abgelagert. Die Stadt hat aufgrund der Bodenbelastungen bereits alle Kinderspielflächen untersucht und bei Bedarf saniert. Gleiches gilt für die städtischen Kleingartenanlagen in den betroffenen Bereichen. Auch private Hausgärten in dem besonders stark beeinträchtigten Stadtteil Wanheim-Angerhausen und dem nördlichen Bereich von Hüttenheim wurden gezielt untersucht und wenn möglich und nötig bautechnisch saniert.

Untersuchungen haben aber auch gezeigt, dass in weiteren Teilen Duisburgs hohe Gehalte an dem Schwermetall Cadmium im Boden vorhanden sind. In diesen Bereichen ist es jedoch nicht erforderlich, aufwändige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Dort reicht es aus, wenn Betroffene in den Gärten die Anbaufläche von Gemüse auf 10 Quadratmeter beschränken, da sich Cadmium besonders in vielen Gemüsepflanzen anreichert. Der Gemüseanbau auf größeren Flächen je Garten ist nicht mehr erlaubt.

Baum- und Strauchobst sind von dieser Regelung ausgenommen, da sich die Schadstoffe in diesen Pflanzen und ihren Früchten nicht so stark ansammeln. Zum Bodenschutzgebiet Duisburg stellt die Stadt umfangreiche Hintergrundinformationen zur Verfügung: Ein kompaktes Faltblatt, eine vielseitige Informationsbroschüre, detaillierte Karten, eine Liste mit FragenAntworten und ein Informationsvideo finden Interessierte im Internet auf duisburg.de/bodenschutzgebiet.

Ganztägige Schließung: Schwimmer-Stadtmeisterschaften im Hallenbad Toeppersee
Die Stadtmeisterschaften im Schwimmen finden von Samstag, 27. August bis Sonntag, 28. August, im Hallenbad Toeppersee an der Bergheimer Straße 101 in Rheinhausen statt. Damit die Sportler freie Bahn für ihre Wettkämpfe haben, werden an beiden Tagen keine öffentlichen Schwimmzeiten für Besucherinnen und Besucher angeboten.

Der ausrichtende Stadtsportbund und Bäderbetreiber DuisburgSport bitten dafür um Verständnis. Zuschauer, die zur Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Hallenbad besuchen möchten, sind herzlich eingeladen. Infos zu den städtischen Bädern gibt es im Internet unter www.baederportalduisburg.de oder telefonisch unter der Bäder-Hotline 0203 283-4444.

 

Sören Link dankte allen Beteiligten für „70 Jahre Stadtranderholung“

Duisburg, 17. August 2022 - Die Stadtranderholung wird 70, ein Grund zum Feiern und dabei auf viele Jahre Ferienbetreuung zurückzublicken. Oberbürgermeister Sören Link und Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke luden am Freitag, 12. August, ehemalige und aktuelle Betreuerinnen und Betreuer, Helferinnen und Helfer, Unterstützende sowie Freundinnen und Freunde aus sieben Jahrzehnten zu einem Empfang ein. Mehr als 80 Gäste folgten der Einladung in die Mercatorhalle.

„Ich finde es klasse, dass unsere Ferienbetreuung so vielen Beteiligten in so guter Erinnerung geblieben ist. Ohne die tolle ehrenamtliche Unterstützung und die engagierte Arbeit des Jugendamtes wäre es nicht möglich gewesen, die Stadtranderholung in Duisburg über so einen langen Zeitraum anzubieten. Ich danke allen, die zum Gelingen und der Beliebtheit der Ferienaktion beigetragen haben und noch immer beitragen“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Elisabeth Buhrmann vom Jugendamt, die seit 15 Jahren die Gesamtorganisatorin ist, begrüßte die Gäste mit einem „HalloHallo“, und es kam aus dem Saal ein donnerndes „Hier“. Dies ist der Stadtrandgruß, der allen seit Jahrzehnten bekannt ist und den Zusammenhalt ausmacht. „Das die Stadtranderholung etwas ganz Besonderes in Duisburg ist, sie ist als Ferienveranstaltung fest in der Stadtgesellschaft und Jugendhilfe verankert und hoch anerkannt! Wir können stolz auf 70 Jahre Stadtranderholung sein“, so Hinrich Köpcke, Amtsleiter des Jugendamtes.

Als Anerkennung für ihren unermüdlichen und langen Einsatz, nämlich 20 Jahre „Ehrenamt Stadtranderholung“ wurden Mareike Lienenkamp, Kerstin Pallin und Stefan Wedding geehrt und bekamen Urkunden übergeben. Ebenfalls hat Benny Lichtleitner in diesem Jahr auch 20 Jahre Ehrenamt Stadtranderholung absolviert. Katrin Bade, Sachgebietsleiterin für den Bereich Jugendförderung nahm die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise, durch 70 Jahre Stadtranderholung.

Als „Dienstälteste“ an diesem Abend begrüßte sie besonders Anita Langenfurth, ihr erster Einsatz war 1954/1955 und Marianna Kempa, sie war seit Mitte der 60 Jahre insgesamt mehr als 20 Jahre für die Stadtranderholung im Einsatz sowie Otto Kleinholz, auch er war seit 1968 viele Jahre mit dabei. „Es gab 1954 als Highlight ein Ausflug mit einem Schiff und bis zur Anlegestelle ist die Gruppe mit der Straßenbahn gefahren“, so wurde ihr von Anita Langenfurth berichtet.

Horst Skrinjar, seine Einsätze waren 1958 bis 1960 und 1962, konnte leider nicht am Empfang teilnehmen, übersandte aber viele Grüße und auch einige Erinnerungen. Er kann sich gut an die täglich gesponserten Butterbrote der Stadt Duisburg und die Straßenbahnfahrten zu den verschiedenen Ausgangspunkten, die immer einen besonderen Stellenwert hatten, erinnern. Bei einem gemütlichen Abend schwelgten die Gäste in lustigen Erinnerungen und Anekdoten.

„Es war ein rundum gelungener Abend“, freut sich Elisabeth Buhrmann. „Ich freue mich darauf, auch im nächsten Jahr diese Traditionsveranstaltung fortsetzen und wieder mit vielen überaus engagierten jungen Menschen arbeiten zu können!“  Als kleines „Dankeschön“ der Stadt Duisburg wurde im Foyer zum Empfang gebeten, in dem auch eine Ausstellung mit kreativ gestalteten Bannern, Bildern und kleinen Kunstwerken der 16 Standorte 2022 zu sehen war.

Anita Langenfurth (Mitte) wurde von Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke, Oberbürgermeister Sören Link, Elisabeth Buhrmann, Gesamtorganisatorin der Stadtranderholung im Jugendamt sowie Katrin Bade, Sachgebietsleiterin im Jugendamt, für ihr 20-jähriges Ehrenamt bei der Stadtranderholung mit einer Urkunde ausgezeichnet


40 neue Auszubildenden für die praxisintegrierte Ausbildung als Erzieherinnen und Erzieher verstärken das #TeamDuisburg

Die Stadt Duisburg begrüßte heute (15. August) 40 neue Auszubildende, die die praxisintegrierte Ausbildung zum bzw. zur Erzieher/in starten. Die Auszubildenden wurden in den Tagungsräumen der Mercatorhalle von Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke und Andreas Schenk, Abteilungsleiter im Amt für Personalmanagement, begrüßt. Die neuen Auszubildenden besuchen an zwei bis drei Tagen der Woche die Fachschule Sozialpädagogik des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in Duisburg. Der Praxisteil findet während der Ausbildungsdauer kontinuierlich in einer Kindertageseinrichtung statt.

Nach drei Jahren sind die Auszubildenden staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher und unterstützen die vielseitigen Einrichtungen der Stadt Duisburg. Die praxisintegrierte Ausbildung zum bzw. zur Erzieher/in wird seit 2019 bei der Stadt Duisburg angeboten. Nachdem die ersten 20 Plätze schnell besetzt waren, sind in den Folgejahren 2020 und 2021 jeweils weitere 40 Auszubildende eingestellt worden. Die Bewerbungsphase für das Einstellungsjahr 2023 beginnt bereits im Oktober 2022. Weitere Informationen zu den Berufsbildern und das elektronische Bewerbungsformular sind unter www.duisburg.de/ausbildung abrufbar. Vertreten ist die Ausbildung auch bei www.instagram.com/stadtduisburg_ausbildung/ und
www.facebook.com/ausbildung.DU.


Kostenlose Bibliotheksausweise für Kinder und Jugendliche

Duisburg, 09. August 2022 - Der Ausweis der Stadtbibliothek Duisburg ist für junge Duisburgerinnen und Duisburger kostenlos. Alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, Schülerinnen und Schüler bis 25 Jahre sowie Auszubildende können damit die umfangreichen Angebote der Bibliothek nutzen. Dabei bietet die Bibliothek viel mehr als Bücher. Die 13-jährige Dana erhielt ihren Bibliotheksausweis direkt aus den Händen von Astrid Neese, der Beigeordneten für Bildung, Arbeit und Soziales. „Im Sommer lese ich gerade nicht so viel,“ erklärt Dana, „aber ich möchte mir Gesellschafts- und Konsolenspiele ausleihen oder mich auch direkt mit meinen Freunden in der Bibliothek zum Spielen treffen. Außerdem werde ich bald 14 Jahre und freue mich schon darauf, dann auch den 3-D-Drucker in der MachBar auszuprobieren.“

Neben dem Drucker können Nutzerinnen und Nutzer, die mindestens 14 Jahre alt sein müssen, in der MachBar beispielsweise auch Foto- und Videoprojekte starten und mit einer Software Musik produzieren und vieles mehr. Astrid Neese ist überzeugt vom ausgezeichneten Angebot der Duisburger Bibliothek: „Natürlich ist es das Ziel der Stadt Duisburg mit einem kostenlosen Ausweis, Kinder und Jugendliche zum Lesen zu ermuntern und ihre Bildungschancen zu erhöhen. Dazu dienen durchaus auch andere Angebote, die es gerade für junge Menschen zu entdecken gilt.“

Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, ergänzt: „Wir achten sehr darauf, dass unser Angebot attraktiv ist. So findet man bei uns neben den wichtigen Hilfestellungen für die Schule auch tolle Medien für die Freizeitgestaltung.“ Zusätzlich zum Medienbestand vor Ort stehen mit dem Bibliotheksausweis auch mehrere Online-Angebote zur Verfügung. Jüngere Kinder finden zum Beispiel in der App „Tiger Books“ viele Geschichten mit Abenteuern von Bibi & Tina, Conni, den Olchis und mehr. Zur Sprachförderung im Grundschulalter eignet sich eKidz, ein Programm, mit dem Eltern ihre Kinder beim Lesenlernen unterstützen können.“

Eine Anmeldung bei der Bibliothek ist online oder vor Ort möglich. Informationen zum Angebot und zu den Öffnungszeiten finden sich auf www.stadtbibliothek-duisburg.de. Für telefonische Auskünfte stehen die Mitarbeitenden gerne unter der Nummer 0203 2834218 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 sind montags 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags 11 bis 19 Uhr und samstags 11 bis 16 Uhr.


Bildungsdezernentin Astrid Neese und Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, überreichen der Schülerin Dana Schendzielorz (13) einen kostenlosen Bibliotheksausweis. (Credit: Uwe Köppen / Stadt Duisburg)


Stadt beschließt Energiesparmaßnahmen

Duisburg, 03. August 2022 - Angesichts der drohenden bundesweiten Gasmangellage hat die Stadt Duisburg verschiedene Strom- und Energiesparmaßnahmen beschlossen, mit denen die Stadtverwaltung ihren Beitrag zu einem sparsamen Umgang mit der Ressource „Energie“ leisten will.

 „Die Energiekrise geht uns alle an. Wir als Stadtverwaltung möchten mit gutem Beispiel vorangehen und dort, wo es möglich ist, unseren Energieverbrauch senken. Ich bitte aber auch alle Duisburgerinnen und Duisburger zu prüfen, wo man auch bei sich zuhause Ressourcen schonen kann. Wenn wir alle gemeinsam unseren Beitrag leisten beim Einsparen von Strom und Gas, dann machen wir einen ersten großen Schritt, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.


Folgende Maßnahmen sind geplant und sollen unverzüglich umgesetzt werden:
▪ Als gut sichtbares Zeichen wurde die Abschaltung der nächtlichen Außenbeleuchtung bei allen städtischen Gebäuden (zum Beispiel Rat- und Stadthaus, Theater) beschlossen. Auch einer Reduzierung der Innenbeleuchtung in städtischen Gebäuden auf das notwendige Maß wurde zugestimmt.


▪ Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt werden mit einem Infoschreiben auf einen verantwortungsvollen und schonenden Umgang mit Strom und Heizung hingewiesen. Dazu wurde die offizielle Heizperiode in den Bürogebäuden auf dem Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 15. April 2023 verkürzt. Die Raumtemperatur in den Büroräumen wird zudem in einem ersten Schritt auf maximal 20 Grad festgelegt, in Nebenräumen auf lediglich 15 Grad. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, wird die maximale Temperatur in den Büros weiter gesenkt werden.


▪ Im Schulbereich wurde die Raumtemperatur auf maximal 20 Grad festgelegt. Eine Senkung der Temperatur in Sport- und Turnhallen um 1 Grad auf 17 Grad wird noch abschließend geprüft.


▪ Die Wassertemperatur in den von DuisburgSport betriebenen Bädern wird ebenfalls reduziert: von 28 auf 26 Grad. Die Garantie einer Wassertemperatur von mindestens 24 Grad in den Freibädern "Allwetterbad" und Freibad "Homberg" wird zunächst ausgesetzt. Es erfolgen dazu auch Gespräche mit Sport- und Schwimmvereinen zur Absprache einer analogen Regelung innerhalb des Stadtgebietes.


▪ Weiterhin wird aktuell geprüft, ob und wo möglicherweise Straßenbeleuchtung zeitweise abgeschaltet werden kann, ohne dass dies jedoch zu Gefahrenbereichen oder Unfallschwerpunkten führen würde. ▪ Ebenso laufen Prüfungen, inwieweit kurzfristig in städtischen Gebäuden zentral gesteuerte Thermostate zur Heizungsregulierung und Bewegungsmelder für die Lichtanlagen eingebaut werden können.


▪ In Kindertagesstätten oder Kindergärten ist bisher nicht geplant, die Raumtemperaturen zu senken.

Rheinhausen: Badeverbot im Kruppsee auf Grund von Blaualgen

Duisburg, 03. August 2022 - Der Badebetrieb im Kruppsee in Duisburg-Friemersheim muss vorerst eingestellt werden. Bei einer heutigen Kontrolle stellten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes fest, dass der See von Blaualgen befallen ist. Das Badeverbot gilt zunächst bis Sonntag, 7. August. Das Freibad, das auch über Schwimmbecken verfügt, ist aber weiter geöffnet. Blaualgen sind giftig und sollten deshalb beim Schwimmen nicht verschluckt werden.

Dies gilt auch für schwimmende Hunde. Auf einen Verzehr der Fische aus den Seen sollte verzichtet werden. Einige Blaualgen-Gattungen scheiden Gifte aus. Wenn sich durch massenhaftes Vorkommen Blaualgenblüten ausbilden, können beim direkten Hautkontakt mit belastetem Wasser Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten. Beim Verzehr von Fischen oder Muscheln können Toxine über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus gelangen und auch so zu gesundheitlichen Problemen führen.

Blaualgen sind keine Pflanzen, sondern Bakterien. Sie kommen in heimischen Gewässern natürlicherweise vor und sind im Allgemeinen nicht gefährlich. Unter besonderen Bedingungen, bei Schönwetterperioden beispielsweise oder Überdüngung (z.B. infolge der Fütterung von Wasservögeln), können sich diese Bakterien stark vermehren. Das Wasser bekommt dann einen grünlich-bläulichen Schimmer (daher auch der Name „Blaualge“) und oft einen charakteristischen, leicht muffigen Geruch.


Förderung von Katzenkastrationen

Duisburg, 15. Juli 2022 - Die Stadt Duisburg hat Gelder für Kastrationen von freilaufenden Katzen im Stadtgebiet Duisburg bereitgestellt. Um gemeinsam mit den förderfähigen Vereinen Fragen zur Förderabwicklung zu klären und Hilfestellungen bei der Beantragung zu leisten, hat das Veterinäramt in dieser Woche Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Vereine zu einem weiteren Abstimmungsgespräch eingeladen. Im Gespräch konnten Fragen ausgeräumt und das Antragsverfahren optimiert werden. So können nun in einer für alle Beteiligten tragbaren Lösung die ersten Fördergelder für die Kastration freilaufender Katzen im Stadtgebiet Duisburg abgerufen werden.

„Ziel aller Beteiligten ist es, die unkontrollierte Verbreitung freilaufender Katzen im Stadtgebiet Duisburg sukzessive einzudämmen“, sagt der zuständige Dezernent Matthias Börger. „Ich kann mich bei den vielen ehrenamtlich engagierten Tierschützern nur bedanken, dass wir mit ihnen gemeinsam einen gangbaren Weg im Sinne des Tierwohls gefunden haben.“

 

Stadt Duisburg informiert zum Umgang mit den hohen Temperaturen

Duisburg, 13. Juli 2022 - In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen voraussichtlich weit über die 30 Grad-Marke. Die Stadt Duisburg informiert, wie man der großen Hitze am besten begegnet und was bei den Temperaturen beachtet werden sollte.

Gesundheitsdezernent Matthias Börger appelliert angesichts der aktuellen Wettersituation: „Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken, meiden Sie die pralle Sonne und verzichten Sie auf größere Anstrengungen. Bieten Sie Mitmenschen, insbesondere älteren Personen, die nicht selbst für sich sorgen können, Ihre Unterstützung an. Und ganz wichtig: Das Baden im Rhein und in allen öffentlich zugänglichen Seen und Baggerlöchern, mit Ausnahme der drei Freibäder, ist nicht erlaubt und kann lebensgefährlich sein.“


Die Stadt Duisburg appelliert mit Blick auf die steigenden Temperaturen, keine Kinder oder Tiere allein im Auto zurückzulassen. Bei den bevorstehenden Temperaturen hilft auch kein geöffnetes Fenster. Autos heizen sich sehr schnell auf und es besteht Lebensgefahr. In akuten Notfällen sollte der Notruf unter 110 oder 112 verständigt werden. Auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de/hitzetipps gibt es zudem Tipps für Zuhause, fürs Büro, rund um das Haustier, Grillen und mehr.

Badeverbot an Duisburger Seen und im Rhein beachten
Das Baden im Rhein und in allen öffentlich zugänglichen Seen und Baggerlöchern, mit Ausnahme der drei Freibäder, ist verboten. Schon häufig haben sich an den Gewässern Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang. Ursache ist häufig, dass unbefestigte oder zu steile Uferböschungen einstürzen und Schwimmer mitreißen. Darüber hinaus gefährden Untiefen und sehr unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer. Auch können Gesundheitsgefahren aufgrund der Wasserqualität nicht ausgeschlossen werden und die Seen verfügen über keine rettungsdienstliche Infrastruktur. Auch die Gefahren des Rheinstroms werden leider immer wieder, auch durch erfahrene Schwimmer, unterschätzt.

Die ins Wasser ragenden Kiesflächen und der Eindruck eines niedrigen Wasserstandes verleiten oft dazu, im Rhein zu waten oder zu baden. Die Fließgeschwindigkeit des Rheins ist vor allem in der Mitte sehr hoch. Soge und Strömungen machen das Gewässer unberechenbar. Vorbeifahrende Schiffe sorgen darüber hinaus für Rückwellen am Ufer, die teilweise so heftig sind, dass insbesondere Kinder hiervon umgerissen und abgetrieben werden können.
Wenn jemand Personen im Rhein sieht, die augenscheinlich in Not geraten sind, wird dringend empfohlen, nicht selbst ins Wasser zu springen, sondern sofort die Rettungskräfte/Feuerwehr zu verständigen.

Sicher schwimmen im Freibad
Für ein ungefährdetes Badevergnügen stehen die öffentlichen Schwimmbäder im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Informationen zu den städtischen Bädern gibt es online unter www.baederportal-duisburg.de und telefonisch bei der Hotline (0203/283-4444). Außerdem sind in Duisburg drei Seen im Bereich der dort ansässigen Freibäder als Badegewässer zugelassen.

Dabei handelt es sich um den Kruppsee (www.svrheinhausen.de), den Wolfssee (www.freibad-wolfssee.de) und den Großenbaumer See (www.freibad-grossenbaum.de). Dort wird auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz unter www.badegewaesser.nrw.de nachzulesen. Alle anderen Seen sind nicht als Badegewässer zugelassen.

Strandbad Wolfssee

Mit der Hitze steigt die Waldbrandgefahr

Hitze und Trockenheit sorgen für steigende Waldbrandgefahr in Duisburg. Der Waldbrandgefahrenindex liegt aktuell noch bei Indexstufe 3 (mittlere Gefahr). Aufgrund des heißen Sommerwetters in den nächsten Tagen ist aber nicht auszuschließen, dass die Waldbrandgefahr weiter steigt. Das warme und vor allem trockene Sommerwetter zeigt bereits erste Spuren in der Landschaft: Wiesen und Weiden sind deutlich braun und im Wald steigt die Waldbrandgefahr.

An trockenen Standorten wie etwa auf Industriebrachen oder entlang von Bahnanlagen werfen Pioniergehölze wie Birken, Weiden und der Schmetterlingsstrauch bereits die Blätter ab. Die Stadt Duisburg weist deshalb ausdrücklich auf das Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass nach den Bestimmungen der Sicherheits- und Ordnungsverordnung der Stadt Duisburg das Grillen bei einem Graslandfeuerindex ab 4 aus Brandschutzgründen generell, also auch innerhalb ausgewiesener Grillflächen, untersagt ist. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist im Gesetz mit 25.000 Euro festgelegt.

Umweltamt und WBD informieren: Schon ein bis zwei Eimer Wasser helfen den Bäumen
Auch Straßenbäume leiden unter Trockenheit und Hitze. Das Umweltamt der Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten Anwohnerinnen und Anwohner, junge Straßenbäume vor der eigenen Tür zu gießen, da diese noch kein weit verzweigtes Wurzelsystem ausgebildet haben. Schon ein bis zwei Eimer oder Gießkannen am Tag können ausreichen, um die schlimmsten Schäden zu vermeiden.

Ältere Straßenbäume verfügen hingegen über ein großes Wurzelvolumen, sodass sie auch an tiefer gelegene Wasserspeicher gelangen können. Gleichwohl haben auch ältere Bäume zu kämpfen, wie braune oder gerollte Blätter zeigen. In der Regel ist dies für die Bäume aber nicht problematisch. Für junge, nachgepflanzte Straßenbäume hingegen kann die sommerliche Trockenheit riskant werden und Schäden verursachen oder unter Umständen auch zum Absterben führen.

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Feuerwehr Duisburg
Nicht für alle bedeutet Sommerwärme pures Vergnügen. Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, kann es für den Organismus äußerst anstrengend werden. Ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, einen Hitzekollaps zu erleiden. Aber auch jüngere Menschen sollten sich vor Hitzschlag, Sonnenstich und Hitzeerschöpfung wappnen. Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken – damit hilft man dem Körper am besten gegen Überhitzung. Dabei sollte man sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten aufhalten, körperliche Anstrengungen vermeiden und Pausen einlegen.

Ideale Durstlöscher sind nichtalkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur. Auch luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung helfen gegen große Hitze. Außerdem können zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser abgekühlt werden. Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung sind Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können.

Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen. Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten: Bei einem Zusammenbruch ist umgehend der Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 zu verständigen. Ersthelfer sollten die betroffene Person in den Schatten bringen. Falls diese nicht ansprechbar ist, muss die Atmung geprüft werden.

Bei normaler Atmung sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden, ansonsten sind umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Personen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, sie könnten daran ersticken.