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2019
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Coronaregelungen
1. 2.2023
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Ratsbeschluss zur Hubbrücke am Rheinpreußenhafen
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In seiner Sitzung am 18. September hat der
Rat der Stadt Duisburg beschlossen, die denkmalgeschützte
Hubbrücke über den Rheinpreußenhafen ins Eigentum der Stadt
zu übernehmen und den Eigentümern RAG und INEOS einen
Ablösebetrag zu zahlen. Die Eigentümer RAG und INEOS zahlen
hierfür einen Ablösebetrag an die Stadt. Die historische Brücke soll später in
städtischer Verantwortung vollständig saniert werden. Die
geplante Sanierung steht allerdings zunächst noch unter dem
Vorbehalt einer Bewilligung von Fördermitteln aus dem
Programm KulturInvest.
Der Rat der Stadt folgte
damit einer Empfehlung der Fachverwaltung, nach der eine
Sanierung gemäß dem im September 2020 mit den Eigentümern
geschlossenen Vertrag zwischenzeitlich mit deutlichen
Mehrkosten verbunden wäre. Diese Mehrkosten hätte zu weiten
Teilen die Stadt zu tragen. Beigeordneter Martin Linne machte
deutlich, dass man bei Vertragsabschluss im Jahr 2020
durchaus davon ausgehen konnte, mit den damals gutachterlich
ermittelten Kosten auskommen zu können.
Diese
Perspektive habe sich aber durch die nach Vertragsabschluss
von den Eigentümern vorgenommene, erneute Überprüfung der
Brücke leider zerschlagen. Es hat sich herausgestellt, dass
sich das Schadensbild der Brücke inzwischen verschlechtert
hat und wegen der aktuellen Preissteigerungen auch deutlich
höhere Sanierungskosten verursacht werden. Eine intensive
Prüfung hat nun ergeben, dass eine nachhaltige und dauerhafte
Lösung nur in einer aufwändigeren Gesamtsanierung der Brücke
liegen kann.
Hierzu wurde zwischenzeitlich
bereits ein Sanierungskonzept beauftragt und erarbeitet. Die
Kosten für eine solche Gesamtsanierung werden auf etwa 4
Millionen Euro geschätzt. Da die Eigentümer aber auch
deutlich gemacht haben, für über den Vertrag hinausgehende
Maßnahmen nicht als projektführende Organisation zur
Verfügung zu stehen, ist eine solche Gesamtsanierung nur
unter Federführung der Stadt möglich.
Die
Eigentümer werden sich aber mit dem vertraglich festgelegten
Finanzierungsbeitrag beteiligen. Vorsorglich hat die
Verwaltung auch fristwahrend einen Antrag auf Fördermittel
aus dem Programm KulturInvest 2023 gestellt. In dem nun
gefassten Beschluss sehen Verwaltung und Rat der Stadt die
einzige Möglichkeit, die Hubbrücke dauerhaft zu erhalten und
künftig wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Beigeordneter Martin Linne weist aber auch darauf
hin, dass bis zur Sanierung noch etwas Zeit vergehen wird:
„Angesichts der Haushaltslage der Stadt ist die
Gesamtsanierung der Brücke trotz des Finanzierungsbeitrages
der Eigentümer zur Zeit nicht ohne komplementäre Fördermittel
möglich. Dieser Beschluss beendet aber letztlich eine quasi
ausweglose Situation und versetzt uns in die Lage, selbst das
‚Heft des Handelns‘ in der Hand zu haben. Sollten wir in den
Jahren 2023 und 2024 wider Erwarten keine Fördermittel aus
dem Programm KulturInvest generieren können, werden wir an
den Rat der Stadt noch einmal mit der Frage einer Sanierung
allein aus städtischen Mitteln herantreten müssen.“ Hubbrücke
am Rheinpreußenhafen

Foto: Ilja Höpping/Stadt Duisburg
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Eingeschränkte Öffnungszeit am Freitag in der
Bürger-ServiceStation Hamborn
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Duisburg, 19. September 2023 - Die
Bürger-Service-Station Hamborn schließt am kommenden Freitag,
22. September, bereits um 12 Uhr aufgrund einer internen
Veranstaltung. Ab Montag, 25. September, stehen die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bürger-Service-Station
Hamborn wieder zur Verfügung. In dringenden Fällen können
sich die Bürgerinnen und Bürger an eine der anderen sechs
Bürger-Service-Stationen im Stadtgebiet wenden wenden.
Zum Besuch der Bürger-Service-Stationen benötigt man einen
Termin, den man vorab bequem online vereinbaren kann:
https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/terminvereinbarungbuergerservice.php
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Vollsperrung des
Karl-Lehr-Brückenzugs in Duisburg-Ruhrort: Schulkinder können
Schienenersatzverkehr nutzen
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Duisburg, 18. September 2023 - Die
Vollsperrung des Karl-Lehr-Brückenzuges in Duisburg-Ruhrort
von Montag, 25. September, bis voraussichtlich Dienstag, 31.
Oktober, stellt Schulkinder, Eltern und Schulen vor
Herausforderungen. Für die Zeit der Sperrung ist es
Schülerinnen und Schülern aber möglich, den
Schienenersatzverkehr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
(DVG) zu nutzen:
• Alle Schulkinder, deren Schulweg
über den Karl-Lehr-Brückenzug führt und dafür bisher kein
Bus- oder Bahnticket nutzten, können ab sofort das
Deutschlandticket für Schüler bei der DVG im Kundencenter
kaufen und nachträglich beim Amt für Schulische Bildung
erstatten lassen.
• Alle Schulkinder, die bisher
keinen Anspruch auf ein ermäßigtes Schülerticket hatten und
deren Schulweg über die Karl-Lehr-Brücke führt, können sich
ab sofort das Deutschlandticket für Schüler bei der DVG im
Kundencenter kaufen und nachträglich beim Amt für schulische
Bildung erstatten lassen. Das ist bei allen Schülerinnen und
Schülern der Fall, bei denen der Fußweg von der eigenen
Haustüre bis zum Schultor bei der Primarstufe unter zwei
Kilometern, bei der Sekundarstufe I unter 3,5 Kilometern und
der Sekundarstufe II unter fünf Kilometern beträgt.
•
Für alle Schulkinder, die aktuell ein ermäßigtes
Schülerticket zur Nutzung des öffentlichen
Personennahverkehrs haben und deren Schulweg über die
Karl-Lehr-Brücke führt, können sich nachträglich beim Amt für
Schulische Bildung den Eigenanteil erstatten lassen.
„Die Sperrung der Karl-Lehr-Brücke wird auch für
zahlreiche Duisburger Schülerinnen und Schüler und ihre
Familien eine Herausforderung. Sie müssen nicht nur längere
Fahrten zur Schule und nach Hause in Kauf nehmen. Für viele
der Familien wird erstmals auch der Kauf einer Fahrtkarte
notwendig. Um die Situation etwas zu entspannen, haben wir
mit der DVG einen Weg gefunden, allen Kindern und Familien,
deren Schulweg über die Karl-Lehr-Brücke führt, vorübergehend
ein kostenloses Deutschlandticket anbieten zu können“, betont
Bildungsdezernentin Astrid Neese.
Die Anträge zur
Erstattung werden in den jeweiligen Schulsekretariaten
ausgelegt und können durch die Eltern oder
Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schüler vollständig
ausgefüllt per E-Mail an schuelerfahrkosten@stadt-duisburg.de
oder postalisch an das Amt für Schulische Bildung, Ruhrorter
Str. 187, 47119 Duisburg, gesandt werden. Der Anspruch auf
die Erstattung erlischt mit Aufhebung der Sperrung des
Brückenzugs, voraussichtlich Ende Dezember.
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Für die Schulwoche vom
25. bis 29. September 2023 sowie die beiden Wochen nach den
Herbstferien vom 16. bis 31. Oktober 2023 werden
unvermeidbare Verspätungen entstehen, die den Schulalltag
begleiten werden. Dies gilt für die Nutzung des regulären
öffentlichen Nahverkehrs genauso wie für die Schulbuslinien
(„Schülerspezialverkehr“).
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Ab November 2023 soll
der Brückenzug wieder für den öffentlichen Nahverkehr und die
Sicherheitsbehörden freigegeben werden. Hier konnte die Stadt
Duisburg in Zusammenarbeit mit der DVG und dem Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement sicherstellen, dass
die Schulbusse der betroffenen Förderschulen genauso wie die
Fahrzeuge der DVG die Brücke wieder befahren dürfen. Für alle
anderen Verkehrsteilnehmer – ob mit Auto, zu Fuß oder mit dem
Fahrrad – bleibt die Sperrung des Brückenzuges bis zum Ende
des Jahres bestehen.
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Haushaltsplanentwurf 2024: Raus aus der
Haushaltssicherung |
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Ratssitzung am 18.
September ab 15 Uhr per Livestream
Duisburg, 18. September 2023 -
Oberbürgermeister Sören Link wird gemeinsam mit Stadtdirektor
und Stadtkämmerer Martin Murrack am Montag, 18. September,
den Entwurf des Haushaltsplans 2024 sowie die mittelfristige
Finanzplanung bis zum Jahr 2027 in den Rat der Stadt
einbringen. Oberbürgermeister Sören Link: „Wir haben in den
vergangenen Jahren sehr hart dafür gearbeitet, die Stadt
Duisburg aus einer extrem prekären Lage heraus wieder
handlungsfähig zu machen. Jetzt haben wir einen
Jahresüberschuss erwirtschaftet und gehen mit einer positiven
Prognose in die kommenden Jahresabschlüsse.

Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin
Murrack.
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Von dieser Entwicklung werden die Duisburgerinnen und
Duisburger und auch ansässige Unternehmen unmittelbar
profitieren: Wir haben die Grundsteuer gesenkt, wir haben die
Gewerbesteuer gesenkt und wir haben die Elternbeiträge für
Kindergärten und den offenen Ganztag gesenkt! Damit ist
Duisburg immer noch weit entfernt, eine Steueroase zu sein,
die Schere zu unseren Nachbarkommunen klafft weiterhin
deutlich auseinander. Aber der Anfang ist durch kluge
Entscheidungen von Politik und Verwaltung gemacht.
Überall dort, wo wir als Kommune
Gestaltungsspielraum haben, sind in den vergangenen Jahren
die Weichen für eine finanzielle Gesundung der Stadt Duisburg
gestellt worden. Wo wir auch im Herbst 2023 noch keinen
Schritt weiter sind, ist eine tragfähige Altschuldenlösung
für die hochverschuldeten Kommunen hier im Ruhrgebiet. Das
Land hat die Niedrigzinsphase zunächst durch Zögern und
später durch einen mehr als untauglichen Vorschlag als
idealen Zeitpunkt für eine vernünftige Lösung verpasst. Umso
wichtiger ist, dass das Land nun endlich die Unterstützung
für die Kommunen gewährleistet, die die Menschen vor Ort
verdient haben.
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Bundesgesetzliche Pläne zur Unterhöhlung unserer Steuerbasis
oder Altschuldenlösungen, die wir selber zahlen müssen,
helfen da ganz sicher nicht!“ Stadtdirektor und Stadtkämmerer
Martin Murrack: „Ich freue mich, dass ich auch unter diesen
schwierigen Rahmenbedingungen einen ausgeglichenen Haushalt
vorlegen kann. Problemfelder wie `negatives Eigenkapital‘ und
`Überschuldung‘ gehören ab nächstem Jahr hoffentlich für
immer der Vergangenheit an. Die Jahre in denen der Rat der
Stadt durch mutige und kluge Entscheidungen zu
Haushaltskonsolidierung beigetragen hat, zahlen sich nunmehr
aus.“
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Der heute vorgelegte Haushaltsentwurf 2024 schließt mit einem
Jahresüberschuss von rd. 0,5 Mio. Euro ab. Auch in der
mittelfristigen Finanzplanung bis 2027 sind positive
Jahresergebnisse vorgesehen. Vom Haushaltssicherungskonzept
zur selbstbestimmten Haushaltswirtschaft Die Stadt Duisburg
hat gezeigt, wie es richtig geht: Sie war insgesamt 12 Jahre
überschuldet, beginnend mit dem Jahresabschluss 2010.
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Auf dem Höhepunkt, im
Jahr 2014, betrug die Überschuldung 447 Mio. Euro. Seitdem
wurde viel erreicht: Die Überschuldung wird mit der
Feststellung des Jahresabschlusses 2022 in der
Novembersitzung beendet und ein positives Eigenkapital in
Höhe von 179 Mio. Euro ausgewiesen. Auch die
Liquiditätskredite konnten erheblich reduziert werden, von
annähernd 1,8 Euro in 2014 um fast eine Milliarde Euro auf im
Moment unter 850 Mio. Euro.
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Damit ist die Zeit der genehmigungspflichtigen Haushalte für
die Stadt Duisburg Geschichte. Zwar muss der Entwurf formal
noch mit einem Haushaltssicherungskonzept eingebracht werden,
dieses entfällt jedoch mit dem Aufbau des positiven
Eigenkapitals für die Verabschiedung des Haushaltsplanes.
Gemeindefinanzierungsgesetz: Eine neue Herausforderung
Gleichwohl zeichnet sich eine neue Herausforderung durch das
kommende Gemeindefinanzierungsgesetz 2024 ab, aus dem sich
die größte Einnahmequelle für den Duisburger Haushalt speist.
Erstmals seit 2013 ergibt sich hier nicht nur keine
Verbesserung, sondern sogar eine erhebliche Verschlechterung.
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Nach den aktuellen Berechnungen reduzieren sich die
Zuweisungen für Duisburg gegenüber dem Haushaltsentwurf um
rd. 88 Mio. Euro. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin
Murrack: „Diese Lücke zu schließen, wird eine Herausforderung
in der kommenden Haushaltsberatung. Einen Ansatz bietet hier
die aktuell sehr positive Entwicklung der Gewerbesteuer, mit
der ein Teil dieser Verschlechterung aufgefangen werden kann.
Auch die Planung eines sogenannten
globalen Minderaufwands wird voraussichtlich in Anspruch
genommen werden müssen, wenngleich sich die Lücke auch
hierdurch noch nicht vollständig schließen lässt. Auch wenn
uns an dieser Stelle gerade der Wind ins Gesicht bläst – ich
bin zuversichtlich, dass wir das mit einer gemeinsamen
Anstrengung hinbekommen. Auf jeden Fall soll aber der Weg der
Entlastung von Bürger*innen und Wirtschaft nicht verlassen
werden.“
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Interessierten
Bürgerinnen und Bürgern, die mehr über die Finanzen ihrer
Stadt erfahren möchten, steht der Haushaltsplanentwurf 2024
in elektronischer Form auf der Internetseite der Stadt
Duisburg zur Verfügung (jedoch nicht vor der Ratssitzung am
18. September 2023, 15 Uhr). Dabei besteht im Rahmen der
Online-Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, den Haushaltsplan
aufbereitet einzusehen sowie sich per E-Mail an
buergerreferat@stadt-duisburg.de zu äußern.
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Nach den Vorgaben der Gemeindeordnung (§ 80 Abs. 3 GO NRW)
liegt der Entwurf der Haushaltssatzung 2024 mit ihren Anlagen
darüber hinaus in der Zeit vom 18. September, 15 Uhr, bis 27.
November in der Stadtkämmerei – Duisburg-Mitte, Alter Markt
23, Zimmer 207 – während der allgemeinen Öffnungszeiten zur
Einsichtnahme aus.
Einwendungen gemäß § 80 Abs. 3 GO
NRW gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2024 mit ihren
Anlagen können Einwohnerinnen und Einwohner oder
Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 18 Tagen ab dem
Beginn der Auslegung am 18. September, 15 Uhr bis zum 6.
Oktober, 24 Uhr erheben. Sie sollten schriftlich abgefasst
und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23,
47049 Duisburg, adressiert werden.
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Probealarm des Sirenensystems – Erste Ergebnisse |
Duisburg, 14. September 2023 - Die Stadt
Duisburg hat heute erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall überprüft. Dies
erfolgte mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems
innerhalb des bundesweiten Warntags. Die geplante Auslösung
der Sirenensignale „Entwarnung“ (1 Minute Dauerton), nach
einer Pause die „Warnung“ (1 Minute auf- und abschwellender
Heulton) und nach einer weiteren Pause erneut die
„Entwarnung“ (1 Minute Dauerton) funktionierte grundsätzlich
wie erwartet.
Die Auslösung der Sirenen wurde
durch das vorhandene Monitoring-System überwacht. Zwei
Sirenen wurden aufgrund von Baumaßnahmen im Vorfeld abgebaut
(Kiffward und Kruppstraße). Demnach haben 72 von 80 aktiven
Sirenen reibungslos funktioniert und einen Warnton abgegeben.
Bei sechs Sirenenstandorten (Ruhrorter Straße, Am Wittrahm,
Im Spenskamp, Albert-Einstein-Straße, Mattlerstraße und Am
See) gab es Störungen in der Kommunikation zwischen dem
Monitoring-System und den Sirenen, so dass erforderliche
Daten nicht ausgelesen werden konnten.
Eine
Sirene (Koloniestraße) hat nach ersten Erkenntnissen nicht
ausgelöst, eine weitere (Wintgenstraße) hat nicht
vollumfänglich funktioniert und den ersten Warnton nicht
ausgegeben. Seitens der Stadt wurde umgehend damit begonnen,
die Gründe hierfür zu ermitteln. Rückmeldungen zum
Sirenentest können per E-Mail an die Stabsstelle
Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz unter
kub@feuerwehr.duisburg.de erfolgen.
Die Warn-App Nina
wurde für die bundesweite Alarmierung durch das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) pünktlich zum
Start des Sirenenalarms ausgelöst. Gleichfalls wurde erneut
auch die Funktion des Cell Broadcasts getestet, welche seit
Ende Februar 2023 als weiteres Warnmittel durch das BBK
eingeführt wurde.
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- Duisburg beantragt Fördermittel
für das WasserstoffBildungszentrum - „Heimat hat viele
Wurzeln“: Endspurt für Vorschläge zum HeimatPreis Duisburg
2023
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Duisburg beantragt Fördermittel für das
WasserstoffBildungszentrum Duisburg, 12. September 2023
- In Duisburg soll der Ausstieg aus der Kohleverstromung und der
Markthochlauf der Wasserstoffnutzungen gelingen. Dazu braucht es
neben der Umstellung auf neue Anlagen und neue Verfahren auch
geschulte Beschäftigte, die mit der Wasserstofftechnologie umgehen
können. Damit die grüne Transformation in Industrie und Logistik am
Standort Duisburg geschafft werden kann, hat die Stadt das Vorhaben
„WasserstoffBildungszentrum“ für das 5-StandorteProgramm, ein
Förderprogramm des Landes zum Kohleausstieg, angemeldet.
In der Nähe von HKM im Duisburger Süden soll mit
Fördermitteln des Landes und des Bundes ein neues
Bildungszentrum für die Wasserstofftechnologie gebaut werden.
Gemeinsam mit dem Hafen, der KWS Energy Knowledge eG, dem
Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT), dem Verband für
Anlagentechnik und IndustrieService e.V. (VAIS) sowie dem
FraunhoferInstitut für Materialfluss und Logistik IML und den
Kammern soll in den nächsten Jahren mit den Unternehmen in
der Region eruiert und getestet werden, welche Module der
Fortbildung in den verschiedenen Sektoren notwendig und
welche Mindeststandards einzuhalten sind.
„Die Beschäftigten in den Betrieben werden Pionierarbeit bei
der Umstellung der Anlagen auf die neue Technik leisten“, so
Oberbürgermeister Sören Link. „Wir wollen deshalb die
Strukturhilfen aus dem Kohleausstieg ganz gezielt für die
Umschulung der Beschäftigten nutzen. Dafür werben wir bei
Bund und Land um Zustimmung.“ Das Vorhaben werde von vielen
Unternehmen aus der Stahlerzeugung, der verarbeitenden
Industrie, dem Anlagenbau, der Energie, Automotive und
Logistik gebraucht, ergänzt Michael Rüscher,
Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg, und erläutert
weiter: „Wir müssen heute die Weichen stellen, um unsere
Fachkräfte zu qualifizieren und sie uns auf diese Weise für
die Region und den Industriestandort NordrheinWestfalen zu
erhalten.“
Das Wasserstoff-Bildungszentrum soll
auf einem Grundstück des Hafens in Duisburg-Angerhausen
nördlich von Tiger-and-Turtle entstehen. „Wir haben in
Duisburg bereits zahlreiche, sehr konkrete Projekte
gestartet, um die grüne Transformation der Industrie
voranzutreiben. Wir benötigen aber nicht nur die
Infrastruktur und Technik, um die Region zu einem zentralen
WasserstoffDrehkreuz zu entwickeln, sondern auch hervorragend
ausgebildete Fachkräfte, die die Technologie beherrschen. Ich
bin davon überzeugt, dass wir mit dem Bildungszentrum neue
Maßstäbe in der Aus- und Weiterbildung im Bereich Wasserstoff
setzen werden“, sagt duisport-CEO Markus Bangen.
Außerdem soll ein wegweisendes Bildungskonzept rund um die
Wasserstofftechnologien entwickelt und erprobt werden. Dieses
Projekt schafft Möglichkeiten, sowohl bestehendes Personal an
die geänderten beruflichen Anforderungen heranzuführen als
auch künftiges Personal entsprechend zu schulen.
„Das Wasserstoff-Bildungszentrum soll als Bildungsplattform
die Versorgung von Industrie und Handwerk mit Fachkräften für
alle Berufsgruppen und unterschiedlichen
Wasserstoff-Technologien sicherstellen“, erklärt die
Vorständin der KWS Monika Bartels. Diese Initiative wird in
Kooperation mit einem Konsortium aus renommierten Unternehmen
und Institutionen eingereicht, darunter auch das ZBT -
Zentrum für BrennstoffzellenTechnik, der Verband für
Anlagentechnik und IndustrieService e.V. sowie das
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.
„Mit einer gezielten und hochwertigen Qualifizierung der
unterschiedlichen Berufsgruppen werden die Fachkräfte für die
Aufgaben von morgen im Bereich Wasserstoff und
Brennstoffzellen vorbereitet. Gleichzeitig werden durch eine
enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie die
Möglichkeiten und Chancen der Transformation in der Region
gestärkt“, sagt Joachim Jungsbluth, der Projektleiter für das
Bildungszentrum im ZBT. „Wasserstoff ist eine
klimafreundliche Alternative für viele industrielle Prozesse.
Die im VAIS organisierten Unternehmen entwickeln die
Technologien, bauen die Anlagen und sorgen für deren
zuverlässigen und sicheren Betrieb. Aufgrund der rasanten
Entwicklung gibt es einen enormen Bedarf, vorhandenes
Fachpersonal, aber auch neue Mitarbeiter für das Medium
Wasserstoff zu qualifizieren“, erläuterte Dr. Dietmar
Kestner, Geschäftsführer des VAIS.
„Qualifizierte
Mitarbeiter sind der Schlüssel für eine erfolgreiche
Transformation und eine sichere und effektive Nutzung und
Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien. Die
Zusammenarbeit von Industrie, Forschung, Verbänden und
Kammern ermöglicht ein zielgerichtetes Bildungskonzept für
alle Bereiche entlang der H2- Wertschöpfungskette“, sagt Dr.
Thomas Heller, Projektleiter für das Fraunhofer IML. Die
Niederrheinische IHK, die Handwerkskammer Düsseldorf und
thyssenkrupp Steel Europe AG unterstützen und begleiten das
Konsortium in seinem Bestreben, die Wasserstofftechnologien
voranzutreiben und Bildungschancen zu erweitern.
Die Stadt Duisburg erwartet, dass die Projektidee in der
bevorstehenden Strukturstärkungsratssitzung im Oktober einer
umfassenden Bewertung unterzogen wird. Das Projektkonsortium
ist zuversichtlich, dass eine positive Bewertung und eine
Empfehlung des Strukturstärkungsrates an die Landesregierung
erfolgen werden, um die Förderung dieses wegweisenden
Projekts zu ermöglichen. Dieses Projekt wird mit der
Unterstützung der lokalen Industrie, der Kammern und
Gewerkschaft eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige
Entwicklung legen, die sowohl wirtschaftlichen Fortschritt
als auch Umweltschutz in Einklang bringt.

Antragsteller für das H2-Bildungszentrum v.l.n.r. hinten:
Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher, Stadt Duisburg, Markus
Bangen, Duisburger Hafen AG (duisport), Joachim Jungsbluth,
Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT), Oberbürgermeister
Sören Link, Stadt Duisburg, Ludger Kramer, Verband für
Anlagentechnik und IndustrieService e.V. (VAIS), vorne:
Britta Wortmann, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und
Logistik IML, Monika Bartels, KWS Energy Knowledge eG,
Alexander Garbar, Duisburger Hafen AG (duisport)
„Heimat hat viele Wurzeln“: Endspurt für Vorschläge
zum HeimatPreis Duisburg 2023 Unter dem Motto
„Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln wird in diesem Jahr zum
fünften Mal der Heimat-Preis Duisburg verliehen. Der
Heimat-Preis ist eine Initiative des NRW-Ministeriums für
Heimat, Bau Kommunales und Digitalisierung, um in den
Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die
Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit
zu rücken. Mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis soll
ehrenamtliches Engagement mit nachahmenswerten
Praxisbeispielen ausgezeichnet werden. Der Preis kann auf bis
zu drei Preisträger aufgeteilt werden.
Der Rat
der Stadt Duisburg hat die Preiskriterien festgelegt.
Ausgezeichnet werden sollen demnach Projekte, die von
Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und
unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die
sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen,
die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein
offenes und tolerantes Miteinander.
Die kompletten
Richtlinien sowie alle weiteren Informationen zum HeimatPreis
Duisburg können auf der Internetseite des Kulturbüros
eingesehen werden:
https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/foerderung/heimatpreis.php
Noch bis zum 30. September können Vorschläge für eine Ehrung
mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg,
Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg oder per
E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden.
Gerne kann für Vorschläge auch das auf der Internetseite des
Kulturbüros verfügbare Formular
https://ffw.duisburg.de/lip/action/invoke.do?id=100493
genutzt werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.
Für Rückfragen steht Anika Huskic von den Kulturbetrieben
telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung.

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Erdbeben Marokko OB Sören Link ruft zu Spenden auf
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Duisburg, 11. September 2023 -
Erneut hat es im Mittelmeerraum am vergangenen Wochenende ein
schweres Erdbeben gegeben. Die Gedanken von Oberbürgermeister Sören
Link sind bei den Betroffenen vor Ort, aber auch bei den Menschen
hier in Duisburg, die durch das Beben Verwandte und Freunde verloren
haben.
„Mit großer Bestürzung habe ich in den
vergangenen Tagen die schrecklichen Bilder aus der vom Erdbeben
betroffenen Region rund um Marrakesch in Marokko wahrgenommen. Viele
Menschen haben alles verloren. Sie sind deshalb dringend auf unsere
Hilfe angewiesen. Mit einer Spende können Sie unmittelbar helfen,
die Not der Menschen vor Ort etwas zu lindern“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Viele große Organisationen
haben mittlerweile entsprechende Spendenkonten eingerichtet
(beispielsweise Aktion Deutschland hilft, Aktionsbündnis
Katastrophenhilfe, DRK, Unicef). Damit die Spenden zeitnah bei den
betroffenen Menschen ankommen, bittet die Stadt darum, diese
Spendenkonten zu nutzen.
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Freibadsaison der städtischen Bäder wird verlängert
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Aufgrund der anhaltend guten
Wetterprognosen und sommerlichen Temperaturen, verlängert
DuisburgSport die Freibadsaison bis Montag, 11. September. So
kann nun ein zusätzliches Wochenende Badespaß unter freiem
Himmel genossen werden, bevor dann endgültig die
Hallenbadsaison beginnt. Weitere Informationen gibt es
telefonisch bei der Hotline unter 0203/283-4444 und online
unter
www.duisburgsport.de.
|
- Großbaustelle Duisburg-Ruhrort / KaßIerfeId -
Stadt Duisburg steigt aus dem Bewerbungsverfahren zur
Frauen-WM aus
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Stadt Duisburg steigt aus dem Bewerbungsverfahren zur
Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 aus Duisburg, 7. September 2023 -
Die Stadt Duisburg hat sich im vergangenen Jahr mit der
SchauinslandReisen-Arena erfolgreich im nationalen
Bewerbungsverfahren für die MitAusrichtung der FIFA
Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 beworben. Gemeinsam mit
Düsseldorf, Dortmund, Köln sowie den Nationalverbänden aus
Deutschland, den Niederlanden und Belgien hat Duisburg an dem von
der FIFA Ende Mai 2023 gestarteten internationalen
Bewerbungsverfahren teilgenommen.
Nach intensiver Prüfung der extrem anspruchsvollen „Hosting
Requirements“ (Anforderungskatalog) sowie der Vertragswerke
der FIFA und im Zusammenhang mit den fortgeschrittenen
Erkenntnissen zum Schadensbild des Daches der
Schauinsland-Reisen-Arena, hat sich die Stadt Duisburg
entschieden, aus dem Bewerbungsverfahren auszusteigen.
Das Vertragswerk der FIFA gibt vor, dass alle
Renovierungsarbeiten bis zum 31.12.2026 abzuschließen sind
und sich die Stadien zu diesem Zeitpunkt in einem für diese
FIFA Fußball-Weltmeisterschaft betriebsbereiten Zustand
befinden müssen. Aufgrund des mittlerweile entstandenen
Schadenbilds am Dach der Arena und der damit einhergehenden
Komplexität sind Verzögerungen in der Planungsphase zudem
nicht auszuschließen.
Eine Fertigstellung der
Dachsanierung kann nach den aktuellen Prognosen der
beauftragten Projektsteurer frühestens im 2. Halbjahr 2027
erfolgen. Um Schaden von Seiten der Stadt und dem DFB
abzuwenden, ist der frühzeitige Ausstieg aus dem
internationalen Bewerbungsverfahren unumgänglich.
Vollsperrung des OB-Karl-Lehr-Brückenzuges sowie der
Schwanentorbrücke
Der Neubau des OB-Karl-Lehr-Brückenzuges als eine der vier
Ruhrquerungen in Duisburg hat mit dem Verteilerkreis
Kaßlerfeld eine immense Bedeutung für den innerstädtischen
Nord-Süd-Verkehr und die Anbindung des Hafens an das
überörtliche Straßennetz. Für die nun anstehende Bauphase ist
eine Sperrung der Brücken erforderlich.

• Ab Montag, 25. September, schließen die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg die neuen Brückenbauwerke über
den Hafenkanal und die Ruhr an das Straßennetz und
Straßenbahngleise an. Die Arbeiten erfordern eine
Vollsperrung des Brückenzuges, da vorab das alte
Brückenbauwerk über den verfüllten Kaiserhafen abgebrochen
und im Anschluss ein Erdwall aufgeschüttet werden muss.
Zeitgleich erfolgt auf der Kaßlerfelder Seite der Anschluss
des Kreisverkehrs an die neue Ruhrbrücke.
• Vollsperrung des OB-Karl-Lehr Brückenzuges von
Sonntag, 24. September (22 Uhr), bis voraussichtlich 5.
November 2023 • Sperrung für Fußgänger, Radfahrer und den
Individualverkehr bis voraussichtlich zum Jahresende 2023
Ab Sonntag, 24. September 2023, wird um 22 Uhr der
Brückenzug vollständig gesperrt. Das gilt auch für Fußgänger
und Radfahrer sowie die Straßenbahnen der DVG. Umleitungen
werden eingerichtet und ausgeschildert, die DVG richtet für
diese Zeit einen Schienenersatzverkehr ein. Die Vollsperrung
wird voraussichtlich bis zum 5. November 2023 andauern.
Anschließend wird der Brückenzug für Rettungsdienste, Polizei
und den öffentlichen Personennahverkehr wieder freigegeben.
Auch der Hafenverkehr kann den Brückenzug dann wieder
von Süden kommend bis zur Speditionsinsel anfahren, eine
Durchfahrt über den gesamten Brückenzug ist allerdings nicht
möglich. Sollten die Arbeiten schneller beendet werden
können, erfolgt die Freigabe der Brücke für die genannten
Verkehre zu einem früheren Zeitpunkt. Für Fußgänger,
Radfahrer und den Individualverkehr bleibt die Brücke
voraussichtlich bis zum Jahresende gesperrt. Auch hier gilt:
sollten die Arbeiten vorzeitig beendet werden können, wird
auch diese Sperrung umgehend aufgehoben.
•
Beeinträchtigungen im Kaßlerfelder Kreisel Für den
Anschluss der neuen Ruhrbrücke an den Kreisverkehr
„Kaßlerfeld" muss der Kreisel halbseitig gesperrt werden.
Dies bedeutet, dass aus Fahrtrichtung der Straße „Ruhrdeich“
kommend, im Bereich des Kreisverkehres nur geradeaus in
Richtung „Am Brink" gefahren werden kann. Ein Abbiegen
Richtung Innenstadt/Kaßlerfeld ist nicht möglich. Eine
Umleitung wird über die Max-Peters-Straße ausgeschildert. Aus
der Fahrtrichtung „Am Brink“ kommend kann man in Richtung
Innenstadt und der Straße „Ruhrdeich“ fahren.
•
Von der Innenstadt kommend ist nur ein Rechtsabbiegen
auf die Straße „Ruhrdeich“ möglich. Voraussichtlich
ab Montag, 6. November, ist der Kreisverkehr wieder voll
befahrbar. Sperrung der Schwanentorbrücke Während der
Arbeiten an der Großbaustelle führt die DVG parallel
Gleisbauarbeiten auf der Schwanentorbrücke durch. Aus diesem
Grund muss die Schwanentorbrücke für den Verkehr ebenfalls
voll gesperrt werden.
Die Schließung beginnt
zeitgleich mit der Sperrung des OB-Karl-LehrBrückenzuges. Das
geschieht deshalb, weil auf diese Weise mit weniger Verkehr
Richtung Schwanentorbrücke zu rechnen ist. Eine anschließende
Sperrung würde deutlich stärkere Beeinträchtigungen mit sich
bringen und wird deshalb vermieden. Die Sperrung der
Schwanentorbrücke wird voraussichtlich Ende Oktober 2023
aufgehoben. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.
• Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs
ist, kann die Schwanentorbrücke während der Bauarbeiten
passieren. Umleitungen Um während der Bauzeit am
OB-Karl-Lehr-Brückenzug einen möglichst guten Verkehrsfluss
sicherzustellen und die Verkehrssicherheit insbesondere für
Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten, werden die
folgenden großräumigen Umleitungen eingerichtet:
• Für Pkw:
Über Ruhrdeich, Emmericher Straße, Westender Straße,
Bahnhof-straße, Bürgermeister-Pütz-Straße, Am Nordhafen
• Für Lkw: Über Ruhrdeich, Emmericher Straße, Westender
Straße, Bahnhof-straße, Auf dem Damm, Biesenstraße,
Baustraße, Am Nordhafen
• Für Radfahrer: Die geplante Umleitungsroute sieht die
folgende Streckenführung vor: Ruhrdeich, Ruhrwehr, Pontwert,
Kiffward, Sympher Straße, Gerrickstraße,
Bürgermeister-Pütz-Straße, Am Nordhafen
• Für Fußgänger: Aufgrund der weiten Umleitungen
wird Fußgängern empfohlen, den eingerichteten
Schienenersatzverkehr zu nutzen. Die Stadt Duisburg, die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg und die Duisburger
Verkehrsgesellschaft bitten alle Verkehrsteilnehmer um
Verständnis für die unumgänglichen Arbeiten. Darüber hinaus
wird darum gebeten, sich an die ausgeschilderten Umleitungen
zu halten oder den Schienenersatzverkehr zu nutzen.
Nur so kann ein möglichst guter Verkehrsfluss, aber auch die
Verkehrssicherheit für alle sichergestellt werden. Weitere
Infos gibt es im Internet unter
www.duisburg.de/vollsperrung-OBkarl-lehr-bruecke sowie unter
www.ob-karl-lehr-bruecke.de/. Auch die DVG wird in Kürze über
www.dvg-duisburg.de/brueckensperrung informieren.

Karl-Lehr-Brücke gesperrt: Busse fahren
Umleitungen
Ab Montag, 25. September, bis
voraussichtlich Anfang November, wird die
Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brücke in Duisburg-Ruhrort
komplett gesperrt. Auch die Busse und Bahnen der Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) sind von der Sperrung
betroffen. Aus diesem Grund können die ÖPNV-Verbindungen
zwischen Beeck, Laar, Ruhrort und der Innenstadt nur über
Meiderich und die Bahnlinien 903 und U79 erfolgen.
•
Straßenbahnlinie 901
Auf den Streckenabschnitten zwischen den
Haltestellen „Mülheim Hbf“ und „König-Heinrich-Platz“ sowie
„Tausendfensterhaus“ und „Obermarxloh-Schleife“ fahren
weiterhin Straßenbahnen. Zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“
und „Kaßlerfelder Straße“ fahren in beide Fahrtrichtungen
Busse statt Bahnen.
Wer also von Mülheim aus zu den
Haltestellen „Rathaus“, „Landesarchiv NRW“ oder „Kaßlerfelder
Straße“ fahren möchte, kann am besten an der Haltestelle
„Zoo/Uni“ in den Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen.
Anstatt der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ fahren die
SEV-Busse die Haltestelle „Lehmbruck-Museum“ an. Danach
fahren die Busse über die Haltestelle
„Friedrich-Wilhelm-Platz“ weiter zur Haltestelle „Kuhtor“,
die sich direkt am U-Bahnhof Rathaus befindet. Wer in die
Innenstadt fahren will, kann mit der Bahn bis zur Haltestelle
„König-Heinrich-Platz“ weiterfahren.
Zwischen Ruhrort, Meiderich, Beeck und der
Innenstadt müssen die Fahrgäste über den Stadtteil Meiderich
fahren. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:
Zwischen Obermarxloh Schleife, Beeck,
Laar, Ruhrort und der Haltestelle „Meiderich Bahnhof“ pendeln
halbstündlich Busse, die an der Haltestelle „Meiderich
Bahnhof“ Anschluss von und zu den Bahnen der Linien U79 und
903 in und aus Richtung Innenstadt haben. Diese Busse
verkehren nicht über die Haltestelle „Auf dem Damm“, sodass
Fahrgäste an der Haltestelle „Meiderich Bahnhof“ umsteigen
müssen.
Zwischen der Haltestelle „Friedrichsplatz“
in Ruhrort und der Haltestelle „Auf dem Damm“ in Meiderich
pendeln halbstündlich Direktbusse, die an der Haltestelle
„Auf dem Damm“ Anschluss von und zu den Bahnen der Linien U79
und 903 sowie an der Haltestelle „Friedrichsplatz“ Anschluss
von und zu den Bahnen der Linien 901 haben.
Zusätzlich sind zwischen Meiderich und
Ruhrort reguläre Linien, welche Fahrgäste in Anschluss an die
Bahnen der Linien U79 und 903 nutzen können, im Einsatz. Es
verkehren jeweils halbstündlich die Busse der Linien 916 und
917 sowie die Regionalbahnen der Linie RB36. Die Busse der
Linie 917 fahren zusätzlich auch die Stadtteile Laar und
Beeck an.
•
Haltestellen Linie 901
Die Haltestelle „Albertstraße“ entfällt.
Die DVG bittet ihre Fahrgäste die Haltestelle „Kaßlerfelder
Straße“ zu nutzen. Die Haltestelle „Vinckeweg“ entfällt
ebenfalls. Die DVG bittet ihre Fahrgäste die Haltestelle
„Tausendfensterhaus“ zu nutzen.
2. Bauphase ab Ende Oktober bis Ende des
Jahres
Ab Ende Oktober gehen die Arbeiten am
Brückenzug in die zweite Bauphase. Dann soll die Brücke für
Busse befahrbar sein. Die DVG wird rechtzeitig darüber
informieren, wie die Busse in der zweiten Bauphase fahren
werden.
DVG und Stadt erneuern Fahrtreppen an der Haltestelle
„Duisburg Hauptbahnhof“ Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg
investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern zwei
Fahrtreppen an der Bahnhaltestelle „Duisburg Hauptbahnhof“.
Die neuen Fahrtreppen, meist als Rolltreppen bezeichnet,
stehen für mehr Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 11. September, und dauern
voraussichtlich bis Ende November. Die DVG bittet um
Verständnis, dass es während der Bauphase zu
Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen kann. Die Stadt
Duisburg investiert rund 650.000 Euro in die Maßnahme, ein
Teil davon wird durch Landes- und Bundesmittel gefördert und
über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ausgezahlt.
Die modernen Rolltreppen haben eine Signalanlage,
LED-Beleuchtung und können in beide Richtungen genutzt
werden. Sie haben sogenannte Sanftanläufer, die verhindern,
dass die Fahrtreppen ruckartig starten. Zudem verbrauchen sie
weniger Energie.
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- Bürger-Service-Station
Meiderich/Beeck aktuell nicht barrierefrei erreichbar -
Elisabeth Koal wird neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt
Duisburg
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Bürger-Service-Station Meiderich/Beeck aktuell nicht
barrierefrei erreichbar Duisburg, 4. September
2023 - Aufgrund eines Defektes ist der Personenaufzug in der
Bezirksverwaltung Meiderich/Beeck auf der Von-der-Mark-Straße
36 aktuell nicht nutzbar. Der Zugang zu den
Verwaltungseinheiten der Bezirksverwaltung Meiderich/Beeck
ist daher für Menschen mit Bewegungseinschränkungen auf
zurzeit nicht möglich.
Dies trifft besonders Personen mit Kinderwagen und solche,
die auf Hilfsmittel angewiesen sind. Auswirkungen hat dies
insbesondere auf die Nutzung des Bürgerservice. Es wird
dringend empfohlen, dass sich der vorgenannte Personenkreis
bei der Online-Terminvergabe vorrangig die
Terminmöglichkeiten bei den anderen Bürgerservice Stationen
in den Bezirksverwaltungen nutzt. Wann der Aufzug wieder in
Betrieb genommen werden kann, ist aktuell nicht absehbar.
Elisabeth Koal wird neue Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Duisburg Elisabeth Koal wird mit ihrem
großen Erfahrungsschatz in der Frauen- und
Gleichstellungspolitik neue Gleichstellungsbeauftragte der
Stadt Duisburg. Sie tritt damit die Nachfolge von Nicole
Seyffert an. „ Barrieren abbauen, Vorurteile widerlegen und
Vielfalt fördern – nur so können wir in Duisburg dauerhaft
Erfolg haben. Diese großen Herausforderungen werden wir als
Team Duisburg gemeinsam mit Elisabeth Koal angehen", sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Die Duisburgerin,
die zurzeit noch für die Stadt Oberhausen tätig ist, wird
sich künftig als Leiterin des Referates für
Gleichberechtigung und Chancengleichheit neben der
Frauenpolitik ebenfalls für die Stärkung von Menschen aus den
Bereichen vielfältige Lebensformen und Inklusion einsetzen.
Auch der Aufbau eines Netzwerkes mit der muslimisch /
migrantischen Frauencommunity in Duisburg wird ein weiterer
Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sein.
„Mein Ziel ist
es innerhalb der Stadtverwaltung und für die
Stadtgesellschaft strukturelle Benachteiligungen von Frauen
abzubauen und Chancengleichheit für alle Geschlechter zu
verwirklichen. Geschlechtergerechtigkeit ist für mich ein
Ausdruck sozialer Gerechtigkeit durch die Möglichkeit
gleicher Teilhabe in der Gesellschaft“, freut sich Elisabeth
Koal auf ihre neue Aufgabe.
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-
Duisburger Bildungswegenavigator geht online -
Ausbildungsstart: Sören Link begrüßte 131 Nachwuchskräfte bei
der Stadt Duisburg
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Duisburger Bildungswegenavigator
geht online
Duisburg, 1. September 2023 -
Im Rathaus Duisburg wurde am 1. September der offizielle Startschuss
für den Bildungswegenavigator (BIWENAV) gegeben, der seit Beginn des
Schuljahres unter www.biwenav-duisburg.de zur Verfügung steht. Mit
dem neuen Online-Tool können sich Jugendliche mit wenigen Klicks
anzeigen lassen, welche Anschlussoptionen sich nach ihrem
individuellen Schulabschluss bieten.
„Dieser digitale
Navigator wird jungen Menschen auf dem Weg in die Berufswelt eine
wertvolle Hilfe sein. In Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfs
geht es darum, die Angebote zielgruppengerecht aufzubauen. Genau das
leistet dieses neue Instrument“, so Bildungsdezernentin Astrid
Neese. Neben Astrid Neese warben heute unter anderem Marcus
Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für
Arbeit, Claudia Eisenmann, Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft
Duisburg und Mathias Wulfert, Aus- und Weiterbildung der
Niederrheinischen IHK, für die neue Plattform.
Marcus
Zimmermann sieht in dem Online-Tool eine sinnvolle Ergänzung: „Den
meisten Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden
haben, fehlt die Orientierung, welcher Weg der richtige ist. Bei der
Vielzahl der Angebote ist das auch sehr gut nachvollziehbar. Unsere
Fachkräfte aus der Berufsberatung sind jede Woche an den Schulen und
führen weit über 5.000 persönliche Gespräche pro Schuljahr. Das neue
Angebot des BIWENAV Duisburg ist eine gute und adressatengerechte
Ergänzung hierzu. Wer über diesen Weg neue Impulse für den Start ins
Berufsleben erhält, kann sie im persönlichen Gespräch mit unseren
Berufsberaterinnen und Berufsberatern besprechen.“
Auch
diejenigen, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu einem
höherwertigen Schulabschluss und alternativen Bildungswegen
verschaffen möchten, finden auf der neuen Plattform Alternativen.
Der digitale Navigator ist damit auch eine logische Ergänzung zur
Initiative des Landes ‚Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)‘.
In enger Zusammenarbeit mit den örtliche Berufskollegs, der IHK,
der Kreishandwerkerschaft sowie der Agentur für Arbeit ist ein
umfangreiches Portfolio der vielen Bildungsmöglichkeiten Duisburgs
entstanden. Das Tool wird stetig weiterentwickelt und um weitere
Bildungsangebote ergänzt.

Von links: Klaudia, Anna, Belika, im Hintergrund Astrid
Neese
Ausbildungsstart: Sören Link begrüßte 131
Nachwuchskräfte bei der Stadt Duisburg
Die Stadt Duisburg begrüßte heute, 1. September, weitere
131 Nachwuchskräfte im #TeamDuisburg. Bereits Anfang August haben 63
Personen eine Ausbildung beziehungsweise ein Studium begonnen.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßte gemeinsam mit
Personaldezernentin Kerstin Wittmeier die neuen Auszubildenden
feierlich im Rudolf-Schock-Saal (CityPalais).
„Die Stadt
Duisburg konnte in diesem Jahr insgesamt 194 Nachwuchskräften einen
attraktiven Ausbildungsplatz anbieten. Ich wünsche ihnen viel Erfolg
für diesen neuen Lebensabschnitt“, so Oberbürgermeister Sören Link.
„Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit sich für das Jahr 2024 für
eine der 333 attraktiven Ausbildungsstellen in über 20 verschiedenen
Berufen zu bewerben. Die Stadt Duisburg ist eine krisensichere
Arbeitgeberin mit abwechslungsreichen Tätigkeiten.“
In
diesem Jahr bildet die Stadt Duisburg in 31 Berufsbildern aus. Sie
ist eine moderne Arbeitgeberin, die aktuell 529 Auszubildende
beschäftigt. Die Auszubildenden werden durch engagierte und
geschulte Ausbilderinnen und Ausbilder betreut und angeleitet
selbständig zu arbeiten und in Teilaufgaben bereits Verantwortung zu
übernehmen. So steht den Auszubildenden wie den Beschäftigten auch
die Möglichkeit offen, sich durch Seminare im hauseigenen
Fortbildungszentrum weiterzuentwickeln und erlerntes Wissen zu
vertiefen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung stehen
zahlreiche Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten zur
Verfügung. Neben den klassischen Ausbildungsberufen wie
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirte und Kaufleute
für Büromanagement, wurde dieses Jahr wieder ein duales
Studium für die Verwaltung angeboten, welches mit dem
Bachelor of Laws bzw. Bachelor of Arts abgeschlossen wird. Im
Zuge der Digitalisierungsstrategie wurden auch Auszubildende
zu Fachinformatiker für Systemintegration bzw.
Anwendungsentwicklung, sowie Kaufleute für
Digitalisierungsmanagement eingestellt.
Zur weiteren Verstärkung im IT-Bereich wird erstmalig ein
duales Studium der Verwaltungsinformatik angeboten. Des
Weiteren wurde der technische Bereich durch die Einstellung
von zwei Vermessungsoberinspektoranwärter ausgebaut. Die
Feuerwehr kann 20 Notfallsanitäter in ihren Reihen begrüßen.
Die Bewerbungsphase 2024 hat bereits begonnen Bereits seit
Mitte Juli bietet die Stadt Duisburg die Möglichkeit, sich
für eine Ausbildung, ein duales Studium oder eine
Qualifizierung für das Einstellungsjahr 2024 online zu
bewerben.
Insgesamt werden für das Jahr 2024 273
Ausbildungsplätze sowie erstmalig auch 60 Stellen für
Werksstudentinnen und Werksstudenten unterschiedlicher
Fachrichtungen angeboten. Die Einstiegsvoraussetzungen
unterscheiden sich je nach Berufsbild und reichen vom
Hauptschulabschluss über die Fachhochschulreife (schulischer
Teil) bis zum Abitur. Auch Bewerberinnen und Bewerber, die
sich beruflich umorientieren wollen, sind ausdrücklich
erwünscht.
Die Stadt Duisburg hat insbesondere
für diesen Personenkreis eine Qualifizierung als
Verwaltungsfachwirt/in für das jobcenter Duisburg entwickelt
und führt dies seit Jahren erfolgreich durch.
Chancengleichheit, Vielfalt und Begegnung auf Augenhöhe sind
zentrale Werte der Stadt Duisburg als Arbeitgeberin. Die
freie Entfaltung der Fähigkeiten und Talente der
Auszubildenden, unabhängig von geschlechtsspezifischen
Erwartungen oder kultureller Herkunft, steht daher während
der gesamten Ausbildung im Fokus.
Darüber hinaus
legt die Stadt Duisburg großen Wert auf eine qualitativ gute
Ausbildung, ein dynamisches und abwechslungsreiches
Arbeitsumfeld und bietet ihren Auszubildenden zahlreiche
Benefits wie flexible Arbeitszeiten, eine
überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung,
Weiterbildungsmöglichkeiten und eine hervorragende
Übernahmeperspektive für alle Nachwuchskräfte. Ein
krisensicherer Arbeitsplatz mit Karrierechancen in einem
großen Team mit mehr als 6.000 Beschäftigten runden die
Vorzüge der Stadt Duisburg ab.
Weitere
Informationen zur Online-Bewerbung, den Berufsbildern und zum
Bewerbungsprozess gibt es im Internet unter
www.duisburg.de/ausbildung. Einblicke in den Alltag der
Auszubildenden gibt es online unter
www.facebook.de/ausbildung.DU oder unter
www.instagram.com/stadtduisburg_ausbildung.

Foto von der Begrüßung der neuen Auszubildenden (Foto: Zoltan
Leskovar)
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Bürgerservice der Stadt: Ausweise rechtzeitig vor den Ferien
auf Gültigkeit überprüfen |
Duisburg, 31. August 2023 - In wenigen
Wochen,
am 2. Oktober, beginnen die Herbstferien. Der Bürgerservice der
Stadt Duisburg empfiehlt daher, sich frühzeitig um die
Neubeantragung von Ausweisdokumenten zu kümmern. Bürgerinnen und
Bürger sollten ihre eigenen Ausweisdokumente und ganz besonders die
der Kinder überprüfen.
Gerade bei Kinderreisepässen ist dies
wichtig, da diese nur ein Jahr gültig sind. Ab einem Alter von zwölf
Jahren brauchen alle Kinder eigene Reisepässe und Personalausweise.
Für ältere Kinder, deren Aussehen sich nicht mehr so stark
verändert, können Eltern auch reguläre Reisepässe und
Personalausweise mit einer Gültigkeit von sechs Jahren beantragen.
Der Bürgerservice bietet ausreichend zeitnahe Termine an,
doch gerade vor der Ferienzeit kann es schonmal eng werden.
Die Ausweisdokumente werden durch die Bundesdruckerei
gefertigt. Dies dauert in der Regel vier Wochen ab
Antragsstellung. Termine können ganz einfach online über
duisburg.de vereinbart werden:
https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/terminvereinbarungbuergerservice.php

Symbolbilder Personalausweis/Reisepass und Kinderausweis -
Fotos: Stadt Duisburg
|
Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) geht in zweite
Beteiligungsrunde |
Duisburg, 26. August 2023 - Der Entwurf des Flächennutzungsplans
(FNP) wird im Zeitraum von Montag, 28. August, bis Sonntag, 22.
Oktober 2023, öffentlich ausgelegt. Alle Duisburger Bürgerinnen und
Bürger sowie Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen
und Anregungen zum FNP-Entwurf einzubringen. Ziel und Zweck des
FNP-Entwurfes ist es – aufbauend auf der Stadtentwicklungsstrategie
Duisburg 2027 –, die städtebaulichen Leitlinien für die nächsten 10
bis 15 Jahre festzulegen.
Der FNP-Entwurf zeigt insbesondere
auf, welche Flächen für eine bauliche Entwicklung (beispielsweise
als Wohnbau- und Gewerbeflächen, Flächen für Infrastruktur)
vorgehalten werden, und welche Flächen von einer Bebauung
freizuhalten sind. Als Entwicklungsrahmen für Bebauungspläne soll
der FNP dafür sorgen, dass sich die kleinräumigen städtebaulichen
Planungen in ein gesamtstädtisches Ordnungssystem einfügen.
Der Planentwurf einschließlich seiner Begründung, dem Umweltbericht
und den wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen
Stellungnahmen können über die städtische Internetseite unter
www.duisburg.de/fnpbeteiligung eingesehen werden. Während des
achtwöchigen Zeitraums können Stellungnahmen online über das auf der
Internetseite verknüpfte Beteiligungsportal des Landes
Nordrhein-Westfalen abgegeben werden. Außerdem ist es möglich,
Stellungnahmen per E-Mail an fnp@stadt-duisburg.de oder per Post an
das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus,
FriedrichAlbert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg, zu senden.
Nach vorheriger Terminvereinbarung kann der FNP-Entwurf auch beim
Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement im Stadthaus
eingesehen werden. Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans
bildet den letzten Baustein eines umfangreichen Planungsprozesses,
bei dem im Vorfeld sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die
Fachverwaltung und Politik umfassend in eine inhaltlich-strategische
Diskussion über die Ziele der Stadtentwicklung eingebunden wurden.
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Bilanz: Erste Duisburger Kinderfeuerwehr war ein voller
Erfolg - Pilotprojekt gegen Taubenpopulation |
Bilanz: Erste Duisburger Kinderfeuerwehr war ein voller
Erfolg Duisburg, 26. August 2023 - Die erste Kinderfeuerwehr in Duisburg wurde Ende
August 2022 in Kooperation mit der Gemeinschaftsgrundschule „Auf dem
Berg“ in Rheinhausen zur Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige
Feuerwehr ins Leben gerufen. Insgesamt 17 Mädchen und Jungen wurden
ein Jahr von dem Betreuerteam alle zwei Wochen in das Feuerwehrwesen
eingeführt.
„Ein herzliches Dankeschön an Feuerwehr, Gemeinschaftsgrundschule
und alle ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer, die dieses
Projekt in Rheinhausen möglich gemacht haben. Auch in anderen
Stadtteilen werden die Jüngsten künftig die Gelegenheit bekommen,
die Kinderfeuerwehr kennenzulernen“, so Oberbürgermeister Sören
Link.

Auf dem „Dienstplan“ standen unter anderem feuerwehrtechnische
Spiele wie beispielsweise spielerischer Umgang mit der Kübelspritze,
Brandschutzerziehung („Wie verhalte ich mich im Brandfall und setze
einen Notruf ab?“), eine Erste-Hilfe-Ausbildung oder ein
Feuerwehr-Parcours in der Turnhalle. Insbesondere wurde großer Wert
auf Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen gelegt. Die Highlights in
der Ausbildung für die Kinder waren, einmal im Korb einer Drehleiter
in die Höhe fahren und beim Besuch des Feuerlöschbootes eine rasante
Fahrt auf dem Rhein mit dem Mehrzweckboot der Feuerwehr Duisburg.

Nach dem Ende ihrer Schulzeit auf der Grundschule sind nunmehr sechs
Kinder in die Jugendfeuerwehr übergetreten und drei Kinder
verbleiben in der Kinderfeuerwehr. Bald soll die zweite Phase der
Kinderfeuerwehr Duisburg starten. Die Betreuerinnen und Betreuer,
die teilweise aus anderen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr in
Duisburg kommen, haben sich extra für die Kinderund Jugendarbeit
fortgebildet. Neben der Jugendleiterausbildung, die speziell auf die
Betreuung der Kinder zugeschnitten ist, verfügen alle Ehrenamtlichen
über eine aktuelle Erste-Hilfe Bescheinigung.
 Fotos
Stadt Duisburg
Peter Döntgen, ehemaliger stellvertretender
Schulleiter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, begleitet die
Kinderfeuerwehr pädagogisch und wird von Gründer und Organisator
Josef Rönchen unterstützt. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes über
den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG)
im Januar 2016, ist es in NordrheinWestfalen möglich, Kinder ab
sechs Jahren in die (Kinder-)Feuerwehr aufzunehmen.
Der Rat der Stadt Duisburg hat mit der Zustimmung des
Brandschutzbedarfsplanes 2019 die Weichen für eine Umsetzung der
Möglichkeit, Kinder an die Jugendfeuerwehr heranzuführen, gestellt.
Die offizielle Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in Duisburg
erfolgte bereits im April 2021, der offizielle Startschuss musste
aber durch die CoronaPandemie und die Unterbringung von
Ukraine-Flüchtlingen verschoben werden.
Pilotprojekt gegen Taubenpopulation Die
Taubenpopulation in Duisburg führt schon lange zu Problemen.
Bürgerinnen und Bürger fühlen sich insbesondere durch deren
Hinterlassenschaften belästigt. Der weiteren Vermehrung von Tauben
möchte die Stadt Duisburg jetzt mit einem Pilotprojekt
entgegentreten. Da die Reduzierung der Population nur durch Senkung
der Nachzuchtquote erreicht werden kann, setzt die Stadt auf
Vogelfutter, dass für die Tiere nicht schädlich ist, aber die
Eientwicklung unterbindet.
Bereits im Mai wurde in der Nähe
des Hauptbahnhofes eine Vogelfutterstation installiert und damit
befüllt. Aktuell wird die Situation und Entwicklung beobachtet und
begutachtet. Sofern das Projekt positiv beschieden wird, soll damit
auch in weiteren Stadtteilen, wie beispielsweise in
Homberg-Hochheide, die Taubensituation eingedämmt werden.
Unabhängig davon sucht das Veterinäramt nach weiteren Möglichkeiten,
der Taubenpopulation entgegenzuwirken. Dazu gibt es beispielsweise
Gespräche mit einem ortsansässigen Taubenverein. Die Ursache für die
Vielzahl an Tauben im Stadtgebiet ist das Futter- und Nistangebot.
Das Angebot durch achtlos weggeworfene Lebensmittel ist groß. Manch
einer hält sich auch nicht an das Fütterungsverbot für Tauben im
Duisburger Stadtgebiet, weshalb die Stadt nochmals darauf aufmerksam
macht, dass Verstöße mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro geahndet
werden.
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Betreuungsangebote für Grundschulkinder in den
Herbstferien |
Duisburg, 22. August 2023 - Das Amt für
Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den
Ganztagsträgern, Duisburger Grundschulkindern in den
Herbstferien wieder eine kostenlose Betreuungsmöglichkeit an.
Die Betreuungsangebote finden vom 2. bis 13. Oktober, jeweils
von 8 bis 16 Uhr, an 15 über das Stadtgebiet verteilten
Schulstandorten statt. Geboten werden unter anderem Spiele,
Sport, kreative und künstlerische Aktionen, Ausflüge in die
nähere Umgebung sowie ein warmes Mittagessen. Für das
Mittagessen wird ein Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag
erhoben, der aber bei einem bestehenden Anspruch auf
Bildungs- und Teilhabeleistungen von den
Sozialleistungsträgern übernommen wird.
Die
Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. An 12
Standorten werden jeweils 45 Plätze und an drei Standorten 60
Plätze vorgehalten, so dass 720 Duisburger Grundschulkinder
pro Woche von dem Angebot Gebrauch machen können. Anmeldungen
sind ab Mittwoch, 23. August, 12 Uhr, und bis zum 6.
September, 24 Uhr, möglich. Weitere Informationen zu den
Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es auf
der städtischen Internetseite unter
www.duisburg.de/ferienbetreuung.

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Duisburger Akzente 2024 – Freie Szene
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Duisburg, 21. August 2023 - Die 45.
Duisburger Akzente finden vom 1. bis 24. März 2024 unter dem
Motto „Familienbande“ statt. Das Kulturfestival will sich mit
den unterschiedlichen Facetten des Konzepts Familie
auseinandersetzen – multidisziplinär, spartenübergreifend und
mit einem neugierigen Blick auf ein durchaus konfliktreiches
Thema. Dazu sind alle interessierten freien Kulturschaffenden
aus Duisburg und Umgebung aufgefordert, sich mit ihren Ideen
zu beteiligen.
Eine Förderung wird ausschließlich für
künstlerische und kulturelle Produktionen gewährt, die im
Akzente-Zeitraum zwischen dem 1. und 24. März 2024
präsentiert werden und die öffentlich zugänglich sind.
Gefördert werden Produktionen, die vorwiegend über das
traditionelle Kulturangebot hinaus durchgeführt werden oder
auf Grund ihrer künstlerischen Eigenart in einem besonderen
öffentlichen Interesse liegen.
Die Förderanträge
stehen auf der Homepage der Duisburger Akzente unter
www.duisburger-akzente.de zum Download bereit und müssen bis
spätestens Sonntag, 29. Oktober, den
Kulturbetrieben/Festivalbüro der Stadt Duisburg vorliegen.
Für Rückfragen steht Clemens Richert von den Kulturbetrieben
per E-Mail zur Verfügung:
c.richert@stadt-duisburg.de
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Tag der offenen Tür und Tag des
offenen Denkmals:
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Rathaus Duisburg öffnet für Bürgerinnen und Bürger seine
Türen Duisburg, 17. August 2023 - Zum „Tag der offenen
Tür“, der in diesem Jahr im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“
stattfinden wird, lädt Oberbürgermeister Sören Link interessierte
Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 10. September, von 13 bis 19 Uhr
ins Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Altstadt ein. Neben einer
Rathausführung durch Oberbürgermeister Sören Link empfängt
Tangotänzer Martin Sieverding von der Tanzschule Tango Emoción die
Duisburgerinnen und Duisburger beweglich im Foyer.
Burgfräulein Yvi Bazant führt Kinder und Jugendliche auf
spannende Art durch das alte Gemäuer. Die junge Duisburger
Musikerin CassMae präsentiert ihre Musik, die Hafenkids mixen
alkoholfreie Cocktails und das Duisburger Urgestein Jupp Götz
untermalt die Veranstaltung im Innenhof ebenfalls klangvoll.
Darüber hinaus treten zwei Ensembles der Duisburger
Philharmoniker auf.
Interessierte erhalten einen
Einblick in das politische Zentrum der Stadt mit seinem
Ratssaal und diversen Sitzungs- und Konferenzräumen, in das
Dienstzimmer des Oberbürgermeisters und das Mercatorzimmer.
Die Cafeteria des Rathauses sorgt mit Kaffee und Kuchen für
das leibliche Wohl. Der Eintritt ist frei und eine vorherige
Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Breitbandausbau: Stadt Duisburg
und Duisburg CityCom GmbH unterzeichnen Vereinbarung zum
Glasfaserausbau
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Duisburg, 17. August 2023 - Die Stadt
Duisburg und die Duisburg CityCom GmbH (DCC) haben heute im
Rathaus eine Vereinbarung unterzeichnet, die den weiteren
Ausbau des Glasfasernetzes in Duisburg fördert. Die DCC
betreibt in Duisburg bereits ein eigenes
Highspeed-Breitbandnetz mit einer Länge von rund 200
Kilometern und ist damit einer der größten Glasfaseranbieter
in Duisburg.
„Über die DCC engagiert sich die Stadt
Duisburg nun auch direkt im Ausbau eines flächendeckenden
Glasfasernetzes in Duisburg. Hierdurch wird ein wichtiger
Beitrag zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie
ansässiger Unternehmen mit modernster und zukunftssicherer
Kommunikationsinfrastruktur geleistet“, so Stadtdirektor und
Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.
„Die
Besonderheit beim Ausbau unseres eigenen Glasfasernetzes ist,
dass wir bei allen unseren Kundinnen und Kunden die Glasfaser
nicht nur bis zum nächsten Verteilerkasten, sondern bis in
die eigenen vier Wände legen. Davon profitieren zum Beispiel
künftig auch alle 35.000 Mieterinnen und Mieter der GEBAG. In
den kommenden Jahren investiert die DCC mehr als 120
Millionen Euro, um noch mehr Duisburger Haushalte an das
schnelle Internet anzuschließen“, erklärt DCC-Geschäftsführer
Stefan Soldat.
Die DCC ist ein kommunaler IT- und
Telekommunikationsdienstleister, der für seine Kundinnen und
Kunden Anschlüsse an das Highspeed-Breitbandnetz, schnellen
Datentransfer, Speicherlösungen und die Vernetzung von
Standorten realisiert. Dafür betreibt sie ein eigenes
Glasfaser-Breitbandnetz sowie mehrere zertifizierte
Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.
Die DCC ist Teil
der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).
Zum DVV-Konzern gehören beispielsweise auch die Stadtwerke
Duisburg oder der Zoo Duisburg sowie über 30 weitere
Gesellschaften aus den Bereichen Versorgung, Mobilität und
Services, die entscheidend zur Bereitstellung einer
leistungsfähigen Infrastruktur in Duisburg beitragen.
Bis zum Jahr 2030 soll ein flächendeckendes Glasfasernetz
durch privatwirtschaftliche Aktivitäten im gesamten
Stadtgebiet ausgebaut werden. Ein Ausbau der digitalen
Infrastruktur mit einem schnellem Glasfasernetz ist nicht nur
für die Wirtschaft, sondern auch für die Privathaushalte von
zunehmender Bedeutung. Eine hohe Versorgungsqualität stellt
die Grundvoraussetzung für effektives Arbeiten und moderner
Dienstleistungsangebote dar.

V. l. Stefan Soldat und Almir Tutic, Geschäftsführer der
Duisburg CityCom GmbH und Martin Murrack, Stadtdirektor und
Digitalisierungsdezernent bei der Unterzeichnung des Letter
of Intent.
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Meldekontrolle am Erlinghagenplatz
in Duisburg-Friemersheim
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Duisburg, 15. August 2023 - Am heutigen
Tag wurde eine durch die Stabstelle Sozialleistungsbetrug
initiierte Meldekontrolle an der Adresse Erlinghagenplatz
4-5b in DuisburgFriemersheim durchgeführt. Der Gebäudekomplex
umfasst 140 Wohneinheiten, in denen seit Jahren eine hohe
Fluktuation hinsichtlich der Mieterinnen und Mieter
festzustellen ist. Zuletzt waren dort 430 Personen gemeldet.
Ziel der Maßnahme war es deshalb, den aktuellen Meldebestand
mit dem tatsächlichen Bewohnerbestand abzugleichen.
Oberbürgermeister Sören Link: „Die neu geschaffene
Stabsstelle Sozialleistungsbetrug ist ein wirkungsvolles
Instrument im Kampf gegen all diejenigen, die nicht bereit
sind, sich an die Regeln zu halten. Der gemeinsame Einsatz
mit den weiteren städtischen Stellen, der Polizei und der
Familienkasse zeigt, dass auch Meldekontrollen effektiv dazu
beitragen, geltendes Recht durchzusetzen. Diese
Null-Toleranz-Strategie werden wir zum Wohle der Bürgerinnen
und Bürger fortsetzen.“
An der Meldekontrolle
beteiligen sich neben städtischen Akteuren, wie dem Amt für
Rechnungswesen und Steuern, dem Amt für Soziales und Wohnen
oder der Ausländerbehörde, auch nichtstädtische
Leistungsträger wie die Familienkasse der Bundesagentur für
Arbeit. Die Maßnahme wurde zudem von der Polizei im Rahmen
der Amtshilfe unterstützt. Folgende Feststellungen konnten
getroffen werden: - Es wurden 86 Personen angetroffen,
welche dort nicht gemeldet waren.
Weiterhin konnten
27 Personen festgestellt werden, bei denen eine Abmeldung von
Amts wegen erfolgt. - Im Vorfeld wurden für 58
Schuldnerinnen und Schuldner Vollstreckungsaufträge erstellt,
die im Einsatzverlauf abgearbeitet werden konnten.
-
Durch die Wohnungsaufsicht des Amtes für Soziales und Wohnen
wurden einige Fälle von Überbelegung festgestellt. Da die
Mieter sich jedoch bereits um eine größere Wohnung bemühen,
war diesbezüglich nichts zu veranlassen. - Insgesamt
wurden acht unerlaubt aufhältige Drittstaatsangehörige
festgestellt, von denen vier vorläufig festgenommen wurden.
- Die Erkenntnisse der Familienkasse bedürfen noch einer
weitergehenden Prüfung, bevor hier ein abschließendes
Ergebnis mitgeteilt werden kann. - Seitens des Jobcenters
wurden Erkenntnisse gesammelt, welche noch abschließend
geprüft werden müssen. - Es wurden 26 Parkverstöße
festgestellt und geahndet. Darüber hinaus mussten 4 Fahrzeuge
abgeschleppt werden, da diese in Feuerwehrzufahrten
widerrechtlich parkten.
Aufgabe der Stabsstelle
Sozialleistungsbetrug ist es, den ungerechtfertigten und
missbräuchlichen Sozialleistungsbezug zu bekämpfen und
dadurch die finanzielle Belastung für den kommunalen Träger
zu senken. Sowohl durch die Initiierung struktureller
Veränderungen als auch durch die Durchführung von
(Präventions-) Maßnahmen, soll die gezielte Ausnutzung der
Sozialsysteme durch organisierte Formen und Strukturen
bekämpft und das Ausmaß des Sozialleistungsbetrugs sowie die
mit jeglicher Art von Missbrauch zusammenhängenden sozialen
Ungerechtigkeiten reduziert werden.
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Stadt Duisburg informiert über
kühle Orte
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Duisburg, 15. August 2023 - Der Sommer ist
zurück in der Stadt. Auch wenn ihn viele herbeigesehnt haben,
gibt es auch Menschen, denen hohe Temperaturen zu schaffen
machen. Für alle, die auf der Suche nach einem kühlen Platz
sind, hat die Stadt Duisburg auf ihrer Homepage nun eine
digitale Karte erstellt, die über kühle Orte informiert. Und
davon gibt es in Duisburg eine ganze Menge.
Insgesamt
zehn Prozent des Stadtgebietes sind Wasserflächen, an deren
Ufern man es auch bei sommerlichen Temperaturen gut aushalten
kann. Außerdem bieten die vielen Spielplätze, Grün- und
Parkanlagen schattige Orte, um sich von der Hitze in der
Stadt zu erholen. Auch die Innenräume von Kirchen,
Bibliotheken, VHS, Bäder und Museen sorgen für Abkühlung. Die
Karte findet man auf der Internetseite der Stadt Duisburg
unter
www.duisburg.de/hitze.
Zu finden ist sie auch im
Geoportal unter
https://geoportal.duisburg.de/geoportal/kuehleorte/. Wer
weitere frei zugängliche kühle Orte kennt, kann diese per
Mail dem Umweltamt der Stadt Duisburg nennen
(umweltamt@stadt-duisburg.de). Nach erfolgreicher Prüfung
durch das Umweltamt werden diese Orte dann auf der Karte
ergänzt.

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Amt für Soziales und Wohnen: Umzug
der Außenstellen Nord und Meiderich nach Hamborn
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Vorübergehend eingeschränkte
Erreichbarkeit Duisburg, 15. August 2023 - Die
Außenstellen Nord und Meiderich des Amtes für Soziales und
Wohnen ziehen in einen gemeinsamen Standort in das „alte“
Stadtbad Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße 2 in
Duisburg-Hamborn um. In diesem Gebäude befindet sich auch die
Geschäftsstelle Nord des Jobcenter Duisburg. Die Umzüge haben
bereits begonnen, daher kommt es vorübergehend zu einer
eingeschränkten Erreichbarkeit bei den beiden Außenstellung
zur Gewährung von Sozialhilfe: Die Außenstelle Hamborn
(aktueller Standort im Bezirksamt Hamborn, Duisburger Straße
213) bezieht aktuell bis Freitag, 18. August, die neuen
Räumlichkeiten und ist in dieser Zeit nur eingeschränkt
erreichbar.
Persönliche Vorsprachen sind in dieser
Zeit nicht möglich, eine Kontaktaufnahme kann per E-Mail
unter sozialhilfe-nord@stadt-duisburg.de oder postalisch
erfolgen. Ab Montag, 21. August, sind die Mitarbeitenden der
Außenstelle Hamborn wieder wie gewohnt in den neuen
Räumlichkeiten auf der Walther-Rathenau-Straße 2 in Hamborn
erreichbar.
Die Außenstelle Meiderich (aktueller
Standort im Bezirksamt Meiderich, Weißenburger Straße 15)
zieht vom 21. August bis 25. August die neuen Räumlichkeiten
um und ist in dieser Zeit nur eingeschränkt erreichbar.
Persönliche Vorsprachen sind in dieser Zeit nicht möglich,
eine Kontaktaufnahme kann per E-Mail unter
sozialhilfe-meiderich-beeck@stadtduisburg.de oder postalisch
erfolgen. Ab Montag, 28. August, sind die Mitarbeitenden
wieder wie gewohnt in den neuen Räumlichkeiten erreichbar.
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- Neue Mietobergrenzen für
Bezieher von Bürgergeld oder Sozialhilfe - Mietspiegel:
Stadt Duisburg erinnert an Rückmeldungen
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Neue Mietobergrenzen für Bezieher
von Bürgergeld oder Sozialhilfe Duisburg, 31.
Juli 2023 - Für Bezieher von Bürgergeld oder
Sozialhilfe in Duisburg, werden zum 1. August die
Höchstgrenzen für die Kosten der Unterkunft an die
Mietpreisentwicklung und die Lage am Wohnungsmarkt angepasst.
In der Regel werden für Empfangende von Bürgergeld bzw.
Sozialhilfe maximal diese Kosten von der Stadt Duisburg
übernommen. Was angemessen ist bezieht sich dabei auf die
Verhältnisse des lokalen Mietwohnungsmarktes.
„Auch
wenn in Duisburg nach wie vor ein günstiges Mietniveau
herrscht, so haben die Mieten in den letzten zwei Jahren doch
spürbar angezogen. Auch in Folge des Ukrainekrieges ist der
Markt für preiswerte Wohnungen zudem enger geworden. Beides
wird bei der Ermittlung der Angemessenheitsgrenzen
berücksichtigt“, versichert Sozialdezernentin Astrid Neese.
So hätte eine reine Indexanpassung je nach Größe der
Bedarfsgemeinschaft zwischen 3,5 Prozent und 3,7 Prozent,
bezogen auf die Brutto-Kaltmiete, gelegen. Die Anpassung
unter Berücksichtigung des Mietangebotes am Wohnungsmarkt
fällt höher aus. Die Bestimmung der Angemessenheitsrichtwerte
für die Indexfortschreibung wurde durch die Analyse &
Konzepte immo.consult GmbH im Auftrag der Stadt Duisburg
durchgeführt.
Anträge müssen nicht gestellt werden.
Für Leistungsempfangende, welche beispielsweise die
bisherigen Mietobergrenzen überschritten haben, erfolgt die
Umstellung automatisch durch das Jobcenter bzw. das
Sozialamt. Bisherige und neue Angemessenheitsgrenzen
(Bruttokaltmiete ohne Heizung):

Mietspiegel: Stadt Duisburg erinnert an Rückmeldungen
Rund 4.000 Eigentümerinnen und Eigentümer von
Mietwohnungen in Duisburg wurden im Mai angeschrieben und um
Auskunft zu den von ihnen erhobenen Mieten gebeten. Grund
hierfür ist die der neue Mietspiegel, der Ende dieses Jahres
erscheinen soll. Da bislang noch nicht alle Rückmeldungen
vorliegen, wird die Stadt Duisburg in den nächsten Tagen eine
Erinnerung an all diejenigen Eigentümerinnen und Eigentümer
versenden, wo eine Auskunft noch aussteht. Eine solche ist
gesetzlich vorgeschrieben.
Der Einsendeschluss wurde
nun bis zum 31. August verlängert. Der qualifizierte
Mietspiegel liefert ein wissenschaftlich abgesichertes,
differenziertes Bild der bestehenden Mieten in Duisburg und
gibt Informationen über die ortsübliche Vergleichsmiete und
Spannen an den unterschiedlichen Standorten. Damit bildet er
die Basis für die Gestaltung der Mieten vor Ort. Als
neutrales und kostenfreies Vergleichsinstrument für
Bürgerinnen und Bürger, für die Verwaltung sowie
Eigentümerinnen und Eigentümer trägt der Mietspiegel dazu
bei, Streitigkeiten zu vermeiden.
Die Befragung hat
das Ziel, eine repräsentative Datenbasis für die Bestimmung
der ortsüblichen Vergleichsmiete und damit den neuen
Mietspiegel für die Stadt Duisburg zu schaffen. Jede einzelne
Rückmeldung leistet hierfür einen wichtigen Beitrag.
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Offenlage der Pläne zum Ausbau der Bundesautobahn 59
im Duisburger Norden
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Duisburg, 28. Juli 2023 - Ab dem 1. August werden die Pläne der
Autobahn GmbH des Bundes zum Ausbau der A 59 bis zum 31. August
öffentlich ausgelegt. Die Autobahn GmbH sieht die dann deutlich
breitere A59 zwischen Ruhrort und Meiderich wie jetzt als Hochtrasse
vor und will in Hamborn an der bestehenden offenen Troglage
festhalten. Die Stadt Duisburg dagegen bevorzugt eindeutig eine
Tunnellösung in Meiderich und eine Überdeckelung in Hamborn. Für die
Stadt Duisburg als betroffene Kommune, aber auch für betroffene
Einwohnerinnen und Einwohner gilt es dann, sich die ausgelegten
Pläne genau anzusehen und etwaige Einwendungen bis zum Fristende am
4. Oktober 2023 einschließlich zu formulieren.
Am Dienstag, 1. August stellt um 14 Uhr
Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne und Matthias
Vollstedt, Leiter der Stabsstelle Strategische
Verkehrsinfrastrukturentwicklung, informiert vor Ort
den Medien in einer der betroffenen Straßen die Position der
Stadt.
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Wetterbedingte Schließung des
Freibad-Homberg - vollumfängliche Öffnung des
Rhein-Ruhr-Bades für die Zeit der Schließung
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Duisburg, 28. Juli 2023 - Aufgrund der Wetterprognose für die
nächsten Tage bleibt das Freibad Homberg ab Samstag, 29. Juli,
vorerst geschlossen. Sobald sich die Wettersituation verbessert,
wird der Freibadbetrieb wieder aufgenommen.
Das
Rhein-Ruhr-Bad steht in diesem Zeitraum den Badegästen wieder in
vollem Umfang zur Verfügung - somit können auch das 25-Meter-Becken
und das Lehrschwimmbecken wieder genutzt werden. Weitere
Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und
Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter
www.duisburgsport.de.
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Duisburg erstrahlt zum Christopher-Street-Day in
Regenbogenfarben
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Duisburg, 26. Juli 2023 -
Der diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) am kommenden
Samstag, 29. Juli, in Duisburg findet unter dem Motto
„Duisburg ist echt queer… mit Sicherheit“ statt. Zum Auftakt
hisst Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn gemeinsam mit den
CSD-Veranstaltern von DU.Gay e. V um 12 Uhr die Flagge vor
dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt.
Im Anschluss setzt sich der Demonstrationszug durch die
Duisburger Innenstadt in Bewegung und endet auf dem
Straßenfestgelände auf der Königstraße vor dem Forum
(König-Heinrich-Platz). Dort stellen sich über 25 Vereine,
Verbände aus der LSBTIQ-Community vor und bieten
Möglichkeiten sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen.
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend
wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im
Duisburger Innenhafen. Vor dem Stadttheater und auf der
Königstraße wehen ebenfalls die Regenbogenflaggen.
 
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Beratungsstelle des Gesundheitsamtes informiert zum 13.
Welt-Hepatitis-Tag
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Duisburg, 24. Juli 2023 - Die Beratungsstelle zu HIV/AIDS und
anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) des Gesundheitsamtes
der Stadt Duisburg informiert anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am
28. Juli über Angebote. Die Ferien- und damit die Reisezeit zu den
unterschiedlichsten Zielen weltweit neigt sich dem Ende zu. Bei den
Urlaubsvorbereitungen sollte man auch über das Thema Hepatitis
nachdenken.
Ganz unterschiedliche Viren können zu einer
Entzündung der Leber führen, genannt Hepatitis. Dazu gehört auch das
Hepatitis-B-Virus (HBV). Dieses Virus kann auf verschiedenen Wegen
übertragen werden, beispielsweise im Rahmen einer Reise, durch
Tätigkeiten im medizinischen Bereich oder nicht sterile und
unhygienische Tätowierungen, Piercings oder Fußpflege, auch durch
Drogenkonsum.
Einer der häufigsten Übertragungswege ist
ungeschützter Geschlechtsverkehr. Bei Schwangeren ist daher der Test
auf HBV im Mutterpass vorgesehen. Das Ziel der WHO, Hepatitis B und
C global bis zum Jahr 2030 einzudämmen, wurde in vielen Ländern
durch die Corona-Pandemie zurückgeworfen. Auch in Duisburg sind die
Infektionszahlen in den letzten Jahren angestiegen.
„Dies
kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen die 2017 erfolgte
Anpassung des Infektionsschutzgesetzes, die zu einer Veränderung der
Zählweise der Hepatitisinfektionen und damit zu höheren Zahlen
geführt hat. Aber auch ein verändertes Sexual- und Test-Verhalten
spielt eine Rolle“, erläutert Martina Jungeblodt von der
Beratungsstelle des Gesundheitsamtes. „Infektionen mit dem
Hepatitis-B-Virus können jedoch gut, wenn auch oft langwierig
behandelt werden, so dass sich gefährliche gesundheitliche Folgen
meistens verhindern lassen.
Schwierig wird es, wenn zum
Beispiel eine Infektion chronisch wird, also über viele Jahre im
Körper fortbesteht. Dann können die Viren die Leber massiv schädigen
und zu schweren Leberschäden wie beispielsweise Leberkrebs führen“,
so Jungeblodt weiter. „Gemäß dem diesjährigen Motto ‚Ich warte
nicht. Ich handele!‘ des WeltHepatitis-Tag möchten wir daher alle,
die Fragen zu Hepatitis und anderen sexuell übertragbaren
Infektionen haben, ermuntern, die kostenlose, anonyme und
vertrauliche Beratung in der Aidsberatung des Gesundheitsamtes in
Anspruch zu nehmen", ergänzt Ivonne Kronauer, ebenfalls in der
Beratungsstelle tätig.
Eine weitere Möglichkeit ist die, mit
der Ärztin oder dem Arzt des Vertrauens zu sprechen. In der
ärztlichen Praxis wird geklärt, ob ein Hepatitis-Test sinnvoll ist,
ggf. Blut abgenommen und im Labor untersucht wird. Wenn Personen als
Kinder geimpft worden sind, haben sie als junge Erwachsene oft kaum
noch Antikörper, der Schutz hält dann nicht so lange wie bei einer
Grundimmunisierung im Erwachsenenalter. Grundsätzlich ist eine
sogenannte Titerkontrolle sinnvoll, also eine Überprüfung, ob der
Schutz durch eine frühere Impfung noch ausreicht. Die
Beratungsstelle des Gesundheitsamtes steht allen Ratsuchenden für
Fragen zur Verfügung und nimmt in den Gesprächen auch immer die
individuelle Lebenssituation vorurteilsfrei in den Blick: „Wie
schütze ich mich vor Viren wie Hepatitis und HIV? Habe ich
vielleicht eine Syphilisinfektion? Welche anderen, sexuell
übertragbaren Infektionen gibt es noch?“
Nach
Terminabsprache werden Beratungsgespräche unter Schweigepflicht
sowie HIV-Tests angeboten. Termine können unter (0203) 283-7574 oder
online über https://qtermin.de/stadt-duisburg-aidsberatung
vereinbart werden. Eine Hepatitis-B-Impfung kann eine Ansteckung
fast immer verhindern. Sie regt das Immunsystem an, schützende
Antikörper zu entwickeln. Wenn Geimpfte später in Kontakt mit einem
Hepatitis-B-Virus kommen, wird das Virus schnell neutralisiert und
die Infektion unterbunden.
Alle in Deutschland
Krankenversicherten ab 35 Jahren können sich alle drei Jahre
kostenfrei auf Hepatitis testen lassen. Dieser Test wird in
Hausarztpraxen als Teil der sogenannten „Gesundheitsuntersuchung“
angeboten, früher als „Check-up 35“ bekannt. Weitere Informationen
zur Beratungsstelle auch auf www.duisburg.de (Stichwort:
„Beratungsstelle zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren
Infektionen“). Quellen: Initiative „Liebesleben“ der BZgA
Deutsche Leberhilfe e.V. LZG, Infektionsjahresberichte RKI,
Epidemiologische Bulletin 28/2023 vom 13.07.2023
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Loveparade-Gedenkfeier 2023
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Am Montag, 24. Juli, wird zum dreizehnten Mal den
Betroffenen und den Opfern des Loveparade-Unglücks gedacht.
Dienstag, 18. Juli 2023 | Stadt Duisburg - Anlässlich dieses
Jahrestages organisiert der Verein Bürger für Bürger e.V. am
Vorabend, 23. Juli, die „Nacht der tausend Lichter“.
Heute,
am 24. Juli 2023, lädt die Stiftung Duisburg 24.7.2010 zu einer
Andacht an der Gedenkstätte ein. Die Karl-Lehr-Straße wird im
Bereich des Tunnels am Sonntag, 23. Juli, von 18 bis 23.30 Uhr und
am Montag, 24. Juli, in der Zeit von 14 bis 22 Uhr für den gesamten
Kraftfahrzeugverkehr gesperrt sein. Entsprechende Hinweise und eine
Umleitungsempfehlung sind bereits ausgeschildert. Fußläufig oder mit
dem Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG führt momentan
Arbeiten an der Haltestelle „Karl-Jarres-Straße“ durch.
Hierfür ist die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung
Düsseldorf im Bereich der Haltestelle voll gesperrt. In
Fahrtrichtung Stadtmitte ist die Düsseldorfer Straße
weiterhin einspurig über eine dafür eingerichtete
Baustraße befahrbar.
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Bürgergespräch mit
Oberbürgermeister Sören Link
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Duisburg, 21. Juli 2023 -
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 8. August,
mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen.
Termine können am Donnerstag, 27. Juli, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das
an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische
Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-
6111 ebenfalls möglich.
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Kommunale Familie mit Altschulden allein gelassen!
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Klimaschutzprogramm gefährdet Investitionshaushalte
Duisburg, 18. Juli 2023 - Das
neue Modell der NRW-Landesregierung, mit dem die seit Jahren
drängende Altschuldenproblematik gelöst werden soll, hat für die
Stadt Duisburg und viele weitere Kommunen erhebliche finanzielle
Nachteile. Der im Koalitionsvertrag angekündigte „Altschuldenfonds
(…), der für die teilnehmenden Kommunen eine substanzielle und
bilanzielle Entlastung bringt“ rückt mit dem jetzt von der
Landesregierung vorgelegten Modell in weite Ferne: Durch Abzüge im
Gemeindefinanzierungsgesetz in Höhe von 460 Mio. EUR pro Jahr sollen
den besonders hilfsbedürftigen Kommunen die Mittel gekürzt werden
(je ärmer, desto stärker!). Damit soll nach dem Gießkannenprinzip
allen Kommunen rund die Hälfte der Schulden abgenommen werden.
Unabhängig davon, ob es sich um sehr wohlhabende, steuerstarke
Kommunen mit Vermögen oder sogar um Kommunen handelt, die mit extrem
niedrigen Hebesätzen in der kommunalen Familie bislang nicht
besonders solidarisch in Erscheinung getreten sind. Auch ist nicht
erkennbar, dass bisherige Konsolidierungserfolge berücksichtigt
werden sollen. Damit würde Duisburg für sein erfolgreiches
Konsolidieren und Haushalten nachhaltig sogar finanziell bestraft
werden.
Durch den geplanten Vorwegabzug im
Gemeindefinanzierungsgesetz wird Duisburg aller Voraussicht nach
einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag an Zuweisungen
verlieren. Da das Land keine eigenen Mittel in die Altschuldenlösung
einfließen lässt, können die Zinseinsparungen die Mindererträge
nicht kompensieren. Als überschuldete Kommune mit vormals bis zu 1,8
Mrd. EUR Kassenkrediten und Jahresdefiziten in dreistelliger
Millionenhöhe konnte die Stadt Duisburg über Jahrzehnte nur im
Rahmen des Nothaushaltsrechtes agieren.
Erst durch die
Teilnahme am „Stärkungspakt“ des Landes gelang die Trendwende: Mit
massiven Einschnitten in das städtische Leben und deutlichen
Hebesatz- und Gebührenerhöhungen wurde der Haushalt um rund 290 Mio.
EUR pro Jahr entlastet. Die Unterstützungsgelder aus dem
Stärkungspakt (440 Mio. EUR) wurden gut investiert: Durch sparsames
Haushalten sind die Altschulden in nur acht Jahren annähernd
halbiert worden (auf 928 Mio. EUR) – in Zeiten steigender Zinsen
jedoch immer noch eine besorgniserregende Schuldensumme.
Oberbürgermeister Sören Link: „Wir brauchen in der Tat dringend eine
Lösung der Altschuldenfrage. Was die NRW-Landesregierung hier jedoch
vorschlägt, ist eine finanzpolitische Bankrotterklärung und ein
Armutszeugnis. Wenn die Landesregierung die Städte und Gemeinden
stärken will, dann erwarte ich auch, dass sie die Finanzierung
sicherstellt. Die vorliegenden Pläne entlasten Städte wie Duisburg
nicht nur nicht, sie sorgen sogar für jahrelange zusätzliche
finanzielle Belastungen in Millionenhöhe. Das ist völlig
inakzeptabel. Auf so ein vermeintliches „Geschenk“ können wir
verzichten!“
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack:
„Die Landesregierung unternimmt gerade den Versuch, einem nackten
Mann in die Tasche zu greifen. Was schon im echten Leben nicht
funktioniert, kann in der Welt der Finanzen erst recht nicht
gutgehen: Schuldentilgung durch Einnahmeentzug. Wir laufen hier
sehenden Auges und ohne Not in eine neue Schuldenfalle.“
Ähnlich verhält es sich mit dem 6 Mrd.-Investitionsprogramm
für Klimaschutz und Klimaanpassung: die Finanzierung erfolgt
ausschließlich durch einen Abzug der allgemeinen
Investitionspauschale der Kommunen i.H.v. 300 Mio. EUR p.a. –
Mittel, die bereits für andere Investitionen fest in den
Haushaltsplänen veranschlagt waren. Allein auf Duisburg entfallen
davon 6,4 Mio. EUR.
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A 59-Ausbau zwischen Kreuz Duisburg und Marxloh |
Planfeststellungsverfahren eingeleitet. 12. Juli 2023 I Die
Autobahn GmbH des Bundes plant den 6-streifigen Ausbau der A 59 von
südlich des Autobahnkreuzes Duisburg (A 40) bis zur Anschlussstelle
Duisburg-Marxloh. Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) hat nun das
Planfeststellungsverfahren dafür eingeleitet.
Vorhaben
Geplant ist der Ausbau der bestehenden A59 über eine Länge von rund
7 Kilometern einschließlich baulicher Anpassungen der Autobahnkreuze
Duisburg (A 40) und Duisburg-Nord (A 42) sowie der Anschlussstellen
Duisburg Marxloh, Duisburg-Alt-Hamborn, Duisburg-Meiderich und
Duisburg-Ruhrort. Hierbei müssen insgesamt 70 Ingenieurbauwerken (41
Brücken, drei Trogbauwerken, 24 Stützwänden sowie zwei
Überplattungsbauwerke zum Schutz von Entsorgungsleitungen) errichtet
werden.
Außerdem sind neue Entwässerungsbauwerke
(Beckenanlagen, Hebewerke, Ein- und Auslaufbauwerke) und
Lärmschutzwände geplant. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für
unvermeidbare Eingriffe in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild
sind ebenfalls Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens.

Grafik Autobahn GmbH
Der Ausbau der A59 bei Duisburg Die Autobahn GmbH Rheinland
plant den sechsstreifigen Ausbau der A59 von südlich des
Autobahnkreuzes (AK) Duisburg (A40) über das AK Duisburg-Nord (A42)
bis zur Anschlussstelle Duisburg-Marxloh. Auch die beiden
Autobahnkreuze werden umgebaut und alle Anschlussstellen angepasst.
Die Gesamtlänge des Ausbauabschnitts beträgt etwa 6,7 Kilometer,
davon ungefähr 2,6 Kilometer auf Brücken. Unter anderem sind die
Großbrücken Berliner Brücke (1802m), der Brückenzug Meiderich (424m)
und der Brückenzug Gartsträuch (317m) zu nennen.
Wie wird Baurecht hergestellt?
Was sind Bundesfernstraßen?
Welche Aufgabe hat die Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde des
Fernstraßen-Bundesamtes?
Wie wird sichergestellt, dass die Belange von Bevölkerung und Umwelt
berücksichtigt werden?
Plant und baut das Fernstraßen-Bundesamt auch die Autobahnen?
Sechsspuriger Ausbau der Bundesautobahn 59 im
Duisburger Norden Pläne liegen vom 1. bis 31. August aus -
Einwendungen bis 4. Oktober möglich Mit dem Ausbau der
A 59 geht ein für Duisburg sehr bedeutendes Projekt in die nächste
Planungsphase. Ab dem 1. August werden die Pläne zum Ausbau der A 59
bis zum 31. August öffentlich ausgelegt. Für die Stadt Duisburg als
betroffene Kommune, aber auch für betroffene Einwohnerinnen und
Einwohner gilt es dann, sich die ausgelegten Pläne genau anzusehen
und etwaige Einwendungen bis zum Fristende am 4. Oktober 2023
einschließlich zu formulieren.
Vorhabenträgerin und damit
für die Planung verantwortlich ist die Autobahn GmbH des Bundes. Der
Ausbau der A 59 ist angesichts der bereits vorhandenen Beanspruchung
sowie des weiter zunehmenden Verkehrs zweifelsfrei notwendig; doch
über die Art und Weise der Bauausführung gibt es seit langer Zeit
unterschiedliche Auffassungen zwischen dem Vorhabenträger und der
Stadt Duisburg. Neben dem Neubau der Berliner Brücke und der
Anpassung der Autobahnkreuze Duisburg und Duisburg-Nord sieht die
Planung der Autobahngesellschaft vor, die A59 in Meiderich wieder
als Hochstraße zu bauen.
Hierbei ist es wichtig zu wissen,
dass das vorgesehene Bauwerk – gemäß den ausgelegten Plänen –
breiter und höher als in der jetzigen Bestandsituation werden soll.
In Alt-Hamborn soll die Autobahn weiter in offener Troglage
verlaufen. Die Planung der Autobahngesellschaft festigt somit für
die nächsten Jahrzehnte die Beeinträchtigung der Lebensverhältnisse
der Menschen sowie die Zweiteilung der Quartiere in Meiderich und
Alt-Hamborn.
Die Stadt Duisburg und der Rat der Stadt fordern dagegen
unmissverständlich eine Tunnellösung in Meiderich, eine
Überdeckelung in Hamborn und die Trennung des Verfahrens in
mindestens zwei Planfeststellungsabschnitte, wie zuletzt mit
Ratsbeschluss am 23. Februar 2023 zur Bekräftigung des bereits im
Jahr 2022 aufgestellten und beschlossen Forderungskatalogs
formuliert. Die Vorteile dieser Lösung für die Lebensverhältnisse
der Menschen in den betroffenen Ortsteilen und das Stadtbild liegt
auf der Hand, während gleichzeitig der so dringend notwendige und
unstrittige Neubau der Berliner Brücke sichergestellt wird.
Leider hat dies aber bisher zu keinem Umdenken bei der Bauherrin
geführt. Für Oberbürgermeister Sören Link steht fest: „Ich halte das
Vorgehen der Autobahngesellschaft für einen großen Fehler. Die
Planung festigt für die nächsten Jahrzehnte die Beeinträchtigung der
Lebensverhältnisse der dort lebenden Menschen und die Zweiteilung
der Stadtteile Meiderich und AltHamborn. Ich werde von meinen
eindeutig formulierten Forderungen nicht abrücken. Die Tunnellösung
würde über Generationen hinweg eine ganz enorme Verbesserung der
Lebensverhältnisse garantieren. Dafür mache ich mich stark. Die
Stadt Duisburg wird ihre Position deshalb auch während der Offenlage
unmissverständlich und nachdrücklich zum Ausdruck bringen.“
Martin Linne, fachlich zuständiger Beigeordneter bei der Stadt
Duisburg, hält die vorgelegten Ausbaupläne ebenfalls für nicht
akzeptabel und verweist insbesondere auf den mit diesen Plänen
vorgesehen Ausbau im Bereich der Dr.-Lengeling-Straße in Meiderich.
„Die A 59 verläuft heute schon sehr dicht an der bestehenden
Wohnbebauung vorbei. Mit den vorgelegten Plänen wird ein weiteres
Heranrücken an die vorhandenen Gebäude erfolgen und die
Lärmschutzwand wird massiv erhöht. Das Wohnen dort wäre zukünftig
nicht mehr zumutbar. Ich rege daher an, dass sich alle Betroffenen
rechtzeitig und ausgiebig mit den Plänen und deren Auswirkungen
befassen, um etwaige Einwendungen einreichen zu können“.
Weitere Informationen über die Sichtweise der Stadt Duisburg finden
Sie unter www.duisburg.de/ausbau-a59. Einsichtnahme in die Pläne und
Einreichung von Einwendungen: Jeder kann vom 1. bis einschließlich
31. August die Planungsunterlagen zum Ausbau der A59 sowohl Online
auf der Internetseite des Fernstraßen-Bundesamtes
https://www.fba.bund.de/
oder dem UVP-Portal des Bundes
www.uvp-portal.de
als auch vor Ort im Stadthaus sowie den Bezirksverwaltungen Walsum,
Hamborn und Meiderich/Beeck einsehen (bitte die jeweiligen
Öffnungszeiten beachten).
Mögliche Einwendungen sind schriftlich oder mündlich
zur Niederschrift bei der Planfeststellungsbehörde
Fernstraßen-Bundesamt oder bei der Stadt Duisburg zu einzureichen.
Auch kann die Einwendung als elektronisches Dokument versehen mit
einer qualifizierten elektronischen Signatur eingereicht werden. Die
De-Mail ist an die De-Mail-Adresse des FernstraßenBundesamtes
poststelle@fba-bund.de-mail.de zu richten. Eine per einfacher E-Mail
erhobene Einwendung ist nicht rechtswirksam.
Weitere
Informationen gibt es auch in der Bekanntmachung im Amtsblatt der
Stadt Duisburg unter
www.duisburg.de/rathaus/stadtverwaltung/amtsblatt.php. Wichtig: Wer
mit den vorliegenden Planungen zum A59-Ausbau nicht einverstanden
ist, muss seine Einwendungen schriftlich und fristgerecht bis
einschließlich 4. Oktober 2023 einreichen. Nur wer so Einwendungen
einreicht, erlangt einen Rechtsanspruch auf Anhörung, auf
Berücksichtigung seiner Ansprüche und die Berechtigung zu einer
eventuellen Klage. Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten der
Vor-Ort-Auslagestellen: Stadt Duisburg Stadthaus Amt für
Stadtentwicklung und Projektmanagement Friedrich-Albert-Lange-Platz
7 (Eingang Moselstraße) 47051 Duisburg.
Dienststunden: Montag
bis Freitag von 8 bis 13 Uhr und von 13:30 bis 16 Uhr
Terminabsprache nicht erforderlich. Bitte bei der Pförtnerloge
anmelden. Bezirksverwaltung Walsum Friedrich-Ebert-Straße 152 47179
Duisburg Zimmer 406 und 407 Tel.: 0203/283-5702; 0203/283-5638
Bezirksverwaltung Hamborn Duisburger Straße 213, 47166 Duisburg,
Zimmer 108 und 109.
Bezirksverwaltung Meiderich/Beeck
von-der-Mark-Straße 36, 47137 Duisburg, Zimmer 201 und 203
Dienststunden: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis
16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr Zur Vermeidung von Wartezeiten wird
eine vorherige telefonische Terminabsprache empfohlen
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