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Duisburger Schlagzeilen 2016 |  2017

Jan Feb März Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
 

Januar

Weihnachten 2015: Duisburg trauert um Otto Schulte
'Rote Teufel' verabschieden sich mit Sieg und 2. Platz aus 2015

Duisburger Positiv-Negativ-Liste 2015' ... aus Sicht der Duisburger Bürgerzeitung

'Duisburg macht Spaß' - Dreipunkteplan soll Duisburg als Tourismusziel stärken

Musikalisches aus Java-West beim Empfang des Bürgerverein Neudorf

Vier Jahre und knapp 20 Millionen Euro später
 Mercatorhalle, die 'gute Stube Duisburgs', ab 01.09.2016 wieder bespielbar



Kindermuseum Explorado: Ganz weit weg - und doch so nah

Neubau des MSV-Nachwuchsleistungszentrums eröffnet
Verstärkung kommt von Manchester City
Aufstieg 2015 - Abstieg 2016?


Landschaftspark Nord: Weniger Besucher, mehr Veranstaltungen - Programm 2016

BV Süd: Abschaffung der Sondernutzungsgebühren, Kiss and Ride an der St. George’s Schule, Verkehrskonzept Süd (Lkw-Verkehre)

BV Mitte: Bebauungsplan Kaßlerfeld "Am Unkelstein", verkaufsoffene Sonntage und Denkmalschutz


37. Duisburger Akzente stellen den Hafen in den Mittelpunkt
300 Jahre Duisburger Hafen 26. Februar – 13. März 2016

Unicef-Motto WELTKINDERTAG 2016: "Kindern ein Zuhause geben!"


SPD-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg für Sperrklausel bei Kommunalwahlen

Peter-Huchel-Preis für Duisburger Lyrikerin Barbara Köhler
Das Klavier-Festival Ruhr 2016: Johannes Brahms, Max Reger und Ferruccio Busoni


22. Januar: Hohes Einsatzaufkommen fordert die Feuerwehr Duisburg

Unicef: 2,5 Milliarden Euro notwendig, um 43 Millionen Kindern in 63 Krisenländern zu helfen

23. Januar: Also doch: Kathleen Radtke im Zebra-Trikot, auch Sandra Betschart verpflichtet


26. Januar. „Rhein-Ruhr-Express – Planungen zum Streckenausbau in Duisburg Süd“
Abbrucharbeiten für Mercatorquartier haben begonnen, OB erfüllt sich 'Männertraum'


27. Januar:  'Einfach kann jeder' -  Tomané darf endlich in Duisburg trainieren und spielen

28. Januar:  BV Mitte: Geschäftsordnungs-Knatsch um Neugestaltung des Kantparks Denkmalschutz

Februar

So., 07. Februar: Rosenmontagzug am 08.02.2016 in Duisbug wegen Sturmwarnung abgesagt

10. Februar:

Illegale Abfallentsorgung ist kein Kavaliersdelikt  
Die Anzahl der Fälle der illegalen Müllentsorgung im Stadtgebiet Duisburg befindet sich seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau. Im Jahr 2013 registrierte das Bürger- und Ordnungsamt 6617 wilde Müllkippen und 307 Fälle illegal entsorgten Sperrmülls.  
Im Jahr 2014 waren es schon 6748 wilde Müllkippen und 922 Fälle unerlaubter Möbelentsorgung. Für das Jahr 2015 wurden 6322 wilde Müllkippen und 889 illegale Sperrmüllablagerungen gemeldet.  
Um dem größer werdenden Problem entgegen zu wirken, wird die Stadt Duisburg nun die Bußgelder, die für Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und die Abfallentsorgungssatzung erhoben werden, anheben. Letztlich zahlt die Allgemeinheit für diese Vergehen einzelner. Illegale Abfallentsorgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die von der Stadt konsequent geahndet wird.    

Gegenüberstellung Bußgelder NEU / ALT:

 

17. Februar:

Duisburg bringt Zugsicherung auf den Weg Stadtbahnlinie U79 gesichert  
Die Stadt Duisburg bringt die dringend benötigte Erneuerung des Zugsicherungssystems auf den Weg. Die unterirdischen Tunnelanlagen dürfen aufgrund gesetzlicher Vorschriften nur mit einem sogenannten Zugsicherungssystem befahren werden.
Das in Duisburg seit 1992 in Funktion stehende Zugsicherungssystem muss dringend erneuert werden, weil die Versorgung mit Neu- und Ersatzteilen mittelfristig nicht mehr gesichert ist. Die Ausgaben für die Erneuerung des Systems betragen rund 40 Millionen Euro.  
Nachdem die zunächst in 2013 geplante gemeinsame Ausschreibung mit der Stadt Düsseldorf an fehlenden finanziellen Mitteln im Haushalt der Stadt Duisburg gescheitert war, haben Gespräche mit dem zuständigen Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr AÖR und der Stadt zu einer tragfähigen Finanzierung geführt.  
Der Rat der Stadt wird sich in seiner Sitzung kommenden Sitzung am 29. Februar mit dem Baubeschluss zur Erneuerung des Zugsicherungssystems befassen. Hierbei soll die Verwaltung ermächtigt werden, eine Ausschreibung für die Vergabe des Auftrages durchzuführen.  
Zur Vermeidung von Betriebsunterbrechungen sowie zusätzlichen Kosten, muss diese Ausschreibung kurzfristig erfolgen. Der Beginn der Hauptarbeiten muss in 2017, die Fertigstellung bis Ende 2020 erfolgen. Die gemeinsame Stadtbahnlinie U 79 mit der Stadt Düsseldorf kann unter diesen Bedingungen aufrechterhalten werden.  
Aktuell finden bereits erste Arbeiten zur Erstellung einer Schnittstelle im System statt. Diese sogenannte Migration ist notwendig, damit ein paralleler Betrieb zwischen dem alten und dem neuen System erfolgen kann. Hierfür wurde bereits in Abstimmung mit dem Fördermittelgeber ein Auftrag im Dezember 2015 erteilt.

 

FOC: Rat entscheidet in kommender Sitzung über Änderung der Bauleitplanung   Bürger sollen in neuem Verfahren beteiligt werden    
In seiner Sitzung am 23. November letzten Jahres beschloss der Rat der Stadt, einen Rücktritt des zwischen dem Projektentwickler und der Stadt Duisburg geschlossenen Grundstückskaufvertrags zu prüfen. Zudem sollten Alternativplanungen für den Standort des geplanten Factory-Outlet-Center weiter vorangetrieben werden.  
Der Stand der durch den Investor zu erbringenden Gutachten lässt nach wie vor etliche Fragen offen, die zur Weiterführung der Planverfahren einer unbedingten Klärung bedürften. Der nächste Verfahrensschritt im Bauleitplanverfahren, die öffentliche Auslegung der Gutachten, kann deshalb – nach mittlerweile fast fünf Jahren der Planung und Prüfung - nicht erbracht werden.  
Aufgrund der zeitlichen Entwicklungen gibt es nun neue stadtplanerische Überlegungen. Die Verwaltung hat deshalb auf Grundlage des Antrags aus November für die nächste Sitzung des Rates eine Vorlage erstellt, mit der der Ausstieg aus dem Bauleitplanverfahren beschlossen und somit die Planungen für ein Factory Outlet Center in Hamborn beendet werden sollen. Damit macht der Rat von seinem Recht auf Änderung der Bauleitplanung Gebrauch.  
Zur Entwicklung einer Alternativplanung empfiehlt die Verwaltung, nun einen deutlichen Schritt vor der Bauleitplanung zu beginnen, um zu einem aktuellen stadtplanerischen und städtebaulichen Konzept zu gelangen, das den Ansprüchen des Standorts und den Bedürfnissen der Bürger und Beteiligten gerecht wird.   Dazu soll ein Planungsbüro bis zum Sommer 2016 in einer Zielgruppenbeteiligung  mit ortsansässigen Bürgern einen Katalog mit möglichen Nutzungen erstellen. Dieser Katalog soll als Grundlage für eine Ausschreibung der Flächen dienen.

Mehr aus den vergangenen Jahren: Factory Outlet Center


Kai Magnus Sting sorgt mit Kanzelrede für Rekordbesuch in der Salvatorkirche

Abbrucharbeiten für Mercatorquartier haben begonnen, OB erfüllt sich 'Männertraum'
Vier Jahre und knapp 20 Millionen Euro später
Mercatorhalle, die 'gute Stube Duisburgs', ab 01.09.2016 wieder bespielbar


März

 

04. März: Gestrandeter Wal am Rhein in Duisburg? Echt? Fake? Oder Kunst?
 FRESSNAPF investiert im Duisburger Hafen - bis zu 150 neue Arbeitsplätze

 

Thema der Woche: 20 Jahre AWO-Hausnotruf: Vom Uniprojekt zur Leben rettenden Serienreife

 

UNICEF: Baerler Waldschule schenkte Unicef Duisburg Kinderrechte-Leiter

 

Offizieller Spatenstich für das Abellio-Bahnbetriebswerk Duisburg
Umfangreiche Fahrplanänderungen: Stellwerk Mülheim-Styrum wird wieder in Betrieb genommen

 

'Abzocke' auf dem Sondergebiet 'Flughafen Düsseldorf', 'Privat-Abschlepper' auf Privatgelände?


Fr. 18. März: „The Curve“: Ein Leuchtturmprojekt für Duisburgs Innenhafen mit 100 Millionen Euro an Investitionsvolumen

Das Projekt sorgt bundesweit für Aufsehen. In der Rubrik Immobilien der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stand am 24. März: "Verwegene Pläne eines Edelentwicklers" in Duisburg.


Neuer Leiter der DVV-Konzernkommunikation:
NRZ-Lokalchef Ingo Blazejewski übernimmt zum 1. Mai 2016 die Leitung

Der 40-Jährige wird für die interne und externe Kommunikation verantwortlich sein und zugleich die Sprecherfunktion für alle Konzerntöchter wahrnehmen. Ingo Blazejewski studierte an der Universität Düsseldorf Politikwissenschaften und Soziologie. Nach seiner journalistischen Ausbildung bei der Neuen Rhein/Ruhr Zeitung (NRZ) und der Journalistenschule Ruhr war er in verschiedenen Funktionen für die NRZ tätig, zuletzt als Leiter der Duisburger Redaktionen.
Als Leiter der DVV-Konzernkommunikation wird Blazejewski direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Marcus Wittig, berichten.
„Wir freuen uns, einen engagierten und motivierten Mitarbeiter gefunden zu haben, der journalistisches Know-how und Führungserfahrung mitbringt, um die zukünftige Entwicklung des Konzerns kommunikativ zu begleiten und zu gestalten“, sagt Wittig. Ingo Blazejewski folgt auf Torsten Hiermann, der im September 2015 die Leitung des Bereiches Vertrieb/Markt der Stadtwerke Duisburg AG übernommen hat.

 

18. März

Bürgerstiftung Duisburg trauert um Gründungsmitglied

Dr. jur. Hartmut Müller-Peddinghaus ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er gab als Stiftungskenner mit den Anstoß zur Gründung der Bürgerstiftung gAG Duisburg, die ab 2004 auch unter der Federführung der Duisburger Unternehmerin Gabriela Grillo (Aufsichtsratsvorsitzende) mit über 100 Gründungsaktionären ins Leben gerufen wurde. Seitdem hat die Stiftung in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens in Duisburg gewirkt, zuletzt mit rund einem Dutzend in unterschiedlichen Stadtteilen eingerichteten "Bürgerschränken". Dr. Hartmut Müller-Peddinghaus war aber auch ein Ansprechpartner für Bürgervereine.


Durchsuchungen bei Händlern von Nahrungsergänzungsmitteln
„Belastungsgrenze erreicht“: Beim Sozialgericht Duisburg sind 12.554 Verfahren anhängig

 

Wegen Überfüllung (fast) geschlossen
Kai Magnus Sting sorgt mit Kanzelrede für Rekordbesuch in der Salvatorkirche

 

Osterfeuer leuchten im Duisburger Süden 

Duisburg wird Schwerpunktbehörde, erhält zusätzlichen vierten Zug

30./31. März:

Stadtwerketurm: Erste Vorbereitungen für den Rückbau der Rauchgasrohre starten
 Neue Tigeranlage im Zoo Duisburg eröffnet, Oberbürgermeister spendierte 'Tigereis'

Weit hörbare Explosion im Bereich der Werft mit min. zwei Toten
 Explosion auf dem Schiff „MS Julius Rütger“
 Einsatzbericht 2015: Einsätze und Belastung weiter gestiegen


April


05. April:

- Loveparade: Hauptstrafverfahren nicht eröffnet!
-
Sofortige Beschwerde der Staatsanwaltschaft
- Stellungnahme von Oberbürgermeister Sören Link - Bankrotterklärung der Justiz

- Zwei weitere Schadensersatzklagen im Zivilprozess werden verhandelt

Loveparade-Anklage nicht zugelassen
Stellungnahme von Oberbürgermeister Sören Link: „Fünf Staatsanwälte und fast Hundert Polizisten haben in den letzten Jahren zur Loveparade-Katastrophe ermittelt. Die Hauptakte umfasste mehr als 44000 Seiten, über 3400 Zeugen wurden vernommen. Trotz dieser kaum vorstellbaren Datenflut konnte im strafrechtlichen Sinne kein Schuldiger gefunden werden.  
Das Gericht führte heute aus, dass vor allem das Gutachten des Panikforschers Keith Still nicht verwertbar sei, da es, ich zitiere, „an gravierenden methodischen und inhaltlichen Mängeln“ leide. Die Vorwürfe der Anklage können mit den vorgelegten Beweismitteln nicht bewiesen werden, weswegen eine Verurteilung nicht zu erwarten sei.  
Ich bin kein Jurist und kann deswegen keine fachliche Einschätzung abgeben. Ich bin sicher, es wird in den nächsten Tagen viele geben, die die Begründung des Gerichts fundiert bewerten können. Aber ich bin ein Mensch. Ein Mensch, der Familie hat, eine Frau, Freunde, Menschen die ich liebe, die mein Leben bereichern – ja ausmachen.  
Und als solcher leide ich heute mit den Angehörigen, mit den Eltern, Partnern, mit den Freundinnen und Freunden, mit den vielen Verletzten und Traumatisierten, mit den Menschen, für die die Loveparade eine Zäsur in ihrem Leben darstellt, von der sich viele bis heute nicht erholt haben.  
Sie alle werden heute schwer tragen an der Entscheidung des Gerichts. Sie werden schwer daran tragen, dass es auf die Frage, wer die Schuld an dieser Katastrophe trägt, auch nach über fünf Jahren keine eindeutige Antwort gibt.  
Wer seinen Sohn, seine Tochter, sein Liebstes verloren hat, der fragt nicht nach Verfahrensfehlern oder danach, warum ein Gutachten verwertbar ist oder nicht. Der darf Unverständnis äußern, dass es mehr als ein halbes Jahrzehnt brauchte, um diese Katastrophe aufzuarbeiten, ohne dass am Ende jemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden konnte. Ich weiß allerdings auch, dass viele Betroffene schon lange davon ausgingen, dass die juristische Aufarbeitung ihnen keinen Frieden bringen wird. Für viele war es ein Schlag ins Gesicht, dass die damalige Stadtspitze und der Geschäftsführer des Veranstalters nicht auf der Liste der Beschuldigten standen. So ist der heutige Tag für viele eine weitere Enttäuschung.

 

11. April: Haniel - Bilanzpressekonferenz 2016


Neuer SSB-Chef heißt Rainer Bischoff - Franz Hering Ehrenvorsitender - Goldener Ehrennadel vom Landessportbund-Ptäsidenten als zusätzlche Überraschung für Franz Hering - Von Harald Jeschke (Text und Fotos)

Duisburg, 14. April 2016 - Es wurde ein bewegender Abend für Franz Hering. "Das war ja anstrengender als die elf Jahre zuvor als Vorsitzender", meinte er sichtlich gerührt. Der langjährige "Mister-SSB" wurde auf der Mitgliederversammlung des Stadtsportbundes Duisburg mit Lob und Ehrungen an den Rand der Tränen gebracht.
Stadtdirektor Reinhold Spaniel, Kulturdezernent Thomas Krützberg und auch die neue Stadtkämmerin Dörte Diemert, Bürgermeister Manfred Osenger für den verhinderten OB Sören Link (war in Aachen beim Städtetag, wo er besonders gewählt wurde), das Präsidum des Landessportbund an der Spitze Präsident Walter Schneeloch und Delegierte von 83 Vereinen gaben einen würdigen Rahmen für den scheidenden Franz Hering.

Franz Hering erhielt vom LSB-Präsidenten Walter Schneeloch /links) die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes mit einer Urkunde für Verdienste um den Sport und seinem ehrenamtlichem Engagement

 

Alle Redner waren sich darin einig, dass der Sport ungemein wichtig für Gesundheit und Bildung nicht nur in dieser Stadt ist. Darauf wies Franz Hering auch wie immer mit unangenehmen Beispielen hin, als er das Immobilien-Management Duisburg kritisierte, weil viele wichtige Umsetzungen für den Sport immer noch nicht umgesetzt wurden. "Wir waren immer mit konstruktiver aber auch kritischer Stimme im Sinne der Vereins unterwegs", betonte Franz Hering.

Verabschiedung von Franz Hering

Unter ihm war vor allem in den letzten Jahren viel angestoßen worden. So zum Beispiel die Umsetzung mit  400 Mitarbeitern für die Betreuung des offenen Ganztages in Duisburg, mit Großveranstaltungen wie den Rhein-Ruhr-Marathon. Duisburg bewegt sich und, und und...

Der SSB ist auch ein wirtschaftlicher Verband, der zuletzt 5,4 Millionen Euro einnahm, aber auch in Hinblick auf seine rund 500 Vereine als Mitglieder mit einer Personalstärke von knapp 100.000 Mitgliedern durchaus als ein politisches Pfund in Duisburg zu sehen sind. "Da haben wir aber auch aufgrund der vielzähligen Aufgaben Rücklagen bilden müssen, um den Offenen Ganztag mit den 400 Zeitverträgen oder die Investitionen in die Erweiterung der Geschäftsstelle oder der Sanierung und Übernahme des alten Försterhauses schultern mussten", erläuterte Schatzmeister Dr. Gerd Görtz nur in kurzer Darstellung die unglaublich vielfältigen Aufgaben und die Finanzstruktur des SSB.

Das alles beeindruckte schon. So war es kein Wunder, dass nach dem Vortrag der Kassenprüfer auch die Entlastung entsprechend ausfiel.

Und dann ging es um die Neuausrichtung des Vorstandes. Franz Hering hatte bei der Totenehrung kein Hehl daraus gemacht, dass der am 26. Dezember 2015 so unerwartete Tod von Otto Schulte schon ein ganz harter menschlicher und fachlicher Schlag für alle war.

Das nahm auch Rainer Bischoff auf. Die Wahlvorgänge wurden professionell und zügig abgehalten. Rainer Bischoff war kein Unbekannter und seine Wahl fiel bei einer Enthaltung einstimmig aus.

Um 20:47 Uhr übernahm er im Huckinger Steinhof von Franz Hering den Vorsitz, bedankte sich für das großartige Wahlergebnis.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff führt nun den SSB

 

"Für mich ist der Franz eine Legende. Ich übernehme mit Demut und Respekt dieses Amt. Mit Demut in Hinblick auf Otto Schulte, da er hier heute stehen sollte. Ich übernehme mit Respekt angelehnt an die Leistungen der Vorgänger Franz Hering und auch Karl Weeke. Dieses Amt sollte überparteilich im Sinne des Sports behandelt werden."
Die weiteren Wahlen wurden durch ihn zügig abgehandelt. Für die neben Franz Hering auch ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Dr. Gerd Görtz und Paul Hoffmann wurden Susanne Hering (Tochter Franz Herings und Juristin, bei einer Enthaltung) sowie Karl-Heinz Dinter (eine Nein-Stimme) gewählt.
Zu ihnen wählten die stimmberechtigten Mitglieder erneut Heinz-Joachim Gossow als 3. stellvertretendes Vorstandsmitglied, Heinz-Helmut Gerecke und Dieter Winnig einstimmig erneut als Beisitzer. Neu hinzu wurden Duisburg Kontor Geschäftsführer Peter Joppa (eine Gegenstimme, war nicht anwesend) und Andreas Vanek (einstimmig) gewählt.  

Der neue SSB-Vorstand - nur Peter Joppa fehlte. Reinhold Spaniel - rechts im Bild - verfolgte das Geschehen



Sonntag, 17. April:

„Ihre Ideen, unsere Stadt.“: Leitbild-Auftakt weckt Aufbruchstimmung
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinen Saal der Mercatorhalle startete am gestrigen Sonntag „Ihre Ideen, unsere Stadt.“, der von Oberbürgermeister Sören Link initiierte Leitbildprozess.  

„Dieser Auftakt hat meine Erwartungen übertroffen. Ich bin begeistert, mit wie viel Herzblut die Duisburger sich für ihre Stadt einsetzen. Das war Gänsehaut pur. Genau diese Euphorie müssen wir jetzt auch in die Ideenwerkstätten in den Bezirken tragen“, so Oberbürgermeister Sören Link.  
Moderatorin Aslı Sevindim führte durch die Talkrunde, die mit Jutta Stolle (Direktorin Gesellschafter und Nachhaltigkeit Franz Haniel & Cie. GmbH), Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor UDE), Ulrich Grillo (Unternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie) Bülent Aksen (Fanbeauftragter DFB) und Kabarettist Kai Magnus Sting hochkarätig besetzt war.

Einig waren sich alle, dass Duisburg eine Menge Potenzial hat und in vermeintlichen Schwächen auch so manche Chance steckt.
Die lebhafte Diskussion beschränkte sich nicht nur auf die prominenten Duisburger Gesichter auf der Bühne, sondern setzte sich im Auditorium bei den rund 500 Bürgerinnen und Bürgern fort. Deutlich wurde vor allem eines: Duisburg ist ein Gefühl. Manchmal vielleicht nicht leicht zu erklären, doch immer eine Herzensangelegenheit.  
Dem Aufruf der Stabsstellenleiterin Strategisches Marketing, Birgit Nellen, die Diskussion im Anschluss zu vertiefen, kamen die Duisburger gerne nach: An den Themeninseln, die im Foyer der Mercatorhalle aufgebaut waren, kamen die  Bürger mit den Dezernenten und weiteren Experten ins Gespräch. Viele nutzten die Gelegenheit und schrieben Ihre Ideen und Anregungen auf Postkarten nieder, um diese  an die Stadt weiterzugeben. Der direkte Austausch machte nicht nur den Bürgern, sondern auch der Stadtspitze sichtlich Freude – auch deshalb, weil so manch kontroverses Thema diskutiert wurde.  

 


18. April:
Ungelsheim: Umbau- und Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran 

Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnen  
Die erste Bauphase zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnt am Montag, 18. April. Die beauftragte Baufirma wird zunächst die Baustelle einrichten und dazu eine temporäre Verkehrsführung markieren und beschildern. Die Arbeiten werden im südlichen Bereich des Platzes starten. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof über die Mercatorstraße steht ausschließlich Taxen zur Verfügung, der Individualverkehr kann über die Zufahrt aus Richtung Saarstraße und über die Straße Zum Portsmouthplatz fließen.
Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis zum Sommer andauern. Parallel werden im Sommer die Arbeiten zur Abdichtung der Brücke Königstraße über die A 59 erfolgen. Die Gesamtbauzeit ist bis Herbst 2017 geplant.  
Die Arbeiten zum Neubau der Mercatorstraße sind bereits vergeben. In Abstimmung mit der Baufirma werden die Arbeiten im Mai bzw. Anfang Juni beginnen.  
„Der Portsmouthplatz als Tor zur Innenstadt wird endlich ein Aushängeschild für Duisburg. Mit Beginn der Bauarbeiten werden nun weitere Aspekte des Masterplans von Norman Foster und zugleich auch viele Anregungen unserer Bürger umgesetzt – für mich ein perfektes Zusammenspiel“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Auch ich bin froh, dass es hier endlich losgeht. Die Planungsphase mit Bürgerinnen und Bürgern  war intensiv und sehr fruchtbar, die notwendigen Vorarbeiten und die Leitungsverlegungen sehr langwierig“, ergänzt Carsten Tum.  
Die Planung des neuen Bahnhofsplatzes wurde erstmalig in Duisburg im Rahmen eines einwöchigen Charretteverfahrens mit Bürgerinnen und Bürgern und den zuständigen Fachabteilungen der Verwaltung entwickelt. Nach diesen Entwürfen wurde die Ausführungsplanung an Ingenieurbüros vergeben. Der Ausbau des Bahnhofsplatzes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt und wird zu 80 Prozent mit Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.      
Der neue Platz wird aus vier Bereichen bestehen:  
·       Verkehrsbereich, südlich des Haupteinganges
·       Repräsentationsbereich, vor dem Haupteingang bis zur Friedrich-Wilhelm-Straße
·       Spielraum, große Freifläche nördlich des Haupteingangs bis zur Königstraße mit einer 90 Meter langen Bank, einem Linearbrunnen und mobilen Mercatorstühlen ·       Verknüpfungsbereich auf der Brücke in Verlängerung der Königstraße bis zum Harry-Epstein-Platz.  
Im jetzt beginnenden ersten Bauabschnitt  wird der Verkehrsbereich neu gestaltet:   ·       Kiss & Ride Plätze
·       Eine einspurige Verkehrsführung mit Einfahrt von der Mercatorstraße und Ausfahrt über die Straße Zum Portsmouthplatz zur Koloniestraße
·       Eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 200 Stellplätzen
·       Begrünungen in Pflanzkübeln
·       Behindertenstellplätze
·       Taxispeicher mit Taxivorfahrt  

V.l.n.r.: Reinhard Meyer, Bezirksbürgermeister Mitte, Baudezernent Carsten Tum, Oberbürgermeister Sören Link, Gerrit Pannenborg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Dipl.-Ing. Detmar Jahn, Baufirma Benning und Thomas Pfeifer, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.


19. April: duisport - Bilanzpressekonferenz 2016

 

Investition in die Zukunft: thyssenkrupp baut neuen Pfannenofen in Duisburg – Erweiterung der Produktpalette um innovative, margenstarke Stahl-Sorten
Die Stahlsparte von thyssenkrupp wird in Duisburg einen Pfannenofen bauen. Die entsprechenden Aufträge sind jetzt vergeben worden. Durch das neue Aggregat wird das Produktportfolio des Stahlherstellers um sogenannte hochlegierte Qualitäten erweitert. Diese Spezialstähle sind auf Seiten der Kunden vor allem aus der Automobilindustrie zunehmend gefragt.
„Durch diesen Schritt können wir neue, innovative Stahlsorten anbieten und damit durchgreifend und dauerhaft unsere Wettbewerbsposition verbessern“, betont Andreas Goss, CEO der thyssenkrupp Steel Europe AG.  Mit der Maßnahme im Oxygen-Stahlwerk 2 in Duisburg-Beeckerwerth sind Investitionen von insgesamt rund 40 Millionen Euro verbunden.
„Die Entscheidung für den Bau des Pfannenofens ist uns angesichts der sehr unsicheren Rahmenbedingungen nicht leicht gefallen“, so Goss. „Wir wollen damit aber zugleich ein Signal für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Stahlindustrie und unseres Standortes senden.“ Auftragsvergabe erfolgt – Baubeginn für Herbst 2017 geplant Ein Pfannenofen befindet sich im Produktionsprozess im Stahlwerk zwischen dem Konverter und der Stranggießanlage und wird in der Sekundärmetallurgie zur Behandlung des Flüssigstahls eingesetzt.
Der neue Doppelpfannenofen in Duisburg verfügt über eine Kapazität pro Behandlung von 265 Tonnen. Seine Hauptaufgabe besteht im Aufheizen der Schmelze. Dadurch erhöht sich die Energieeffizienz im Produktionsprozess, gleichzeitig verringern sich die Betriebskosten. Neben dem eigentlichen Pfannenofen werden im Zuge dieser Maßnahme auch eine Entstaubungs- und Legierungsanlage im Stahlwerk 2 errichtet.  
Neben den technologischen Innovationen wird das Aggregat zur Verbesserung des Schallschutzes und damit der Arbeitsbedingungen in diesem Bereich komplett mit Lärmschutzpanelen ausgestattet. Der Baubeginn ist für Herbst 2017 vorgesehen.
In dem Pfannenofen können hochlegierte Stahlsorten behandelt werden, die einen Anteil von über fünf Prozent an Legierungsmitteln wie z. B. Mangan enthalten. Mit Hilfe dieser Anlage können optimierte Reinheitsgrade und damit eine gesteigerte Qualität erreicht werden. Außerdem ist die Entwicklung und Herstellung innovativer Hightech-Werkstoffe wie hochfeste, besonders beständige Stahlsorten für den Automobil-Leichtbau möglich.

Grafiken: C 3 – Creative Code and Content GmbH

 

Ungelsheim: Umbau- und Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran 

Bei der Finanzierung in Höhe von 225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt ‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig angenommen.

Fotos Harald Jeschke

 

Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept, Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft genießt, entschied man sich für eine offene Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind. Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).


Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig, Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand- und Pflastersteinen, gefährden ältere und geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein- und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar und durch taktile Elemente erfassbar. Die Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und verbessern die Nutzung des Parks.  

Moderne und zeitgemäße Außenmöblierungen runden das Bild des neuen Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt (Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät

Eine Auslichtung der Sträucher in den Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter- und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters anlocken.

 

Anmeldungen an Duisburger Schulen für das Schuljahr 2016/17

Erste Vorbereitungen für den Rückbau der Rauchgasrohre am Stadtwerketurm starten


Griff in die Fraktionskassen der Kleinen! SPD/CDU ändern Fraktionsgelderzuwendung

UDE verbessert sich erheblich im internationalen THE-Ranking

'Welcome back in der 1. Frauen-Bundesliga!

Mai

 

Verwaltungsgericht Düsseldorf lehnt Überprüfung der Misswirtschaft in Duisburg ab

 

1. Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Duisburger Hafens

 

MSV-Mitgliederversammlung 2016 - Lizenz für Liga zwei steht

 

04. Mai:

Vorstellung des Rahmenplans Duisburg-Wedau  

Vom Sukzessivwald und Bahnbrache zu Forschungsstätten, Wohnen und Nahversorgung
Für eines der größten städtebaulichen Entwicklungsprojekte der nächsten Jahre in Duisburg wurde jetzt der Rahmenplan von der BahnflächenEntwicklungGesellschaft NRW mbH (BEG) fertig gestellt. Oberbürgermeister Sören Link, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum, Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW, und Paul-Heinz Diekmann, DB Immobilien, haben den Rahmenplan heute vorgestellt und über die weiteren Schritte informiert.  
„Die BEG hat aus Landesmitteln alle Untersuchungen, Planungen und den Freischnitt der Flächen zu 100 Prozent getragen und mittlerweile annähernd 1 Mio. Euro in die Grundlagenplanung investiert. Wir wollen weiter dazu beitragen, dass rasch Bauland entsteht und das Projekt weit über Duisburg hinaus Anziehungskraft entwickelt“, erläutert Thomas Lennertz das Engagement der BEG.  
Oberbürgermeister Sören Link bedankt sich bei den Planern: „Hier ist sehr professionell und in kurzer Zeit ein abgestimmter Rahmenplan entstanden, der alle beteiligten Interessen soweit möglich berücksichtigt und für die Stadt einen ganz wichtigen Entwicklungsimpuls bringen wird.“  
„Mit diesem Rahmenplan können wir jetzt die Bauleitplanung fortsetzen, um möglichst zügig Planungsrecht zu bekommen und mit der Vermarktung beginnen zu können“, beschreibt Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum die nächsten Verfahrensschritte.      


Die Flächen des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Duisburg-Wedau - Fotos Harald Jeschke - sollen mittel-  bis langfristig als gesamtstädtisch und regional bedeutsamer Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickelt werden. Die Gesamtfläche teilen sich momentan die drei Eigentümer DB Station & Service AG (83 Hektar), Bundeseisenbahnvermögen (3 Hektar) und Stadt Duisburg (4 Hektar).

Für die gesamte rund 90 ha große und rund drei Kilometer lange Projektfläche wurde ein städtebaulicher Rahmenplan erstellt. Der Plan basiert auf den Ideen aus einem Werkstattverfahren mit sechs eingeladenen Planungsbüros und mehreren ganztägigen Abstimmungsrunden mit den beteiligten Fachämtern der Stadt Duisburg.  
In einer zweiten Stufe wurden die Planungsideen mit zwei Planungsbüros vertieft und alle Anforderungen der Stadt und der Beteiligten zur Entwicklung der Fläche eingearbeitet.  


Die rund 30 Hektar große Fläche nördlich der Wedauer Brücke (im Bild mit Sukzessivwald) wird - neben flexibel nutzbaren Grundstücksflächen für hochwertiges Gewerbe - aufgrund ihres standortprägenden denkmalgeschützten Gebäudebestandes und einer rd. 1,8 ha großen Halle als sog. „Campusquartier“ mit universitätsnahen Nutzungen im Bereich Forschung, Technologie und Existenzgründungen entwickelt. Hier soll auch der Austausch mit mittelständischen Unternehmen aus der Region stattfinden.  
Komplettiert wird das Nutzungsgeflecht durch multifunktionale Ergänzungsflächen für den Sportpark Duisburg, die sich Richtung Regattabahn orientieren und den dort vorherrschende Bestand an Sportanlagen sinnvoll ergänzen.  
Auf dem rd. 60 Hektar großen Südareal sollen ca. 2.700 bis 3.000 Wohneinheiten entstehen. Angesichts ihrer Lage am Wasser und der Nähe zum Naturraum mit entsprechend hoher Wohn- und Freizeitqualität wird hier ein breites Angebot von qualitätsvollen Wohnformen und –typen entstehen. Neben individuellen Wohnangeboten (Stadthäuser, Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser) sind auch vielfältige Angebote im Geschosswohnungsbau vorgesehen. Hierzu gehört ebenso der öffentlich geförderte Wohnungsbau. Eine besondere Adresse entsteht durch eine rd. 250 Meter lange Promenade am Masurensee.  


Die Planung auf der Südfläche beinhaltet darüber hinaus
•         ein neues Nahversorgungszentrum mit einem mit Mix aus Vollsortimenter, Discounter, Drogerie- und Biomarkt,
•         eine Fuß- und Radwegbrücke, die Bissingheim über das neue Wohngebiet an Wedau und den Masurensee anbindet, 
•         den späteren Bau eines neuen Schienenhaltepunktes in Nähe des Nahversorgungszentrums, der im Falle der Reaktivierung der Ratinger Westbahn die Verbindung zu den Stadtzentren von Duisburg, Ratingen und Düsseldorf sicher stellt und
•         den Bau eines bis zu 15 m hohen Lärmschutzwalls entlang der verbleibenden Gleisflächen zur Sicherstellung des Lärmschutzes.  
Um diese Planung zu verwirklichen, ist die Verlagerung von rd. 240 Grabelandflächen der Bahnlandwirtschaft (BLw) und der Sportanlagen des ETuS Wedau erforderlich. In einem moderierten Planungsdialog zwischen August 2015 und April 2016 wurden in mehreren Phasen gemeinsam mit dem Vorstand der Gartenanlage und dem Vorstand des Sportvereins ETuS Wedau die Rahmenbedingungen einer möglichen Verlagerung und das Planungskonzept erarbeitet. Der Rahmenplan sieht nun einen neuen Grünbereich südlich der Wohnbebauung vor.    

V. l.: Oberbürgermeister Sören Link, Paul-Heinz Diekmann, DB Immobilien, Thomas Lennertz, Geschäftsführer BEG NRW, und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum präsentieren den neuen Rahmenplan.

Der alte Bebauungsplan 1060/1061 (Wedau, Neudorf-Süd) wurde schon vor mehr als einem Jahrzehnt visionär diskutiert, da die DB AG im Verbund mit duisport eigentlich einen öffentlich präsentierten "Masterplan Bahnlogistik" mit rund 55 ha Fläche im Sinn hatte. 

 Dann kamen vor sechs bis sieben Jahren erste Entwicklungspläne mit einem "Runddorf" und etwa 118 Wohneinheiten ins Gespräch.

Fr. 13. Mai:  

Regierungspräsidentin genehmigt den Haushaltssanierungsplan der Stadt Duisburg – Erster Meilenstein im Stärkungspakt erreicht Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat heute die 4. Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes genehmigt. Die Stadt nimmt pflichtig am Stärkungspakt Kommunalfinanzen des Landes Nordrhein-Westfalen teil und erhält für 2016 Landesmittel in Höhe von rd. 53 Mio. €. Ab 2016 ist in jedem Jahr ein mindestens ausgeglichener Haushalt darzustellen – und bis 2021 werden die Landeshilfen schrittweise auf Null reduziert.
Die Stadt Duisburg hat nicht nur für 2016 und die Folgejahre eine nachvollziehbare Haushaltsplanung vorgelegt, sondern mit dem vorläufigen Jahresergebnis 2015, das ein Plus von rund 11 Mio. Euro ausweist, auch schon ein Jahr früher bewiesen, dass der Haushaltsausgleich in der Praxis funktioniert. Dies lag - neben der Umsetzung und Weiterentwicklung der Haushaltssanierungsmaßnahmen - vor allem auch an höheren Gewerbesteuereinnahmen.
Trotz dieser positiven Entwicklung empfiehlt Anne Lütkes, weiterhin konsequent am Sparkurs festzuhalten. Dies sei derzeit durch die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen mit großen Herausforderungen verbunden. In den Bereichen Personal- und Sozialausgaben sieht Lütkes die größten Risiken der kommenden fünf Jahre. Umso wichtiger sei es, alle Konsolidierungsmöglichkeiten bei den Erträgen und Aufwendungen auszuschöpfen und auch die Beteiligungen einzubinden.
Mit Sorge blickt Lütkes auf die Absage Duisburgs an eine intensivierte Kooperation mit Essen und Mülheim im Öffentlichen Nahverkehr. Hier müsse gleichwohl eine tragfähige und kostengünstige Lösung für die Zukunft entwickelt werden. Insgesamt sieht die Regierungspräsidentin die Stadt Duisburg mit dem Erreichen des ersten großen Meilensteins jedoch auf einem guten Weg aus der jahrzehntelangen Haushaltskrise.

 

Saison 2015/2016 - Relegationsrückspiel:
 MSV Duisburg - FC Würzburger Kickers   1:2 (1:1)
Duisburg fand auch im Rückspiel kein Mittel um die Würzburger zu knacken - Obinna sieht Rot

Live aus der 'Schauinsland-Reisen-Arena' von Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Foto), Statistik Harald Jeschke

 

Di. 24. Mai 2016: Duisburg trauert nach sportlichem Abstieg des MSV in die 3. Liga

Nach dem sportlichen Abstieg in die 3. Liga: Der MSV und der Stellenwert für die Stadt
Appelle an die Fans, die Stadt und das Umfeld gab es zuhauf, was zählt ist die langfristige Verbundenheit - auch wenn es dunkle Stunden für den heimischen Werbeträger Nummer eins geben kann. Wieder einmal schwebt das berüchtigte und oft zitierte Schwert des Damokles über den Zebras, aber man muss ehrlich sein. Wo die finanziellen Möglichkeiten sich erschöpfen, muss auch ein Abspecken in Kauf genommen werden. Heißt im konkreten Fall: Wenn der MSV mehr Geld für einen gehobeneren Kader gehabt hätte, wäre es vielleicht nicht zu der Situation gekommen, dass ein aufstrebender Drittligist mit kaum zweitligatauglichen Stadion den MSV mit seiner fantastischen Arena eben aus der höheren Liga kippen kann.
Es gibt in Duisburg durchaus den Schulterschluss der Unternehmen mit dem Aushängeschild. Wenn man aber sieht, wie es ein paar Kilometer weiter entlang der A40 in Städten mit kaum einem Großkonzern gelingt, sich in höheren (Fußball)Sphären zu behaupten, ist das schon erstaunlich. Im Rückblick in der Geschichte der Quergestreiften von der Westender Straße war aber immer wieder das "Stehaufmännchen-Prinzip" vorherrschend. Auch der MSV Duisburg 1902 ist ein Traditionsverein.
Immer wieder wurde nach Rückschlägen das Wiederbeleben in der nächst höheren Liga gepackt. So gilt auch an einem erneuten besonderen Tag die Überzeugung, dass dieser MSV Duisburg alles schaffen kann - auch wenn es schier unmöglich erscheint. Die Fans des MSV haben es im schlimmen Zweitliga-Entzugsjahr 2013 in sagenhafter Manier bewiesen, dass sie treu zu ihrem Klub stehen. Dieser Rückenwind sollte viel stärker als bisher aus der heimischen Wirtschaft kommen, damit solche Situationen erst gar nicht anstehen. Das Schauinsland-Unterstützungsmodell sollte weiter um sich greifen. Unternehmer sollten einmal in den Schulen Duisburgs hospitieren, um dort zu erleben, wie die jungen Duisburger und in einem immer stärkeren Maß auch die Schülerinnen ihren MSV mögen.

 

Und: 2013 gab es für die Herren den Rauswurf aus der 2. Bundesliga, wurde mit viel Kampf noch wirtschaftlich die Dritte Liga die "Ersatzheimat" der Blau-Weißen und der "Welpenstatus" war dem Verein sicher. Jetzt kam nach dem finanziellen "Abspeckmodus" der letzten Jahre um die Schuldenlast zu drücken die Quittung mit dem sportlichen Abstieg. Sicher wird nun auf personeller Basis brutal nach Fehlern gesucht und "Opfer" gefunden. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison stiegen die Herren auf und die Damen ab - jetzt ist es umgekehrt. Wichtig wäre beiden Teams den "Welpenstatus" für einen besonderen Neuanfang zu gewähren. Kriegt ihr das hin Fans?  Harald Jeschke

Ein Indiz der Treue: Besucherstrom hatte Bundesliga-Niveau

Saison Liga Platz Zuschauer gesamt Heim Ø
2015/16 2. BL 16  333.620 Abstieg in 3.L 17+1 Releg. 18.534
2014/15 3.Liga 2 256.475 Aufst. 2.BL 19 13.499
2013/14 3.Liga 7 240.962 19 12.682
2012/13 2. BL 11 218.333 17 12.843
2011/12 2. BL 10 229.129 17 13.478
2010/11 2. BL 8 240.911 Pokalfinalist  17 14.171
2009/10 2. BL 6 239.178 17 14.069
2008/09  2. BL 6 249.950 17 14.703
2007/08 BL 18 Ab 425.696 17 25.041
2006/07 2. BL 3 Auf 306 492 17 18.029
2005/06 BL 18 Ab 428.112 17 25.183
2004/05 2. BL 2 Auf 285.926 17 16.819
2003/04 2. BL 7 160.884 17 9.464
2002/03 2. BL 8 129.028 17 7.590
2001/02 2. BL 11 127.323 17 7.490
2000/01 2. BL 11 133.977 17 7.881

 

Die unterschiedliche Gemütslage in der Stadt am 24. Mai 2016

Duisburg feiert die Zebraladies:  Eintrag in das 'Goldene Buch' nach Aufstieg und 'Perfekter Saison'

 

 

 

27. Mai: Gerhard Schröder enthüllt Lüpertz Skulptur „Echo des Poseidon“

Juni


Fr. 03. Juni: DFB erteilt Zebras Lizenz für die 3. Liga
Erwartungsgemäß hat der Deutsche Fußball Bund dem MSV Duisburg die Lizenz für die neue Saison 2016/17 in der 3. Liga erteilt. Der DFB hat den Zebras am Freitag, 3. Juni 2016, den Beschluss per Fax zugestellt. DFB-Direktor Ulf Schott teilte dem MSV in dem Schreiben mit: „Der DFB-Spielausschuss hat somit … zuständigkeitshalber entschieden, dass dem Bewerber die Zulassung zur 3. Liga 2016/17 erteilt wird.“
„Unser Dank geht an alle, die uns in der Vergangenheit und auch zur neuen Saison unterstützen“, erklärte MSV-Präsident Ingo Wald. „Unser Ziel ist es natürlich, einen Kader zusammen zu stellen, der in der neuen Saison oben angreift.“
Die Spielzeit startet am letzten Juli-Wochenende 2016 in die neue Saison und endet am Samstag, 20. Mai 2017. Der MSV eröffnet die neue Runde mit dem neuen Team offiziell beim Schauinsland-Reisen-Familientag am 25. Juni 2016 in Meiderich mit Mannschaftsvorstellung, Showtraining und einem bunten Familienprogramm bei freiem Eintritt.

23. Ruhrorter Hafenfest - 300 Jahre Duisburger Hafen bis 6. Juni


HANIEL-Bühne, Richard-Hindorf-Platz, Ruhrort, Gastronomische Angebote und Verkaufsstände Wein- und Bierstände, Flammkuchenbäckerei, Poffertjes, Bonbons, Softeis, Bücher, Kalender, Schmuck, Wellnessprodukte, Stahlwaren, Tücher, Gürtel,
Taschen, Schals u.v.m. Ruhrorter Hafen - Hafenpromenade
http://www.ruhrorter-hafenfest.de  


Schulfest an der 'Christian-Zeller-Schule' ... und plötzlich tauchte er auf

 

 

Dienstag 7. Juni, Mittwoch 8. Juni:

Hochwasserlage am Pootbach in Duisburg-Neudorf
Die zusätzliche Deichsicherung am Pootbach an der Steinbruchstraße verbleibt noch einige Tage vor Ort. Der Deich wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. Zunächst muss der Deich abtrocknen, sodass die endgültige Entscheidung über den Rückbau Anfang der nächsten Woche getroffen werden kann. Der Rückbau erfolgt dann durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg, die die Sandsäcke auch befüllt einlagern werden.  


Umliegende Waldflächen wurden als Wasserspeicher genutzt und zum Teil geflutet. Auch die dafür errichteten Sandsacksperren bleiben vorerst bestehen und das zurückgehaltene Wasser wird sukzessive in die Gewässer eingeleitet.  
Eine beschädigte Stelle auf der Steinbruchstraße wird zunächst durch eine Stahlplatte abgedeckt. Die Reparatur erfolgt Anfang der nächsten Woche. Die Straßenreinigung wird voraussichtlich morgen, 9. Juni, beendet.

Oberürgermeister Sören Link und Rechtsdezernentin Daniela Lesmeister (4. von links) informierten sich bei den Anwohnern und bei Neudorfs Bürgervereinsvorsitzenden Ottmar Birke (ganz rechts) an der Steinbruchstraße


Hochwasserlage am Pootbach in Neudorf hat sich entspannt  
Die Hochwasserlage am Pootbach hat sich stabilisiert. Die Deiche sind gesichert. Die Pumpmaßnahmen werden noch einige Stunden andauern. Aus diesem Grund ist die Lotharstraße - Neudorfer sprechen von der "alten" Lotharstraße - derzeit in Höhe der Hausnummer 270 gesperrt. Die Straßen in dem betroffenen Bereich (Waldhorn- und Steinbruchstraße) werden heute im Laufe des Tages gereinigt.

Schlimm hatte es die Häuser in direkter Nachbarschaft zum Bach getroffen. 


Überflutungen entlang der Schallschutzmauer an der Waldhornstraße durch den kleinen Pootbach - Foto Thomas Arend

 

Für die Anwohner der Lotharstraße, deren Keller in der Nacht vollgelaufen sind, bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg kurzfristig einen Sperrguttermin an. Betroffenen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203/283-5000 zu melden. Durch die massiven Regenfälle am gestrigen Nachmittag wurden zahlreiche Keller, Plätze und Unterführungen überschwemmt worden. In der Nacht waren insgesamt 500 Feuerwehrleute sowie das THW vor Ort, um die Lage zu sichern. 8.000 Sandsäcke wurden verbaut.

 

Duisburger "Integrationsrat" stellt sich mit "Resolution" gegen deutsche Demokratie
 Beschimpfung und Bedrohung unterstreichen mangelnden Integrationswillen und 'Erdogan-Treue'

 

Duisburg, 8. Juni: Reinigung der Arkaden auf der Königstraße  
Die Arkaden auf der Königstraße, Kuhstraße und Düsseldorfer Straße ermöglichen den Besuchern auch bei Regenwetter einen entspannten Einkaufsbummel. Der Stadt fehlten bisher wegen der angespannten Haushaltslage die notwendigen Finanzmittel für eine regelmäßige Reinigung der rund 560 Meter langen Überdachung, die in den Jahren 1984 bis 1987 gebaut wurde.
Das soll sich zukünftig ändern. Für das Haushaltsjahr 2017 soll die Reinigung als fester Posten im Etat eingeplant werden. Bereits in diesem Jahr konnte nun mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung eine Grundreinigung in Auftrag gegeben werden. Die vorbereitenden Arbeiten haben heute begonnen, die eigentliche Reinigung startet am kommenden Montag, 13. Juni, und wird voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen.  
 

 

Trauer um Duisburger Fußballer: TuSpo & MSV mit Benefizspiel
Der MSV trauert mit TuSpo Huckingen und allen Sportfreunden in Duisburg um Gennadi Kolb. Der 25-Jährige ist am Donnerstag, 9. Juni 2016, seinen schweren Verletzungen erlegen, die er am Sonntag zuvor im Heimspiel gegen den TSV Heimaterde erlitten hat.
Die Zebras und TuSpo werden im Rahmen der Saisonvorbereitung ein gemeinsames Benefizspiel auszutragen, dessen Erlös der Familie oder auch Projekten des Vereins zukommen wird.
„Wir wissen, dass wir damit das Leid nicht mindern können. Aber wir wollen versuchen, gemeinsam mit unseren Fans und allen Menschen in Duisburg mit diesem Zeichen ein wenig Kraft für diese schwere Zeit zu spenden“, erklärt MSV-Vorstandsvorsitzender Ingo Wald. „Wir sind fassungslos und finden keine Worte. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und seinem Team.“
Die Begegnung am 26. Juni 2016 ist das erste Vorbereitungsspiel für den MSV; über den Austragungsort und die Uhrzeit werden TuSpo und der MSV noch detailliert informieren.  

 

Schulfest an der 'Christian-Zeller-Schule' ... und plötzlich tauchte er auf
Fotoimpressionen vom 22. Duisburger Matjesfest

 

Freitag, 10. Juni:
Der Landtag beschloss Wiedereinführung der Sperrklausel

In der dritten Lesung wurde das Kommunalvertretungsstärkungsgesetz mit der nötigen Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten heute beschlossen. Damit wird die 1999 abgeschaffte Sperrklausel bei Kommunalwahlen wieder eingeführt und in die NRW-Verfassung aufgenommen. Das heißt: Nur wer mindestens 2,5 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten hat, darf demnach in den Rat einziehen.
 

 

Gleisrückbau auf dem Bahn-Areal in Duisburg-Wedau beginnt kurzfristig
Auf dem ehemaligen Bahn-Areal in Duisburg-Wedau beginnen in Kürze der Rückbau der vorhandenen Gleise und die Beseitigung des Schotters. Gearbeitet wird werktags zwischen 7 und 19 Uhr. Aus Gründen des Artenschutzes müssen die Arbeiten bis Ende September beendet werden. Im kommenden Jahr werden sie in der Zeit zwischen Mai und September fortgeführt.  
Derzeit erfolgen die politischen Beratungen zur städtebaulichen Rahmenplanung der Bahnflächen in Duisburg-Wedau. Am 20. Juni 2016 entscheidet der Rat der Stadt, ob der Entwurf zur künftigen Bebauung auf der rund 90 Hektar großen Bahnbrache Grundlage der Bauleitplanung wird. Unabhängig von dieser Entscheidung und einem späteren Beschluss über den Bebauungsplan ist es erforderlich, nach dem erfolgten Freischnitt eines Teils der Fläche mit dem Rückbau von Schienen und Schwellen sowie der Beseitigung des Schotters zu beginnen. Gleichzeitig besteht großer Bedarf an der Wiederverwendung des Schotters und eines Teils der Schienen und Weichen bei der Instandsetzung oder dem Neubau von Bahnstrecken an anderer Stelle.  
Die Schienen, Weichen und Schwellen werden über die Straße abgefahren, wobei die Masurenallee nur in Ausnahmefällen genutzt werden soll. Der Schotter wird nach seiner Aufbereitung in einer mobile Anlage über die Schiene abtransportiert. Aufgrund des Projektumfangs werden die erforderlichen Maßnahmen von einer Arbeitsgemeinschaft durchgeführt. Dabei ist oberste Prämisse, mögliche Belastungen der Anlieger zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu minimieren.  

 

27. Juni:

Duisburg trauert um Götz George  
In Duisburg betrauern viele Menschen den Tod von Götz George. Für viele war der Schauspieler nicht nur ein großer Mime in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen, sondern durch die Figur des „Schimmi“ im Duisburger Tatort auch so etwas wie eine Kultfigur. 2014 wurde in Duisburg-Ruhrort, Dreh zahlreicher Tatortfolgen, die „Horst-Schimanski-Gasse“ benannt.  
Oberbürgermeister  Sören Link: „Götz George war ein Ausnahmeschauspieler - und so ist auch seine Figur Horst Schimanski zu einer Ausnahmefigur unter den Tatort-Kommissaren geworden. Keine andere Filmfigur ist für mich so eng mit der Stadt Duisburg verbunden, wie eben jener Horst Schimanski. Obwohl Götz George sehr zurückhaltend mit der Übernahme von Schirmherrschaften war, hat er sich in Duisburg für das Ehrenamt stark gemacht und einer Kampagne sein Gesicht gegeben. Er wird mir und den Menschen in Duisburg fehlen.“

Der Schauspieler starb schon am 19. Juni im Alter von 77 Jahren. Der Schauspieler starb schon am 19. Juni im Alter von 77 Jahren. Geboren wurde er am 23. Juli 1938 in Berlin.

 

Hauptbahnhof erhält neues Hallendach  
Gute Nachrichten für Pendler und Bahnreisende: Das Großprojekt „Neues Hallendach“, das eine lange Planungszeit erforderte, nimmt Gestalt an. Einer der letzten Schritte bevor das bestehende Dach über der zwölfgleisigen Bahnhofshalle durch einen Neubau ersetzt werden kann, ist die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses, der ab Juli für zwei Wochen eingesehen werden kann. Der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes liegt mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes in der Zeit vom 1. bis 14. Juli im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement auf dem Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Stadthaus), Raum 215, in Duisburg-Mitte aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können während der Dienststunden, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, Einsicht halten.  
Der Planfeststellungsbeschluss und der festgestellte Plan können auch nach vorheriger Terminvereinbarung unter (0201) 2420-0 beim Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Essen, auf der Hachestraße 61 eingesehen werden.   Mit dem Ende der gesetzlichen Auslegungsfrist von zwei Wochen gilt der Beschluss den Betroffenen gegenüber, an die keine persönliche Zustellung erfolgt ist, als zugestellt.

34. Duisburger Landhaustreff - Zur Fußball-EM mit Fußballprominenz
 Willi „Ente“ Lippens und Peter Neururer machten es Manni Breuckmann leicht

Juli

02./03. Juli:
80 Jahre Siedlung Sittardsberg

34. Duisburger Landhaustreff - Zur Fußball-EM mit Fußballprominenz

 

Mehrbelastungen im Sozialetat gefährden Haushaltsausgleich – Stadtkämmerin Prof. Dr. Diemert setzt auf strenge Mittelbewirtschaftung Die Stadt Duisburg gehört zu den Kommunen, die pflichtig am Stärkungspakt Stadtfinanzen des Landes NRW teilnehmen. Als Gegenleistung für den Erhalt einer jährlichen Konsolidierungshilfe von rund 53 Millionen Euro wurde die Stadt Duisburg verpflichtet, ihren Haushalt spätestens ab dem Jahr 2016 auszugleichen. Das ist 2015 erstmals nach 1992 gelungen.  
Um den Haushaltsausgleich weiterhin und dauerhaft sicherzustellen, hat die Stadt Duisburg ein Frühwarnsystem etabliert, in dessen Rahmen die Entwicklung aller Haushaltsposten überwacht wird. Mittlerweile liegt eine erste Prognose der Verwaltung zum Stichtag 31.05.2016 vor. Bei fortlaufender Aufwandsentwicklung droht dem Duisburger Haushalt danach zum Jahresende ein Defizit von rund 19,77 Millionen Euro. Der von der Bezirksregierung am 11.05.2016 genehmigte Haushaltsplan sieht demgegenüber einen Überschuss von rund 6,28 Millionen Euro vor.  
Die Planabweichung von rund 26,05 Millionen Euro ist vor allem auf Mehraufwand im Sozial- und Jugendetat zurückzuführen: So droht dem Haushalt des Sozialamtes eine Planabweichung von rund 24,02 Millionen Euro, vorwiegend in einem Anstieg der Kosten für Unterkunft bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie der Kosten für Leistungen für Flüchtlinge begründet. Auf 12,68 Millionen Euro beläuft sich die Verschlechterung beim Jugendamt. Ursache sind hier insbesondere steigende Fallzahlen bei den „Erzieherischen Hilfen“.
Auch positive Entwicklungen in anderen Bereichen -  z. B. die niedrigeren Zinsaufwendungen – können diesen Mehraufwand nicht auffangen. Angesichts dieser Entwicklungen hat die Stadtkämmerin mit sofortiger Wirkung strenge Bewirtschaftungsregeln für den städtischen Haushalt erlassen. Von der Verwaltung dürfen zukünftig nur noch solche Ausgaben geleistet werden, zu denen die Stadt rechtlich verpflichtet ist oder die für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes zwingend erforderlich sind.  

Stadtkämmerin Prof. Dr. Diemert: „Das Stärkungspaktgesetz lässt uns keine Wahl: Angesichts des drohenden Defizits müssen wir unverzüglich und energisch gegensteuern. Wenn wir die Konsolidierungshilfe vom Land bekommen wollen, muss der Haushaltsausgleich 2016 sichergestellt werden.“  
Für die weitere Entwicklung des städtischen Haushalts wird es entscheidend auch darauf an-kommen, wie sich die Flüchtlingszahlen und die Unterbringungskosten entwickeln und ob Bund und Land eine zielgerichtete Entlastung der besonders betroffenen Städte von den Sozialausgaben sicherstellen. „Anderenfalls“, so die Stadtkämmerin, „drohen die vielen ungelösten Probleme in der Flüchtlingskrise und die unzureichenden Finanzierungszusagen von Bund und Land im Sozialbereich alle unsere Planungen zunichte zu machen.“ Die „Dritte Bewirtschaftungsverfügung für 2016“ tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und gilt so lange, bis die Einhaltung des Haushaltsausgleichs sichergestellt werden kann.   

 

 

 Deutsche Meister gewinnen 'Smart Beach Cup' in Duisburg

 

 

05. Juli: Thema der Woche: Wohnmarktreport 2016: Duisburg – Nord-Süd-Gefälle weiterhin deutlich

Dach einer Käsefabrik steht in Flammen - Lagerhalle bei Huntsman (vorm. Sachtleben) stand in Flammen

BZ-Thema: Wohnmarktreport 2016: Duisburg – Nord-Süd-Gefälle weiterhin deutlich

 

15. Juli:

Weitere drei Jahre Verbraucherzentralen-Hilfe in Duisburg

 

Weitere finanzielle Sicherung des Landschaftsparks
In einer Pressemitteilung vom gestrigen Tag (siehe unten) haben Regionalverband Ruhr (RVR) und das Land NRW mitgeteilt, den Trägerschaftsvertrag für die Route der Industriekultur fortzusetzen und sich stärker als bisher an den fünf Großstandorten wie Duisburg finanziell zu engagieren.

 


Entsprechende Beschlüsse wurden jetzt von der RVR- Verbandsversammlung und dem Landeskabinett gefasst. Davon positiv betroffen ist auch der Landschaftspark Duisburg-Nord, der von der Erhöhung der jährlichen Zuschüsse für Instandsetzungen und bei der Grundsicherung für herausragende Industriedenkmäler profitieren wird.

Platz für 1000 sitzende Sommerkinofans (Stehplätze 1400er Kapazität)

Fotos Harald Jeschke


Der 20-Millionen-Liter-Gasometer - das Tauchparadies

Entsprechend groß ist auch die Freude bei OB Link: „Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist mit über einer Million Besuchern pro Jahr ein Leuchtturm der Industriekultur - nicht nur für Duisburg, sondern für das gesamte Ruhrgebiet. Wir sind froh, dass die Finanzierung nun für einen Zeitrahmen von zehn Jahren gesichert ist. Das Engagement des RVR und des Landes kann ich nur begrüßen.“ Peter Joppa und Thomas Krützberg werden als Geschäftsführer der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH, zu der der Landschaftspark gehört, jetzt unmittelbar mit den Verhandlungen einsteigen, um für die Wirtschaftsplanberatungen konkrete Vereinbarungen zu treffen.

Der Landschaftspark selbst leistet zur Gesamtfinanzierung durch die Vermarktung der Veranstaltungsstätten einen erheblichen Anteil. Veranstaltungen wie z.B. Stadtwerke- Sommerkino, Extraschicht, 24-Stunden-Mountainbike-Rennen, Lichtermarkt und Traumzeit-Festival sind aus dem Freizeitangebot für Duisburg und das Umland nicht mehr wegzudenken.

Das Kletterparadies

 

Fertigstellung des Ruhrtalradweges bis zur Rheinorange  
Der Ruhrtalradweg, der nach 230 km in Duisburg am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr endet,  wurde als touristisches Highlight aufgewertet und damit der Innenhafen mit den Landschaftsräumen Ruhr- und Rheintal mit seiner spektakulären Landmarke Rheinorange attraktiv verknüpft. Dank der Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalens sowie des Regionalverbandes Ruhr (RVR), konnte das Projekt realisiert und nun fertiggestellt werden.    
Oberbürgermeister Sören Link informierte sich bei einer kleinen Radtour gemeinsam mit Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz und weiteren Gästen über die ausgeführten Arbeiten. „Es ist phantastisch, dass der Zusammenfluss von Rhein und Ruhr mit der Skulptur Rheinorange nun wieder zum Verweilen einlädt. An kaum einer anderen Stelle lässt sich das Zusammenspiel von Natur und Industrie so hautnah erleben wie hier“, so Link.  
„Der Radverkehr gewinnt zunehmend an Bedeutung. Immer häufiger kommen auch auswärtige Gäste mit dem Fahrrad nach Duisburg. Diese Art des Reisens ist eine umweltschonende Alternative zu einer Urlaubsreise mit dem Flugzeug oder dem Auto, gerade in der Sommerzeit,“ ergänzt Krumpholz.  

Zwischen der Max-Peter-Straße und der Ruhrmündung (Rheinorange) fanden in den letzten 21 Monaten umfangreiche Bauarbeiten statt, um den Radweg auf Vordermann zu bringen und das Umfeld attraktiv zu gestalten. Insgesamt wurden rund 1,63 Mio € investiert.  
Zwischen der Max-Peters-Straße bis zum Kreisverkehr an der Kaßlerfelder Straße wurde der alte nur 1,60 m breite Asphaltradweg an der Fahrbahnkante Ruhrdeich durch einen neuen 3 m breiten Weg ersetzt. Der neuen Wege wurden zu Gunsten des Radfahrers mit Abstandsgrün (Feldahornhecke und Rasenstreifen) zur Fahrbahn errichtet. Parallel zu dem Weg wurde der teilweise vorhandene Uferweg in Asphalt ausgebaut. Die Anbindung an den Uferweg erfolgt über gepflasterte Rampen. Dieser Uferweg ermöglicht den Radfahrern mit Zielrichtung „Rheinorange“ eine  kreuzungsfreie Unterführung der Karl-Lehr-Brücke.  
Zur Bündelung der Wege am Kreisverkehr wurde hier eine großzügige Platzfläche mit Sitzgelegenheiten und Fahrradständern geschaffen. Hier sticht besonders der großzügige Schriftzug „Rheinorange“ hervor, der dem Radfahrer den Weg zum Ziel weist. Das angrenzende früher verwahrloste Wäldchen wurde zu einem lichten Baumhain entwickelt und durch neue wassergebundene Wege erschlossen. Durch diese neuen Wege ist auch eine Anbindung an die signalisierte Kreuzung Am Brink/Kaßlerfelder Straße sichergestellt. An der Zufahrt Kaßlerfelder Straße wurde auf dem ehemaligen Standort der Asylantenwohnheime ein Besucherparkplatz eingerichtet.  

Auf der Weiterfahrt zum Ziel kann der Radwanderer nach 230 km an Hand von Fotobannern seine absolvierte Strecke noch einmal Revue passieren lassen. Im weiteren Verlauf wurde der marode Asphaltweg auf einer Länge von 600 m neu asphaltiert. Der letzte Kilometer bis zum Ziel bietet nun zwei Sitzplätze mit Blick auf die Skulptur und den Mündungsbereich der Ruhr.   Wo der Deichweg im Mündungsbereich Richtung Süden abbiegt, wurde ein großzügiger Sitzplatz mit Panoramatafel angelegt. Diese zeigt den Besuchern die wesentlichen Bauwerke am Horizont. Eine Stele informiert über den Ruhrtalradweg und die Entstehung und Bedeutung der „Rheinorange“. Auch der letzte Wegeabschnitt zur Rheinorange im Mündungsbereich wurde aufwendig erneuert.  
Ein besonderes Highlight im Rahmen der Projektrealisierung ist die neue Beleuchtung der „Rheinorange“, die in der Nacht in einem leuchtenden Orange erstrahlt und weithin sichtbar ist. Dank zahlreicher Sponsoren ist es dem Lehmbruck-Museum gelungen, die Skulptur mit einem neuen Anstrich zu versehen.    

Daten und Fakten
Insgesamt wurden: 2.650 m Asphaltwege 1.380 m wassergebundene Wege 1.050 qm Pflasterflächen 300 m gepflasterte Rampen hergestellt und 1.720 m Hecke aus Feldahorn, Hainbuchen und Liguster 22 Bäume, 2.100 Sträucher und 10.000 Narzissen gepflanzt.

 

14. Juli: Letzte Mauern für neues Mercator-Quartier fallen, freie Sicht auf den Burgplatz

 

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin bestieg Tiger&Turtle

 

Oma Annes Rock`n Rollator, der Bandcontest!
- Weine auf der Duisburger 'Kö' vom 04. bis 07.08.2016

 

Wiedereröffnung des Großen Saals der Mercatorhalle
Nach ziemlich genau vier Jahren wird ab dem 01.09.2016 das komplette Ensemble der Veranstaltungsräumlichkeiten in der Mercatorhalle – neben dem Kongressbereich und dem Kleinen Saal dann auch wieder der Große Saal mit bis zu 1800 Plätzen – zur Verfügung stehen.

Der Anlass wird mit einer Festwoche gefeiert. Die darin enthaltenen Elemente sind:
Eröffnungsevent am Donnerstag, 01.09.2016, ab 19:30 Uhr im Großen Saal der Mercatorhalle
- Duisburger Künstlerinnen und Künstler geben dem Duisburger Publikum „ihre Gute Stube“ zurück.
- Die Leitung auf der Bühne haben Kai Magnus Sting (Moderation) und Jupp
Götz (Musikprogramm).
- Es werden zahlreiche Duisburger Künstlerinnen und Künstler eingebunden, um die große Vielfalt der Mercatorhalle als Veranstaltungsstätte deutlich zu machen, z.B. werden die Duisburger Philharmoniker mit ihrer Kammerbesetzung ebenso beteiligt sein wie einzelne Interpreten (u.a. Mirco van Stiphout und Daniel Basso), aber auch Chöre sowie weitere Ensembles und Überraschungsgäste.
- Die Eintrittskarten können zum Preis von 15,00 € und 20,00 € (jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühr) in den Vorverkaufsstellen “Tourist Information Duisburg“ und „Theaterkasse Duisburg“ erworben werden. Der Vorverkauf beginnt am 05.08.2016.
Tag der offenen Tür am Sonntag, 04.09.2016, von 12:00 bis 18:00 Uhr
- Geöffnet wird die gesamte Mercatorhalle mit dem Großen Saal, dem Kleinen Saal und dem Kongressbereich.
- Es wird Aufführungen der Kunst- und Musikschule, der Stadt Duisburg, aber auch von kleineren Ensembles der Duisburger Philharmoniker sowie weiterer Künstler geben.
- Der Eintritt ist frei und es werden familiengerechte Rahmenbedingungen mit einem Gastronomieangebot und einem Aufenthaltsbereich für Kinder angeboten.   

Das Schreckensszenario 2012: Kein Brandschutz für die Mecatorhalle - Fotos haje

Ein Bericht aus 2007: Eröffnungsabend Citypalais/Mercatorhalle

Duisburgs Mitte verändert sich - Palmen hier, Philharmoniker dort

Draußen und drinnen...
Von Harald Jeschke (Text), Barbara Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)
 

Duisburg, 20. April 2007 - "Das ist eine Wucht in Tüten", war Dr. Alfred Wendel, Intendant des Theaters  Duisburg spontan und echt begeistert zur neuen Mercatorhalle sozusagen "aus dem Häuschen". Er war auch "Mäuschen" bei der Probe der Philharmoniker im neuen akustischen Wohnzimmer der Musiker.
"Ich sah Tränen in den Augen bei Jonathan Darlington", verriet er das Seelenleben des Dirigenten, gab aber auch zu, dass es auf ihn bei der Akustik zu Bruckner ebenso zutraf.
Kämmerer Dr. Peter Langner legt noch einen obendrauf: "Der Unterschied im Vergleich zur alten Mercatorhalle ist wie Vergleich zwischen Bundesliga und Kreisklasse." Duisburg auf dem Weg nach oben. Das städtische "Dreigestirn" (Foto Willi Bütefür links) OB Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Rechtsdezernent Wolfgang Rabe haben jedenfalls den Blick nach oben gerichtet.

 

Den Fachleuten trieb es also Tränen in die Augen. "Sie sehen ihre Erwartungen mehr als erfüllt", bestätigte  Dr. Peter Langner die seelische Hochzeit der Künstler und Musiker. Und: "Dieser neue Saal ist absolut ein Juwel für die Bürgerschaft. Dieser Raum lässt einen wirklich nicht unberührt."

Gesprochen wurde von der neuen "guten Stube" Duisburgs, der neuen  Mercatorhalle im CityPalais. 1750 Sitzplätze bietet der zentrale Raum und ganz oben unter der Decke bietet sich schon ein Gesamtblick, der es in sich hat. Es hat so etwas von Weite, Größe und ein wenig Erhabenheit - wenn im Zentrum musikalischen Könnens und der entsprechenden Akustik  das Erleben zur echten Freude werden kann.

Dabei hat das zentrale Innenleben des Palais in der City wahrlich sehr viele Gesichter. Nach zweijähriger Bauzeit ist im Herzen der Stadt ein zentrales, modernes Tagungs- und Kongresszentrum entstanden.

Mit rund 15 000 Quadratmetern Gesamtfläche bietet diese Mercatorhalle ein optimales Raumangebot mit modernster Technik und zudem Barrierefreiheit. Hubpodien, veränderbare Bühnen und einem kleinen Saal, der immerhin 600 Personen Platz bietet, runden das Angebot ab. Angenehm auch die großzügig gehaltenen Foyerbereiche mit entsprechender Pausenversorgung.
"Es gibt insgesamt noch sechs Räume, die flexibel von 50 auf bis zu 250 Personen Kapazität umgerüstet werden können. Dies gilt für exklusive Tagungsbereiche, Konferenzen, Ausstellungen oder Pressegespräche", ergänzte der städtische Schatzmeister. Er hofft, dass 30 Stunden vor der großen Eröffnung der berüchtigte Teufel des Details nicht auftreten möge.

Daten und Fakten zum CityPalais und zur Mercatorhalle:                              
Baubeginn: Januar 2005
Übergabe an Mieter zum Endausbau: ab Juni 2006
Fertigstellung: Anfang 2007
"Grand Opening': Festakt, Samstag, 21. April 2007
Eröffnung Spielcasino: Freitag, 23. Februar 2007. BGF: rund 77.000 Quadratmeter Mietfläche insgesamt:  rund 35.400 Quadratmeter
Vermietet:

15.000 Quadratmeter - Veranstaltungs-, Konzert- und Kongresszentrum der Stadt Duisburg, inklusive der Philharmonie mit Sky-Lobby und VIP-Lounge 7.500 Quadratmeter - Casino Duisburg

1.800 Quadratmeter - Hauptverwaltung der WestSpiel Casinos

1.000 Quadratmeter - Büroflächen für Duisburg Marketing 1.050 Quadratmeter - im Bereich Gastronomie und
Delikatessa-Markt 1.500 Quadratmeter - im Bereich Einzelhandel Tiefgarage mit rund 670 Stellplätzen
In der Vermarktung:

3.700 Quadratmeter Bürofläche in den Obergeschossen
der Ellipse 950 Quadratmeter für Einzelhandel

1.200 Quadratmeter im Bereich Gastronomie und Delikatessa-Markt

1: Großer Saal Kapazität 1750 Plätze)
2: Kleiner Saal (Foto oben)
3. Foyer - flexible Räume

Bühnentechnik
230 Tonnen Stahl
für Untermaschinerie, -40 Tonnen Harz für Podeste - Stahlgewicht auf dem Podium beträgt 6 Tonnen - 30 Motoren für Obermaschinerie - 15000 Meter - Leitungsverlegung
Elektroarbeiten: 175000 Meter Stromkabel -~ 7500 Meter Antennenkabel - 8700 Meter Videokabel - 8400 Meter Steuerkabel -15300 Meter Lautsprecherkabel - 380 Stück Lautsprecher - 5000 Meter EDV/Telefonkabel - ca. 1400 Steckdosen - 600 Schalter - ca. 3200 Stück Lampen und Strahler - ca. 750 laufende Meter Lichtleisten
Medientechnik.
 ca. 80000 Meter Medienkabel -350 Stück Versatzkästen - 6 Regieräume
Böden: ca. 6500 Quadratmeter Parkett - ca. 2100 Quadratmeter Naturstein - ca. 6000 Quadratmeter Teppichboden - ca. 1200 Quadratmeter Fliesenboden Lichtwand Großer Saal: ca. 1,4 Millionen Farben möglich Einrichtungen z.B.: 2610 Stühle - 33 Schminktische - 56Garderobenschränke -1800 Kaffeegedecke - 1800 Platzteller -1800 Menüteller-3000 Suppentassen - 3000 Suppenteller - 7500 Tafelmesser - 7500 Tafelgabeln - 2600 Weißweingläser - 2600 Rotweingläser - 2600 Wassergläser - 3400 Biergläser etc.
Decken: 11800  Quadratmeter Gipskartondecken ohne "Großer und Kleiner Saal" Deckensegel "Großer Saal": Anzahl 4 - Gewicht schwerstes Segel 7,5 Tonnen Decke "Kleiner Saal": 410 Quadratmeter Decke "Großer Saal": 1410 Quadratmeter Sonderpodeste für Veranstaltungen: 56 Stück

Scheinwerfer für Großer und Kleiner Saal: 258 Stück Schlaflose Nächte: ca. 1000 Lüftung/Klima: 16 komplette Anlagen - 9000 Quadratmeter Blechkanäle verlegt - 210000 Kubikmeter Luftumwälzung Türanlagen: 230 Schlösser / Schlüssel
 

Die neue "gute Stube Mercatorhalle" Duisburgs - Stars in Concert zur Einweihung 

 Das Eröffnungsprogramm

- Am Montag, den 23. April,  und Dienstag, den 24. April,  werden die Duisburger Philharmoniker den Konzertsaal für Proben nutzen, um für die Konzerte am 25. und 26. April bestens vorbereitet zu sein. Am Dienstagnachmittag werden die Proben öffentlich sein. 

- Parallel wird am 25. April eine Tagung zum Thema „Immobilien Standort Duisburg“ des Heuer Dialoges aus Düsseldorf in Kooperation mit der GFW Duisburg im Tagungsbereich der Mercatorhalle durchgeführt, an dem u. a. auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland teilnehmen wird. 

- Am 27. April werden als Reminiszenz an die Duisburger Künstler- und Kulturszene „The Pops“ und Kai Magnus Sting das Abendprogramm bestreiten. Der Kartenvorverkauf hierfür startet ebenfalls am 15. Februar.  

- Die Stadt Duisburg wird am 28. April mit der Fachtagung „Baustelle Zukunft“ den ersten Kongress zum Thema Sprachförderung und Integration in Duisburg mit über 500 Teilnehmern in der Mercatorhalle durchführen. 

- Der 29. April wird ganz im Zeichen der Klassik stehen. Das WDR Sinfonieorchester wird in Kooperation mit den Duisburger Philharmonikern ein Gastkonzert in der Mercatorhalle Duisburg geben.

 - Der 30. April wird die Eröffnungstage mit einer Party zum „Tanz in den Mai“ abschließen. Hier werden Junggebliebene ab 30 Jahren angesprochen, die in einem exklusiven Rahmen mit hochwertiger Gastronomie in den neuen Monat tanzen möchten.

Ende einer Geschichte, die Duisburg und - andere - fast ein Jahrzehnt beschäftigte

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28. - 30. Juli:
Begeisterte Besucher, begeisternde Künstler und Festwetter
 Das 5. Stadtfest rockt die City
- ... und Teil II

August

Das 5. Stadtfest rockte die City - ... und Teil II
Weine auf der Duisburger 'Kö' vom 04. bis 07.08.2016

Deutsches Kanu-Olympiateam im Duisburger Rathaus


Das Kanu-Olympiateam (sitzend der mehrfache Welt-und Europameister Max Hoff) trug sich in das Goldene Buch ein

 

Stahlhochstraße 'Marientor': nur Reparatur statt 2009er-Konzept

Marientor: Stadt geht ein wichtiges Verkehrsinfrastrukturprojekt an  
Duisburg, 25. August 2016 - Der Verkehrsknotenpunkt Marientor ist einer der am stärksten belasteten Knotenpunkte im Stadtgebiet. Er hat im Zusammenhang mit der „Logistikdiagonale“ und der hiermit verbundenen Funktion für den Schwerlastverkehr eine zentrale Verkehrsbedeutung. Wesentlicher Bestandteil ist die Stahlhochstraße. Diese ist mit ihrer Stahlkonstruktion (Rampe) ein Teil des Brückenzuges über dem Marientorplatz und hat eine wichtige Funktion als innerstädtische Straße, welche die Stadtteile Duisburg-Altstadt und Duisburg-Ruhrort miteinander verbindet sowie als Anbindung zur Bundesautobahn A40 dient.  
Im Rahmen von Bauwerksprüfungen sind Mängel festgestellt worden, die Instandsetzungsarbeiten zwingend erforderlich machen. Eine Sanierung der Stahlrampe Marientor ist ohne Sperrung und verkehrliche Einschränkungen leider nicht möglich, so dass während der Zeit der Instandsetzungsarbeiten wichtige Fahrtbeziehungen zeitweise nur eingeschränkt bzw. nicht zur Verfügung stehen werden.
Die Verkehrsplaner der Stadt Duisburg werden sich jedoch bemühen, die Einschränkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.  
Die Planungsleistungen zur Erstellung eines Instandsetzungskonzeptes sollen in 2016 beginnen, so dass die Ausschreibung bzw. Vergabe in 2017 durchgeführt und anschließend die Umsetzung der Sanierungsarbeiten (2017/2018) erfolgen kann.  
Durch die Sanierung der Stahlrampe soll für die nächsten Jahre die verkehrliche Funktionsfähigkeit im Bereich des Verkehrsknotenpunktes Marientor sichergestellt werden. Aufgrund der zu erwartenden Zunahme des Logistikverkehrs und den hiermit verbundenen zusätzlichen Belastungen wird langfristig ein Vollumbau des Bereichs notwendig und geplant. Diese Planungen werden nun parallel zur Sanierung der Stahlrampe seitens der Stadt Duisburg konkretisiert, so dass langfristig – unter Wegfall der Stahlrampe - eine Optimierung der verkehrlichen sowie städtebaulichen Situation vor Ort erreicht werden kann.

Zur Erinnerung

In speziellenAusschüssen (BV Mitte/ Stadtenentwicklung und Verkehr )Sitzungen stellte vor sieben Jahren der damalige Baudezernent Jürgen Dressler die Umgetaltungspläne auch aufgrund der Planungen zum gesamtstädtischen Verkehrskonzept, der Lkw-Andienung Logport und dem Masterplan Fosters sowie der hohen Sanierungsbedürftigkeit der Hochbrücke die Umgestaltung Knotenpunkt Marientor vor:

2009:Umgestaltung Knotenpunkt Marientorplatz 

Duisburg, 29. Januar 2009 - Das Marientor, eigentlich der gesamte Marientorplatz, steht seit Anfang der 1970er Jahre in der Diskussion. Damals schon nach kurzer Zeit der errichteten Hochbrücke mit dem Anschluss zur A40 und zu den Stadtteilen Kaßlerfeld, Neuenkamp und Ruhrort hier sowie Altstadt, Stadtmitte und Hochfeld dort. Nach dem Bau des Theaters am Marientor in den 90er Jahren begann die intensive Phase der Überlegung, was man endgültig mit dem gesamten Knotenpunkt machen sollte. Der Lkw-Infarkt war schon da, nur allein mit Bypässen war dem Verkehrsfluss nicht mehr beizukommen.
Jetzt legten die Stadtplaner eine Lösung vor, die nicht nur die Verkehrssituation sondern gleich die städtebauliche notwendigen und optisch ansprechenden Variante mit wirtschaftlichem Hintergrund aufgreift. Immerhin droht eine Gesamtsanierung der fast 40 Jahren alten Hochbrücke (knapp 3 Millionen Euro) oder gar die sofortige Sperrung. Bei der Kostenrechnung dieses Szenarios ist die der Bezirksvertretung Mitte vorgelegte Lösung  die wesentlich günstigere und zudem durchaus ansprechende Lösung. Das dabei in den Planungsansichten gleich das gesamte Umfeld schon mit den geplanten optischen und baulichen Wünschen (Parkplatz hinter der Marienkirche, Steinsche Gasse) ausgestatet wurde lässt vermuten, dass hier Investoren angeklopft haben. Ohne hin hatte auch der Masterplan des Lords hier wesentliche städtebauliche sowie Verkehrs lenkende Veränderungen angemahnt.
 
Aufgabenstellung und Sachverhalt
Der Marientorplatz ist ein unübersichtlich gestalteter Verkehrsknotenpunkt am südlichen Stadtring über den die Innenstadt an die Autobahnen A40 und A59 sowie die südlich gelegenen Stadtteile angebunden sind. Neben der verkehrlichen Bedeutung hat der Marientorplatz damit zugleich die Funktion eines „Stadttors“. Er wird überspannt durch die Hochstraße Marientor, die in südlicher Richtung durch eine Stahlrampe auf die Null-Ebene, auf die Plessingstraße, zurückgeführt wird. Diese Rampe wurde vor ca. 40 Jahren als Provisorium erstellt und befindet sich noch heute in dieser Funktion.
In einem ersten Schritt wurde eine geometrische Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientorplatz durchgeführt. Für die Umsetzung wurden folgende Randbedingungen formuliert:
• Die Verkehrsführung soll übersichtlich gestaltet werden in dem die Verkehrsströme ähnlich einem Kreisverkehr ohne Lichtsignalanlage geführt werden. Ziel soll es sein die Komplexität des Knotenpunktes zu reduzieren um so die Verkehrsführung zu vereinfachen und für den Verkehrsteilnehmer begreifbar zu machen.
• Die Umgestaltung des Knotenpunktes soll sich weitestgehend am Bestand orientieren, d.h. es sollen so weit wie möglich vorhandene Fahrbahnflächen genutzt werden, um die Umbaukosten zu minimieren.
Als Ergebnis dieser Untersuchung wurden zwei Konzepte vorgestellt. Das erste Konzept sah vor die Hochstraße zu belassen. Das zweite Konzept beinhaltete den Rückbau der Hochstraße (ab Höhe Unterstraße). Dieses zweite Konzept, welches von den Beteiligten favorisiert wurde, bildet die Grundlage der weiteren Überlegungen und Vorgehensweise. Zum Einen ist nur beim Rückbau der Hochstraße eine anspruchsvolle Gestaltung und somit eine städtebauliche Aufwertung des Knotenpunktes möglich, zum Anderen liegt ein nicht unwesentlicher Vorteil im Rückbau der Stahlrampe. Diese befindet sich zur Zeit in einem so schlechten baulichen Zustand, dass im Rahmen der Bauwerkserhaltung in naher Zukunft umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich werden, die eine Vollerneuerung einzelner Komponenten beinhaltet.

Aufbauend auf der geometrischen Machbarkeitsstudie erfolgte eine verkehrliche Untersuchung zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientor. Die bei der Untersuchung zu beachtenden Randbedingungen wurden wie folgt formuliert:
• Die prognostizierten Verkehrsmengen resultierend aus der Osttangente sind zu berücksichtigen.
• Benachbarte Knotenpunkte sind je nach Erfordernis mit in die Untersuchung einzubeziehen.
• Falls erforderlich ist das Prinzip der Verkehrsverdrängung/-verlagerung anzuwenden.
• Die Erschließung der Innenstadt soll erfolgen über ein radiales Routenprinzip. Das in Duisburg vorhandene Autobahnnetz bietet hierzu bereits ideale Grundvoraussetzungen.

Aufbauend auf der geometrischen Machbarkeitsstudie sowie in Abhängigkeit von der verkehrstechnischen Bewertung mit dem Simulationsprogramm NONSTOP wurde in einem iterativen Prozess der in Anlage 1 dargestellte Kreisverkehr ohne Lichtsignalanlage (LSA) entwickelt.
Das Prinzip, das dem dargestellten Vorentwurf zu Grunde liegt, beruht auf einem „großen‘, zweistreifig ausgebildeten Kreisverkehrsplatz, dessen acht Knotenpunktarme soweit möglich mit einstreifigen Zu- und Ausfahrten ausgebildet sind. Einige tangentiale Führungen werden aus Gründen der Leistungsfähigkeit oder der Geometrie mit eigenständigen Bypässen versehen. Dies führt zu notwendigen Verflechtungen innerhalb der Kreisfahrbahnen. Das Prinzip ermöglicht die Herstellung eines leistungsfähigen Kreisverkehrs, der gleichzeitig durch die einstreifigen Zu- und Ausfahrten die Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer gewährleistet.
Für den nichtmotorisierten Verkehr ergeben sich zugunsten der Leistungsfähigkeit, der Geometrie des Kreises und der Verkehrssicherheit, durch die Anlage des „großen“ Kreisver kehrsplatzes Veränderungen für die vorhandenen Fuß- und Radwegebeziehungen. Eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme findet sich im der Anlage 1 beigefügten Erläuterungsbericht.

Rampe Marientor / baulicher Zustand
Die Rampe Marientor wurde 1970 als Provisorium gebaut. Die Lebensdauer einer solchen Brücke beträgt nach Angaben des Herstellers ca. 30 Jahre.
Der bauliche Zustand dieser Behelfs brücke ist nach fast 40 Jahren Einsatz so schlecht, dass im Rahmen der Bauwerksunterhaltung eine Vollsanierung einzelner Komponenten durchgeführt werden müsste. Eine im Jahr 2006 durchgeführte einfache Prüfung nach DIN 1076 ergab eine Zustandsnote des Bauwerks von 3,9 ( Note 3,5 —4,0 ungenügender Bauwerkszustand nach Rl-EBW-PRÜF, Richtlinie vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen).
Die Hauptprüfung 2009 bestätigt den ungenügenden Bauwerkszustand. Eine Schadensausbreitung oder Folgeschädigung kann kurzfristig dazu führen, dass sich ein irreparabler Bauwerksverfall einstellt.
Eine im Zuge der Hauptprüfung 2009 durchgeführte Kostenkalkulation ergab, dass zur Behebung der Mängel ca. 2,3 MIO € netto Baukosten aufgebracht werden müssten, dies entspricht ca. 2,7 MlO € brutto. Honorarkosten sind hier noch nicht berücksichtigt. Diese lnstandsetzungskosten könnten beim Abbruch der Rampe eingespart werden.

Kostenschätzung
Im Rahmen der Ausarbeitung wurde eine Grobschätzung der Kosten vorgenommen. Die Schätzung berücksichtigt folgende Gewerke:
• Straßen- u. Wegebau, Straßen- und Wegerückbau, Anpassung vorhandener Fahrbahnflächen
• Umbau Knoten Vulkanstr./Werftstr. (kI. Kreisverkehr)
• Verbreiterung Auffahrtsrampe A40
• Verschiebung Parkplatz Marientorstraße
• Rechtsabbiegerstreifen Knoten Weftstr. / Marientorstraße
• Anpassung LSA Knoten Weftstr. / Marientorstr.
• Beschilderung / Ausstattung
• Pförtnerampeln
• Rückbau Betonbrücke
• Rückbau Stahlbrücke
• Erlös Verkauf Stahlbrücke
Die Kosten inkl. Rückbau der Hochstraße betragen rund 3,2 Mio. Euro netto bzw. 3,8 Mio. Euro brutto. Davon entfallen ca. 1,6 Mio. Euro netto auf den Rückbau der Hochstraße.
Die im Lageplan nicht dargestellten Anpassungen an den Straßenverkehrsanlagen im Umfeld des Untersuchungsraumes, die aus verkehrlichen oder städtebaulichen Gründen erforderlich sein können, sind in dieser Kostenschätzung nicht enthalten. Der
Untersuchungstiefe entsprechend wurde evt. Sekundärkosten nicht angesetzt. Eine weitere Verfeinerung der Kostenschätzung ist vertiefenden Planungsphasen vorbehalten. Die Flächen innerhalb der Kreisfahrbahn, wo sich heute Fahrbahnflächen und Parkstände befinden, wurden in die Kostenermittlung einbezogen, da vom Rückbau dieser Verkehrsflächen ausgegangen wurde.
Unter Berücksichtigung der anstehenden Sanierungskosten für die Stahlrampe Marientor von 2,7 Mio. € brutto, die beim Abbruch der Rampe entfallen würden, reduzieren sich die Kosten für die Umgestaltung des Knotenpunktes Marientor auf ca. 1 Mio. € brutto.

Städtebauliche Potenziale
Aus der verkehrlichen Neuorganisation des Marientorpiatzes ergeben sich einzigartige städtebauliche Potenziale, diesen Ort zu einem repräsentativen Stadteingang zu entwickeln:
Innenstadt, Innenhafen und der Stadtteil Hochfeld können in ihrer Unverwechselbarkeit am Marientor präsentiert werden. Im Detail bedeutet dies, den Endpunkt des Sonnenwalls zu formulieren und den Übergang nach Hochfeld zu verdeutlichen. Die räumlich-funktionale Verflechtung des Marientortheaters mit der Innenstadt kann betont werden. Kurze Wege zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Hochfeld können entwickelt werden (Anlage 2).
Leitlinien der städtebaulichen Umgestaltung des Marientorplatzes und unmittelbar angrenzender Flächen sind:


• optische Aufwertung des Marientortheaters durch Fassadensanierung und einen Wasserspiegel auf den Vorplatz
• Sanierung von Bestandsgebäuden und Fassaden
• einheitliches Lichtkonzept für Bestands- und Neubauten
• Baulückenschließung durch Neubau
• einheitliches Farb- und Lichtkonzept für Neubauten. Auf die Erarbeitung des Lichtkonzeptes des Marientorplatzes ist besonderes Augenmerk zu richten, da hiermit kurzfristig die Veränderung der Eingangssituation hin zu einem repräsentativen Stadteingang verdeutlicht werden kann. Ergänzend sollte hierbei Kunst im Straßen- und öffentlichen Raum zum Einsatz kommen.
Im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung ist unter städtebaulichen Gesichtspunkten eine konsequente möglichst gradlinige Straßenführung zu verfolgen, um nicht baulich oder funktional Flächen zu minimieren. Grundsätzlich gilt, dass der Umbau des Marientorplatzes neue hervorragend erschlossene und positionierte Flächenpotenziale für bauliche Nutzung mit kurz-, mittel- und langfristiger Perspektive bietet.

Weiteres Vorgehen
Die Planung zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientorplatz soll weiter verfolgt werden.
Mögliche Impulse und Auswirkungen auf das Umfeld werden im Rahmen dieser Entwurfsplanung detailliert untersucht. Insbesondere sind die Belange des nichtmotorisierten Verkehrs zu betrachten und bei Bedarf zu optimieren.


Anlage 1

Erläuterungsbericht zu Anlage 1
Durch den vorgesehenen Abriss der Hochbrücke erhöht sich die Verkehrsbelastung des „großen“ Kreisverkehrsplatzes. Um diesen zu entlasten, ist es erforderlich nach Möglichkeit bedeutende Verkehrsströme so zu führen, dass sie den Verkehrsfluss auf der eigentlichen Kreisfahrbahn nicht beeinflussen. Ein wesentlicher Verkehrsstrom, der entsprechend verlagert werden kann, ist die Fahrbeziehung von der Vulkanstraße und der Charlottenstraße in Richtung A 40 bzw. Am Brink. Dieser Strom weist als Teil der Logistikdiagonale einen erheblichen Lkw-Anteil auf und fließt heute über den zentralen Bereich des Marientorplatzes, unter der Hochbrücke hindurch, zur Auffahrtsrampe. Um ihn zukünftig ohne Beeinflussung des „großen“ Kreisverkehrsplatzes abwickeln zu können, soll er über die Werftstraße und Marientorstraße geführt werden.
Dafür ist die Aufhebung des Lkw-Verbotes in der Marientorstraße, das heute für diese Fahrtrichtung gilt, erforderlich. Darüber hinaus ist vorgesehen am Knoten Werftstraße / Marientorstraße einen Bypass anzulegen, der diese Fahrbeziehung störungsfrei abzuwickeln hilft. Die Zufahrt zur Auffahrtsrampe erfolgt am Rande des „großen“ Kreisverkehrsplatzes über eine eigene Fahrspur, so dass insbesondere die Lkw im Bereich der Steigung nicht nochmals anhalten müssen.
Die verbleibende linke Fahrspur der Auffahrtsrampe entwickelt sich nach dem Verflechtungsbereich V 1 aus einer zweispurigen Ausfahrt des „großen“ Kreisverkehrsplatzes. Die rechte Spur resultiert dabei aus dem erforderlichen Bypass in der Steinschen Gasse der dort für eine leistungsfähige Zufahrt und insbesondere eine störungsfreie Abwicklung der Busslinie 923 zur Marientorstraße sowie der Linien 926, 928, SB 10 und SB 30 zur A 40 sorgt. Diese Bypassspur muss von Verkehren gequert werden, die die Ausfahrt Marientorstraße, von der Heerstraße oder Plessingstraße kommend, Richtung Innenhafen, Neuenkamp oder Gewerbegebiet Hochfeld nutzen. Die notwendige Verflechtung (Bereich V 2) zwischen diesen beiden Strömen erfolgt auf der Kreisfahrbahn im Bereich des Bunkers. Eine Zufahrt aus der Marientorstraße in die Kreisfahrbahn kann wegen der 2-streifigen Ausfahrt Richtung Rampe aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht vorgesehen werden. Somit müssen die betroffenen Verkehrsströme über die Werftstraße und die Vulkanstraße zum „großen“ Kreisverkehrsplatz geführt werden.
Aus geometrischen Gründen kann neben der Kreiszufahrt Vulkanstraße die Charlottenstraße nicht als weitere Hauptzufahrt zum „großen“ Kreisverkehrsplatz ausgebildet werden. Da die Vulkanstraße für die Ströme vom Innenhafen und Neuenkamp in Richtung Heerstraße, Plessingstraße und Steinsche Gasse genutzt werden muss, wird die Charlottenstraße als Hauptverkehrsstraße abgebunden und nur noch entsprechend einer Anliegerstraße an die Vulkanstraße unmittelbar vor dem „großen“ Kreisverkehrsplatz angeschlossen.
Die Verkehre die heute die Charlottenstraße nutzen, werden zukünftig über die Vulkanstraße fahren. Von dort werden sie teilweise — entsprechend der Logistikdiagonale — als Linksabbieger zur Werft- und Marientorstraße fahren. Die Logistikdiagonale wird außerdem mit der weiteren Entwicklung Logports stärker belastet werden. Es ist daher erforderlich die Leistungsfähigkeit des Knotens Vulkanstraße / Werftstraße zu erhöhen. Dies erfolgt durch die Anlage eines Kreises, der im Zuge der Vulkanstraße mit einem Bypass versehen wird.
Die direkte Nachbarschaft von zwei Kreisverkehrsplätzen macht es erforderlich Stauungen, die von der einen Kreiszufahrt bis in die Kreisfahrbahn des benachbarten Kreises anwachsen könnten, zu vermeiden. Ansonsten würden sich die Verkehrsstörungen unmittelbar potenzieren. Dies wird in dem vorliegenden Fall dadurch sichergestellt, dass der „große“ Kreisverkehrsplatz keine Ausfahrt zur Vulkanstraße erhält. Ausfahrten in Richtung Innenhafen, Neuenkamp und Gewerbegebiet Hochfeld erfolgen daher über die Marientorstraße. Rückstauungen vom „großen“ Kreisverkehrsplatz zum „kleinen“ Kreis werden durch den Bypass an der Zufahrt Vulkanstraße.


 

Mit diesen Werten ergeben sich für die einzelnen Zu- und Ausfahrten des großen Kreisverkehrsplatzes die in der Anlage 1 ebenfalls dargestellten Verkehrsqualitäten zwischen A (beste Qualität) und E/F (vollständige Ausnutzung der Kapazität)

Anlage 2.1

Anlage 2.2 Bezirksvertretungen 2009 - BV Mitte 29. Januar 2009 

Freude über weitere finanzielle Sicherung des Landschaftsparks

Vermeintliche Delfinschützer gefährden die Gesundheit der Duisburger Delfine

Erschließung des Gebietes zwischen Großenbaumer und Rahmer See sowie der Bahntrasse in BV Süd (25. August)

Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr in Bergheim MUSS bestehen BLEIBEN!

 

31. August:

Bezirksamtsstrukturen werden angepasst
 
Von wegen 'Bezirke stärken', SPD/CDU schaffen Bezirksämter ab!

Arbeitslosenquote in Duisburg mit 13,1 Prozent immer noch Spitze

September

1. September - Wieder zuhause! Duisburg hat seine „Gute Stube“wieder mit Leben füllen können!
Die Wiedereröffnung des Großen Saals der Mercatorhalle wurde gebührend gefeiert. Etwa 1.700 Gäste besuchten die Wiedereröffnungsveranstaltung des Großen Saals am 01. September.

Schlüsselübergabe durch Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Krützberg (Kulturdezernent Stadt Duisburg) und Peter Joppa (Geschäftsführer Duisburg Kontor Hallenmanagement) (v.l.)

Bei der Auftaktveranstaltung zeigte die Mercatorhalle dem begeisterten Publikum was alles in ihr steckt und die Moderatoren Kai Magnus Sting und Jupp Götz führten mit viel Charme und Humor durch den Abend.


Die gut gefüllte "Gute Stube Duisburgs"

 

Als Überraschungsgast war auch Piet Klocke mit dabei, der ebenfalls für beste Stimmung sorgte. Die Veranstaltung war rundum gelungen und zeigte das breite Repertoire, das die Mercatorhalle bedient. Nicht fehlen durften natürlich die Duisburger Philharmoniker (in Kammerbesetzung), die nun wieder in ihre Heimstätte zurückgekehrt sind. Von Anja Lerch über Daniel Basso und Mirko van Stiphaut bis hin zur Prinzengarde der Stadt Duisburg wurde ein buntes Programm geboten.


Ein Abend von Duisburgern für Duisburger. Mit dabei: Kai Magnus Sting, Jupp Götz, Daniel Basso und Mirko van Stiphaut (v.l.) - Fotos krischerfotografie.de

 

Für Begeisterung sorgte auch die viel gelobte gute Akustik im Großen Saal, die nun noch besser ist als zuvor. Allen Gästen war die Freude darüber anzumerken, dass die Mercatorhalle nun wieder in Gänze der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Sie hält schon wieder zahlreiche tolle Veranstaltungen bereit. Von Lang Lang über Eckard von Hirschhausen, vom WDR Sinfonieorchester bis zu dem Ball der Schifffahrt, von der Prinzenkürung bis zum Stadtwerkechor.
Weiter geht es am 04. September mit dem Tag der offenen Tür! Nach der fulminanten Wiedereröffnung des Großen Saals lädt die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH am Sonntag, 04. September 2016 von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Mercatorhalle ein. Hier haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Halle auf vielfältige Weise zu erleben.

 

07. September:
Hauptbahnhof-Sanierung
14. September: Erneuter Bombenfund am Rheindeich in DU-Mündelheim!

 

16. September: 300 Jahre Duisburger Hafen Feier mit Ministerpräsidentin und Bundesverkehrsminister

20. September:

Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Platzes vor dem Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofes - von Harald Jeschke
Die Informationsveranstaltung zur geplanten Umgestaltung der Friedrich-Wilhelm-Straße und zur Umgestaltung des Platzes vor dem Ostausgang des Hauptbahnhofes, Kammerstraße zwischen Ostausgang und Neudorfer Straße, fand in der Aula der Globus Gesamtschule an der Gottfried-Könzgen-Straße 3 in der Stadtmitte statt.  
Der Planungsentwurf für den Platz  am Ostausgang des Hauptbahnhofs wurde präsentiert. 

Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum - mit Mikrophon - führte durch die Informationsveranstaltung. Das beauftragte Planungsbüro aus Dortmund stellte durch Geschäftsführer Bünermann die Entwürfe vor. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt (IHI) wurde die Umgestaltung des Platzes Ostausgang Hauptbahnhof und der Friedrich-Wilhelm-Straße vom Rat beschlossen. Die Entwürfe sind Grundlage zur Beantragung der notwendigen Fördermittel. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich dort zu informieren. Knapp 30 Anwesende verfolgten die Vorstellung.

Nach intensiver Beobachtung der jetzigen Situation soll mit einem Budget von rund 2 Millionen Euro die gesamte Lage wie unten stehend nach Information, Beschluss im Rat, Förderantragstellung und der Bewilligung ab dem Sommer 2018 verändert werden.

Ein Kernpunkt ist dabei die Versetzung der jetzigen zentralen Ampelanlage im Einmündungsbereich der Kammerstraße in die Neudorfer Straße.

Aber auch die Umkehrung der jetzigen Einbahnstraßenregelung an der Otto-Keller-Straße - wenn die Übergangslösung des Fernbusbahnhofs ab 2017/18 auf die Westseite des Hauptbahnhofes verlagert wurde - war ein weiterer zentraler Punkt.

 

Die blauen Rechtecke sind die Haltstellen der DVG-Busse, was bei den Bürgern sofort die Frage aufkommen ließ, ob es im Einmündungsbereich Kammerstraße/Neudorfer Straße der in die Neudorfer Straße rechts abbiegenden Busse nicht Platz für zwei Gelenkbusse geben könnte, um Rückstau vermeiden zu könen. Planer und Verwaltung wollen das prüfen.

Auch beim sogennanten Taxispeicher von 15 bis 20 Taxen tauchte die Frage auf, ob dies nicht auf 30 erhöht werden könnte.

Das sei, so der Dortmunder Planer, nicht möglich und sei aufgrund der Erfahrung dort auch nicht erforderlich.

Fotos Harald Jeschke

 

Anmerkung/Fazit:

Das in diesem wichtigen Bereich etwas getan werden muss ist unstrittig. Die vorgetragenen Informationen waren gut. Über das eine oder andere Detail lässt sich mit Fug und Recht diskutieren. So kam auch von Reiner Meyer (Bezirksbügermeister) die Frage auf, was mit dem ehemals geplanten 8000-Euro-Hinweisschild "Neudorfer Tor" sei.

Anregung hierzu:
Der neue Kreisel bietet in der Mitte - also in ausgezeichneter Lage - einen besonderen Platz für ein solches Hinweisschild namens "Neudorfer Eingangstor"
zur Herausstellung des fast größten Bildungs-Stadtteils Deutschlands sollte hervorgehobenwerden.
Wer hat schon Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie:
Universität Duisburg - Essen
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (ehem. VBD)
Institut für Pianistik Musikschule Duisburg-Neudorf 
Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen
Salomon Ludwig Steinheim-Institut
Das intelligente Haus
Sankt Petersburger Musikschule
PTA - Lehranstalt Duisburg - Staatlich anerkannte Lehranstalt für pharmazeutisch technische Assistenten  zu bieten. Harald Jeschke

 

Königstraßensanierung

Beschluss vom Februar 2016: Im Rahmen des Stadtbahnbaus wurde die Königstraße in den 1990er Jahren neu gestaltet. Dem Kraftfahrzeugverkehr steht die Königstraße seitdem mit Ausnahme des Anlieferverkehrs nicht mehr zur Verfügung. Zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt werden jedoch verstärkt Veranstaltungen im Bereich der Fußgängerzone durchgeführt, so dass die Oberfläche zusätzlichen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Aufgrund der gesteigerten Beanspruchung mit hohen LKW-Lasten brechen viele der großformatigen Natursteinplatten und stellen zunehmend eine Gefahrenstelle dar.
Da die Instandsetzung sowie die Beschaffung neuer Natursteinplatten sehr kostenintensiv sind, wurden Gefahrenstellen in den letzten Jahren zunehmend durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien (Asphalt, Betonsteinpflaster) provisorisch geschlossen. Dies hat zu einem insgesamt deutlich schlechteren Gesamterscheinungsbild des zentralen Fußgängerbereiches geführt. Zur Verbesserung dieses Erscheinungsbildes der Haupteinkaufsstraße hat die Verwaltung unter Berücksichtigung der Haushaltslage eine über 4 Jahre laufende abgestufte Vorgehensweise zur Beseitigung der Missstände erarbeitet.
Demnach sollen ab dem Haushaltsjahr 2016 jährlich rd. 500.000.- € zur Sanierung der Königstraße zur Verfügung gestellt werden, so dass in sinnvoll abgestimmten Bauabschnitten die Oberfläche der Königstraße (inkl. Unterbau) in den nächsten 4 Jahren erneuert werden kann.

Der Anlieferverkehr wird im Wesentlichen auf den Flächen abgewickelt, in denen der Oberbelag aus großformatigen Natursteinplatten besteht und durch Natursteinpflasterrinnen/Mulden und Klinkerflächen gefasst ist. Vor dem Hintergrund der für Fußgänger leitenden Wirkung, die bei Verwendung eines einheitlichen Materials erzeugt wird, sollen hier die Natursteinplatten gegen ein Betonsteinpflaster ausgetauscht werden, das auch auf dem Portsmouthplatz (Format 15cm x 30cm, durchgängig im Farbton Palladiumsilber, mittlerer Graufarbton) Verwendung findet.
Die aufgenommen Natursteinplatten werden eingelagert und zur Ausbesserrung anderer schadhafter Stellen verwendet werden. Durch den Einsatz von Betonsteinpflaster kann die Oberfläche im Vergleich zum Natursteinpflaster um ca. 50% kostengünstiger erneuert werden.
Das vorhandene Ziegelpflaster im Bereich der „Aufenthaltszonen“ (zwischen den Baumreihen und Bänken) wird beibehalten und in die weitere Planung integriert bzw. ergänzt.
Die Belange der Barrierefreiheit werden durch die vorhandenen Hausfronten bzw. –kanten, die als Orientierungshilfe zur Verfügung stehen, ausreichend berücksichtigt, so dass auf den Einbau eines zusätzlichen taktilen Leitsystems verzichtet werden kann. 

Bauabschnitte:
Die Gesamtsanierung der Oberfläche gliedert sich in vier vorläufige Bauabschnitte:
1. Abschnitt Südlicher Bereich der Königstraße (zwischen Klinkerfläche und Entwässerungsmulde) beginnend vom Kuhtor über die Düsseldorfer Straße und Claubergstraße bis zur Ausbaugrenze König-Heinrich-Platz.
2. Abschnitt Nördlicher Bereich zwischen Steinsche Gasse und Kuhtor, zwischen König-Heinrich-Platz und Landgerichtsstraße, zwischen Hönig-Heinrich-Platz und Averdunkplatz,


3. Abschnitt Nördlicher Bereich zwischen Am Burgacker und Landgerichtsstraße, Platz/Einmündungsbereich Königstraße-Claubergstraße-Landgerichtsstraße, so wie der südlicher Bereich Tonhallenstraße bis Averdunkplatz
4. Abschnitt Südlicher Bereich Steinsche Gasse bis Kuhtor, nördlicher Bereich Kuhtor bis Düsseldorfer Straße und Platz/Kreuzungsbereich Königstraße Düsseldorfer Straße Die genauen Abgrenzungen der weiteren Abschnitte werden (tlw. bestehen noch mehrjährige Zweckbindungsfrist in Abhängigkeit zur alten Förderbindung) im Zuge der weiteren Bearbeitung entwickelt und - soweit möglich - auf Veranstaltungen aller Art abgestimmt. 

Kosten und Finanzierung:
Die zur Realisierung des 1. Bauabschnittes benötigten 500.000.- € sind im städtischen Haushalt 2016 vorgesehen. Die Beträge der Folgejahre sind im mittelfristigen Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2019 eingeplant. Folgelasten entstehen durch Abschreibungen, die im Ergebnishaushalt eingeplant sind.
Im Zuge der Erneuerung der Oberflächenbefestigung der Königstraße müssen vorhandene Straßenteile entfernt werden, die im Anlagevermögen noch mit einem Restbuchwert von 546.983 € bilanziert und in dieser Höhe auszubuchen sind. Parallel dazu können anteilig die darauf entfallenden Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge von insgesamt 357.605 € vorzeitig aufgelöst werden, so dass im Ergebnis ein Verlust von 189.378 € verbleibt.
Gemäß § 43 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) i.d.F. des 1. NKF- Weiterentwicklungsgesetzes vom 18.09.2012 sind Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen nach § 90 Abs. 3 S. 1 der Gemeindeordnung unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage zu verrechnen. Die Buchgewinne/Buchverluste werden somit direkt in der Bilanz / allg. Rücklage mit dem Eigenkapital verrechnet. Die bislang erforderlichen Buchungen in der Ergebnisrechnung sind nicht mehr zulässig und entfallen.  

Festschrift 150 Jahre Königstraße

 

25. Oktober:

Großes Interesse auch bei der Ideenwerkstatt im Bezirk Mitte

Auch die Ideenwerkstatt im Bezirk Mitte stieß auf großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger. So trafen sich gestern (25. Oktober) im Theater Duisburg über 100 Besucherinnen und Besucher, um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich eine konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre.

 

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte in den anschließenden Workshops gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Konrad Junkers mit den Menschen aus dem Bezirk Mitte: „Der Weg ist das Ziel. Deshalb war es mir wichtig, die eigentlichen Experten der Stadt zu fragen, also die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs, was sie bewegt.“

 

Konrad Junkers ergänzt: „Es freut mich sehr, dass mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ein erster Schritt zur Verbesserung des  Images gemacht wird.“ 

Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Teilnehmer neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Ihr zentrales Anliegen ist, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, nicht nur eine positive Entwicklung ihres eigenen Stadtteils, sondern auch die Bildung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls und eines neuen Selbstbewusstseins als Duisburger.

 

„Meine Erwartungen in Hinblick darauf, wie viele Menschen mitgewirkt haben, sind weit übertroffen worden“, so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.

 

Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung am Mittwoch, 9. November, um 18 Uhr in der Mensa der Universität Duisburg-Essen auf der Lotharstraße 23-25, Gebäude MM, mit einer speziellen Ideenwerkstatt für junge Leute. Zielgruppe sind Studenten, Oberstufenschüler und Auszubildende. 

Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln. 

Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  

26. Oktober:

Stadt Duisburg und thyssenkrupp planen Erschließung von Schacht 2/5

Ehemaliges Zechengelände wird zum Erholungs- und Gewerbegebiet umgestaltet  
Zukunftsweisendes Großprojekt im Duisburger Norden: Stadt und thyssenkrupp planen Erschließung und Entwicklung von „Schacht 2/5“ – Ehemaliges Zechengelände wird zum grünen Quartier „Friedrich-Park“ umgestaltet            
Duisburg, 26. Oktober 2016 - Neue Perspektiven für den Duisburger Norden und seine Bürger: Die Stahlsparte von thyssenkrupp und die Stadt Duisburg planen gemeinsam die Weiterentwicklung einer Fläche der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen. Aus dem Gelände von „Schacht 2/5“ wird dann der „Friedrich-Park“.
Durch dieses städtebauliche Großprojekt entstehen zwischen den Stadtteilen Marxloh und Fahrn auf rund 25 Hektar eine weitläufige Grünfläche, die gut verbunden ist mit den bereits vorhandenen öffentlichen Grünanlagen, sowie ein Gewerbegebiet.


Im Zuge dieser zukunftsweisenden Maßnahme soll auch eine Umgehungsstraße von der Autobahn A 59 kommend, die sogenannte „Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum“, gebaut werden. Nach erfolgter Bürgerbeteiligung sowie Abschluss des Bauleitplan-Verfahrens könnte 2018 mit den ersten Maßnahmen zur Umgestaltung des gesamten Brachgeländes begonnen werden.  
„Hier eröffnet sich jetzt endlich die Möglichkeit, den ersten Teilabschnitt der Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum zu realisieren, weitere Gewerbeflächen zu erschließen und neue Naherholungsflächen für den Duisburger Norden bereitzustellen“, erklärt dazu der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link.
 „Gemeinsam mit dem Partner thyssenkrupp können wir das in den nächsten Jahren stemmen.“ Für die umliegenden Stadtteile sei dieser Strukturwandel eine riesige Chance, betont Thomas Schlenz. „Durch die grüne Lunge wird der Bereich deutlich und dauerhaft aufgewertet. Damit zeigen wir einmal mehr, dass wir als ,guter Nachbar‘ unserer gesellschaftlichen Verpflichtung gegenüber den Menschen in Duisburg nachkommen und verlässlicher Partner der Stadt sein wollen“, so der Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG.  


Auf der Schachtanlage „Friedrich Thyssen 2/5“ wurde 1976 die letzte Kohle gefördert. Nach 80 Jahren Betrieb wurde die Grube geschlossen, womit die Geschichte der Bergbauförderung in Hamborn endete. Das Gelände gehört thyssenkrupp und soll im Rahmen der Entwicklung der Stadt Duisburg übertragen werden. Das Konzept für das insgesamt etwa 35 Fußball-Felder große Grundstück besteht aus verschiedenen Komponenten:  
•         Kernstück der künftigen Nutzung ist ein gut 10 Hektar betragendes grünes Areal, das als öffentlicher, den Bürgern zugänglicher Erholungsraum im Duisburger Norden dienen soll. Im Zuge des gesellschaftlichen Engagements als „guter Nachbar“ wird die Stahlsparte von thyssenkrupp die Begrünung übernehmen. Die konkrete Ausgestaltung der Grün- und Spielflächen wird im Laufe des weiteren Planungsverfahrens erarbeitet. Daran sollen dann auch die Duisburger Bürger mitwirken.  
•         Im zentralen Teil des Geländes entsteht eine Gewerbe-Fläche. Hier sollen mit Hilfe der Duisburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Das noch zu entwickelnde Nutzungskonzept wird sich dabei am Bedarf im Duisburger Norden orientieren.  
•         Zur Entlastung der Anwohner in den Duisburger Stadtteilen Marxloh und Fahrn ist eine Umgehungsstraße, die als „Süd-West Querspange Hamborn/Walsum“ bezeichnet wird, vorgesehen. Diese quert von der Autobahn A 59 ausgehend, das Plangebiet und führt im weiteren Verlauf am nördlichen Rand des thyssenkrupp-Werkes um Walsum herum.
Diese Straße wird dann deutliche Erleichterungen beim innerstädtischen Verkehr mit sich bringen. Auch die geplante Hafenentwicklung „Logport VI“ auf dem Gelände der stillgelegten Papierfabrik in Duisburg-Walsum wird damit verkehrstechnisch angebunden.  
•         Parallel zu dieser Umgehungsstraße wird eine Trasse der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr gelegt, die künftig viele Haushalte in Duisburg versorgen soll.  
In die Pläne für den „Friedrich-Park“, dessen Name auf die „Zeche Friedrich Thyssen“ zurückgeht, werden die Menschen in Duisburg frühzeitig und umfangreich einbezogen. Eine erste Informations-Veranstaltung dazu findet am 14. November im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren statt.
Der Start für die Umgestaltung soll so schnell wie möglich erfolgen. Bis die Anwohner von den Vorteilen der Grünfläche und der Entlastungsstraße profitieren können, wird es aber noch etwas dauern. Nach Abschluss der Maßnahmen wird dieses grüne Quartier für Naherholung und Gewerbetreibende ein weiteres wegweisendes Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet sein.                     
Zeche Friedrich Thyssen versorgte Stahlwerk mit Steinkohle  
Die „Zeche Friedrich Thyssen“, benannt nach dem Vater des Industriellen August Thyssen, ging hervor aus der Gewerkschaft Deutscher Kaiser. Im September 1891 gab August Thyssen bekannt, im Besitz aller Anteile an dieser Gesellschaft zu sein.
Für Duisburg war dies der Startschuss zur Stahlproduktion in der Stadt. Drei Monate später fand im Beisein des Firmengründers die erste Schmelze im Stahlwerk statt. Dies ist auch der Anlass für das 125-jährige Jubiläum „Stahl aus Duisburg“, das die Stahlsparte von thyssenkrupp in diesem Jahr feiert. August Thyssen legte mit der Vereinigung von Kohleförderung und Stahlproduktion unter einem Dach den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens.  
Die „Zeche Friedrich Thyssen“ war zeitweise die größte Zeche im Ruhrgebiet. Der Schacht 2/5 wurde vom 2. Januar 1896 bis zum 15. Dezember 1976 betrieben. In dieser Zeit wurden insgesamt über 91 Millionen Tonnen Steinkohle abgebaut. Das qualitativ hochwertige „schwarze Gold“ aus der Hamborner Erde wurde im Wesentlichen zu Koks verarbeitet, mit dessen Hilfe die Stahlkocher in den Hochöfen bei Thyssen Roheisen produzierten. 

 


Oktober

Dienstag, 04. Oktober:  Duisburg und die Expo Real 2016 - Überplanung des alga-Geländes Wanheimer Str. 270-276 und mehr...

 

Glückauf-Halle in Homberg könnte bald wieder für die Vereine in der Stadt zur Verfügung stehen.

Die Glückauf-Halle in Homberg könnte bald wieder für die Vereine in der Stadt zur Verfügung stehen. Der Stadtsportbund Duisburg begrüßt, dass die Verwaltung, wie zugesagt, eine geeignete andere Lösung für die Unterbringung der Flüchtlinge gefunden hat. Rainer Bischoff, der Vorsitzende des SSB Duisburg, sagt zu der inzwischen umgesetzten Maßnahme: „Wir freuen uns sehr, dass die Vereine hoffentlich bald wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen können und so ein Stück Normalität einkehrt.“ Rainer Bischoff sagte weiter: „Ich bedanke mich bei den Klubs, die angesichts der Notwendigkeit, Unterbringung für Menschen in Not zu schaffen, mit viel Verständnis reagiert haben.“
Zugleich bedankte sich der SSB-Vorsitzende beim städtischen Bildungsdezernenten Thomas Krützberg sowie dem Oberbürgermeister Sören Link: „Die Stadt hatte auf unsere Drängen hin versprochen, die Glückauf-Halle möglichst rasch wieder zur Verfügung zu stellen. Die beiden haben sich dafür eingesetzt, dass diese Zusage eingehalten werden konnte.“ Der im August vorgelegte Zeitplan konnte eingehalten werden.
Nach dem Auszug der letzten drei Flüchtlinge in der vergangenen Woche mahnt der Stadtsportbund nun an, dass die Mängel in der Halle möglichst rasch aufgenommen werden. Danach können dann die Schäden unverzüglich beseitigt werden und die Vereine ihren Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen. Insbesondere der RMSV Wanderlust Hochheide mit seinen Kunstradfahrer war erheblich von der Schließung der Halle betroffen. Rainer Bischoff: „Wir gehen davon aus, dass Anfang 2017 wieder alles beim Alten ist.“
Der SSB-Vorsitzende betonte dabei: „Der Sport und gerade die Vereine vor Ort leisten einen erheblichen Beitrag, Flüchtlinge hier bei uns zu integrieren. Wir ermöglichen Kontakte, bieten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung an und vermitteln über das Zusammenspiel auch erste Sprachkenntnisse. Dazu ist es wichtig, dass dem Sport diese Möglichkeit über geeignete Sporthallen und Spielflächen auch gegeben wird.“
Im September 2015 hatte die Stadt die Glückauf-Halle als Unterbringung für etwa 250 Asylbewerber eingerichtet. Seither war Vereinssport dort nicht mehr möglich. Im August hatte die Stadt angekündigt, die Unterkunft aufzugeben und für den dort lebenden Menschen auf andere Standorte zu verteilen. Der Stadtsportbund hatte bereits im Juni darauf hingewiesen, dass die Halle den Vereinen möglich rasch wieder zur Verfügung gestellt wird.

 

Voraussichtliche Marina-Markt-Termine 2017:
Sonntag, 16. April 2017, 11:00 - 20:00 Uhr Montag, 17. April 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 14. Mai 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 11. Juni 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 9. Juli 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 13. August 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 10. September 2017, 11:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:00 - 18:00 Uhr

 

 

18. Oktober:

'Brandschutz ist keine Meinung, Brandschutz ist Fakt(en)'!
Wenn Messer und Gabel zur Lebensgefahr werden

 

25. Oktober: 

Großes Interesse bei der Ideenwerkstatt im Bezirk Mitte

Auch die Ideenwerkstatt im Bezirk Mitte stieß auf großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger. So trafen sich gestern (25. Oktober) im Theater Duisburg über 100 Besucherinnen und Besucher, um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich eine konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre. 

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte in den anschließenden Workshops gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Konrad Junkers mit den Menschen aus dem Bezirk Mitte: „Der Weg ist das Ziel. Deshalb war es mir wichtig, die eigentlichen Experten der Stadt zu fragen, also die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs, was sie bewegt.“

 

Konrad Junkers ergänzt: „Es freut mich sehr, dass mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ein erster Schritt zur Verbesserung des  Images gemacht wird.“ 

Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Teilnehmer neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Ihr zentrales Anliegen ist, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, nicht nur eine positive Entwicklung ihres eigenen Stadtteils, sondern auch die Bildung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls und eines neuen Selbstbewusstseins als Duisburger.

 

„Meine Erwartungen in Hinblick darauf, wie viele Menschen mitgewirkt haben, sind weit übertroffen worden“, so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.

 

Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung am Mittwoch, 9. November, um 18 Uhr in der Mensa der Universität Duisburg-Essen auf der Lotharstraße 23-25, Gebäude MM, mit einer speziellen Ideenwerkstatt für junge Leute. Zielgruppe sind Studenten, Oberstufenschüler und Auszubildende. 

 

26. Oktober:

Stadt Duisburg und thyssenkrupp planen Erschließung von Schacht 2/5

Ehemaliges Zechengelände wird zum Erholungs- und Gewerbegebiet umgestaltet  
Zukunftsweisendes Großprojekt im Duisburger Norden: Stadt und thyssenkrupp planen Erschließung und Entwicklung von „Schacht 2/5“ – Ehemaliges Zechengelände wird zum grünen Quartier „Friedrich-Park“ umgestaltet        
    
Duisburg, 26. Oktober 2016 - Neue Perspektiven für den Duisburger Norden und seine Bürger: Die Stahlsparte von thyssenkrupp und die Stadt Duisburg planen gemeinsam die Weiterentwicklung einer Fläche der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen. Aus dem Gelände von „Schacht 2/5“ wird dann der „Friedrich-Park“.
Durch dieses städtebauliche Großprojekt entstehen zwischen den Stadtteilen Marxloh und Fahrn auf rund 25 Hektar eine weitläufige Grünfläche, die gut verbunden ist mit den bereits vorhandenen öffentlichen Grünanlagen, sowie ein Gewerbegebiet.


Grafik: Stahm Architekten - thyssenkrupp

 

Im Zuge dieser zukunftsweisenden Maßnahme soll auch eine Umgehungsstraße von der Autobahn A 59 kommend, die sogenannte „Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum“, gebaut werden. Nach erfolgter Bürgerbeteiligung sowie Abschluss des Bauleitplan-Verfahrens könnte 2018 mit den ersten Maßnahmen zur Umgestaltung des gesamten Brachgeländes begonnen werden.  
„Hier eröffnet sich jetzt endlich die Möglichkeit, den ersten Teilabschnitt der Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum zu realisieren, weitere Gewerbeflächen zu erschließen und neue Naherholungsflächen für den Duisburger Norden bereitzustellen“, erklärt dazu der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link.
 „Gemeinsam mit dem Partner thyssenkrupp können wir das in den nächsten Jahren stemmen.“ Für die umliegenden Stadtteile sei dieser Strukturwandel eine riesige Chance, betont Thomas Schlenz. „Durch die grüne Lunge wird der Bereich deutlich und dauerhaft aufgewertet. Damit zeigen wir einmal mehr, dass wir als ,guter Nachbar‘ unserer gesellschaftlichen Verpflichtung gegenüber den Menschen in Duisburg nachkommen und verlässlicher Partner der Stadt sein wollen“, so der Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG.  


Auf der Schachtanlage „Friedrich Thyssen 2/5“ wurde 1976 die letzte Kohle gefördert. Nach 80 Jahren Betrieb wurde die Grube geschlossen, womit die Geschichte der Bergbauförderung in Hamborn endete. Das Gelände gehört thyssenkrupp und soll im Rahmen der Entwicklung der Stadt Duisburg übertragen werden.

„Schacht 2/5“. Die Fläche der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen wird zum grünen Quartier „Friedrich-Park“ umgestaltet.

 

Das Konzept für das insgesamt etwa 35 Fußball-Felder große Grundstück besteht aus verschiedenen Komponenten:  
•         Kernstück der künftigen Nutzung ist ein gut 10 Hektar betragendes grünes Areal, das als öffentlicher, den Bürgern zugänglicher Erholungsraum im Duisburger Norden dienen soll. Im Zuge des gesellschaftlichen Engagements als „guter Nachbar“ wird die Stahlsparte von thyssenkrupp die Begrünung übernehmen. Die konkrete Ausgestaltung der Grün- und Spielflächen wird im Laufe des weiteren Planungsverfahrens erarbeitet. Daran sollen dann auch die Duisburger Bürger mitwirken.  
•         Im zentralen Teil des Geländes entsteht eine Gewerbe-Fläche. Hier sollen mit Hilfe der Duisburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Das noch zu entwickelnde Nutzungskonzept wird sich dabei am Bedarf im Duisburger Norden orientieren.  


•         Zur Entlastung der Anwohner in den Duisburger Stadtteilen Marxloh und Fahrn ist eine Umgehungsstraße, die als „Süd-West Querspange Hamborn/Walsum“ bezeichnet wird, vorgesehen. Diese quert von der Autobahn A 59 ausgehend, das Plangebiet und führt im weiteren Verlauf am nördlichen Rand des thyssenkrupp-Werkes um Walsum herum.
Diese Straße wird dann deutliche Erleichterungen beim innerstädtischen Verkehr mit sich bringen. Auch die geplante Hafenentwicklung „Logport VI“ auf dem Gelände der stillgelegten Papierfabrik in Duisburg-Walsum wird damit verkehrstechnisch angebunden.  
•         Parallel zu dieser Umgehungsstraße wird eine Trasse der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr gelegt, die künftig viele Haushalte in Duisburg versorgen soll.  
In die Pläne für den „Friedrich-Park“, dessen Name auf die „Zeche Friedrich Thyssen“ zurückgeht, werden die Menschen in Duisburg frühzeitig und umfangreich einbezogen. Eine erste Informations-Veranstaltung dazu findet am 14. November im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren statt.


Der Start für die Umgestaltung soll so schnell wie möglich erfolgen. Bis die Anwohner von den Vorteilen der Grünfläche und der Entlastungsstraße profitieren können, wird es aber noch etwas dauern. Nach Abschluss der Maßnahmen wird dieses grüne Quartier für Naherholung und Gewerbetreibende ein weiteres wegweisendes Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet sein.                     
Zeche Friedrich Thyssen versorgte Stahlwerk mit Steinkohle  
Die „Zeche Friedrich Thyssen“, benannt nach dem Vater des Industriellen August Thyssen, ging hervor aus der Gewerkschaft Deutscher Kaiser. Im September 1891 gab August Thyssen bekannt, im Besitz aller Anteile an dieser Gesellschaft zu sein.
Für Duisburg war dies der Startschuss zur Stahlproduktion in der Stadt. Drei Monate später fand im Beisein des Firmengründers die erste Schmelze im Stahlwerk statt. Dies ist auch der Anlass für das 125-jährige Jubiläum „Stahl aus Duisburg“, das die Stahlsparte von thyssenkrupp in diesem Jahr feiert. August Thyssen legte mit der Vereinigung von Kohleförderung und Stahlproduktion unter einem Dach den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens.  
Die „Zeche Friedrich Thyssen“ war zeitweise die größte Zeche im Ruhrgebiet. Der Schacht 2/5 wurde vom 2. Januar 1896 bis zum 15. Dezember 1976 betrieben. In dieser Zeit wurden insgesamt über 91 Millionen Tonnen Steinkohle abgebaut. Das qualitativ hochwertige „schwarze Gold“ aus der Hamborner Erde wurde im Wesentlichen zu Koks verarbeitet, mit dessen Hilfe die Stahlkocher in den Hochöfen bei Thyssen Roheisen produzierten. 

 

Pünktlich zum Weihnachtsmarkt fertig:

Erster Teil der Plattierungsarbeiten auf der Königstraße heute beendet

Duisburg, 29. Oktober 2016 - "Wir sind hier heute fertig", meinte ein niederländischer Bauarbeiter am Morgen. Damit steht den Aufstellungsarbeiten für den 39. Duisburger Weihnachtsmarkt mit über 100 Teilnehmern (17. November bis 30. Dezember) im zentralen Bereich nichts im Weg.

Foto haje 29. Oktober 2016

Foto haje September 2016

 

'TaskForce Problemimmobilien' in  Hochfeld im Einsatz
Rechtsdezernentin Dr. Lesmeister bei jeder Begehung vor Ort

 

28. November: Wedauer Erklärung zur Ratinger Weststrecke


November

 

02. November: Busfahrer stirbt nach Unfall

 

Stadtwerke und MSV Duisburg bieten exklusiven 'Zebrastrom-Tarif' an
 

WBD muss für Erstattung zu hoher Abfallgebühren tief in die Tasche greifen
34 Millionen Euro Erstattung für Abfallgebühren 2012 bis 2015


Mängelbeseitigumg brachte erhebliche Brandschutzmängel ans Tageslicht
Wieder ein Haus auf der Hochfeldstraße geräumt

38. Duisburger Sportschau am 18. November im Theater am Marientor

 

Duisburger Weihnachtsmarkt 2016 v. 17.11. - 30.12.2016


Dezember


 Duisburger Weihnachts- und Wintermarkt 2016, bis 30.12.2016
Weihnachtswunschbaum 2016'!
Weihnachtswunschbaum in der Hauptstelle der Sparkasse Duisburg bis 16.12.

Bericht aus dem Rat: CDU, SPD, Grüne und Linke wollen Duisburg nicht besser machen!
Landeswettbewerb Kleingartenanlagen 2017

Zustände unhaltbar, Häuser unbewohnbar'! 'TaskForce Problemimmobilien' in Marxloh
In Hochfeld und Marxloh wird es wieder sauberer, aber auch teurer
Offene Bürgerbefragung im Herzen Marxlohs
Mängelbeseitigung brachte erhebliche Brandschutzmängel ans Tageslicht
'TaskForce Problemimmobilien' in  Hochfeld im Einsatz

4. Laternen-Bastelwettbewerb der Sparkasse Duisburg mit Teilnehmerrekord

Tschüss David! Ob er wiederkommt, weiß keiner ...

Allein Sträters Mütze brachte knapp 7000,- Euro für die Krebsberatung Duisburg
Verbrennungsopfer Kind: Wie sich Risiken im Alltag verringern lassen
Urologie der HELIOS Marien Klinik für Facharztausbildung ausgezeichnet
Mercedes spendet Trainingsfahrzeug für die Geriatrie in den Sana-Kliniken Duisburg

Vorlesung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff am 12.12.

UNICEF: Wiener Sängerknaben unterstützen UNICEF beim Weihnachtskonzert

 

Duisburger Weihnachtsmarkt 2016 v. 17.11. - 30.12.2016

Nikolaus und Ennatz 'rockten' die DEVK-Agentur
Über 4.000 Kehlen bildeten Duisburgs größten Chor in der MSV-Arena
Ruhrparlament will Verträge für den Landschaftspark für weitere zehn Jahre verlängern

Stadtwerke Duisburg richten Vorstandsressorts neu aus
Abellio feiert Betriebsstart zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember

70 Jahre Unicef und Udo Lindenberg: „Frieden ist möglich, wenn du es willst.“